Wie soll ich nur weiter vorgehen?

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Giolina

Bei meinen Kindern und mir wurde vor ca. 2 Jahren KPU festgestellt (Urintests) und wir nehmen - mit Unterbrechung - Depyrrol bzw. Depyrrol Kind. Von einem Arzt werden wir nicht betreut, einfach, weil es keinen in erreichbarer Nähe gibt, der sich mit diesem Thema auskennt.

Gerade das macht mich unsicher - wie lange sollen wir die NEM nehmen? Sollten wir zwischendrin wieder mal testen und wenn ja - woher weiß ich, dass das Labor zuverlässig arbeitet? Es macht mir Angst zu lesen, was alles die Folge von KPU sein kann und es macht mir Angst, vielleicht zuviel Zink zu nehmen bzw. meinen Kindern quasi auf eigene Faust hohe Dosen an Mineralstoffen zu verabreichen.

Mich durch die ständig neuen Berichte und Erkenntnisse zu arbeiten schaffe ich (derzeit) einfach nicht, ich fühle mich hier einfach überfordert.

Wie geht ihr damit um?
 
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soviel ich weiss muss man über die Zeit weniger NEM nehmen. Aber, vorallem wenns erblich ist, für immer.
 
soviel ich weiss muss man über die Zeit weniger NEM nehmen. Aber, vorallem wenns erblich ist, für immer.


man muss vorallem nach der Ursache forschen(zb HWS Instabilität,Vergiftung) und eventuelle Nebenbaustellen> Schildrüsenfehlfunktion,Nebennierenschwäche,Vitamin B12,Vitamin D, Histamin-Fructose-Lactose etc abgeklären.
HPU Test und dann schnell B6,Mangan,Zink, damit ist (jedenfalls bei mir) nicht geholfen.
Findest du wirklich keinen Behandler,auch nicht auf der Keac Internetseite in dem Ärtzeverzeichnis?
 
Zuletzt bearbeitet:
soviel ich weiss muss man über die Zeit weniger NEM nehmen
Jein. Man braucht in der Anfangszeit mehr NEM, um die großen Defizite aufzufüllen, die durch die unbehandelte KPU entstanden sind (B6/P5P, Selen und Zink aber trotzdem vorsichtig einschleichen). Wenn man die großen Lücken etwas aufgefüllt hat, braucht man dann weniger. Aber es ist nicht so, daß man, je länger man NEMs nimmt, um so weniger braucht. Die Einnahme von NEM ist eine (äußerst wichtige) Symptombehandlung, beseitigt aber nicht die Ursache von KPU (was immer die auch sein mag), und damit sinkt der Bedarf nicht ab.
Liebe Grüße

Günter
 

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