Verzicht auf Obst und Reis

James

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Hallo,
endlich mal ein Artikel, der meine Methode ohne zu spritzendes Insulin bei Diabetes 2 nur durch Nahrungsumstellung würdigt. Ich habe schon öfters darüber geschrieben was ein Verzicht auf Kohlenhydrate bei dieser Erkrankung bewirkt und bei mir klappt das nun schon über 10 Jahre so. Es ist leichter, als man denkt und man gewöhnt sich schon nach ein paar Monaten so daran, dass man den Verzicht auf Kohlenhydrate gar nicht meht "als Verzicht" verbucht,

 
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wundermittel
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den artikel kann man nur mit einem spiegel-abo lesen.

daß man ruhig mehr fett essen kann, sagen so einige experten, wobei man aber darauf achten sollte nur wirklich gesundes fett zu essen.

und reis usw. muß man auch als diabetiker nicht meiden, sondern einfach nur auf vollkornprodukte umsteigen. beim brot gibt es auch vollkornvarianten aus fein gemahlenem mehl (bioladen usw.), man muß also nicht nur grobes vollkornbrot essen.
wichtig ist nur die "schnellen" kh (zucker, sirup, obstsäfte usw. usw.) wegzulassen bzw. nur in mikromengen zu verwenden.


lg
sunny
 

nullzero

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Das was Du hier schreibst ist doch gar nicht haltbar weil ich das mit Messungen und Ernährung von über 5 Jahren plus dazu mit Sport wiederlegen kann denn Diabetes ist ein großer Teil Ursächlich der Umweltbelastungbelastung zurück zu führen.

Das ist wieder so ein verarsche was die main-Strem-Medien hier loslässt. Ich kann da nur bezüglich Corona und eben auch Diabetes jedem raten mal die Studien und zwar die neuesten aus der Pubmed zu lesen da steht alles klipp und klar drin, welche Auswirkungen sowohl bei Corona und auch Diabetes diese Umweltbelastungen haben.

Diese Herren vom RKI Wissen doch ganz genau, warum man nach Alter geimpft hat und warum Diabetes entsteht. Das kann ja jeder im DocCheck nachlesen unter Tuberkulose.

6 Risikofaktoren

Die Pathogenese und der Verlauf nach einer Infektion mit Tuberkuloseerregern hängt im Wesentlichen von der Anzahl und Virulenz der Erreger und der individuellen Abwehrlage ab. Risikofaktoren für eine aktive Tuberkulose sind unter anderem:

Alter: Aus ungeklärten Gründen findet sich unter den Infizierten die höchste Inzidenz im späten Jugendalter und im frühen Erwachsenenalter. Zwischen dem 25. und 34. Lebensjahr sind Frauen häufiger betroffen, im höheren Alter kehrt sich das Verhältnis um.
  • Diabetes mellitus
  • chronische Niereninsuffizienz
  • Malnutrition
  • vorbestehende Pneumokoniosen (z.B. Silikose)
  • Lymphome
  • angeborene oder erworbene Immundefekte, insbesondere HIV-Infektion
  • medikamentöse Immunsuppression (z.B. mit Glukokortikoiden, Ciclosporin, Zytostatika, TNF-α-Blocker)
  • Alkoholismus
  • intravenöser Drogenabusus
  • Tabakrauchen
  • Gastrektomie
  • jejunoilealer Bypass

Und zu Tuberkulose da haben die Mediziner der Pneumologie in einem Dosier darauf hingewiesen, dass die Erkrankungen zunehmen. Bei Corona ist ja auch die Frage im Raum, ob nicht die Impfungen durchgeführt werden, weil man die Tuberkulose bekämpfen will.

Kann man sogar alles nachlesen, weil zu Beginn der Corona-Pandemie die Medien von einer Impfung mit dem Tuberkulose-Impfstoff geschrieben haben.

SWR 6.5.2020

Tuberkulose-Impfstoff soll Immunsystem gegen Coronavirus fit machen

heilpraxisnet 8.November 2020

COVID-19: Tuberkulose-Impfstoff gegen Corona

Deutsche Apotheker-Zeitung

Schützt eine BCG-Tuberkulose-Impfung vor COVID-19?

Und nur weil ich bis auf die Knochen den Biofilm geöffnet habe, damit ich an die eingelagerten Giftstoffe der Small Colony Variants die ja Umweltgifte in Zellen einlagern heran gekommen bin ging dann der Blutzucker wieder zurück, während er mit der Biofilmöffnung nüchtern bis über 450 mg/dl gestiegen war. Wer sonst außer ich kann das belegen. Ihr liegt alle schön in den Stuhl rein und kopiert die MSM-Texte ins Forum damit jeder diesen Mist glauben kann.

Dann zur ersten Studie aus 2021 dazu

Short-term exposure to ambient air pollution and type 2 diabetes mortality: A population-based time series study

Übersetzung - eine Vollversion ist nicht Verfügbar, ist ja klar warum

Kurzfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung und Typ-2-Diabetes-Mortalität: Eine bevölkerungsbasierte Zeitreihenstudie

Luftverschmutzung Diabetes 2021.jpg

Die nächste Studie erstellt in Deutschland Region Augsburg - erschienen im Diabetesjournal.org 2016

Association Between Long-term Exposure to Air Pollution and Biomarkers Related to Insulin Resistance, Subclinical Inflammation, and Adipokines

Übersetzung hier zum Lesen für jeden in deutsch:

Zusammenhang zwischen langfristiger Exposition gegenüber Luftverschmutzung und Biomarkern im Zusammenhang mit Insulinresistenz, subklinischen Entzündungen und Adipokinen

Ich hab jetzt meine Blutzuckerwerte von diesem jahr noch nicht alle aufbereitet, aber alles ist belegbar. Und nicht irgendwas von einem angeblichen Arzt dahergequatscht was die MSM dann daher erzählen.

Und zu Obst kann ich nur sagen, ohne die Ernährungsumstellung weg von den Kohlehydraten wegen der SCV's, denn die SCV's sind die Kohlehydratfresser sprich Ihr zugriff auf Zucker. Meine Ernährung zu mind. 30% Obst und 60% Gemüse + 10% Zusatzmittel im Smootie ist eines der wichtigsten Ernährungsveränderungen gewesen um die Giftstoffe aus dem Körper zu bringen. Jeden Abend davon einen Smootie mit Apfelsäure/Zitrone damit die Entgiftung in der Nacht diese giftigen Toxine aus dem Körper bringt.

Über Reis kann man diskutieren, denn Reis hat die Cadmium-Eigenschaften und damit die Folge von Osteporose. Das ist alles bekannt und dazu gibt es die Studien die das belegen.

Man kann ja die Giftstoffe im Körper lassen und immer schön Impfen und Insulin spritzen und irgendwelche Medikamente reinhauen, damit die BS-Drüse nix zu tun hat und über den Jordan geht. Die Medizin will halt Ihr Insulin verkaufen und der Arzt den Patient als Abrechnungsfaktor.

Wenn man mal geschädigt ist, dann ist man eben auf den Schwerbehindertenausweis angewiesen und das wollte und will ich genau so vermeiden wie am Rollator herum zu spazieren. Dauerhafte Lebensnachteile sind das und sonst nichts, das muss jedem klar sein.


Gruß Nullzero
 

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James

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Schade, dass man es nur mit Abo lesen kann. Ich esse zum Frühstück 1 1/2 Schnitte Roggenbrot mit Butter und Belag. Roggen ist besser als Weizen, da das Weißmwhl einen sehr hohen Anteil an Stärke hat. Weiterhin kommt bei mir kein Brot mehr am Tage auf den Tisch. Reis und Kartoffel sowie süßes Obst meide ich weitgehend im Alltag. Nach einiger Zeit hat man sich daran gewöhnt und es stört nicht mehr. Das alles bewirkte, das ich immer weniger Insulin spritzen musste und etwa nach 6 Monaten auch das abendliche Depod weg lassen konnte.

und auf Herrn nullzero zurückzukommen: Ich habe hier beschrieben wie ich meinen Diabetes seit über 10 Jahern in den Griff bekommen habe und die Luftverschmutzung meines Wohnortes liegt incht in meiner Hand.
 
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(y)(y)(y)

super ! :)

daß jemand vom insulin wegkommt und dann auch keine tabl. nehmen muß, ist sehr selten.

bzgl. weißmehl hat dir aber jemand etwas falsches gesagt.
als weißmehl bezeichnet man bei allen getreidesorten das hellere im gegensatz zum dunkleren=vollkornmehl.
das vollkornmehl ist aber gesünder, weil noch alle vitamine usw. drin sind und auch bei diabetes usw. sehr viel besser, weil es den bz nicht so hochtreibt.

das gleiche beim reis. der vollkornreis (wenn man daran gewöhnt ist, schmeckt er auch gut) ist auch seeeehr viel besser als der weiße.
und die vollkornprodukte sättigen auch besser und länger.

bei kartoffeln usw. gibt es den trick, sie nach dem kochen erst mal abkühlen zu lassen und dann zu bratkartoffeln usw. zu verarbeiten.



lg
sunny
 

James

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Ja, das mit der resistenten Stärke, die sich nach erneutem Erwärmen von Kartoffeln und anderen stärkehaltigen Produkten bildet weiß ich natürlich auch vom Forum hier und wende es öfters an. Ansonsten habe ich noch Topinambur (wächst hier wie wild), deren Knolle ähnlich der Kartoffel ist und auch noch zusätzlich Innulin (ein wichtiger Ballaststoff für die Darmflora) enthält.
 

James

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Heute messe ich den Blutzuckerspiegel nur noch 1xpro Woche. Steigt er mal an, weiß ich, dass etwas nicht in Ordnung ist. Meist eine Entzündung. Für mich inzwischen ein Alarmzeichen.
 
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Topinambur (wächst hier wie wild)

super. hier gibt es die zwar im bioladen, sind aber sehr teuer. deswegen kauf ich nur ab und zu mal eine.
ich hab leider keinen garten. noch nicht mal einen balkon. da könnte man die, genauso wie kartoffeln usw. selbst anbauen. na ja, im nächsten leben. :)


lg
sunny
 
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Schade, dass man es nur mit Abo lesen kann. Ich esse zum Frühstück 1 1/2 Schnitte Roggenbrot mit Butter und Belag. Roggen ist besser als Weizen, da das Weißmwhl einen sehr hohen Anteil an Stärke hat. Weiterhin kommt bei mir kein Brot mehr am Tage auf den Tisch. Reis und Kartoffel sowie süßes Obst meide ich weitgehend im Alltag. Nach einiger Zeit hat man sich daran gewöhnt und es stört nicht mehr. Das alles bewirkte, das ich immer weniger Insulin spritzen musste und etwa nach 6 Monaten auch das abendliche Depod weg lassen konnte.

und auf Herrn nullzero zurückzukommen: Ich habe hier beschrieben wie ich meinen Diabetes seit über 10 Jahern in den Griff bekommen habe und die Luftverschmutzung meines Wohnortes liegt incht in meiner Hand.
Klar ist und hast du auf die Umwelt keinen Einfluss. Dein Roggenbrot muss nicht mit dem was ich kaufe gleich sein, schon der Unterschied kann einen negativen Einfluss haben. Trotzdem erzähl doch mal den Leuten, weshalb und warum du einen Diabetischen Fuß hattest.

Aber Du sitzt im Rollstuhl und hast ein Bein amputiert bekommen, das sagst du nicht warum. Weil du keine Ahnung hast. Lies doch mal die Studien. Warum sagst du nicht dass die Diabetiker sich Broteinheiten orientieren sollen. Warum wohl!

Das was ich in der ganzen Sache heraus gefunden habe, dafür hilft dir nicht mal ein zweites Leben. Weil nicht mal die MRSA richtig erkannst hast als hier das Wiki und was sonst noch geschrieben hast, obwohl das was ich jetzt belege alles schon bekannt war.

Ich brauch keine 10 Jahre um meine Entgiftung wieder auf Normal zu bringen, damit der BZ stimmt. Und ich Laufe 28 km fast alle 2 Tage zur Zeit. Ich bin letztes jahr 4.000 km gelaufen und 2019 3.500 km nachweislich. Das ist halt der Unterschied. Hör mir einfach auf, was du erzählst das geht sowas von eingegrenztem Blick einher das ist ja nicht auszuhalten.

Zwecklos solche Diskussionen.
 

James

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Herrn nullzero:
Ich hatte nie einen diabetischen Fuß! Der ist bei eine missglückten OP an der Bauchschlagader durch Mangeldurchblutung und anschließendem Kompartmentsyndrom abgestorben und bei einer Hautübertragung mit MRSA infiziert worfen. Also völlig anders als Du es vermutest. Aber was soll ich jemanden erzählen der DIE AHNUNG für sich gepachtet hat, Um Dich zu Zitieren: Zwecklos solche Diskussione!
 

nullzero

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Herrn nullzero:
Ich hatte nie einen diabetischen Fuß! Der ist bei eine missglückten OP an der Bauchschlagader durch Mangeldurchblutung und anschließendem Kompartmentsyndrom abgestorben und bei einer Hautübertragung mit MRSA infiziert worfen. Also völlig anders als Du es vermutest. Aber was soll ich jemanden erzählen der DIE AHNUNG für sich gepachtet hat, Um Dich zu Zitieren: Zwecklos solche Diskussione!
Was Du beschreibst ist doch nix anderes als das was ich sage, dass in den Adern Biofilm entstehen und die Keime diese SCV's dann alle möglichen Folgeerkrankungen auslösen können. Kommt nicht von mir, hab ich bei HP Gräber damals gefunden um meinen Fall zu lösen und eine mögliche Behandlung zu finden. Ich hab nix gepachtet, ich bin nur auf andere Wissenstände gekommen, als dass was man mir gesagt hat weil das alles nicht an Behandlungen gegriffen hat. Und dass die SCV's solange keine Ruhe nicht geben bis sie Wissen, dass ihnen nichts mehr passiert, weil sie nur Schäden anrichten und dann Wissen jetzt ist Ihr überleben gesichert so meine Erfahrung durch viele Beispiele die an mich heran getragen wurden.

Mich stört ganz einfach, dass es keine Verbesserungen im Forum gibt, weil soviel von Außen hereingetragen wird das nur zum Risiko des Patienten führen kann. Geh doch mal in die Google Suchmaschine und gibt Suchbegriffkombinationen zu Stapyhlokokken ein. Erst kürzlich fand ich aus einer Berlliner Werbeagentur eine Seite, wo sie die pflanzliche Ernährung als Behandlungsansatz Phenole empfohlen wurde.

Was hab ich vor 6 Jahren gemacht, genau das selbe. Nur wir sind im Forum nicht in der Lage das sowohl für Betroffene als auch für Interessierte weiter zu geben. Mich interessierten ja nicht mehr die Diagnosen bei mir. Ich kannte meine Befunde und alles bis zum Impfen, dass aber der Auslöser eben die eigene schützenden Keime wegen der Antibiotika-Behandlung so aggressiv geworden sind, dass nix mehr gewirkt hat, das wollte niemand Wissen und ich wusste es schon zweimal nicht. Wenn die mir 2007 in München die Bandscheibe ausgetauscht hätten, dann wäre ich heute auch im Rollstuhl gefesselt. Das gebe ich zu, weil ich damals aus dem Bandscheibe-Forum Kontakt zu jemand hatte der hat sich Operieren lassen und vor ca. 5 Jahren sprach er in einer Rundmail, dass er nun nicht mehr 300 Meter zum einkaufen laufen kann, weil es Ihm die Luft abschnürt.

Mich ärgert das, wenn immer die Medizin was praktiziert und das hat solche weitreichenden Folgen für Betroffene und Ihr weiteres Leben. Manchmal erscheint es mir es ist egal. Wenn HP Gräber in dem Bericht schreibt es geht nichts mehr weiter mit den Staphylokokken in CWD-Form, dann hatte er Recht. Jetzt wie komm ich raus an der misslichen Situation. Mit MMS oder was.

Ich kann dir nur sagen Obst und gerade dass ich das mit den Himbeeren noch rechtzeitig angewendet habe, hat mich womöglich vor dem Krebsproblem verschont. Diabetes ist eine Multiorganerkrankung und vor allem ausgehend vom Knochenstoffwechsel. Wenn der von den SCV's angegriffen wird und die AB sind wirkungslos, was jetzt Medizin.

Mich hat Marcel damals als ich mich hier angemeldet und einige Beiträge geschrieben hatte angeschrieben hier mitzuarbeiten. Dabei dachte ich weis der eigentlich warum ich hier bin.
Dass ich zwar schon damals weit gekommen bin war mir klar, aber dass ich noch die Osteomyelitis habe das wusste ich nicht. Das wird ja gerade so weis ich heute im Bezug mit der Borreliose viel zu falsch oder gar nicht thematisiert. Obwohl das auch den selben Ursprung bzw. Ursache hat - Umwelt.

Auf Äpfel, Birnen, Ananas, Himbeere, Blaubeeren oder meine selbst gesammeltes Obst Holunder, Schlehen, Brombeeren möchte ich nicht verzichten und dieser Fruchtzucker hat wenig Einfluss auf den Diabetes, wenn es als ganzes im Smootie gemixt eingenommen wird als Nahrung. Das Problem ist und bleibt beim Diabetes der Biofilm und die SCV Keime die intrazellulär in unseren Zellen leben und wenn man sie zu einseitig ernährt, dann die Toxine freigeben und Zellen lähmen mit allen Folgen an Erkrankungen im ganzen Körper verteilt.


Gruß Nullzero
 
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Huhu,
Ich habe hier beschrieben wie ich meinen Diabetes seit über 10 Jahern in den Griff bekommen habe ...
super, dass Du Deinen Weg gefunden hast :).
Und ja, wenn man drüber nachdenkt, ist er völlig logisch.
Das einzige was der Körper mit Diabetes nicht verträgt ist Zucker (KH). Somit, wenn man ihn (sie) stark reduziert/weglässt... (würde man ja bei Lactose oder Fructose Unverträglichkeit ja auch machen).

Es gibt etliche "Ex-Typ2-Diabetiker" die dank lchf (low carb high fat) offiziell keine Diabetes mehr haben. (Durch die Bank: nach ca. 3 Monaten alle Diabetes Medis weg und normaler/gesunder Blutzucker. Spätestens nach 6 Monaten auch perfekte Langzeitzuckerwerte).
Selbst Typ1 Diabetiker können Insulingaben stark reduzieren, bzw. hab ich mal in einem US Forum von jemandem (Typ 1) gelesen der nur mehr Fleisch+Fett isst (somit 0 KH) und damit komplett auf Insulin verzichten kann.
(Berichte findet man zuhauf, wenn man zB unter <<lchf diabetes>> sucht).

lg togi
 

James

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regulat-pro-immune

Kate

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Hallo nullzero,

ich habe hier erneut ein Zitat nachträglich markiert. Bitte markiere ggf. weitere Zitate und halte Dich in Zukunft diesbezüglich an die (von Dir bei Anmeldung akzeptierten) Nutzungsbedingungen:

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Siehe auch: Zitieren und Anwendung der Zitatfunktion


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Gruß
Kate
 
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Hallo James,
Ja, ob man es Low Carp, die Logi-Methode, GLYX oder anders nennt, die Grundlage dieser Ernährungsweise ähnelt sich. Wir haben im Wiki https://www.symptome.ch/wiki/logi-methode/ .Mir hat diese Tabelle Tabelle glykämischer Index (Glyx), Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydrate, Intoleranzen sehr geholfen einen hohen glykämischen Index bei der Ernährung zu vermeiden..
Jein 🤔. Auf der einen Seite: ja, egal wie man die Art der Ernährung ausdrückt/benennt (Low Carb, Logi etc.) - es kommt aufs Ergebnis an.

Ich glaub ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Ich hätte in meinem Post zwischen ketogenem und kohlehydratbasiertem Stoffwechsel unterscheiden sollen.
(für mich ist lchf=ketogen. Was ja formal nicht unbedingt stimmen muss, da es auf die KH Menge ankommt.)
Also nochmal konkret: ketogener Stoffwechsel ist aus meiner Sicht für alle mit Diabetes eine Option um den "Diabetes-Prozess" zu stoppen (wenn Reduzierung von KH nicht ausreicht).

Damit wir besser miteinander kommunizieren können/den gleichen Stand haben und "Nachfolgende", die nicht ins Thema eingelesen sind, einen leichteren Recherchestart haben, hier eine kurzer Überblick über die Stoffwechselarten und Entstehung von Diabetes:
Empfehlungen für KH/Tag liegen bei bis zu 250g KH/Tag (wenn man sich div. "Ernährungspryramiden" anschaut).
Andere sagen, dass man bereits mit 100-150 Gramm "genug" hat (bei "normalem" Lebensstil, also eher sitzender Tätigkeit etc.).
Körper funktioniert dann im "Zuckerstoffwechsel".

Das Dilemma ist, dass ein "zu viel" an Zucker auf Dauer vom Körper nicht kompensiert werden kann. Der Körper nutzt allerlei "Notfallmechnismen" um sich vor dem Zuckerüberfluss zu schützen (zB auch Zucker nicht mehr in die Zelle reinzulassen - nennen wir "Insulinresistenz", aber zB auch Candida soll helfen Zucker abzubauen, viel Durst um das "Zuckergemisch" zu verdünnen usw.).
Die Versuche der Schulmedizin Zucker "loszuwerden" indem ab einem gewissen Stadium immer mehr Insulin reingepumpt wird, sind kontraproduktiv - "die Buchhaltung" stimmt dann wieder (mehr Zucker in den Zellen, weniger im Serum), aber auf dem Weg entstehen erst recht Schäden.

Somit: Insulin (von außen zugeführt) ist ein Segen für jene, deren Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend produzieren kann, solang sie ein "gesundes Maß" (für sie verwertbare Menge) an KH essen.
Ernährungsfehler ("zu viel KH") können durch Insulin bzw. auch die vorgeschalteten Medikamente NICHT kompensiert werden.
Dazu gab es vor einiger Zeit ein Doku, in der anhand von Studien gezeigt wurde, dass auch jene die mit Medikamenten ihren Blutzucker "stabil" halten - die Diabetes Spätschäden (nach 20, 30 Jahren) gleich auftreten, wie jene die ohne Medikamente durchs Leben rennen.

Einziger Faktor der eine Unterschied macht, ist die KH Menge die man pro Tag aufnimmt.
(und nicht was das Blutzuckermessgerät nach Medikamenteneinnahme anzeigt).

****
Ketogener Stoffwechsel:
Wenn der Körper nicht genug KH (=Zucker) bekommt, wechselt er in den ketogenen Stoffwechsel. Er gewinnt dann seine Energie aus Fett.
Das ist ab <=50 Gramm KH/Tag der Fall (manche müssen unter 10 Gramm/Tag bleiben, damit sie in stabiler Ketose bleiben).

Diesen Effekt kann man sich zunutze machen, indem man auf den ketogenen Stoffwechsel wechselt und sich somit unabhängig vom Zucker (und Insulin etc.) macht.

Bei den meisten "Typ 2 Diabetikern" ist die Bauchspeicheldrüse völlig in Ordnung (bzw. funktioniert noch "ausreichend") - sie produziert genug Insulin (und andere Hormone) für eine "gesunde" KH Menge.
Das sind dann jene, so wie vermutlich Du James, denen es völlig reicht, ihre KH Gesamtmenge auf ihre individuelle Obergrenze anzupassen (also immer nur so viel zu essen, dass auch alles "verbrannt" wird und jene KH zu wählen, die langsamer in Zucker umgewandelt werden).

Und für jene, die es nicht schaffen ihre KH einzuschränken (weil ihr Körper immer weiter nach Zucker schreit/ihr Zuckerstoffwechsel völlig durch den Wind ist), oder deren Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug produzieren kann, bietet Keto eine gute Option.
Man schaltet sämtliche (Heiß-)hungergefühle aus und der Körper läuft auf "alternativer Energie".

(Ich selbst habe zwar keine Diabetesdiagnose, aber deutliche Probleme mit Zucker. Wenn ich im "Zuckerstoffwechsel" drinnen bin, habe ich permanent Appetit und bin "am Grasen" (liegt sicher auch an meiner mangelnden Disziplin - zu verlockend sind Eis und sonstige Leckereien 🤤). Blutzucker dürfte bei mir auch zu schnell absacken, worauf ich schnell wieder Hunger bekomme (ist bei Zuckerbelastungstest rausgekommen. Ich vermute das hat was mit meinen Nebennieren zu tun).
In Ketose interessiert mich Essen kaum. Ich freu mich dann über 1-2 Mahlzeiten am Tag. Aber ich brauch sie nicht unbedingt. Meine Energie ist viel konstanter. Ich vergesse oft auch Mahlzeiten, wenn ich was anderes zu tun habe. Sehr angenehm auf "alternativer Energie" unterwegs zu sein).


lg togi
 

James

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Das hast Du aber gut erklärt!
Ich war als Kind schon nicht auf Zucker (wie damals viele Nachkriegskinder) fixiert und später lag der Schokoladenosterhaase zu Weihnachten noch in meinem Schrank, obwohl das Ärger gab. Also hatte ich ehrlich zugegeben kein Problem mit Heißhunger auf Süßigkeiten, was die Umstellung sicher erleichterte. Trotzdem, wie alle Männer meiner Familie bis hin zu meinem Großvater kam mit etwa im Alter von 50 Jahren der Diabetes 2 , verbunden mit leichtem Übergewicht. Von der Generation zuvor ist natürlich nichts bekannt, da man den Spiegel noch nicht messen konnte. Relativ schnell mußte ich 3xtäglich ein schnelles und am Abend ein Depot-Insulin je nach Wert spritzen, was ich nach einiger Zeit lästig empfand und deshalb nach einem Ausweg suchte. Der positive Effekt ist neben dem fast normalen Langzeitwert, dass natürlich auch mein Übergewicht Vergangenheit ist.
 
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