Zusammenhang Lipase vs. Leaky Gut?

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Hallo,

ich habe nachgewiesenermaßen ein Leaky Gut (extrem erhöhter Zonulin-Wert und andere Werte, die darauf hindeuten). Beim Gesundheitscheck wurde nun ein leicht erhöhter Lipase Wert festgestellt (70 anstatt 60). Habe aber wohl keine Entzündung, weil CRP normal und keine Beschwerden in dieser Richtung. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Lipase und Leaky Gut? Ich habe dazu nicht so richtig was finden können. Ich habe aber gelesen, dass die Bauchspeicheldrüse die Lipase in den Darm abgibt. Ein erhöhter Wert zeigt an, dass Lipase auch in das Blut übergetreten ist. Das würde doch zum Leaky Gut passen oder? Lipase tritt vom Darm durch die geöffneten Tight Junctions in den Blutkreislauf über? Ist das so? Wie ist eure Meinung bzw. Erfahrung?

Danke und Gruß
Andy
 
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10.01.04
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Hallo Andy,

eine der Ursachen für eine Leaky Gut kann eine Bauchspeicheldrüsenschwäche sein. Dort wird u.a. auch die Lipase produziert. Insofern sehe ich da schon einen Zusammenhang.

Hier wird mehr darüber geschrieben:

...
Die Ursachen für die Funktionsschwächen der Bauchspeicheldrüse, des Magens und teilweise auch der Gallenbildung in der Leber sind vielfältig.

Einerseits sind dafür erfahrungsgemäß chronische Virusbelastungen, vor allem mit Epstein-Barr-Viren und Coxsackieviren verantwortlich, die seit dem ersten Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende nicht nur in Deutschland, sondern weltweit stark zugenommen haben. Diese betreffen fast immer auch die Leber, wodurch es unter anderem zu einer Leberschwächung mit einer Verschlechterung der Ausscheidungsfunktionen der Leber für normale Stoffwechselendprodukte und Umweltgifte kommt und der Körper schneller als unter gesunden Bedingungen vergiftet wird und "verschlackt".

Zu den Organen, die von dieser stauungsbedingten Vergiftung besonders betroffen sind, gehört die Bauchspeicheldrüse. Infolge dessen kann es dann unter anderem zu einer Abnahme der Bildung der Verdauungsenzyme kommen. Der Magen reagiert darauf in der Regel etwas langsamer.
Andererseits belasten auch alle direkten Giftbelastungen aus der Umwelt und der Nahrung den Zellstoffwechsel und somit auch die Funktionen der Verdauungsorgane. Dazu gehören Pestizide genauso wie Industrie- und Autoabgase oder Raumgifte. Besonders negativ wirken sich diesbezüglich Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, aus, weshalb Amalgamfüllungen in den Zähnen grundsätzlich zur Entstehung eines solchen Krankheitsgeschehens beitragen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere infektionsbedingte (u. a. Parasiten und Borreliose), umweltbedingte (u. a. Mobilfunk), ernährungsbedingte, energetische und psychische Gründe, die dazu beitragen können, dass die Verdauungssaftbildung der Bauchspeicheldrüse und des Magens abnehmen kann.

Dauerhaft geheilt werden können alle Verdauungsschwächen der Bauchspeicheldrüse und des Magens nur, wenn die krankheitsauslösenden Faktoren erkannt und beseitigt beziehungsweise weitgehend gemieden oder reduziert werden und der Körper umfassend entgiftet wird.
Zusätzlich muss eine verringerte Bildung der Verdauungsenzyme und der Magensäure in den meisten Fällen durch aktive Impulse reaktiviert werden. Dafür ist ein spezielles Wissen notwendig. Eine ernährungstherapeutische Methode wird im Buch "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung" beschrieben. Weitere, noch nicht von mir veröffentlichte Methoden werden in meiner Praxis angewandt (siehe Praxistätigkeit).
...

Schnelle Hilfe bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Stuhlbeschwerden und Darmpilzen bis zum Leaky-Gut-Syndrom - wenn Verdauungsenzyme und Magensäure zu wenig gebildet werden - www.mueller-burzler.de

Grüsse,
Oregano
 
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