Wie sag ich es meiner Frau

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05.01.08
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N'abend....

:Dund ich dacht schon wir hätten gatinhhos Probleme gelöst...

erst mal Windpferd...bin ja noch nicht so lange aktiv im Forum...kenne somit nicht alle...;)...und ich lese Dein posting ohne aufs Ikon am Rande zu achten und hätte geschworen...das hat eine Frau geschrieben...tja so ist das halt...nicht bös sein...:D

aber jetzt mal zum eigentlichen...
Du schriebst...
hab nicht den Nerv und die Zeit, mich durch diesen Thread durchzufressen. Ich hab ein paar Deiner Beiträge gelesen - mir wird dabei flau im Magen und alle meine Säfte scheinen zu stocken.

Du schreibst permanent über DICH selber, wie toll DU bist und wie glücklich alle um DICH herum sind. Aber Du schreibst SOO viel und mit SOO vielen - fast wortgleichen - Wiederholungen, daß es schon wieder unglaubwürdig wird. Wer tatsächlich glücklich ist, dem genügen drei Zeilen (die Luft eines [1] Atemzugs, sagte ein Therapeut mal), um dies wirklich rüberzubringen. Bei Deinen Selbstdarstellungen spüre ich keinerlei Glück. Absolut nichts Ansteckendes (obwohl ich mich gern mitfreue). Normalerweise sind es ja die Zweifelnden, die dauernd Bestätigungen suchen oder produzieren.

stimmt Fleming hat viel geschrieben...sollte er ja auch...wurde ihm ja auch ans Herz hier gelegt....schaust Du ein paar postings vorher...da wurde ihm gesagt er solle doch mal auf die postings alle adäquat antworten...;)

nun es ist ja auch viel 28 Seiten zu lesen...;)nur zwischen den Zeilen hättest Du dann richtig viel zu lesen bekommen....
Fleming hat ein Problem...( ich wiederhole mich jetzt...ein Problem...egal wie es heißt...es belastet ihn...wie schon mal geschrieben...wäre das Thema nicht Sex hättest Du und wir auch keine 28 Seiten zu lesen)
nur haben wir zusammen mit Fleming ja schon festgestellt das es Sex alleine nicht ist...und das er in den verschiedenen Phasen seines Forumslebens nicht immer glücklich war...

mal ganz nebenbei...aus praktizierender Eigenerfahrung!! und nicht weil ich Hobbypsychologe bin...
ich habe ein Problem...und vielleicht tief in mir kenne ich die Lösung...aber ich muss mich rantasten...erst rede ich mir meine Situation schön...ich rede und rede und mit jeder Antwort die ich bekomme, beleuchte ich das Thema neu, erweiter es, verwerfe manche Punkte und entdecke manche neu...es ist ein umkreisen...ein rantasten...
Entschuldigung Fleming der Vergleich der jetzt kommt...paßt aber gerade...:eek:)...aber es ist fast wie mit einer Kuh und ihrer Nahrungskette...und immer wieder wird es durchgekaut, bis ein verdauungsmögliches Produkt dabei rauskommt...
vielleicht brauchte ja Fleming all diese Antworten und ständigen Reflektionen um sich seiner Problemlösung zu nähern...

das sollte man ihm zugestehen...
der moralische Aspekt dieses ganzen Threads uswusw. mal außen vor gelassen...

UND zum Glück sind wir alles nur Menschen...und sind zum Glück alle verschieden...
und keiner kann entscheiden außer ihm selbst wie schwerwiegend das Problem was er sein eigen nennt, für ihn ist...

GlG Olga
 
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Bin mal gespannt, ob Windpferd sich zu seiner Diagnostik noch äussert?
Im Prinzip ist es ja einfacher, Einsprüche zu ignorieren ;)
 
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Hallo Windpferd -

ich bin auf Deinen Beitrag aufmerksam gemacht worden, deshalb klinke ich mal kurz wieder ein.

Soso, Du hattest also keinen Nerv und keine Zeit Dir alles durchzulesen. Hast dann mal das gelesen, was Dir gerade so passt, um Deinen Ärger aufzubauen und dann mal richtig draufzuhaun.

Hier mal kurz in 3 Sätzen etwas dazu:
Du hast nicht alles gelesen?
Hättest Du mal tun sollen!
Dann hättest Du nicht diesen pseudo-psychologischen Unfug geschrieben und mich nicht behandelt wie einen Vollidioten.

Und hier noch etwas umfangreicher:

Ich schreibe also in meinem Thread über meine Probleme? Das ist ja ungeheuerlich! Nächstes Mal werde ich über die Männer, die Frauen im allgemeinen und globalen und die Wertvorstellungen hier und in anderen Ländern referieren. In diesem Thread wollte ich einfach mal über mein ganz persönliches Problem sprechen und das geht eben am besten in der Ich-Form!

Was Du glaubst und was nicht, bleibt Dir überlassen. Ich belüge meine Frau in einer Angelegenheit, also belüge ich alle dauerhaft? In Ordnung, glaub was Du willst. Ob das irgendeinen Sinn macht, außer sich selbst darzustellen, bezweifel ich. Und warum ich mich dann in dieser Weise darstelle und mir dafür den einen oder anderen (zum Teil gerechtfertigten) Arschvoll abhole? Keine Ahnung? Bin ich ein Masochist?

Ich habe zwei Thesen für Deinen Beitrag:
1. Du hast doch alles gelesen, findest mich so klasse, dass Du mehr von mir lesen willst und hast mich nur provoziert, um mich aus der Reserve zu locken.

2. Wahrscheinlicher ist folgendes: Du wolltest mal groß aufschlagen und hast auf ordentlich Applaus von den Reihen gehofft. Mit Deinen umfangreichen Abhandlungen, in denen Du mich auf eine interlektuelle Stufe mit einem 3-Jährigen stellst, dem man das Schleifebinden erklärt, produzierst Du Dich selbst und benutzt mich, um Dich selbst darzustellen und in ein gutes Licht zu stellen. Ich glaube man nennt das Projektion in der Psychologie.

Also ich bin 48 und habe schon kapiert, dass Menschen sich von Tieren unterscheiden. Aber, was für den einen Menschen gilt, muss für den anderen nicht unbedingt richtig sein oder funktionieren. Auch was für viele gilt muss nicht unbedingt richtig sein und, wenn die Welt so einfach wäre, wie Du sie Dir ausmalst, würden in diesem Forum unter Partnerschaft und Sexualität keine Beiträge gelistet sein.

Übrigens: Es gibt tatsächlich Gründe, warum meine Frau selten mit mir schläft. Bisher konnte ich diese nicht ergründen. Sie ist nämlich der Meinung, sie schläft nicht selten mit mir und findet, dass wir sehr guten Sex haben. Ich finde das nicht. Hast Du mein Problem verstanden?

Fleming
 

Windpferd

Wie sag ich es meiner Frau?

Hallo Ihr Lieben alle,

ein sehr hilfreicher - wenn auch bei den Betroffenen überhaupt nicht beliebter - Begriff ist der des Krankheitsgewinns: Wer hat was davon? Auch Leiden kann gewinnbringend sein - so sehr, daß es durch den Gewinn im Bewußtsein weitgehend überdeckt wird. Die Idee natürlich von Freud - man muß kein Anhänger der Psychoanalyse sein, um ihn genial zu finden. Ich versuche, das Konzept auf diesen Thread anzuwenden.

Der primäre Krankheitsgewinn dieses "Patienten" (d.h. der durch die Symptome direkt bedingte) ist ziemlich (nicht ganz) offenkundig; leicht zu erschließen und von ihm z.T. selber dargestellt.

Der sekundäre Krankheitsgewinn ist hier monumental. Eigentlich nicht sehr originell - aber doch immer wieder überraschend. Es gibt kaum etwas, wodurch Problemverhalten wirksamer stabilisiert wird als durch Aufmerksamkeit seitens der sozialen Umgebung. Die ist zwar in diesem Forum (in dem keiner dem anderen als Person begegnet) lediglich fiktiv - aber psychologisch scheint sie dennoch zu wirken. Funktioniert schon bei Kindern: trotziges Zetern, destruktives Verhalten usw. werden intensiviert durch Mamas Zuwendung - selbst wenn diese kritisch, ja sogar bestrafend ist. In vielen Situationen ist Ignorieren (ja, ein Time-out) die Lösung: Die Kleinen, zunächst völlig gefangen in ihren Affekten, kriegen sich relativ schnell wieder ein; sie haben meist recht gute Fähigkeiten zur Selbststeuerung; dazu, wieder zur schlichten Realität zurückzukommen. Genauso Erwachsene: auch sie wissen in der Regel, was Sache ist, was sie zun tun haben (hätten). Ganz nüchtern. Aufmerksamkeit kann wie eine Droge wirken: macht aus einem einfachen Problem ein superkomplexes, riesiges - und am Ende ein unlösbares.

Dieser Thread ist ein klassisches Fallbeispiel dafür. In der Mitte der Held. Der hat ein Problem, klar - ein sehr einfaches, lösbar mit schlichter, grundlegender Ethik (und eventuell unangenehmen Erfahrungen, die gehören nun wirklich dazu). Das ist trivial. Aber um den Helden herum ein (wie mir scheint) gewaltiger Fan-Club, eine Phalanx von - na ich hab nicht gezählt - ganz überwiegend Frauen. Anteilnehmend, ernstnehmend, nicht ganz unkritisch, das nicht. Was (vermeintlich) Besseres kann einem Helden ja gar nicht passieren. Warum sollte er noch sein Problem lösen! Dann gäb's kurzen Applaus - und es wär vorbei. Nicht mehr interessant. Also: ein Mindestmaß von Leiden muß weiterbestehen, will man weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Sehr verständlich - und sehr dysfunktional.

Tja, und dann der tertiäre Krankheitsgewinn: der "Lustgewinn" (wie Freud sagen würde) all dieser "Helferinnen", des Fan-Club. Eine etwas ungewohnte (leider viel zu selten verwendete) Perspektive. Ist ziemlich einfach, Vermutungen anzustellen, welche Triebwünsche da stellvertretend befriedigt werden; manchmal blitzt in einzelnen Formulierungen der "Helferinnen" die Lust deutlich auf. Man braucht nur hinzuschauen. (Sie wird nicht benannt, nicht reflektiert - Bewußtheit würde stören.) Was sollten schließlich all diese Fans anfangen ohne den Helden, der mit seinem Problem ringt! Ohne ihn, ohne das Problem - der Club würde sich auflösen. Große Ernüchterung (die ist gut aber nicht lustvoll). Einfach Alltag.

Nun - das alles sind verbreitete, wohl allgemeinmenschliche Prozesse - nicht als solche schlecht. Aber ohne selbstkritische Reflexion (die durchaus mal wehtun kann), bringen sie nichts, bleibt alles dem ewigen Wiederholungszwang unterworfen. Die Teilnehmer an diesem Thread bilden ein "System" - und Systeme sind maximal schwer zu verändern. Darum die Prognose: eine grundlegende Lösung des "Problems" - rückhaltlose Offenheit - wird, kann, darf es nicht geben. In diesem System nicht. Nicht mehr als Halbheiten.

Wer so schreibt wie dieses Windpferd hier, muß sich immer die Frage stellen, was er denn für eine Art von Krankheitsgewinn habe. Ich weiß dafür keinen technischen Begriff - aber ich kann leicht sagen, was mich bisher davon abgehalten hat, mich auszuklinken. Am Anfang die Freude, Prinzipien und Erfahrungen, die mir lebenswichtig sind, deutlich zu machen - unabhängig davon, ob sie akzeptiert werden. (Hat mich Anstrengung gekostet - an sich war dieser Thread für mich abstoßend, kam mir irgendwie klebrig vor, zäh, auch ziemlich aggressiv. Aber ich streng mich gern an - dachte: mal schauen!) Und schließlich war da eine Lust, mich eben nicht beeindrucken zu lassen durch Anwürfe, pure Polemik, Herabsetzung seitens der "Phalanx" (s.o.) zu ignorieren. Eben dann allein einzustehen für die Prinzipien - hier: für die Liebe. Für meine. Auch ohne jede (offene) Zustimmung.

Noch eine Bemerkung zu einem anderen Punkt. Es scheint die Meinung zu herrschen, es gehe hier um Sexualität. Ach. Sexualität hat zu tun mit Entdecken, Zuwendung, Lächeln, Spiel, Freude, Leichtigkeit, Hochachtung, Zauber . . . - mit Liebe eben. Hier herrscht ein ganz anderer Mix von "Trieben". Weit überwiegend, in Tonfall und Inhalten, Macht-Darstellung, Aggression. Ist ja seit langem bekannt und beschrieben - am frühesten im Zusammenhang mit sexueller Gewalt, aber auch in anderen Kontexten - daß, was an der Oberfläche wie Sexualität aussieht, faktisch der Machtdemonstration, dem Machterhalt dienen kann. (Gerade von Frauen häufig erstaunlicherweise überhaupt nicht gesehen.) Und daß "Macht das beste Aphrodisiakum" sei (wie Kissinger sagte).

"May we all develop the courage, strength, and integrity to love well!" (David Schnarch)

Lebt wohl!
Windpferd
 
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Windpferd

Guten Morgen Olga,

Du schreibst: "erst mal Windpferd...bin ja noch nicht so lange aktiv im Forum...kenne somit nicht alle......und ich lese Dein posting ohne aufs Ikon am Rande zu achten und hätte geschworen...das hat eine Frau geschrieben...tja so ist das halt...nicht bös sein..."

Was würde mein Geschlecht für Dich für einen Unterschied machen? Würdest Du, abhängig von meinem Geschlecht, Dinge, die ich schrieb, anders auffassen? (wenn ja: welche? und wie?) oder anders darauf reagieren? (wenn ja: auf welche Weise?)

Das, finde ich, wären interessante Fragen.

Ich dachte - denk eigentlich immer noch - es ginge hier um Inhalte, nicht darum, wer sie vorbringt. Warum ist es Dir wichtig - und was bringt es Dir - den Schreiber sozusagen "einzusortieren"? Geschlechtszugehörigkeit ist ja auch nur eine von unzähligen Schubladen. Wir sind zwar hier für einander nur virtuell "Du" - aber ist selbst ein virtuelles Du nicht lebendiger als ein Stereotyp?

Übrigens: "böse" zu sein, seh ich gar keinen Grund. Im Gegenteil. Androgyn zu sein, wäre eine gute Sache.

Liebe Grüße
Windpferd
 
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05.01.08
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Moin, windpferd…
Ja ich bin ja nun mal nicht Freud belesen…ich verlasse mich bei Menschenanalysen mehr auf meine Lebenserfahrung und meinen guten alten Bauch…und soll ich Dir was sagen Trefferquote fast 95%...
( versuche es nicht…es gibt keine Frauenversteher)

Und als ich das von Dir las…dachte ich zuerst…gefühlt Frau…aber eine Spur von Irritation…es ist schon entscheidend, je nach Thema ob eine Frau es thematisiert oder ein Mann…Beispiel…nicht Fleming hätte es geschrieben, sondern eine Frau…seine Frau??? Die dann im Eingangsthread schreiben würde…ob verdammt wie sage ich es meinem Mann…ich will mehr Sex, vor allem guten, einmal im Monat reicht mir nicht…antworte ich dann anders…gute Frage…sicherlich nicht mit Freud unter dem Arm…

Ach nebenbei…ich habe auch mal nach Fleming gegoogelt…trotz Abitur muss ich schon mal zu diesem Hilfsmittel greifen…meine Allgemeinbildung lässt zu wünschen übrig…und weißt Du wen ich gefunden habe Ian Fleming…würde das nicht besser zu Gatinhho ääähh fleming passen ( Deiner These nach)…Du weißt es bestimmt aber ich schreibe es doch noch…der hat nämlich die Romanfigur James Bond erdacht…würde das nicht viel besser passen…
Das Du das noch nicht thematisiert hast…er meldet sich mit 2 nicknames an…was sagt uns das….grübel… was sagt denn Freud dazu….den Login kann er ja nicht vergessen haben…

Und jetzt zuerst habe ich darüber gelacht…nun aber nach Deinen postings…sollte Fleming gar recht mit seiner These 1 haben…
Was bringt es Dir, hier zu schreiben, wo es so zäh und abstoßend ist…und Du Dich gar anstrengen musst es zu lesen…

Oh….ich stehe aber auch manchmal auf der Leitung…Du willst uns…die Frauenwelt retten…Frauen…die sowieso zum Helfersyndrom neigen…
Das würde auch erklären warum ich in Foren mir die Finger wund tippe…mein Helfersyndrom…jetzt wird mir mein Beruf auch klar…
Windpferd…danke Dir… ich rette mich selbst…dazu brauche ich keinen Mann…weder Fleming noch windpferd…da wende ich mich vertrauensvoll an meinen 1 A Ehemann…( sollte ich dann doch Hilfe benötigen)
Wenn ich dem das zu lesen gebe, liegt der 2. Innerhalb von 24h neben dem Stuhl…vor lachen

Ich( nur meine subjektive Meinung) hätte es schön gefunden, wenn Du geantwortet hättest, nicht mit Freud und diesen ganzen Gedichten im Pack…
Einfach menschlich, kritisch, ruhig fachlich aber nicht so….( werde immer misstrauisch wenn einer mit soooo viel Fachwissen um die Ecke kommt)
Ich lese gerne von Menschen über Menschen…und nicht ellenlange Wiedergaben von Freud und anderen…ich möchte den Menschen kennenlernen und nicht irgendwelche reproduzierten Thesen…
…und wo Du gerade so belesen im Thema bist…was sagt Freud denn über die helfenden Menschen…jetzt mal losgelöst von diesem Thema…
Ich antworte Dir jetzt mal menschlich…losgelöst von dem Thema…
Ich bin froh , dass es Menschen gibt die anderen helfen, ihre Zeit dafür investieren, zum Teil dafür Grenzen überschreiten müssen…und die in dem Moment des Helfens sich neutral und wertfrei in ihre Arbeit stürzen…
Welche Störung haben denn diese Menschen…vielleicht lerne ich jetzt etwas über mich…
These….Jetzt stelle ich mir vor…fleming ist ein guter Schauspieler und eigentlich geht es ihm sau schlecht…wir haben den Widerspruch zwischen Erfolgreich und Weichei auch nicht erkannt…und er liest Deine Texte…na gute Nacht…

Ach jetzt fällt sogar mir auch ein Spruch ein…zu Deiner Abhandlung…gilt natürlich dann auch für Dich…und für fleming…
Leben und Leben lassen…
Und wenn er daraus Deine unterstellten „Energien“ zieht…es hat uns ja auch keiner gezwungen, hier zu schreiben…

…nur wenn man einen Lustgewinn oder was auch immer hier verspürt…ist dies ja auch auf alle Forenbeiträge zu übertragen…warum schreiben die Leute hier….warum Du windpferd…
Ich habe ja das Helfersyndrom und bin nun fein raus…

So nun wünsche ich Dir ein schönes WE…
So long Olga
 
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Beitritt
18.11.09
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Windpferd, Du tust hier nichts anderes, als jeder andere, der hier schreibt. Offensichtlich ziehen wir alle eine Form von Gewinn aus dieser Kommunikationsform, sonst würden wir nicht hier schreiben. Du offensichtlich auch.:D

Deine verdrehten Darstellungen in allen möglichen Bereichen verwundern mich aber immer wieder.
ein sehr hilfreicher - wenn auch bei den Betroffenen überhaupt nicht beliebter - Begriff ist der des Krankheitsgewinns: Wer hat was davon?
Eine meiner Lieblingsfragen, die man sich immer stellen sollte.:D

Letztlich ist es ganz gefährlich mit Krankheitsgewinn zu argumentieren, denn den hat jeder Kranke, jeder Behandler/Arzt/Pfleger in irgend einer Form und natürlich insbesondere die Pharmaindustrie und alle Hersteller von medizinischen Geräten.

Unter primärem Krankheitsgewinn versteht man die unmittelbar mit einer Krankheit verbundenen Vorteile, wie körperliche Schonung, Ruhe, Entlastung, die unmittelbar dem Körper zugute kommt und zur Gesundung führen sollten. Es kann also letztlich auch zu einem primären Krankheitsgewinn führen, wenn man aus einem Beitrag einen wertvollen Tipp erhält, der den körperlichen Zustand verbessert und der eigenen Gesundheit hilfreich ist.

Sehr gerne und hauptsächlich wird vom sekundären Krankheitsgewinn gesprochen , der nicht zwangsläufig Folge einer Erkrankung ist und auch nicht vorrangig der Heilung einer Krankheit dienen muss. Tatsache ist, dass sekundärer Krankheitsgewinn wie vermehrte Beachtung und Unterstützung oft nur Ausdruck unserer vereinsamten Welt sind.
Viele alte chronisch kranke Menschen gehen z.B. deshalb häufig zum Arzt, weil ihre Erkrankung zum sozialen Mittelpunkt ihres Lebens wurde und sie völlig alleine leben. Ich empfinde das als traurigen Umstand und Folge der zunehmenden Vereinsamung.

Mit tertiärem Krankheitsgewinn beschreibt man schließlich Situationen, in denen Bezugspersonen des Kranken aus der jeweiligen Erkrankung Vorteile ziehen.
Dies kann der Fall sein, wenn sich beispielsweise Familienangehörige als Pflegende nützlich fühlen können, durch die Versorgung des Kranken eine sinnvolle Aufgabe erhalten oder dadurch sogar Einkommen erzielen.

Aber genau betrachtet besteht das ganze Gesundheitssystem nur aufgrund des tertiären Krankheitsgewinns.:D

Es profitieren also alle in irgend einer Form Beteiligten am Krankheitsgewinn. Ohne Krankheit kein Arzt und auch kein Psychopopler, keine Medikamente, keine Gerätemedizin, keine Krankenhäuser, keine Psychiatrien.:D

Ich denke ja, dass man zu gerne mit dem sekundären Krankheitsgewinn vom tertiären in seinem ganzen Ausmass ablenkt.
Ist sicher auch nötig, denn die tertiären industriellen und beruflichen Krankheitsgewinnler sorgen oft genug dafür, dass ein Mensch überhaupt erst richtig krank wird und definieren dazu selbst was krank ist. Gerne auch mit Erfindung neuer Krankheiten und Herabsetzung von Grenzwerten.
 
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Datura

in memoriam
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09.01.10
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Nein Bitte nicht, Difi!!!! :D:D:D

Datura

sorry, ich lösch's wieder, wenn Difi korrigiert hat!

(oder die Mods machens)
 
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28.04.09
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:lachen2:lache mich schlapp....:))) Hier in Uruguay wird eher geschossen als geschlossen.....:lachen2:
Was solch ein kleiner Buchstabe machen kann.
Bitte nicht löschen.

Lache immer noch, besonders über eure Antworten.:D

Wie war das Thema? Wie sag ich es meiner Flau?:lachen2:

Juhu...Difi
 

Datura

in memoriam
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09.01.10
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4.819
Gut, wenn alle so herzlich lachen konnten, bleibts stehen, ich lach mich auch grad wieder schlapp.

Datura
 
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