Vortrag Dr. Runow: Wenn Gifte auf die Nerven gehen

  • Themenstarter Themenstarter Tito
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Hey Leute,

kann mir jemand weiterhelfen ?
In den letzten 2 Tagen waren Vorträge in Frankfurt und Heidelberg von Dr. Runow über Gifte etc.
Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen das der Vortrag heute sei... :mad:
War jemand dort und kann mir was berichten ?
Hat jemand vielleicht ein Video davon ?

Würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen könnte.
 
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Hier ein Artikel zum Thema "Depressionen" von Dr. Klaus-Dietrich Runow:
Depressionen – Krankheit oder Symptom

Wie Entzündungen, Umweltgifte, Störungen der Verdauung, des Immunsystem, Nahrungsmittel und Nährstoffmangel den Gehirnstoffwechsel beeinflussen

Autor: Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow

Quelle: Depressionen Krankheit oder Symptom? - NWZG - Nr. 43 - 01/2010
Besonders interessant auch, was er über den Zusammenhang zwischen Entzündungsprozessen im Darm und den dadurch im Gehirn ausgelösten Schädigungen und Störungen schreibt:

Gliazellen an Gehirn-Entzündungen beteiligt
Im Gehirn gibt es ganz besondere Zellen, die Gliazellen, die lange Zeit lediglich als passive Stützzellen der eigentlichen Nervenzellen (Neuronen) betrachtet worden sind (6). Glia kann man als Klebemasse übersetzen. In den letzten Jahren sind immer mehr spannende Einzelheiten zu den Gliazellen bekannt geworden, die zeigen, dass Gliazellen weit mehr Funktionen haben als nur zu „stützen“. Es handelt sich hierbei um die Immunzellen des Gehirns. Da sie die Nervenfortsätze und Blutgefäße im Gehirn ummanteln, sind sie bekannt unter dem Begriff „Blut-Hirn-Schranke“. Sie schützen das Gehirn vor dem Einstrom von aggressiven Substanzen, die im Blutkreislauf zirkulieren. Sie sind beteiligt an Entgiftungsvorgängen und auch an der Regeneration der Neuronen. Und das Spannende ist, dass sie mit den Immunzellen des Darmes assoziiert sind. Wenn also im Darm Entzündungsprozesse durch Allergien, Bakterien oder Pilze ausgelöst worden sind, gelangen Entzündungsmediatoren oder Zytokine (z.B. Interleukin 6, Interferon) über den Blutkreislauf in das Gehirn, wo sie die Gliazellen aktivieren. Hierdurch kommt es zu Schädigungen der Nervenzellen mit der Folge von Depressionen und andere Störungen der Gehirnfunktionen. Aktivierte Gliazellen können in Einzelfällen noch über zehn Monate ebenfalls Entzündungsmediatoren in die Umgebung abgeben und lokale – aber auch systemische – Entzündungen unterhalten.

Viele Grüße
Binnie
 

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