- Beitritt
- 04.12.22
- Beiträge
- 504
Die wurde gemacht auf Hep A, Hep B und Hep C; Datiert zum 6.3.2025 auf dem ersten Laborblatt in den Zeilen zwischen Vitamin B12 und den Leberwerten. Alle negativ.Und was ist mit der ausstehenden Hepatitisserologie?
Doch, doch. Zur Zeit des Krankenhausaufenthaltes war fT3 erniedrigt und der ft3 bei enorm niedrigen 1,1 pg/mL (Norm 2,0-4,4). Unterhalb von 3pg/mL funktionieren mental viele Leute schon nicht richtig.Hast ja gar keinen Mangel bei der SD oder hab ich was übersehen?
Oder ein funktionaler Kupfermangel. Ein solcher oder M. Wilson überlappen sich in vieler Hinsicht zunächst:Das würde ich - wegen der schlechten Leberwerte - auch interessant finden, im Hinblick auf möglichen Morbus Wilson.
Die Transferrinsättigung war hoch, das aus dem intrazellulären Raum übergeschwappte Ferritin als Marker von Zelltod zusammen mit den Leberwerten ebenso. Die Leber ist also sicherlich massiv mit Eisen überspeichert.
Da die somit eisen-restistente Anämie auch mit zuletzt normwertigen Gesamteiweißspiegeln und Folsäureergänzung anhält, das (zuvor bei Leberschädigung erhöhte) B12 vermutlich auch genug in der Leber vorrätig sein dürfte und B6 laut Messung sogar erhöht im Blut zirkulierte, verbleibt der Verdacht auf einen funktionalen Kupfermangel als Anämieursache.
Da Vitamin A eingenommen wurde kann es zur Coeruloplasmin-Synthese an diesem nicht liegen.
Vielleicht ist es also M. Wilson.
Vielleicht ist es ernährungsbedingter Kupfermangel.
Vielleicht ist die Synthese durch einen chronisch anhaltenden Leberschaden gestört, der anderweitig wie bspw. diese absurde psychopharmakologische Kombinationsmedikation verursacht wurde. Sowas sollte man wissen.
Wobei man erwarten darf, dass kein Arzt jemals eine ärztliche (iatrogene) Verursachung unterstellen oder gar bestätigen wird.
Wow. Eine invasive Untersuchung und dann wurden die Biopsien trotz makroskopischer Auffälligkeiten und sogar akuter stationärer Behandlungsnotwendigkeit verworfen. Wie kann es das geben? Wie konnte die Krankenkasse bei so einem standardisierten Vorgang da überhaupt eine Deckungsablehnung feststellen, kommunizieren und durchdrücken? Außer es war ein grober Fehler im ärztlichen Laborbestellschein, den das Krankenhaus gegenüber der Pathologie nicht berichtigen wollte. Auch das ist absurd verrückt. Meine Güte.Die Krankenkasse hat die Laboruntersuchungen der Biopsie nicht bezahlt
Ob den Schleimhautläsionen ein immunologisches Geschehen (wie Zöliakie) oder eine Infektion zugrundestehen sollte man wissen. Das einfachste wäre vermutlich, den Befund zu einem niedergelassenen Gastroenterologen zu nehmen als Indikation für eine große Hafenrundfahrt (und ohne tiefreichende Fragen oder Behandlungserwartungen). Die Spiegelungen und Biopsieentnahmen sind deren Brot und Butter.
Zuletzt bearbeitet: