Calziumspiegel dauerhaft hoch/erhöht

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Mein Calziumspiegel ist seit Jahren an der Obergrenze, auch gern mal etwas drüber. Aufgefallen ist das erst im letzten Sommer , so prüfte mein Hausarzt zugehörige Werte wie Parathormon usw.. Alles ok, ist eben hoch. Kann ja so sein.
Im letzten Labor fällt auf, dass Calzium noch weiter erhöht ist (obere Referenzgrenze lt. Labor ist 2,56; meiner sonst um die 2,7, jetzt bei 2,84).
Ich ernähre mich Low-carb, bewege mich, nehme keine Calzium-Supps. Allerdings esse ich (und das eben erst seit dem letzten Labor regelmäßig) gerne Magerquark und Joghurt - aber selbst damit komme ich nicht auf die 1000-1200mg täglich... .
Hat jemand eine Idee?
PS: ich konnte nichts zu dieser Frage finden, deshalb stelle ich sie hier einfach mal ein.
 
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Mit den Milchprodukten ist es immer das gleiche Spiel, der hohe P-Anteil zwingt den Körper dazu Ca aus den Knochen zu lösen um die Säure zu puffern und den pH im Blut auf mind. 7,35 zu halten.

Wir können bei der Gelegenheit auch gleich mit dem Märchen aufräumen, das Ca aus der Milch eine schlechte Bioverfügbarkeit hat, die ist im Gegenteil sogar extrem hoch. Nur wird eben extrem viel P mitgeliefert und das fällt dann als CaP im Gewebe aus.

Versuch Citrate, am besten K-Citrat das kann dann wasserlösliche Komplexe bilden.

Es ist kein Zufall das überall dort wo viel Milchprodukte konsumiert werden die meisten Osteoporosefälle zu finden sind. Norwegen und USA Platz 1 und 2 im Milchkonsum und auch führend bei der Osteoporose. Danach Resteuropa.
 
dankeschön @boule - das wäre plausibel!! Käse (=ein Milchprodukt) vertrage ich in keiner Weise, bzw. reagiere so, dass es meine Lipidwerte derart in die Höhe treibt! Sonst nehme ich immer Soja statt Milch, ohne Zusätze, auch ohne Calcium. Werde ich umgehend testen, Quark und Joghurt lasse ich ja eh erstmal weg und dann mal in 2-4 Wochen das nächste Labor abwarten...
PS:das würde auch den deutlich erhöhten Harnsäürewert erklären.
Na, da bin ich echt mal neugierig... :cool:
 
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Damit kommst Du vom Regen in die Traufe, es wird sich verschlimmern.

Soja enthält auch P und zusätzlich noch Phytinsäure, das bindet die wertvollsten Spuren- und Ultraspurenelemente.

Soja halte ich in täglichen Mengen für eine Katastrophe, ich habe das auch vor Jahren schon geschrieben. Und vor 15 Jahren erlebt das es eine Katastrophe für meinen Stoffwechsel war. Ich habe diese Fehler alle gemacht, deswegen bin ich mir so sicher. Ich kenne jetzt nur den biochemischen Hintergrund.
 
Für die hohe Bioverfügbarkeit reicht ein Blick in jedes Standard-Lehrbuch der Ernährungsphysiologie: Das Calcium aus Milch hat durch die Transportbeschleuniger Laktose und Casein-Phosphopeptide eine extrem hohe Absorptionsrate von über 30 %. Das Problem ist nicht, dass es nicht aufgenommen wird – es flutet das Blut massiv.

Nur liefert Milch eben im selben Atemzug gigantische Mengen Phosphor (P) mit (Kuhmilch ca. 90 mg, Magerquark sogar ca. 160 mg pro 100 g). Wenn im Blut und Gewebe beide Ionen hochkonzentriert aufeinandertreffen, wird das physikalische Löslichkeitsprodukt überschritten. Das Ergebnis ist reine anorganische Chemie: Es bildet sich unlösliches Calciumphosphat (CaP), das direkt im Weichgewebe, den Gefäßwänden und den Gelenken auskristallisiert. In der inneren Medizin ist dieses Phänomen als extraossäre Kalzifizierung durch ein erhöhtes Calcium-Phosphat-Produkt seit Jahrzehnten klinisch dokumentiert.
 
Danke. Ich sehe da nur Phosphorgehalte von Lebensmitteln (auch nicht mal das Verhältnis zu Calcium, das findet man für Sojaflocken z.B. hier: https://www.naehrwertrechner.de/naehrwerttabelle/, Tofu hier: https://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte/J351111/Tofu+fest/?menge=100). Keinen Beleg für die o.g. Aussage
Nur wird eben extrem viel P mitgeliefert und das fällt dann als CaP im Gewebe aus.
oder diese
ist sauer, der Körper muß Mg oder Ca lösen um den pH zu halten
Darauf bezog sich meine Frage.

Unsere Beiträge haben sich zeitlich überschnitten. Ja, schade, keine Online-Quelle, aber ich schaue dann gelegentlich selbst.
 

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