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Wer kann mir zu Lebensmittelallergien helfen?

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16.11.05
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Hallo zusammen,

ich bin 35 Jahre alt und leide seit meinem 20 Lebensjahr unter Lebensmittelallergien. Nach endlosen Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten wusste ich das ich gegen viele Nahrungsmittel allergisch reagiere. Kurzum rein intuitiv ernährte ich mich die letzten Jahre Histaminarm. Komischerweise seit ca 1,5 Jahren verschlechterte sich wieder mein Zustand (Kreislaufbeschwerden, Kurzatmigkeit, Atemnot und vor allem Herzrasen bei der kleinsten Anstrengung). Und das täglich! Ich musste wieder den Schulmedizinischen weg durchschreiten und zig Untersuchungen machen lassen wie Magen- und Darmspiegelung, Cardiologe, Lungenfacharzt...leider wurde nach diesen Untersuchungen nichts festgestellt.
Ein Dermatologe fand heraus das ich eine leichte Quescksilberbelastung habe was mich veranlasste mein Amalgan aus den Zähnen zu entfernen. Komischerweise war mein Epikutan Test negativ, was mich bereits stutzig machte. Von 8 Plomben habe ich 6 enfernt, aber leider tretet bis jetzt noch keine Besserung ein. Seit ca. 2Wochen weiss ich wenigstens das ich an einer Histamin Intoleranz leide. Trotz strenger Diät und Einnahme von Antihistaminika wurden meine Beschwerden nicht besser. Ich weiss nun ehrlich gesagt nicht mehr weiter. Mein Hausarzt will mich in die UNI-Klinik Freiburg schicken. Meine Frage an euch:

- hat jemand ähnliche Symtome und weiss woher sie kommen könnten?

- kennt jemand einen guten Allergologen (wenn möglich Süddeutscher Raum) der sich mit Histamin Interoleranz sehr gut auskennt.

- Welche Klinischen Einrichtungen können mir weiterhelfen?

Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte da ich mit meinem Latein am Ende bin.

gruss Tommy
 
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10.01.04
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Hallo Tommy,
sicher hast Du Dich schon ins Thema Histamin-Intoleranz eingelesen? Es gibt ja leider viele Lebensmittel, aber auch Schmerzmittel und Stress, die zur Histaminausschüttung führen bzw. welches enthalten. Kennst Du das Buch von Dr. Jarisch
Bücher von Amazon
ISBN: 3131053828
?
Oft leidet jemand auch unter einer Kombination aus Allergien, HI, Fruktose-Intoleranz , Gluten-Unverträglichkeit usw.
Ist das bei Dir überprüft worden?
Die von Dir genannten Symptome könnten natürlich auch mit einem INfekt zusammenhängen, der nicht ausgeheilt wurde. War das was?

Wenn du einen Teil der Amalgamfüllungen los bist, heißt das leider nicht, daß Du auch die Schwermetallbelastung los bist. - Sind denn bei Dir die Füllungen mit Schutzmaßnahmen entfernt worden?

Kennst Du das Buch von Dr. Mutter "Amalgam - Risiko für die Menschheit"? Das wäre wichtig, weil darin so ziemlich alles steht,was man zum Thema Schwermetallbelastung wissen sollte
Bücher von Amazon
ISBN: 3898815226
. Dieser Dr. Mutter arbeitet übrigens an der Uni-Klinik in Freiburg :) https://www.pr.uni-freiburg.de/prmit_layout_alt/prmit.php?ind=946.

Daß der Epikutantest nichts angezeigt hat, sagt nicht viel. Das ist ein Test, der eine Kontaktallergie anzeigt. Die ist aber bei Amalgam/Quecksilber recht selten. Es handelt sich eher um eine "maskierte" Allergie, die erst nach längerer Einwirkzeit und nicht am Ort des Kontaktes - also im Mund -auftritt. Aussagefähiger in Bezug auf Amalgam und Zahnmetalle überhaupt ist der Lymphozyten-Transformationstest (LTT) https://www.blzk.de/archiv/bzb/heft5_98/985s24.htm

Ist bei Dir auch mal ein Panoramabild gemacht worden? Manchmal stellt sich nach der Entfernung von Amalgamfüllungen heraus, daß die Zähne darunter schon kaputt sind.
Was hast Du jetzt in den Löchern, wo vorher Amalgam drin war?

Alles Gute,
Uta :)
 

Ringelblume

Hallo Tommi,

eine histaminfreie Diät ist schwer einzuhalten. Mittlerweile gibt es in Österreich ein öMedikament. PelLind. Es enthält DAO. Diaminoxidase. In Deutschland ist es derzeit noch nicht zugelassen. Es lässt sich jedoch über die Auslandsapotheke beziehen. Besser über die Firma selbst, dann ist es Preiswerter. Nächstes Jahr soll es auch in Deutschland zugelassen werden. Unter www.pelpharma.at kannst Du Dich informieren. Unserer Tochter hat dieses Medikament gutgetan. Ich glaube jedoch, dass das Problelm ehe im Zusammenhang mit HPU oder MCS steht. Hast Du da schon eine Diagnostik hinter Dir ?

Guss Ringelblume
 
Themenstarter
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16.11.05
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Erstmal danke Uta und Ringelblume für eure rasche Antwort.
Das Buch von Dr. Jarisch befindet sich in meinem Besitz.
Das Amalgan wurde mit dem sog. Kofferdam (hoffe das schreibt man so)
Verfahren entfernt. Unter den Füllungen wurde nur etwas Karries entdeckt das sogleich entfernt wurde. Das Amalgan wurde erstmals durch Zementfüllungen ersetzt.
Andere Unverträglichkeiten wurden überprüft und auch entdeckt wie zB Weizen.
Ich werde mir das Buch von Dr. Mutter auf jedenfall zulegen.

Zitat Uta:

Die von Dir genannten Symptome könnten natürlich auch mit einem INfekt zusammenhängen, der nicht ausgeheilt wurde. War das was?

Weiss ich nicht sicher mehrere Bluttests brachten diesbezügl. kein Ergebnis.
Sollte ich mein Blut nochmals auf spezielle Infekte untersuchen lassen?


Zitat Ringelblume:

Ich glaube jedoch, dass das Problelm ehe im Zusammenhang mit HPU oder MCS steht.

Leider sagen mir die Abkürzungen nichts könntest du etwas konkreter bzw. sagen für was diese Abkürzungen stehen?

Trotzdem vielen dank an euch das hilft mir schon etwas weiter.
 

Ringelblume

Hallo Tommy,
HPU bedeutet Hämopyrrolaktamurie.
MCS bedeutet Muliple chemische Sensibilität.
Zu beiden Themen findest Du etwas unter www.symptome,ch.

Gruss Ringelblume
 
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10.01.04
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Hallo Tommy,
nein, ich würde nicht noch mehr Blut abzapfen lassen ; - am Ende bist Du dann auch noch blutarm:p) , vieleicht außer einer Frage, nämlich, ob Dir evtl. eine Zecke eine Borreliose hinterlassen hat. (Auch darüber gibt es hier im Forum unter "Erreger" schon so einiges). Die Schilddrüse ist sicher untersucht worden?
HPU/KPU findest Du übrigens unter "Kryptopyrrolurie" und MCS hier:
https://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=116 :) .

Es ist immerhin gut, daß bei Dir Kofferdam angewendet wurde, aber das reicht als Schutzmaßnahme nicht; - leider :mad: . Wichtig wäre auch gewesen, eine doppelte Absaugung, einen langsam drehenden Bohrer (vielleicht hatte er den ja auch?), Sauerstoff in die Nase und evtl. Goldmaske zu haben. Naja ... - leider geht es vielen so.
Wenn Deine gesundheitlichen Probleme mit dem Amalgam/Quecksilber zusammenhängen und Du keinen Zusammenhang mit irgendwelchen Wohngiften siehst, dann wäre es gut, einen Arzt oder Therapeuten zu suchen, der sich in Sachen Ausleitung auskennt. Das Buch von Dr. Mutter ist deshalb wichtig, weil darin die Ausleitungsmethoden beschrieben werden, für die man sich so oder so entscheiden muss.
Es gibt die "klass. Methode" mit DMPS/Dimaval und die "alternative Methode" nach Dr. Klinghardt und die Ausleitung mit DMSA nach Cutler. - Therapeuten für die DMPS-Methode kannst Du evtl. über das Labor in Bremen erfahren, weil die die Tests auswerten:
https://www.schiwara.de/aerzteteam.html (Dr. Köster).
Einen Therapeuten mit der Ausbildung nach Dr. Klinghardt (unbedingt nachfragen, wieviele Kurse..) hier: https://www.ink-neuro-biologie.de/
oder auch hier über das Forum.

So ganz genau weiß man es nicht, aber ich denke, daß Allergien und Unverträglichkeiten die Folge von einer Quecksilbervergiftung sind und kein unabhängiges Krankheitsbild. Zwischen HPU/KPU + MCS und Schwermetallvergiftungen gibt es ebenfalls einen klaren Zusammenhang. Insofern wäre es sicher wichtig, mit der Ausleitung = Entgiftung anzufangen, wenigstens mal wissensmäßig :) ...

Gruss,
Uta
 
Themenstarter
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16.11.05
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Am kommenden Donnerstag werden die 2 letzten Amalganfüllungen entfernt.
Danach werde ich mit der Ausleitung beginnen. Ich habe mir die Links durchgesehen und einen wichtigen Aspekt vergessen. Bei mir wurde vor Jahren ein Canida Pilz festgestellt. Die Stuhlprobe ging damals in das Labor Herborn da dieses sich sehr intensiv mit Pilzen beschäftigt hat bzw. diese Pilzkulturen angelegt hat. Wie ich hier im Forum gelesen habe kann das auch durch Schimmelpilz in den eigenen vier Wänden verursacht werden. In meinem Arbeitszimmer (Altbau) drückt immer wieder massiv der Schimmel durch. Nur kann das sein das meine Beschwerden (vor allem das Herzrasen) von einem Schimmelpilz verursacht werden??
 
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10.01.04
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Hlalo Tommy,
die Schimmelpilze können gewaltige Wirkungen haben. Insofern wäre es gut, wenn Du Dein ARbeitszimmer schließen würdest :mad: :p) oder aber eine sehr gute Sanierung durchführen würdest. Am besten professionell gemacht, denn gerade Schimmelpilze sind wesentlich haltbarer als z.B. das Immunsystem eines Menschen.
Wurden Schimmelpilze festgestellt, besteht dringender Handlungsbedarf. Vor allem die Gesundheitsgefährdung macht eine Entfernung notwendig...

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, Fragen oder Dinge mit uns persönlich besprechen möchten, rufen Sie uns jederzeit gerne an.

Die bundeseinheitliche Rufnummer für Deutschland lautet 07000 E N G E L K G (07000 364 3554*). Oder per Email an [email protected]

In Österreich erreichen Sie uns unter der Rufnummer +43-1-516 333 811 oder per Email an [email protected]
https://www.engelkg.de/schimmelpilze.php
auch eine gute Seite: https://www.holzfragen.de/seiten/schimmeltext.html

Gruss,
Uta
 
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18.07.05
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zu der Einnahme von "Antihistaminika"

Handbuch der unerwünschten Arneimittelwirkungen
(u.a. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft):

A n t i h i s t a m i n i k a:
(sämtliche "Nebenwirkungen",
die von dieser Gruppe
bisher bekannt sind)

Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel.
Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall.

Fahruntauglichkeit.
Miktionsstörungen, Glaukom-auslösung.

Herzrhythmusstörungen, polymorphe Tachykardien.

Zentrale Erregungszusrtände, Krämpfe, Schwindel,
Koordinationsstörungen, Halluzinationen etc.
Alpträume.
Dyskinesien, Torticollis, Parkinsonismus,
Akathisie, Epileptische Anfälle,
malignes neuroleptisches Syndrom
(mit Bewußtseinstrübung bis zum Koma).

Broncho-spasmus.
Atemdepression.

Myalgien, Arthralgien, Krämpfe.
Ataxie, Muskelschwäche.

Zittern, Parästhesien.

Ohrgeräusche.
Sehstörungen, unklare.

Erschöpfung, Frösteln, Schwitzen,
Schlafstörungen, infekt-ähnliche Beschwerden
(Vaskulitis),
strarke Abgeschlagenheit,

Anaphylaktische Reaktionen.

Juckreiz, Angio-ödeme.

gel. Blutbildveränderungen bis Agranulozytose,
Exantheme, Hautreaktionen, Photosensibilisierung.
Lich-tüberempfindlichkeit.

Urtikaria, Ekzeme, Anaphylaxie.

Stevens-Johnson-Syndrom.
Thrombozytenabfall.

Dysmenorrhoe, Hypogykämie,
Anorexie.

Nieren- und Leberschäden (Hepatitis).

-----------------------------------------------

Ganz abgesehen von+
Gegenanzeigen (Kontra-indikationen)
&
Interaktionen:

(Wirkungsverstärkung von anderen
Medikamenten oder Drogen
der Naturheilkunde)
 
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10.01.04
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Auf dem Waschzettel von AERIUS, das ich manchmal nehme, stehen als Nebenwirkungen:
Wie alle Arzneimittel kann Aerius Nebenwirkungen haben. Bei Erwachsenen waren die Nebenwirkungen ähnlich wie mit Placebo, jedoch wurden Müdigkeit, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen öfter berichtet als mit Placebo.
Nach Markteinführung von Aerius wurde sehr selten über Fälle von schweren allergischen Schwellungen (Schwierigkeiten biem Atmen, pfeifendes Asthma, Jucken, Nesselausschlag und Schwellungen) und Hautausschlag berichtet.
Über Fälle von Herzklopfen, Herzjagen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Magenverstimmung, Durchfall und ungewöhnlichen Leberfunktionswerten wurde ebenfalls sehr selten berichtet.

Das klingt auch nicht gerade toll. Ich bin nur froh, daß ich bei den paarmal, wo ich dieses Antihistamin genommen habe, bis jetzt gar nichts Negatives erlebt habe.



Gruss,
Uta
 
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18.07.05
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Die eigentlichen Nebenwirkungen stehen nicht im "Beipackzettel",
sondern in der "Fachinformation für Ärzte" (ca 4 - 6 DIN A4 Seiten)!!


Pflicht des behandelnden Arztes ist
umfassende Arznei-Aufklärung:

„Selbst auf die Angaben im Beipackzettel darf sich der Mediziner nicht verlassen. Der Arzt darf diese nicht ungeprüft übernehmen, sondern muss den Patienten auf Übertreibungen oder Verharmlosungen im Beipackzettel hinweisen“ (RA Dr. K.O.Bergmann).
„Bei Unsicherheiten müsse der behandelnde Arzt sich sogar selbst beim Hersteller informieren. Denn der Beipackzettel soll in erster Linie den Hersteller entlasten. Er dient weniger dazu, Arzt, Patient oder Apotheker aufzuklären. Vielmehr erfüllt der Pharmazeut damit die gesetzliche Pflicht, dem Medikament Warnhinweise beizufügen.“

(Quelle: « Ärztliche Praxis » 2004)
 
Beitritt
14.05.05
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Hallo Mattegiu
Dann sollte ich wohl auch von meinem Arzt verlangen können, dass er, wenn er von mir hört, dass ich eine Laktoseintoleranz habe, mir keine Medikamente, die solche enthalten, verschreibt?!
Jetzt muß ich dann nur noch wissen, wo dieser Arzt praktiziert. Hier habe ich noch keinen solchen gefunden :mad:
Ich verlange einfach viel zu viel von den Göttern in Weiß....... :zunge:

Liebe Grüße
Gaby
 
Beitritt
18.07.05
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Hallo Gaby,

Die Medizin in Europa, einschliesslich der Homöopathie und Naturheilkunde ist PISA-Studien-reif, sie ist auch deshalb so teuer, vor allem in den Hochschulen.

Liebe Grüsse nach Tirol
Mattegiu

NB:
Die absolut häufigsten Krankheiten heutzutage
sind Medikamenten-fälle.

Tell
 
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17.11.05
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Hallo Miteinander und an tommi,

Ich würde gerne zu euren thema betragen.Habe selbst eine HI und weiteres ,bin jedenfalls gestern auf eine Seite gestoßen ,die ansich logisch und klar das Krankheitsbild beschreibt.

www. laktonova.de oder www.reizdarmtherapie.de
diese seite hat eine firma die sich auf die probleme von fruchtzucker,hi,und lactose spezialisiert hat und bietet unter anderem auch Produkte zu vernünftigen Preisen an auch mit DAO.

Gruss
Anita-Christina
 
Beitritt
18.07.05
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Und zum genannten österreichen "Medikament" DAO ist anzumerken,
daß Histamin u.a. ein unentbehrlicher Neurotransmitter im Hirn ist.

Totaler Mangel an Histamin (durch DAO z.B.) führt zur Dysbalance
der biogenen Amine Histamin zu Serotonin im Hirnstoffwechsel
und in den Gefäßen!

Z.B:
"Absence of Histamine-Induced Nitric Oxide Release in the Human Radial Artery - Implications for Vasospasm of Coronary Artery Bypass Vessels."
-----------------------------------------------------------
Histamine in cerebrospinal fluid of children with febrile convulsions.
The increased susceptibility to seizures during fever may be connected to the lack of increase in CSF HA in the FC group. The data support the hypothesis that the central histaminergic neuron system may be involved in inhibition of seizures associated with febrile illnesses in childhood.

etc. etc.
--------------------------------------------------
Alles, was unsere Krankheiten und Behinderungen ausmacht, ist komplex. Man kann einen komplexen Tatbestand nicht dadurch in den Griff bekommen, daß man ihn simplifiziert.

Simplifizieren übersieht oder ignoriert die Komplexität, die unser gesamtes Leben bestimmt.


Simplifizieren und „terrible simplificateurs“ (schreckliche Einfaltspinsel) haben uns in die schwerste Krise unseres Gesundheitswesens geführt.
 
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18.07.05
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Das ist verständlich; dann wären WIR aber NUR eine Maschine oder so..

Unbegreifliche Realität:

Albert Einstein erging es nicht anders. Auch er, der erste Mensch immerhin, der für die Antinomie, den für unsere Vorstellung unauflöslichen Widerspruch des endlich-unendlichen Weltalls, wenigstens eine mathematische Lösung fand, hat sich das Universum nicht anschaulich vorstellen können. Niemand kann das.

Aber so unbegreiflich die Welt und ihre Kinder für unseren Verstand auch bleiben mag, sie ist die Realität.

"Komplexe Systeme sind mühsam zu erkennen, zu verstehen und aufzuschließen. Besonders verhängnisvoll war und ist hierbei das Eingreifen in komplexe Vorgänge, ohne diese je zugleich auch hinlänglich, angemessen und zutreffend zu verstehen. Die Quittungen in Gesellschaft, Soziologie, Technik, Wissenschaft, Biologie und Medizin waren und sind katastrophal."

"Eine der entscheidenden neuen Einsichten aus der Untersuchung dynamischer Systeme ist die Feststellung, daß der Einfluß der »20.Stelle nach dem Komma« zumindest in den Anfangsbedingungen typischerweise nicht klein bleibt. Nach der Methode der Dehnung und Faltung des Variablenraums kann sich jede noch so kleine anfängliche Abweichung systematisch entfalten, bis sie das Geschehen vollständig dominiert."

Biologische Prozesse verlaufen meist in einer Richtung und sind in ihrer Gesamtheit irreversibel. Daß Altern und Tod mit dem Leben unauflöslich verbunden sind, zeigt wohl am eindrucksvollsten
die Irreversibilität (Unumkehrbarkeit) der Lebensvorgänge.

Krankheit ist durch ein Übergewicht der Ordnungselemente ("erstarrte Ordnung") oder durch ein überwiegendes Chaos ("ungesteuertes Chaos") verursacht.

Alles, was unser Leben, unsere Krankheiten
und Behinderungen ausmacht, ist komplex.

Lassen Befunde - Krankheit verstehen ?
Kann Diagnose behandelt werden ?
Kann überhaupt komplexe chronische Krankheit
und Behinderung aus Einzelbefunden erklärt werden ?

Spezialisten sehen gewöhnlich ein Symptom oder eine Diagnose
nur im Rahmen ihres begrenzten Fachgebietes.
Es kann zwar aus dem von ihnen beherrschten Gebiet stammen,
vielleicht aber weit eher aus Bereichen,
die sie nicht kennen und an die sie nicht denken.

Diagnosen sind zudem eine Funktion der Zeit
im doppelten Sinn:
zunächst als Krankheitsablauf und dann auch als der Stand der Medizin;
jede Zeit hatte und hat ihre standardisierten Fehleinschätzungen...

Neue Sichtweisen setzen die alten nicht außer Kraft,
sondern ergänzen sie.
In der Praxis führt pluralistisches Denken keineswegs zu Schwierigkeiten,
sondern vielmehr zu einer Horizonterweiterung und insbesondere
zu ganz neuem Verständnis von Prävention
und auch von zukünftiger Therapie.
----------------
Nichts für ungut.
Es ist tatsächlich schwieriger,
und komplizierter,
als man gemeinhin denkt
sorry.

Mit Grüssen,
Mattegiu
 
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10.01.04
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Hallo Mattegiu,
Deine philosophischen Betrachtungen kann ich gut nachvollziehen.

Nur die weiter oben angegebenen Zitate, die verstehe ich trotzdem nicht, weil sie einfach zu kurz sind und mir so Zusammenhänge verschlossen bleiben.
Gruss,
uta
 
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18.07.05
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Die Zitate stammen von einem berühmten Biologen
(im gleichen Zusammenhang).
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Nachtrag

Histamin-Intoleranz

läßt sich weitgehend bessern und vermeiden,
wenn man Meiden und Vermeiden in der Umwelt
und
die Vorteil einer endokrinen Ernährungs-Therapie v e r s t ü n d e,
(was nur wenigen gelingt - nach unserer langjährigen Erfahrung).


Man muß aber zudem auch noch wissen,
daß Menschen mit erworbener Intoleranz (*Tilt-Syndrom)
nicht nur an Histamin-Intoleranz leiden, sondern (leider) auch an

H y p o x i e - (Brandgase! Feinststäube!),
&
H y p o g l y k ä m i e - (IGT "Impaired Glucose-Tolerance")
&
H y p o c a l c ä m i e - (Tilt-Verlustniere, Tetanie etc.)

UND

allgemeinen A r z n e i m i t t e l - (& D r o g e n -) -

I n t o l e r a n z leiden.

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Und da ist guter Rat teuer, denn
Biologie & Toxikologe
sind kein Kinderspiel !

Im Gegenteil

(s. "tödlicher Infusionszwischenfall bei MCS" / neu im Daunderer-Toxcenter)
---------------------------------------------------------------------------
S c h l u ß w o r t
Science of medicine is an issue of mind over matter.
If you don't mind it doesn't matter.
Ciao!
 
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10.01.04
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Neugierig wie ich immer bin, möchte ich gerne wissen, wer dieser berühmte Biologe ist?
Wo kann ich das nachlesen?
Wer ist "wir" in Deinem Posting?
Was ist eine "endokrine Ernährungstherapie"?

Ich bin von Deinen Postings immer etwas verwirrt, Mattequiu, weil sie hauptsächlich aus Schlagwörtern bestehen, dafür aber nichts erklären. Es mag ja sein, daß das alles so dramatisch ist, wie Du andeutest (übrigens: wo im ToxCenter-Forum? Link?). Es mag aber auch sein, daß das ganze z.B. eine Folge von Quecksilberbelastungen ist und durch die Entfernung der Füllungen + folgender Entgiftung sich das ganze wesentlich verbessert.

Gruss,
Uta
 
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