Akute Wurzelentzündung!

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04.01.12
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Liebe Zahn-Geplagte und -Experten,

ich habe folgendes Problem und muss mich leider sehr kurzfristig (jetzt) entscheiden. Vielleicht lest Ihr ja gerade diesen Post und könnt eine Einschätzung abgeben:

Ich habe eine akute Wurzelentzündung am 47. Laut ZA sieht man das auf dem Röntgen-Einzelbild von vor 1 Monat. Die Schmerzen sind extrem und ich versuche seit Tagen durchzuhalten, weil ich in 2 Wochen einen Termin bei einem neuen ganzheitlichen ZA habe mit DVT-Bild etc und jeden toten Zahn vermeiden will (das wäre der fünfte tote Zahn und ich befürchte, dass demnächst einige Zähne raus müssen, da ich sie als Herd diverser chronischer Probleme vermute). Auch glaube ich, dass meine Halsschmerzen seit 6 Wochen mit dem Zahn zu tun haben. Mein Problem ist, ob ich den Zahn heute öffnen und per Medikament den Nerv “ruhig stellen” lasse. Dann ist laut Aussage von meinem jetzigen ZA eine Wurzelbehandlung unumgänglich (heißt wohl, der Nerv ist tot?).
Die Frage ist, ob man eine fortgeschrittene Wurzelentzündung überhaupt (also naturheilkundlich/ganzheitlich) noch in den Griff kriegen kann oder ob auch jeder ganzheitliche ZA diesen Zahn wurzelbehandeln/töten bzw. ziehen muss?
Wenn ich noch ein paar Tage warte, besteht dann die Gefahr, dass sich der ganze Kiefer entzündet? Abgesehen davon, weiß ich nicht, ob ich das überhaupt aushalte.
Eine Wurzelbehandlung hieße ja auch nur, dass der Nerv tot ist, die Bakterien/Viren (also die Ursache) aber weiter wüten, richtig?
Was ist mit Ibuprofen (zumindest kurzfristig)? Könnte man damit den Nerv/ Entzündung erstmal beruhigen oder ist das nur eine Art Betäubung ohne Beruhigung der Entzündung selbst?

Es wäre nett, wenn Ihr mir kfr eine Einschätzung geben könntet. Ich muss mich in den nächsten 2 Stunden entscheiden, da vor 5. Januar keine Praxis mehr offen hat. Danke :)

Matthias
 
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08.11.10
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Hallo,

Zu retten ist nach meinen eigenen Erfahrungen nichts mehr. Da du auch kritisch gegenüber Wurzelbehandlungen eingestellt bist, was ich richtig finde, gibt es nur eine Lösung. Ich würde ihn mir ziehen lassen.

Grüsse
derstreeck
 

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02.01.14
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Hallo Matthias,

ich weiss nicht ob es schon zu spät ist und du schon etwas unternommen hast.
Ich schreibe dir jetzt vorsichtig von meinem Erlebnis mit meinem 37.
Ich habe mehrere akute Wurzelentzündungen mit homöopathischen Mitteln in den Griff bekommen. Hat immerhin 1 Jahr funktioniert bis er dann doch wurzelbehandelt wurde.
Wenn es ich interessiert kann ich ja schreiben was ich genommen habe.

viele Grüsse und alles Gute
 

ory

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04.02.09
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hallo silberblume ,

womöglich gibt es viele ;)
was hältst du davon es einfach in einem weiteren beitrag mitzuteilen .

herzlichen dank im voraus
fg ory
 
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04.01.12
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also die Tötung/Öffnung des Zahns ließ sich nicht mehr verhindern. Der Zahn ließ sich kaum betäuben, so dass die Entfernung der Nerven entsprechend schmerzhaft war. Außerdem kam wohl einiges an Blut raus, was laut ZA für eine starke Entzündung spricht. Nun habe ich ein Medikament (kein Antibiotikum) in den Zahn bekommen und er wurde provisorisch geschlossen. Ich überlege aber, den Zahn öffnen und die Entzündung ausbluten zu lassen, bevor ggf demnächst die Wurzelfüllung rein soll. Hat damit jemand Erfahrung? Ob ich den Zahn wurzelfüllen oder extrahieren lasse, habe ich noch nicht entschieden, zunächst geht es mir um die Frage, ausbluten lassen oder nicht? Danke Euch...
Schönen Gruß
Matthias
 
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14.03.07
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Ich habe mehrere akute Wurzelentzündungen mit homöopathischen Mitteln in den Griff bekommen. Hat immerhin 1 Jahr funktioniert bis er dann doch wurzelbehandelt wurde.
Mich würde interessieren, welches homoeopatische Mittel es geschafft hat.:)


Beste Grüße von Kayen
 
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02.01.14
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Hallo Kayen,

bei mir haben geholfen die Mittel von Sanum. Abwechselnd (ich hab das mit der Heilpraktikerin kinesiologisch ausgetestet) Notakehl, Nigersan, Fortakehl, aber auch Aconitum.

Als ich den Zahn nicht mehr retten konnte und er sich dann im Nachhinein später entzündet hat hab ich Traumeel genommen.
Später dann ein Mittel von Homeda. Das hiess PPA. Damit konnte ich die OP, bei der der Zahn dann rauskam noch rauszögern und die Entzündung eindämmen.

Liebe Grüsse
Silberblume
 
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14.03.07
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Vielen Dank für die Rückinfo, Silberblume. :)

Liebe Grüße von Kayen
 
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12.11.06
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Hallo zusammen,
Traumeel enthält Quecksilber (ca. 10% der Inhaltsstoffe sind Mercurius solubilis Hahnemanni Dil. D8). Auch wenn es mit 1 : 10^8 heftig verdünnt ist - ich war jahrelang krank von Quecksilber und würde es in keiner Konzentration mehr in oder an meinem Körper haben wollen. D8 entspricht der Hg Konzentration, die im Hirn von Alzheimerpatienten nachgewiesen wurde.
Grüße zorro
 
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02.01.14
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Hallo Zorro,

inzwischen reagiere ich auch allergisch auf Traumeel.

Ich ging immer davon aus dass es in homöopathischer Verdünnung okay ist mit dem Quecksilber, es hat mir auch schon bei diversen Entzündungen mit Eiter geholfen. Allerdings hab ich mich dabei allgemein nicht gut gefühlt wenn ich es genommen habe.

Ich hab da eine Frage.

Der Zahn wurde ja rausoperiert, auch der Knochen darunter, dabei wurden zwei Amalgamsplitter im Knochen gefunden.
Es wurde ein Antibiotikastreifen eingelegt und die Wunde ist dann von unten zugewachsen. Immer wieder Streifen gewechselt, allerdings mit Weledamundbalsam.

Einmal wurde getupft mit etwas dass mit Menthol und Kampfer war, ich kenne den Namen nicht, da war ich bei nem anderen Arzt als in der Klinik,weil ich dachte dass der Zahn davor jetzt was abbekommen hatte.

Jetzt tut der Knochen seitdem (etwa 2 Jahre)immer noch ab und an weh und testet kinesiologisch nicht gut.

Hast du oder jemand anders eine Idee was ich noch tun kann?

Und ich suche immer noch einen neuen Zahnarzt in Hannover oder Niedersachsen. Meiner geht jetzt in Rente und ich hab schon Schiss was ich ab Dezember machen soll wenn was ist.

Hab schon soviel schlechte Erfahrungen gemacht. Und vertrage kaum noch was.

Liebe Grüsse
Silberblume
 
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14.03.07
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Ich nehme Arsenicum Album zur Unterstützung. Dies hilft sogar besser als mein hochdosiertes Schmerzmittel und ist auch bei Zahnfleischentzündung angezeigt; gleichzeitig ist es mein momentanes Konstitutionsmittel.
Deswegen hatte mich interessiert, welches Mittel Silberblume hilft, ob es da sogar evtl. eine Übereinstimmung gibt.

Bezüglich Arsen, lieber Zorro, bitte nicht umfallen:):wave:, ist eine C12 Potenz und kein Arsen mehr drin.;)

Liebe Grüße von Kayen
 
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02.10.10
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Hallo Kayen und Silberblume,

ich hatte hier auch des öfteren gelesen, dass homöopathisches Quecksilber kontraproduktiv sein soll, insbesondere Ausleitungsblockaden aufbaut. Leider gibt es auch Umwelt(!)zahnärzte die einem homöopathische Injektionen u.a. mit Traumeel geben.
Von Problemen mit homöopathischem Arsen habe ich noch nicht gehört.

Viele Grüße
 
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02.01.14
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Hallo damdam,

in der Zahnklinik wollten sie mir auch Traumeel spritzen. Da war ich aber schon allergisch.
Ich habe noch nicht gehört dass es Ausleitungsblockaden aufbauen soll. Allerdings hab ich diese leider.
Und da ich auf der Suche bin warum mein Körper sich so schwer tut mit dem Entgiften--danke für den Hinweis. Nur was macht man damit? Gibt es ein Antidot? Wie behebt man das wenn es so ist?

Viele Grüsse
 
Beitritt
14.03.07
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Ich habe noch nicht gehört dass es Ausleitungsblockaden aufbauen soll. Allerdings hab ich diese leider.
Und da ich auf der Suche bin warum mein Körper sich so schwer tut mit dem Entgiften--danke für den Hinweis. Nur was macht man damit? Gibt es ein Antidot? Wie behebt man das wenn es so ist?
Hallo Silberblume,

normalerweise wird homöopathisch nach den Symptomen behandelt und es gibt manchmal diesen Denkfehler gleiches mit gleichem zu behandeln (das hat zumeist schon garnichts mehr mit den eigenen Symptomen zu tun), anstatt, wie Hahnemann es machte, mit "ähnlichem".

Deswegen können z.B. bei einer Borreliose mit einer Borrelien-Nosode keine Toxine ausgeleitet werden oder aber, wenn man potenziertes Quecksilber gibt, damit keine Amalgam-Ausleitung vornehmen.
Oftmals hat man auch schon verschiedene Nachfolge-Erkrankungen-Symptome entwickelt; die diese gleichen Mittel dann unwirksam machen; also in dem Falle falsch sind und sich dann Blockaden bilden.

Allerdings warnen die Homöopathen auch davor Antidots einzusetzen; z.B. bei Mercurius solubilis Hahnemanni (Merc.) wären es:
Aurum; Hepar sulfuris,Mezereum (Seidelbast, Mez)

Mercurius solubilis Hahnemanni (Merc.) - OpenHomeo.org


aufgrund möglicher Folgebeschwerden.

Es gibt dahingehend auch andere Substanzen: Bei Quecksilber wären es gemäß dieser Liste: Chinin, Schwefel, Baldrian.
(Wobei mit Chinin wäre ich vorsichtig)
https://www.chiron-net.org/homöopathie/antidotenliste/

Schwefel evtl. nur, wenn keine Neurodermitis oder ähnliche Hauterkrankung vorliegt, da es zu Verschlimmerungen kommen könnte.

Vielleicht finde ich noch etwas besseres, dann melde ich mich wieder;)

Liebe Grüße von Kayen
 
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02.10.10
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Danke für den Hinweis, Kayen.
Ich kenne mich mit diesen Sachen noch nicht so aus, wollte aber mal fragen
Deswegen können z.B. bei einer Borreliose mit einer Borrelien-Nosode keine Toxine ausgeleitet werden
gilt das nur für die Toxine und gilt das nur für Borreliose? Eine Ärztin hat mir Mikroimmuntherapie bzgl. EBV vorgeschlagen, ist das nicht auch sowas? Ich hoffe, dieses kurze OT ist ok.

Es gibt dahingehend auch andere Substanzen: Bei Quecksilber wären es gemäß dieser Liste: Chinin, Schwefel, Baldrian.
Das heißt, wenn man homöopathisches Quecksilber bekommen hat, kann man mit obigen Mitteln es wieder ausbügeln?

Danke und viele Grüße
 
Beitritt
14.03.07
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gilt das nur für die Toxine und gilt das nur für Borreliose? Eine Ärztin hat mir Mikroimmuntherapie bzgl. EBV vorgeschlagen, ist das nicht auch sowas? Ich hoffe, dieses kurze OT ist ok.
Meine Aussage bezieht sich auf alle Erkrankungen, in denen keine homöopathische Symptom Anamnese erstellt wurde.

Grundsätzlich geht meine Denke in Richtung "klassische Homöopathie", die sich ziemlich streng an gewisse Regeln hält.
Dort gibt man bei Borreliose, ohne vorherige Abfrage der Symptome, mit ziemlicher Sicherheit keine Nosode; das wäre dahingehend vielleicht sogar ein homöopathischer Kunstfehler, da diese unter bestimmten Umständen sehr nebenwirkungsbehaftet sein kann.
Nosoden gehören auch nicht in die "normale" klassische Praxis, da diese zu den homöopathischen Impfungen zählt und orale Gaben von Krankheitsprodukten oder auch die homöopathische Impfprofilaxe von den Fachverbänden offiziell abgelehnt wird.
Der Grund: „Kein homöopathisches Mittel ist in der Lage, eine nachweisbare Immunisierung hervorzurufen“.

Tja und ob das jetzt die Wahrheit ist oder ein Stigma:D, kann ich Dir allerdings auch nicht versichern, liebe damdam

Das heißt, wenn man homöopathisches Quecksilber bekommen hat, kann man mit obigen Mitteln es wieder ausbügeln?
Man könnte es zumindest versuchen, da es anscheinend Fälle gibt, wo diese Blockaden damit gelöst wurden.


Liebe Grüße von Kayen
 
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