wie abnehmen ?

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12.10.18
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hallo,

bis ende 20 konnte ich so viel essen wie ich wollte (meist rel. wenig, bei besonderen anlässen aber auch schon mal viel) und hatte trotzdem immer max. 48 kg (war schlank, aber nicht dünn).

dann hab ich plötzlich zugenommen und gleichzeitig gelenkschmerzen und -entzündungen bekommen.

obwohl ich dann sehr wenig gegessen habe (permanent, nicht nur als diät), hab ich weiter zugenommen . sogar bei 800 kal pro tag hab ich noch zugenommen. es war da zwar überwiegend wasser, aber das sieht man ja von außen nicht.

als ich endlich genug infos bzgl. nahrungsmittel-uv usw. hatte konnte ich die zunahme bremsen und dann auch mal etwas abnehmen, aber nur sehr wenig.

durch den crash hab ich rel. viel (über 10 kg) abgenommen, weil ich einige monate lang fast nichts essen konnte (unter 1000 kal, oft unter 500 kal), aber hatte dadurch dann auch einen sehr krassen vitamin-usw.-mangel.
als ich wieder essen konnte, wenn auch nur begrenzt, weil alles uv war, hab ich wieder zugenommen und es war mir erst auch recht, weil ich zwar eigentlich immer noch übergewicht hatte (sah aber nicht dick aus, nur etwas pummelig, weil ich es mit entsprechender kleidung kompensieren konnte), aber im gesicht total eingefallen war und aussah wie leiche auf urlaub.

die ersten 3 kg zunahme fand ich daher noch gut, aber es hört nicht auf.
das gewicht geht langsam, aber sicher wieder in richtung höchstgewicht vor dem crash.

aber ich will abnehmen. zwar nur sehr langsam und mit ausgleich der noch nicht ganz behobenen mangelerscheinungen, aber ich weiß nicht wie.

weniger essen (z.zt. ca. 1800 kal pro tag) oder kh reduzieren geht wegen der aip nicht, weil es einen neuen schub auslösen kann und das kann ich nicht riskieren.

sport geht auch nicht. abgesehen davon, daß ich wegen der augen schon seit vielen jahren keinen sport mehr machen darf (netzhautrisse, glaskörperblutungen), geht es mir jetzt zwar besser als vor ein paar wochen, aber von gut bin ich noch weit entfernt.
ich bin schon froh, daß ich wieder 2-3 std. pro tag draußen rumlaufen kann (langsam und mit ein paar kl. pausen).
vor dem crash waren es fast immer 5 std. ohne pause.

mein kopf funktioniert ja auch schon wieder etwas besser, aber noch nicht so wie vor dem crash. daher fällt mir nichts ein, wie ich das problem lösen kann.


lg
sunny
 
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17.10.18
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Hallo sunny,

Das eigene Gewicht zu reduzieren ist nicht leicht. Es scheint so, dass bei Dir dein Gewicht nicht von zu viel Essen kommt.

„obwohl ich dann sehr wenig gegessen habe (permanent, nicht nur als Diät), hab ich weiter zugenommen . Sogar bei 800 kal pro Tag hab ich noch zugenommen. Es war da zwar überwiegend Wasser, aber das sieht man ja von außen nicht.“

Ich finde, dass es wichtig ist rauszufinden, WAS da bei Dir im Körper gesammelt wird, wie dein Gewicht zu Stande kommt. Du sagst es selbst, dass es Wasser ist, kein Fett. Weißt Du warum dein Körper Wasser ablagert? Ich denke, man kann das Gewicht abbauen, wenn man versteht, was für Stoffwechselprozesse im Körper ablaufen und wie die Stoffwechselstörungen zu dem Übergewicht führen. Essen alleine ist bei Dir nicht der Grund.

„durch den Crash hab ich rel. viel (über 10 kg) abgenommen, weil ich einige Monate lang fast nichts essen konnte“

Du hast in dieser Zeit große Mengen an Körperflüssigkeit verloren, die aus deinen Wunden kam. Das darf man auch nicht vergessen. In dieser Zeit hat dein Körper sehr viel Schadstoffe ausgeschieden. Dadurch ist dein Gewicht weniger geworden.

Ich denke, dass der erste Schritt darin besteht herauszufinden, warum so viel Wasser in deinem Körper ist.

Grüße, Panacea.
 
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22.03.18
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Hallo! Ich habe ein ähnliches Problem. Ich weiß nicht, ob meine Pfunde zu viel von zu viel Essen kommen. Denn eigentlich versuche ich, nicht allzu viel zu essen. Muss man denn fürs Abnehmen IMMER mehr Kalorien am TAg verbrauchen, als man zu sich nimmt?

Ich würde mich generell über Erfahrungen freuen, wie man das Abnehmen unterstützen kann. Ich habe ja schon viel ausprobiert, mehrere Diäten, Intervallfasten, Low-Carb,...ich habe zwar schon auf vieles angesprochen, aber der berühmte Jojo-Effekt macht mir zu schaffen. Ich bewege mich eigentlich auch regelmäßig (längere Waldspaziergänge) und achte darauf, nicht zu fettig zu essen und auch am Abend eher wenig zu essen. Allerdings hungere ich mich dann manchmal in die Nacht hinein...das kann doch auch nicht gesund sein, oder? Kann man denn irgendwie seine Kalorienzufuhr eindämmen, ohne hungern zu müssen?
 
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Ich glaube, wenn man abnehmen oder auch zunehmen möchte, kommt man nicht darum herum, sich mit dem Glucose- und Kohlehydrat-Stoffwechsel + der Fettverbrrennung zu beschäftigen.

Hier wird das ganz gut geschildert; es gibt sich auch Seiten, wo das einfacher dargestellt ist.


z.B. hier: https://edubily.de/?s=glucose+stoffwechsel,+abnehmen,+insulin

Grüsse,
Oregano
 
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16.02.18
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Ich denke Bewegung ist sehr wichtig, auch wenn es „nur“ spaziergengehen ist wie sunny schreibt. Ginge auch radeln oder schwimmen (wegen der Augen meine ich)?

Ich war noch nie dick, immer sehr schlank, bin mittlerweile 57 J. und achte nur sehr wenig darauf. Ich erzähle kurz von mir: ich frühstücke immer eine Schale Obst und Kaffee (außer im Urlaub im Hotel :D), Früchte der Saison, sei es eine Schüssel Erdbeeren / Himbeeren / Johannisbeeren, Apfelstücke oder mal 3 Aprikosen oder auch mal nur eine Banane oder eine Grapefruit /Orange, paar Stücke Melone, Ananasstücke.

Das habe ich mir so angewöhnt, tut mir gut, auch vor dem Sport gibt’s nicht mehr.
Trinken tu ich am Vormittag allerdings viel, meist Kräutertee und Wasser.
Um 11.30 Uhr in der Arbeit esse ich was ich mir mitbringe z. B. Schüssel Salat, Salzstange, Kefir.
Am WE oder freien Tagen, wo ich Zeit zum Kochen habe, gibts was Warmes gegen 13 Uhr.

Das war jetzt nur mal ein Beispiel für meinen Beginn des Tages, ich mache das seit 35 Jahren so, das hat sich eingefleischt und ich denke, dass das für mich richtig gut ist, das hält mich fit über den Tag. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich zu viel esse werde ich müde.

Wichtig finde ich persönlich bei Nahrungsreduzierung zum Ausgleich, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Ich bestelle mir vegane, ohne Zusatzstoffe z. B. von Vitamin-Express, da bin ich sehr zufrieden damit. Ich supplementiere zeitweise Vitamin D 3 + K 2, Vitaminkomplex, OPC, Ginko und Omega 3.

Ich weiß nicht ob das hilfreich ist, was ich hier schreibe, da ich das persönlich so mache, ich bemerke jedenfalls sofort, dass ich zunehme, wenn ich öfter Teilchen vom Bäcker esse, zu viel Zucker und Weizenmehl zu mir nehme.

Bitterstoffe finde ich ganz wichtig täglich, die kurbeln den Stoffwechsel / Verdauung an, in Form von Tropfen kann man das tun oder Frischpflanzensäften oder über die Nahrung.
 
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17.03.16
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Sunny,
durch den Crash hast du ungewollt eine Crash-Diät gemacht. Der Körper hat auf Hungermodus geschaltet und versucht nun jede überflüssige Kalorie zu speichern. Es ist schwierig, da wieder herauszukommen.

Roserot,
nicht das Fett an sich macht dick, sondern das gesättigte, hoch verarbeitete. Vor allem Transfettsäuren in Fertigprodukten sind gefährlich. Nüsse, Leinöl, fetter Fisch enthalten Omega 3- Fettsäuren. Auch Kokosöl mit mittelkettigen Fettsäuren wirkt sich günstig aus.

Wichtig ist, anstatt Eiweiß, Kohlehydrate oder Fett auszusparen, alle in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen, die Kalorienaufnahme dabei nur geringfügig zu reduzieren, um den Hungermodus zu vermeiden. Ich habe mir vor Jahren eine Tabelle zusammengestellt, in einer Klarsichthülle mit einem Fettstift abgehakt, wieviel ich jeweils von jeder Nahrungsgruppe,
Fleisch / Fisch / Eier
Milchprodukte
Fett
Kohlehydrate
Gemüse
Obst
kleine Sünden
- ich aufnahm und zog am Abend Bilanz.
Ich nahm jede Woche ein Kilo ab bis zu 11 kg.
Das erreichte Gewicht hielt ich lange, bis ich mich idiotischerweise zu einer angeblichen Wunderdiät überreden ließ, die mir einige Pfunde einbrachte. Davon kämpfe ich mich nun langsam wieder herunter, nehme aber bewusst gesundes Fett zu mir.
Nach einer Brustkrebs-OP vor 40 Jahren und anschließender Bestrahlung hatte ich massiv zugenommen und das Übergewicht langsam auf ein vertretbares Maß reduziert. In den USA wird Frauen nach Brustbestrahlung routinemäßig Schilddrüsenhormon substituiert, um Gewichtszunahme zu vermeiden.
Mein Problem ist das Viszeralfett in der Bauchhöhle. Arme und Beine sind schlank.
Ich glaube, man kann kein allgemeines Rezept empfehlen. Jeder Fall liegt anders.
 
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12.10.18
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vielen dank für die beiträge. :)

da hatte ich garnicht mit gerechnet, weil die kombi nicht weniger essen - keine langen eßpausen - nicht weniger kh - kein sport abnehmen ja eigentlich unmöglich macht.

aber da mein kopf, vor allem das gedächtnis durch dem crash sehr gelitten hat und immer noch nicht ganz ok ist, hatte ich gehofft, daß irgendwer etwas schreibt, das hilfreich ist oder das ich einfach nur vergessen habe und das hilfreich sein kann.

Du sagst es selbst, dass es Wasser ist, kein Fett.

das hab ich wohl etwas unklar ausgedrückt. nur wasser war es als ich nur 800 kal pro tag gegessen hab, ansonsten teils wasser , teils fett, der größte teil aber wohl fett.

sieht man ja von außen nicht, fühlt sich aber so an und wenn das gewicht mal etwas weniger war, dann ist vorher oft reichlich wasser rausgelaufen.

aber wenn ich die speckrollen in der magengegend usw. anfasse, fühlt es sich eindeutig wie speck an.

Weißt Du warum dein Körper Wasser ablagert?

das hängt mit den unverträglichkeiten (uv) zusammen.
früher gab es leider (fast) keine infos dazu und bis ich rausgefunden habe, daß das eigentlich gesunde vollkornbrot für mich nicht gut ist (das andere aber auch nicht), (alle sorten jedenfalls nicht in der damaligen häufigkeit, solang ich es nur einmal am tag gegessen hatte, ging es durchaus), hatte ich schon viel zugenommen, zumal ich damals aus beruflichen gründen zu jeder mahlzeit brot gegessen habe (mußte früh um 1/2 7 aus dem haus, war abends um 9 wieder zurück und die läden waren damals schon um 18,30 zu und in dem ort, in dem die praxis war, gab es keinen laden, der mittags auf war, wenn ich eine oft eh nur kurze pause hatte. die waren auch alle weit entfernt, da die praxis ganz am rand war.

sich mit dem Glucose- und Kohlehydrat-Stoffwechsel + der Fettverbrrennung zu beschäftigen

vielen dank für den link. ich hatte einiges zur theorie schon wieder vergessen, hab mir aber auch früher schon bei allen ausbildungen, auch den med., vor allem das für die praxis wichtige gemerkt.

zur praxis schreibt der autor aber nichts, verweist da auf seine bücher und (seine?) nicht kostenlose zeitschrift für kraftsportler, in der es aber um intervallfasten geht (bei mir nicht möglich, da lange eßpausen ja die aip triggern) und um artikel wie z.b. "wie du mit cola deinen eingeschlafenen stoffwechsel pushst" u.ä. (cola ist extrem ungesund).


Ginge auch radeln oder schwimmen

nein, leider nicht. radeln ging nur als ich noch sehr jung war, dann führte es schon nach einigen minuten dazu, daß es druckstellen und entzündungen gab, egal welchen sattel ich verwendet habe.
außerdem hab ich trotz brille immer weniger gesehen, da wär es eh zu gefährlich gewesen.
schwimmen geht u.a. wegen der chemie in luft und wasser im schwimmbad nicht, außerdem würde der bademeister mich beim anblick meiner beine (den ich eh niemandem zumuten würde) sofort wegschicken. sie sehen zwar viel besser aus als noch vor ein paar wochen, aber für andere immer noch sehr schlimm.

ich frühstücke immer eine Schale Obst

vor etlichen jahren hab ich mal eine rohkostkur gemacht. alles so wie es draußen wächst, also auch ohne salatsauce usw. und alles bio.

etliche sorten obst und nüsse und kerne und dazu das gemüse, das man einfach so essen kann, also möhren, kohlrabi usw.
vit. b12 ist da zwar nicht nethlten, aber da es eh nur für eine weile sein sollte und der körper davon einige reserven aht,m war das egal. nach einer weile hätte ich wieder etwas fleisch, fisch und eier dazu gegessen.

obwohl ich da rel. viel gegessen habe und immer satt war, hab ich einiges abgenommen bis ich dann einen anderen job hatte.
in einer praxis, die auf "entgiftungen" spezialisiert war (und wie bei sowas üblich nicht auf kasse, sondern für viel geld).
ich bekam nach kurzer zeit heftige allergien (vorher hatte ich keine einzige) und als ich durch zufall rausfand, daß der inhaber in dem kleinen testraum riesenmengen lindan versprüht hatte (gast jahre aus und war damals schon verboten, da sehr giftig), war es zu spät.

die folgen blieben trotz etlicher (auch teurer) behandlungen (incl. "entgiftungen") bei div. ärzten, "umweltmedizinern", hp usw. unverändert bzw. nahmen sogar noch zu, obwohl ich da nur einige wochen war und sofort gekündigt habe als ich entdeckt hatte, was da los war.
obst usw. ging ab da wegen div. allergien und kreuzallergien teils garnichts mehr, teils nur ab und zu mal ganz wenig.

und als ich das endlich wieder ausreichend gebessert hatte und das ein paar jahre alles rel. gut ging, bekam ich beim kieferchirurgen die falsche spritze (voriges jahr) und es wurde alles wieder sehr viel schlechter und durch den crash anfang dieses jahres durch falsche medis in der krankenhausambulanz war dann ja alles komplett uv.

durch den crash ging ja garnichts mehr, auch reis, fleisch usw usw. nicht.
aber vit. c, acerolasaft (ich hatte u.a. erhebliche skorbutsymptome) usw. ging auch nicht. davon wurden die da noch sehr schlimmen beine sofort noch viel schlimmer.

z.zt. kämpfe ich mich da langsam wieder raus und ein paar sachen gehen schon wieder ohne besondere probleme, aber nicht ganz ohne beschwerden.
vor allem obst geht erst sehr wenig, die meisten sorten garnicht und gemüse auch nur ein paar sorten in kl. mengen.

und roh eh nicht, weil ich ja wegen der fehlenden und lockeren zähne nichts mehr abbeißen und kauen kann.

und eine idee, die ich schon hatte, hab ich sofort wieder vergessen, ist mir jetzt aber dank dieses threads wieder eingefallen und ich hab es sofort aufgeschrieben um es nicht wieder zu vergessen.

ich werde montag kohlrabi kaufen (ein kl. stück müßte eigentlich gehen), im mixer pürieren und nach ende der kochzeit in die suppe geben.
smoothies mag ich nicht (bzw. nur mit obst und da geht noch fast nichts) und essen soll ja schmecken und keine eklige medizin sein.


Ich weiß nicht ob das hilfreich ist, was ich hier schreibe

im moment hilft mir alles, auch wenn ich wegen der allergien, kreuzallergien, uv usw. usw. vieles nicht umsetzen kann, aber es bringt mich immer wieder mal auf eine idee, was ich ausprobieren könnte oder was mir früher mal geholfen hat und ich durch den crash vergessen habe.

Jeder Fall liegt anders.

ja, aber manches ist für sehr viele hilfreich. ich hab früher ja in einigen praxen die gesundheits- und ernährungsberatung gemacht und da gab es auch etliche leute mit übergewicht.
durch die umstellung auf eine gesunde ernährung, also bio ohne zusatzstoffe, frisch und schonend selbst zubereitet und sehr ausgewogen und soweit möglich ohne unverträgliches (damals gab es dazu aber noch fast keine infos) haben alle problemlos abgenommen, obwohl sie sich immer sattgegessen haben und auch nicht mehr bewegung usw. hatten als vorher, jedenfalls nicht absichtlich und bewußt.

bis auf eine patientin, die aus heutiger sicht auch erhebliche uv und wahrscheinlich auch ein mcas hatte und nichts abgenommen hat.

da ich jetzt schon wieder einige sachen zwar nicht ganz ohne beschwerden, aber doch ohne besondere probleme essen kann, werde ich erst mal wieder das brot soweit möglich meiden, was nicht einfach ist, weil auch reis usw. schlecht geht und ich wegen der aip genug kh zu mir nehmen muß.
aber irgendwie muß ich die zunahme stoppen und wieder etwas abnehmen, aber halt ohne jo-jo-effekt und ohne zunahme der uv-beschwerden.


lg
sunny
 
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17.03.16
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sunny,
hast du abgeklärt, ob keine Glutenunverträglichkeit vorliegt? Oder eine Unverträglichkeit auf Weizen? Weizen soll bei vielen am Übergewicht beteiligt sein.
 
Themenstarter
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12.10.18
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wie gesagt, solang ich früher nur einmal oder 2x am tag brot gegessen hatte, gab es keine probleme damit.

als es dann so kraß wurde, wußte ich erst nicht, wodurch rheuma und gewichtszunahme verursacht wurden.

wobei das brot ja auch nicht die ursache ist, sondern nur ein trigger.
und seit dem crash gehen ja auch reis usw. nicht mehr ohne beschwerden.

bzgl. gluten hab ich früher mal die ak zur zöliakie testen lassen und die waren ok und infos bzgl. gluten-uv usw. gab es damals noch nicht.

als dann immer mehr beschwerden dazukamen und dann plötzlich alles ganz schlimm wurde, bin ich in den süden ans meer geflüchtet (sehr krank, ohne sprachkenntnisse, mit sehr wenig geld und ohne die möglichkeit an den damaligen wohnort zurückzukehren war das schon sehr abenteuerlich) , weil ich das gefühl hatte, daß 24 std. pro tag meerluft mir helfen würde und das hat es dann auch.
nach ein paar monaten ging es mir so viel besser, daß ich mich gesund fühlte und dann nach münchen gegangen bin und da ein paar jahre gelebt habe, wobei nach einiger zeit wieder alles schlimmer wurde.

damals wußte ich erst nicht warum. einen teil hab ich dann durch zufall rausgefunden und rückblickend war es immer so, daß es mir in einer mcas usw. geeigneten umgebung und durch meiden von aip-triggern (zu beidem gab es damals keine infos) usw. besser ging.

schlimm wurde es dann ja erst voriges jahr wieder durch die falsche spritze beim kieferchirurgen und ganz schlimm durch die falschen medis anfang dieses jahres.
bis dahin ging auch brot in kl. mengen ohne besondere probleme und auch anderes besserte sich als ich mehr infos (durch`s inet) hatte.
durch den crash ging dann ja garnichts mehr, bessert sich aber langsam wieder.
nur heute nicht, weil die "abschiedsfeier" gestern abend mit brot und schokolade usw. natürlich folgen hatte. aber weniger als erwartet. etwas mehr gewicht, das linke bein bißl mehr geschwollen, beim re. bein ein kl. bißl blut im verband, aber extrem wenig und es ist auch nichts von einer offenen wunde zu sehen.
es sieht aus wie beim letzten verbandwechsel, der jetzt schon eine woche her ist (das war bisher unmöglich, spätestens nach 2 tagen mußte ich den verband wechseln, sehr lange sogar jeden tag) .

der größte teil ist sicher verheilt. eine gr. stelle re. zwar zu, aber noch nicht sicher verheilt, da kann es halt immer wieder zum austritt von blut oder wundsekret kommen, ich muß also weiter bzgl. uv sachen aufpassen, aber das muß ich ja sowieso.
nur jetzt halt noch etwas besser, damit es endgültig heilen kann.
und ich endlich weiter abnehme. :)

schönen sonntag noch. :)


lg
sunny
 
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17.10.18
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Hallo roserot,

ich habe im letzten Halbjahr einige Kilo erfolgreich abgebaut und möchte noch weiter abnehmen. Bis jetzt habe ich keinen Jo-jo Effekt gehabt und möchte ihn auf jeden Fall vermeiden.

„Muss man denn fürs Abnehmen IMMER mehr Kalorien am Tag verbrauchen, als man zu sich nimmt?“

Auf diese Frage kommt von mir ein sehr gedehntes „ Jaaa-a“. Das stimmt nur dann, wenn Übergewicht von Fettablagerungen im Körper kommt. Das ist nicht immer der Fall. Der Körper kann auch Wasser speichern. In diesem Fall stimmt diese Aussage nicht.

Um Fett abzubauen muss der Körper auf dieses gespeichertes Fett zugreifen. Und das tut er nur dann, wenn es andere Energiequellen (Nahrung) nicht mehr gibt. Das ist zwar richtig, nur eigentlich viel zu sehr vereinfacht. Es wird dabei gar nicht berücksichtigt, dass im Körperfett sehr viel Schadstoffe gespeichert werden. Wenn man anfängt dieses Körperfett abzubauen, dann wird der Körper gleichzeitig mit diesen freigewordenen giftigen Substanzen überflutet. Das zeigt sich in sehr unangenehmen Symptomen: Kopfschmerzen, Schwitzen, Schwindel usw. Das sind alles Vergiftungssymptome. Das bedeutet, dass man bei Fettabbau gleichzeitig einiges gegen diese Giftfluten unternehmen muss.

Grüße, Panacea.
 
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04.07.19
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Es scheint so, dass bei Dir dein Gewicht nicht von zu viel Essen kommt.

Von was denn sonst bitte?

Wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht - steigt das Gewicht an.
Entweder man reduziert also die Kalorienzufuhr oder man steigert den Verbrauch.
Beides bringt natürlich die etwas schnelleren Ergebnisse wobei man da auch das richtige Maß finden muss. Man soll sie nicht hinunterhungern, das ist vollkommen kontraproduktiv. Man kann ja nicht den Rest seines Lebens mit nur 500kcal leben. Da ist es auch klar, dass Mangelerscheinungen auftreten können.

Es muss ja jetzt kein Anstrengender Sport sein, man kann auch mit 20 Min spazieren am Tag seinen Umsatz steigern. Stiegen steigen statt Rolltreppe,... Die kleinen Sachen summieren sich auch.

Wenn man die richtigen Sachen isst (wenig Kalorien, viel Ballaststoffe) dann muss man nicht hungern. Eventuell wird ja die Umstellung schwierig aber da kann man unter Umständen ja auch etwas dagegen unternehmen.

Weniger Kalorien zu sich zu nehmen heißt nicht hungern
Mehr zu verbrauchen heißt nicht, Leistungssportler zu werden.
 
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17.03.16
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Um den JoJo- Effekt zu vermeiden, muss man eine Ernährungsform wählen, die man auf Dauer durchhalten kann. Mal 14 Tage fasten, und dann weiteressen wie bisher, ist der sicherste Weg, die Pfunde mit Zinsen zurückzubekommen. Wenn einer Frau je nach BMI 2000 kcal zustehen würden, sie aber dabei zunimmt, muss sie sich eben auf Dauer auf 1900 oder 1800 einstellen, sich dabei aber besonders auf hochwertige Nahrungsmittel beschränken. Dass es bei einem Fest mal ein bisschen mehr wird, ist nicht so schlimm.
Für Berufstätige ist es natürlich schwierig, auf Fertigprodukte zu verzichten, die meist jede Menge Dickmacher enthalten. In der Firma meines Sohnes sollte die Kantinenkost hochwertiger werden, mehr Fleisch usw. Zum Ausgleich sollte die Salatbar eingespart werden. Ich weiß nicht, ob sein Protest Gehör fand. Wenn das Angebot an Frischgemüse je nach Jahreszeit dürftig ist, verwende ich unverarbeitetes Tiefkühlgemüse.

Sunny, für dich ist es natürlich besonders schwierig, da du immer noch erwägen musst, was du verträgst. Aber du achtest auf gute Bioqualität. Ist dein Wunsch abzunehmen medizinisch angezeigt, oder entspricht er deinem Körpergefühl? Das kann täuschen.
Es gibt Frauen, die möchten nach 2-3 Geburten wieder in ihr Brautkleid passen, weil die Filmstars das offenbar schaffen. Diese lassen sich oft sündhaft teures HCG spritzen, ein Hormon, das bei der Schwangerschaft dafür sorgt, dass trotz Hunger der Mutter das Kind genügend versorgt wird. Ob das so gesund ist?
 
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17.03.16
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Eptome,
lass mich raten: Du bist keine Frau jenseits der 70, hast nicht zahlreiche Nahrungs-Unverträglichkeiten, hast nicht zahlreiche Vorerkrankungen wie Themenstarterin Sunny, keine Krebserkrankung mit Bestrahlung hinter dir und keine Diabetes 2 wie ich. Es gab eine Zeit, da war es für mich kein Problem, mein Gewicht zu halten.
So einfach ist das nicht mit der Kalorienbilanz. Es kommt viel mehr auf die Zusammensetzung der Nahrung an als auf ihren Brennwert. Omega 3 - Fettsäuren haben einen hohen Brennwert, helfen aber beim Abnehmen. Ein Teelöffel weißer Zucker hat weniger Kalorien, schadet aber dem Stoffwechsel. Fatal sind die vielen Zusatzstoffe in Fertiggerichten zur Verbesserung oder auch nur als billiger Füllstoff. Wenn ich ausnahmsweise einmal vorgefertigte Gerichte kaufen möchte, lese ich sorgfältig die Zutatenliste und lege sie dann meistens zurück.
Es kommt auch darauf an, wo sich das Fett ablagert. Bei mir liegt es im Bauch zwischen den Organen, nicht außen. Dort ist es besonders gefährlich und besonders schwierig abzubauen. Ich betreibe regelmäßig Fitnesstraining, habe kein Fett auf Armen und Beinen. Aber das viszerale Bauchfett bleibt mir treu.
 
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17.10.18
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Eptome schreibt:

„Von was denn sonst bitte?
Wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht - steigt das Gewicht an.“

„In westlichen Ländern ist der mit Abstand häufigste Grund für eine Zunahme des Körpergewichts in unserer modernen Ernährung zu suchen. Das bedeutet konkret, dass unsere Ernährungsweise schlichtweg zu viel Energie (gemessen in Kalorien oder Kilojoule) liefert – meist in Form von Fett oder Kohlehydraten (allen voran Zucker) – die unseren tatsächlichen Bedarf überschreitet“

Die Ernährung ist der häufigste Grund, aber nicht der einzige. Besonders bei den Menschen, die alle mögliche Vorerkrankungen haben. Bei sunny ist es der Fall, sie hat eine lange Liste mit Erkrankungen. Das hättest Du gewusst, wenn Du ihre Beiträge gelesen hättest.

„Veränderungen des Körpergewichts gehen nicht in allen Fällen auf Fetteinlagerungen oder Wachstumsvorgänge zurück. Im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen wird oft auch vermehrt Wasser im Organismus gespeichert. Dieses macht sich in Gestalt von Ödemen…“



Es ist immer so schön und erfrischend zu sehen, wie einfach und schnell die Menschen Probleme lösen, von welchen sie selbst nicht betroffen sind.

Grüße, Panacea.
 
Themenstarter
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12.10.18
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Ist dein Wunsch abzunehmen medizinisch angezeigt, oder entspricht er deinem Körpergefühl?

beides. ich hab definitiv so viel übergewicht, daß es für die gesundheit sehr schlecht ist.

ich fühl mich damit auch nicht wohl, zumal ich früher (bis 30) immer sehr schlank war, egal wieviel ich gegessen habe. allerdings hat sich das ganz von selbst ausgeglichen.
wenn ich mal bei besonderen gelegenheiten viel gegessen habe, hatte ich am nächsten tag so wenig hunger, daß ich automatisch wenig gegessen habe, ohne das irgendwie absichtlich zu machen oder auch nur zu beachten.

ich seh zwar nicht so dick aus wie es bei dem gewicht zu erwarten wäre, sondern nur etwas pummelig (früher nannte man es bei frauen ab ca. 40 immer vollschlank) , weil ich es durch entsprechende kleidung kaschieren kann, aber ich fühl mich unwohl und so als müßte ich ständig einen sack zement mit mir rumschleppen.

Wenn ich ausnahmsweise einmal vorgefertigte Gerichte kaufen möchte, lese ich sorgfältig die Zutatenliste und lege sie dann meistens zurück.

da geht mir genauso. auch im bioladen sind heutzutage alle möglichen zusatzstoffe drin. zwar nicht so schädliche wie im supermarkt, aber auch nicht gesund.
aber ich koch eh fast immer alles selbst, weil es auch besser schmeckt. und man kann ja vieles auch ohne großen aufwand und mit sehr geringem zeitaufwand kochen.

s.: https://www.symptome.ch/threads/gesunde-und-vertraegliche-gerichte-schnell-zubereitet.140796/

brot kauf ich immer fertig im bioladen und teils auch bei rewe, da gibt es bio-pumpernickel für weniger als 1 euro und so wie früher, nur roggen, wasser und meersalz, sonst nichts und es schmeckt gut.

selbst backen geht nicht. ich kann zwar gut kochen, aber zum backen bin ich zu doof, nur so eine art kuchen klappt so halbwegs, brot leider garnicht. aber man muß ja nicht alles können. und ich will auch die bäcker nicht arbeitslos machen. :giggle:

Bei mir liegt es im Bauch zwischen den Organen, nicht außen.

ist zwar nicht gesund, aber da sieht man es wenigstens nicht.
ob ich im bauch fett habe, weiß ich nicht.

da ich bzgl. ärzten in diesem leben ein blödes karma habe und schon seit -zig jahren fast nur noch auf absolute könner treffe, bin ich schon ewig nicht mehr richtig untersucht worden.
der letzte ultraschall war vor ca. 10 jahren als ich freitags mittags plötzlich heftige schmerzen im re. oberbauch hatte (eins meiner aip-symptome, wußte ich aber damals noch nicht) und bei einer mir bis dahin unbekannten ärztin war, weil die anderen schon im wochenende waren.
sie hat kurz ultraschall gemacht und wollte sofort einen krankenwagen rufen, weil sie meinte, daß alles heftig entzündet wäre (ich bin lieber wieder in meine wohnung, hab hom. mittel genommen und nach 2-3 std. wurde es besser und am nächsten tag war es fast weg). auf evtl. fett hat sie wohl nicht geachtet, war in dem moment ja auch nicht wichtig.

das fett außen am bauch sieht man leider auch ohne ultraschall mehr als deutlich. da hängt eh das meiste bei mir. durch die crash-"diät" war der bauch wieder ganz normal, nicht ganz weg, aber auch nicht dick, aber von den ca. 5 kg, die ich jetzt wieder zugenommen habe sind mind. 4 am bauch :oops: und stören vor allem beim sitzen.

aber ab morgen gibt es wieder eine andere ernährung. keine vorübergehende diät, die bringt ja nur einen jo-jo-effekt, sondern wieder wie vor dem crash als ich zwar sehr langsam und erst nur sehr wenig abgenommen habe, aber das halt ohne verzicht und als dauerkost.

aber nach dem crash ging ja vor allem gemüse usw. garnicht und ich brauchte auch etwas leckeres und süßes.
jetzt geht gemüse in kl mengen wieder und teils auch ein kl. bißl obst.

eine gesunde und schlank machende ernährung ist zwar trotzdem mehr als schwierig, weil ich nicht abbeißen und nicht kauen kann, aber irgendwas wird mir schon noch einfallen. hoffe ich jedenfalls.

heute gab es noch mal mein lieblingseis, weil ich bei einem arztbesuch (wegen der zähne) wieder auf ganz besonders intelligente und kompetente leute getroffen bin. war auch der letzte.
ich werde jetzt ärzte und zahnärzte ganz meiden. nur zu meinem hausarzt geh ich noch, weil ich da nur in der anmeldung einen zettel abgeben muß, auf dem steht, was ich haben will (rezept für best. hom. mittel und vor kurzem mal wieder eine überweisung zum laborarzt für best. tests incl. ak) und das sofort bekomme.
als gegenleistung laß ich ihn mit meinen komischen krankheiten in ruhe, die er alle nicht kennt (wie auch die vielen anderen ärzte, bei denen ich im laufe der jahrzehnte war), obwohl sie fast alle seit jahrzehnten in den med. fachbüchern stehen.

Die Ernährung ist der häufigste Grund, aber nicht der einzige.

genau. aber es gibt ansonsten auch nicht nur wassereinlagerungen, sondern durchaus auch fett trotz nicht zu viel essen, wenn z.b. eine stoffwechselblockade vorliegt wie es bei mir schon seit vielen jahre der fall ist.
die häufigste kommt von der schilddrüse (die werte waren bei mir aber ok), ist auch die einzige, die einige ärzte kennen, viele aber noch nicht mal die, für die sind alle übergewichtigen nur verfressen.
außerdem kommt es auch bei div. anderen krankheiten vor, aber da hat man halt auch entsprechende andere beschwerden.

bei mir ist es völlig unklar, hängt aber wahrscheinlich mit den ganzen unverträglichkeiten usw. zusammen.
die blockade war lange so kraß, daß ich z.b. trotz gut geheizter wohnung und 2 schlafanzügen plus 2 bettdecken plus wärmeflasche so gefroren habe, daß ich nicht einschlafen konnte, weil der körper alles vom essen immer sofort in die depots geschoben hat statt es für die energiegewinnung zu nutzen.

Es ist immer so schön und erfrischend zu sehen, wie einfach und schnell die Menschen Probleme lösen, von welchen sie selbst nicht betroffen sind.

:giggle::giggle::giggle::giggle::giggle:

eine meiner lieblingsdisziplinen. "rofl" :giggle:


lg
sunny
 
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07.05.09
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Hallo Sunny,

verträgst Du Quark als Magerstufe? Oder sehr fettarmen Joghurt? Ich selbst habe eher das umgekehrte Problem, muss also aufpassen, nicht zu sehr abzunehmen.

Da Quark relativ viel Eiweiß und auch Calcium enthält, esse ich seit einigen Monaten morgens Pumpernickel mit Magerquark und Marmelade. Ich weiß, Marmelade ist nicht so super zum Abnehmen, aber der Quark selbst hat eine gute Wirkung auf die Verdauung.

Ich musste bei mir feststellen, dass ich 2 Kilo abgenommen habe. Vielleicht deswegen für Dich genau das Richtige. Es muss ja auch bei mir nicht unbedingt gleich bedeuten, dass ich Quark nicht mehr essen sollte. Mach ich weiterhin.

Einen Ersatz für Marmelade zu finden, ist allerdings schwierig. Ich habe Xylit zu Hause. Manchmal hilft es als Zuckerersatz.

Zur Zeit probiere ich gerade die Grillfunktion unseres Backofens aus, um die ich bisher immer einen Bogen gemacht habe. Grillen von Fleisch oder Fisch (soweit Du Fleisch bzw. Fisch verträgst oder ißt) könnte meiner Meinung nach auch beim Abnehmen hilfreich sein.

Wenn ein Essen nahrhaft ist und gleichzeitig gut schmeckt, ist man natürlich viel länger zufrieden und ausgeglichen. Außerdem macht das Grillen relativ wenig Arbeit.

viele Grüsse
 
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17.10.18
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Hallo sunny,

Aus Deinen Beiträgen kann ich entnehmen, dass Du zweierlei Probleme hast: bei Dir im Körper werden sowohl Fett als auch Wasser abgelagert. Ich finde, dass es ein sehr wichtiger Punkt ist. Wenn man abnehmen will, wird das Fett im Körper anders abgebaut als Wasser.

„es gibt ansonsten auch nicht nur wassereinlagerungen, sondern durchaus auch fett trotz nicht zu viel essen, wenn z.b. eine stoffwechselblockade vorliegt wie es bei mir schon seit vielen jahren der fall ist.“

Ja, Du sagst es, „eine Stoffwechselblockade“ ist auch meine Einschätzung. Mit sowas kann man nicht zum Arzt gehen. Schon dieser Begriff alleine ist für den Arzt ein Ärgernis. Und genau wegen dieser Blockade sehe ich sehr wenig Spielraum für irgendwelche umfangreiche Maßnahmen. Einerseits will man den eigenen Körper verändern, andererseits kann jede Veränderung starke negative Auswirkungen haben.

Für diesen Fall gibt es nur einen Weg: mit ganz kleinen Veränderungen und sehr langsam vorgehen, besonders in dem Bereich Ernährung sollte man nicht zu viel probieren. Es gibt auch eine Reihenfolge, die man bedenken sollte. Zuerst wird Wasser abgebaut, erst dann könnte man über den Fettabbau nachdenken.

Grüße, Panacea.
 
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17.03.16
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Giselgolf,
Marmelade stelle ich selbst her mit den Früchten unseres Gartens: Rhabarber, Johannis- Brom-, Stachel-, Jostabeeren, Äpfel, Mispeln und Kiwi. Auf 2 Kilo Früchte verwende ich 500 g. Xylit und 1 gehäuften Teelöffel Agar Agar.
Beim Grillen sollte die Hitze gering gehalten werden, auch wenn es länger dauert. Dunkelbraune Färbung zeigt, dass Proteine, Fett und KH stark denaturiert und schädlich sind. Das ist nicht gut für den Stoffwechsel.

Übergewichtige, die nachweislich nicht viel essen, haben immer einen gestörten Stoffwechsel.
Das kann auch durch verzweifelte Abnehmversuche passieren. Deshalb Hände weg von allen Crashdiäten!
 
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07.05.09
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Hallo,
hab leider keinen Garten, sonst würde ich das auch so machen. :)
Weiß auch nicht, ob ich mit meinem "kaputten" Rücken das heute noch schaffen würde.

Mit dem Grillen im heimischen Herd hab ich noch nicht viel Erfahrungen. Da bin ich, wie gesagt, noch am Ausprobieren. Verbranntes würde ich aber auch immer wegschneiden. In Rezepten zum Grillen steht oft eine Temperatur von 220 Grad Celsius für 20 Minuten. Ich hab den Eindruck, dass bei mir auch 180 Grad bei z.B. Lachsfilet reichen.

Bei 220 Grad Celsius wird es schon zu trocken. Hatte leider keinen Deckel für die ofenfeste Form, in der der Fisch lag. Grillen ist per se vielleicht nicht super gesund, aber ich denke, es ist ein Kompromiss, den man des guten Geschmacks wegen ab und zu schon mal eingehen kann. Das Gehirn bzw. der Geschmackssinn haben auch so Ihre Bedürfnisse, die man nicht ignorieren kann.
 
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12.10.18
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Quark als Magerstufe

milchprodukte, vor allem quark und joghurt vertrag ich nicht gut. aber selbst wenn, würde ich keine magerstufe essen.
zum einen sind da noch weniger fettlösliche vitamine drin als eh schon, zum anderen macht fett nicht fett bzw. nur in kombi mit zu viel kh.

bis ca. 30 war ich ja sehr schlank, hatte aber mit 16 trotzdem mal eine diät gemacht (die einzige), weil mein bauch zu dick war bzw. für mich so aussah.
damals war die atkins-diät "in", also viel fett, reichlich eiweiß und fast keine kh. ich hab mich sehr satt gegessen und trotzdem in wenigen tagen einiges abgenommen, aber der bauch sah immer noch zu dick aus und mein geld war weg.

es gibt auch neuere untersuchungen, die zeigen, daß man zwar auch mit fettreduzierter diät abnimmt, aber einfacher und schneller mit kh-reduzierter (low carb usw.).

aber diäten führen fast immer zum jojo-effekt. gesünder ist eine umstellung auf gesunde kost (bio ohne zusatzstoffe, frisch und schonend selbst zubereitet), nicht zu viel essen und etwas mehr bewegung (kein leistungssport, der ist ungesund).

ich hab u.a. mal für eine familie gekocht und da die frau immer gewichtsprobleme hatte (mehr eingebildet als tatsächlich) und trotzdem abends schokolade, chips usw. gegessen hat, hab ich da nicht nur bio gekocht, sondern ihr für abends einen teller mit rohem gemüse (möhren, kohlrabi usw) hingestellt.
als sticks, aber ohne sauce.
da die möhren ihr am besten geschmeckt haben (frische bio-möhren sind ein bißl süß), gab es dann halt die für den abend und sie hat trotz satt essen bei allen mahlzeiten plus möhrensticks beim tv langsam aber sicher etwas abgenommen (sie lag eh nur ca. 4-5 kg über dem idealgewicht) und das dauerhaft, weil sie diese "diät" ja problemlos für -zig jahre machen konnte.

vielen anderen hatte ich vorher schon den tip gegeben (bei meiner tätigkeit in versch. med. bereichen incl. gesundheits- und ernährungsberatung) und es hat bei fast allen genauso gewirkt, bis auf eine patienten, die aus heutiger sicht auch uv und wahrscheinlich auch mcas hatte.

gute Wirkung auf die Verdauung.

die ist bei mir völlig ok, meist sogar geradezu bilderbuchmäßig.


das hab ich früher auch mal probiert (um karies zu verhindern), aber nicht lange. ich weiß nicht mehr warum, ob es mir zu teuer war oder ich es nicht vertragen habe.
als ich gestern im prospekt von denns gesehen habe, daß sie ab morgen xylit im angebot haben, hatte ich beschlossen, es noch mal zu probieren, diesmal vor allem wegen des gewichts.

mit ganz kleinen Veränderungen und sehr langsam vorgehen,

ja, genau das hab ich ja gestern beschlossen. ich wär sonst auch zu sehr rückfallgefährdet, weil ich z.zt. nun mal etwas leckeres brauche, da es sonst zu wenig positives gibt.

Dunkelbraune Färbung

ist bei fleisch usw. immer ungesund und auch unnötig. ich hab es immer schon nur leicht angebraten und dann etwas heißes wasser oder selbstgekochte fleisch- oder gemüsebrühe dazugegeben und langsam schmoren lassen.
das (und alles andere) hat immer so gut geschmeckt, daß ich zeitweise mit kochen für reiche leute viel geld verdient hab (das machte dann weitere ausbildungen und betreuung von kindern möglich).

Hände weg von allen Crashdiäten!

genau, die sind meist ungesund und fast immer mit jojo-effekt.
ich hab nur die eine mit 16 gemacht und das auch nur ca. 8 tage und ohne jojo, weil ich zwar anders, aber rel. viel gegessen hatte und danach auch nicht süßes o.ä. mit "nachholbedarf" .

hab leider keinen Garten

auch ohne garten kann man einiges an obst, gemüse, kräutern usw. anbauen.
am besten auf dem balkon mit regal, kartoffeltonne usw., aber auch innen auf der fensterbank, wenn man keinen balkon hat.

am besten natürlich bio. dazu gibt es auch etliche bücher, die man teils wohl auch in der bücherei ausleihen kann.
hier gibt es im bioladen (basic) sogar chemiefreie erde im beutel zu kaufen, ansonsten kann man es oft irgendwo in der nähe vom wohnort beim biobauern.

"kaputten" Rücken

der spielt beim bio-anbau keine rolle, weil man nicht umgraben und auch nichr gebückt "unkraut" entfernen muß usw.

für den rücken am besten sind hochbeete, aber auch ohne geht es mit einfachen geräten und bio ohne probleme.

ich hatte früher mal ca. ein jahr ein stück land zur verfügung und zu der zeit auch noch rückenprobleme. ging trotzdem problemlos und sogar ohne hochbeet, weil dafür erst nicht genug material da war und nach 1 jahr war ich nicht mehr da.
da hab ich auch einen komposthaufen angelegt, der in bio-variante und richtig angelegt kein bißchen riecht und aussieht wie ein kl. erdhügel und dann mehr als genug material für den bio-anbau liefert.

180 Grad bei z.B. Lachsfilet reichen.

für lachs (am besten tk-wildlachs, der andere ist ungesund. bei rewe ist der auch sehr preiswert) reicht sogar weniger. auch für pommes usw., es braucht dann nur etwas länger. ich mach selten mehr als 150 grad. aber fleisch usw. eh immer auf dem herd, das braucht auch weniger strom.

des guten Geschmacks wegen

den bekommt man auch mit anderen garmethoden. s.o.

und jetzt hab ich so viel vom essen geschrieben, daß ich hunger bekommen hab, aber meine spezielle gemüsesuppe (fast ohne arbeit und schnell gar) ist auch fertig. :)


lg
sunny
 
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