Verdacht auf Umwandlungsstörung - was tun?

Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
hy,

hier meine aktuellen Werte unter 88µ L-Thyroxin:

fT3: 2,82 (2,21 - 4,43) sehr niedrig - weit von 50% entfernt
fT4: 16,6 (9,3 - 17,00) also ziemlich hoch

Eisen: 60 (49 -151)
Ferritin: 52 (13 -150)

Mg: 0,83 (0,7 - 1,2)
Vit D: 33,5 (20 - 70) seit 1 Monat täglich 5000 Einheiten
Selen wurde mir jetzt nicht durchgegeben....(ich habe das telefonat im wald beim Spazierengehen geführt)

gestern hatte ich mit meinem Arzt über eine leichte Ehöhung von 6,25µ auf 94,25µ Thyroxin abgesprochen....Aber die nutzt mir ja dann nichts, wenn es sich bei mir um eine Umwandlungsstörung handelt (

Seit ca 1,5 Jahren klaffen die fT3- und fT4- Werte auseinander - es scheint also kein zufälliges Ergebnis zu sein.

Ich hatte gestern beim HA eine T3 - Zuführung angesprochen; er meinte , dass man das heute nicht mehr macht - er hat aber auch zugegeben, dass er nicht der Hashiexperte ist....

Vielleicht ist noch wichtig, dass meine SD auf 2ml geschrumpft ist ( März 2012 noch 3,7 ml)

Was kann ich machen um die Umwandlung anzukurbeln?

In einem Monat (2.12. habe ich einen Termin bei einem Endokrinologen aus BEN's Liste....

Meine Beschwerden sind folgende:

-Bin gerade aus einem "burnout" bedingt durch Virus, Unterdosierung (1 Monat lang nur 75µ), und einem gefühlten, heftigen Schub? mit Überfunktionssymtomen wie Schlaflosigkeit, fast manischen Verhaltensmustern, andauernde "Unterzuckerungsgefühle", unendliche Durstgefühle etc....am herauskrabbeln
- und fühle mich aktuell sehr erschöpft - ich schlafe besser, bin aber sehr müde - sehr trockene Haut (und Schleimhäute) , Haare verliere ich mäßig....aber mehr als vor einem halben Jahr.....

hat jemand eine Idee? Darüber würde ich mich sehr freuen.....

ciaociao mondvogel
 
wundermittel

kopf

hallo mondvogel ,


Mögliche Ursachen für eine Konversionstörung

Überschuss an Cortisol

Die Umwandlungsstörung durch Cortisol (Nebennierenrindenhormon) kann sowohl medikamenteninduziert als auch durch eine fehlerhafte körpereigene Überproduktion bedingt sein. Cortisol behindert die Umwandlung von T4 in T3 indem T4 vermehrt in rT3 und vermindert in T3 umgewandelt wird. Dem produzierten rT3 soll wiederum eine cortisolähnliche Wirkung zukommen, wodurch sich die Umwandlung weiter verschlechtert.

physischer Stress

Bekannt ist, dass die Umwandlung von T4 in T3 durch verschiedene, den Körper belastende Stressfaktoren wie Unfälle, Operationen, schwere Krankheiten oder Crash-Diäten gehemmt wird. Als Ursache dafür gilt die Beobachtung, dass Stress die Nebennieren zu einer vermehrten Cortisolproduktion anregt.

Denis-Wilson-Syndrom

Dabei handelt es sich um eine Störung, die nur wenigen Ärzten überhaupt bekannt ist und die entsprechend meist übersehen wird. Teilweise wird sogar angezweifelt, dass es das Denis-Wilson-Syndrom überhaupt gibt. Ausserdem ist der Arzt Denis Wilson in der medizinischen Fachwelt höchst umstritten. Bei dieser Erkrankung wird das von der Schilddrüse produzierte T4 nicht korrekt in das stoffwechselaktive T3, sondern vermehrt in das stoffwechselinaktive rT3 umgewandelt. Als Ursache wird ebenfalls eine vermehrte, körpereigene Cortisolproduktion mit den bereits beschriebenen Auswirkungen diskutiert. Neben Unterfunktionssymptomen trotz normaler oder sogar in Richtung Überfunktion tendierender Blutwerte ist ein Leitsymptom bei Patienten mit dem Denis-Wilson-Syndrom die niedrige Körpertemperatur. Hier ist anzumerken, dass in Unterfunktion sowie bei etlichen Hashimoto-Patienten auch nach Erreichen einer Euthyreose die Körpertemperatur eher niedrig ist ohne dass ein Denis-Wilson-Syndrom vermutet wird.

Wegfall von T3-Eigenproduktion und Konversion innerhalb der Schilddrüse


Nicht die gesamte Menge des benötigten T3 stammt aus der Konversion, sondern ein Teil der erforderlichen Menge wird von der gesunden Schilddrüse selbst produziert. Eine operativ entfernte oder durch einen Autoimmunprozess stark geschädigte Schilddrüse kann selbst keine Schilddrüsenhormone mehr produzieren. Die Eigenproduktion entfällt. Unklar ist, ob dieses Defizit durch eine verstärkte Konversion der verschiedenen Gewebe aufgefangen werden kann. Hier muss ausserdem berücksichtigt werden, dass auch in der Schilddrüse selbst ein Teil des T4 in T3 umgewandelt wird, denn auch diese Möglichkeit entfällt unter den bereits angesprochenen Umständen.

Beeinträchtigung der Dejodasen (durch Selenmangel, Medikamente und Antikörper)


An der Konversion des Speicherhormons T4 in das stoffwechselaktive Hormon T3 sind die drei unterschiedlichen Jodthyronin-5-Dejodasen vom Typ I bis III massgeblich beteiligt. Während das Enzym Jodthyronin-5-Dejodase vom Typ I entscheidend für die Umwandlung des Speicherhormons T4 in die stoffwechselaktive Form T3 ist, fördert das Enzym Jodthyronin-5-Dejodase vom Typ III beispielsweise die Umwandlung vom T4 zum reverse-T3.

Alle 3 Dejodasen sind vom Spurenelement Selen abhängig. Als logische Konsequenz kann ein länger bestehender Selenmangel mit einer Umwandlungsstörung einhergehen. Auch durch verschiedene Medikamente bzw. Röntgenkontrastmittel (Zytokine, Propylthiouracil, Iopan-Säure) können diese Enzyme negativ beeinflusst werden. Vereinzelt wird in der Literatur zudem erwähnt, dass es Antikörper gibt welche diese Enzyme angreifen und zerstören, wodurch ebenfalls eine Umwandlungsstörung ausgelöst werden kann.

Schilddrse und Begleiterkrankungen (Komorbitten, "Nebenbaustellen")

LG kopf.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
Juhu lieber kopf,

diesen Artikel habe ich bereits seit 10 Tagen vor mir liegen - aber irgendwie hilft er mir gerade nicht viel weiter...mein Cortisol bekomme ich nicht runter, glaube ich - habe schon meine Ernährung umgestellt (mehr Eiweiss wieder)

Habe versucht Eisen aufzufüllen, aber das ist ja nicht einfach....

Habe gerade Urlaub - Gott sei Dank - liege öfter mal rum; mache nette Spaziergänge.....etc....

Mache alles Mögliche von dem ich denke, dass es mir guttut.....

Aber das fällt mir alles schwer.....bin ausgelaugt....

Meine Frage wäre noch, soll ich trotzdem meine Dosis um 6,25µ erhöhen? Vor einem Jahr hat mir diese Dosis (94,25µ) sehr gut getan...aber dem HA hatte damals schon der hohe fT4 Wert nicht gefallen.... (Herzkammerflimmern)...

Danke Dir trotzdem.....:wave: mondvogel
 
regulat-pro-immune
Beitritt
19.11.11
Beiträge
106
Hallo Mondvogel,

meine SD wurde vor 10 Jahren komplett entfernt, die AK waren erhöht, also vermutlich auch Hashimoto.
Viele Jahre nahm ich L-Thyroxin, zuletzt 225. Die Werte waren schlecht wg. Umwandlungsstörung. Seit einem Jahr nehme ich Novothyral, anfangs 175, jetzt 150. Damit gehts mir gut und die Werte sind auch gut. Seit neuestem nehme ich morgens 100 und mittags 50; seitdem hab ich am Nachmittag kein so großes Leistungsloch mehr.
Liebe Grüße

gewi7
 
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
hallo gewi,

Danke Dir - ich habe schon lange den Verdacht, dass mir eine Zuführung von T3 guttäte. Nur meinte mein Arzt, T3 würde man heute nicht mehr geben - ich werde es ihm aber vorschlagen......

Meine Bedenken sind allerdings, dass dann wieder neu geschaut werden muss, wie die Dosierung wäre - und wenn er keine Ahnung hat davon....dann könnte das in die Hose gehen erst mal....

Vielleicht gibt es da "Richtlinien" - weißt Du was dazu?

Oder soll ich abwarten bis zu meinem Endo-Termin Anfang Dezember?

Und würdest Du es als Umwandlungsstörung ansehen - laut meinen Werten? Kennst DU Dich da aus?

Deine "Geschichte" erfüllt mich aber schon mal mit "Hoffnung" (ganz leise allerdings noch)

Lieben Gruß, mondvogel
 
Beitritt
01.06.10
Beiträge
6.641
Hallo Mondvogel,

ich habe kürzlich in einem Thread von Paula 3 einen Link gesetzt.
Ein deutscher Doktor, der den Einsatz von aktivem T3 erklärt hat und hier zu bekommende Produkte dafür.Dort wurden auch Umrechnungsverhältnisse angegeben.

Es sind in gängigen Produkten meist beide drin, T4 und (geringer) T3.

Was nützt Dir eine alte Dosierung, mit der es Dir nicht gut geht?

Ich würde mir das anschauen, überdenken, und den Dok bitten, ein Rezept meiner Wahl auszustellen.

Mit seiner Aussage beschreibt er zwar gängige Praxis "heute", verdreht da aber Einiges.....übrigens dürfte es auch bei Endos von der Liste Glücksache sein, einen informierten Dok zu finden, was Deine Problematik angeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
ich habe kürzlich in einem Thread von Paula 3 einen Link gesetzt.
Ein deutscher Doktor, der den Einsatz von aktivem T3 erklärt hat und hier zu bekommende Produkte dafür.Dort wurden auch Umrechnungsverhältnisse angegeben.
Hm...ich konnte das leider nicht finden - weißt Du zufällig in welchem thread Du das verlinkt hast?
Es sind in gängigen Produkten meist beide drin, T4 und (geringer) T3.
Hm..das wäre meine ich das Richtige...

Was nützt Dir eine alte Dosierung, mit der es Dir nicht gut geht?
Da hast Du Recht - aber rumexperimentieren, traue ich mich momentan auch nicht so richtig....

Ich würde mir das anschauen, überdenken, und den Dok bitten, ein Rezept meiner Wahl auszustellen.
Ja...werde ich wahrscheinlich versuchen....er würde das wohl mitmachen - nach dem letzten gespräch, das ich mit ihm hatte....
Mit seiner Aussage beschreibt er zwar gängige Praxis "heute", verdreht da aber Einiges.....
ja, das könnte sein...
.übrigens dürfte es auch bei Endos von der Liste Glücksache sein, einen informierten Dok zu finden, was Deine Problematik angeht
bleibt mir nur die Hoffnung.

Also kennst Du Dich mit Umwandlungsstörungen etwas aus? Sprechen meine Werte dafür?

Es gibt wohl eine "Rechenformel" dazu....keine Ahnung, wie ich die finde.....

lieben gruß und herzlichen Dank auch, :wave:movo
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
Hallo movo,

vielleicht hilft Dir dies weiter?



von Patienten empfohlene Ärzte (Bens Liste)

Liebe Grüße,
Malve
Danke Dir liebe Malve, (die anderen links kannte ich bereits - trotzdem auch dafür danke)

habe mal ausgerechnet: fT3: 27,48%
fT4: 94,48%

Ist das eindeutig für eine Umwandlungsstörung? - Spricht das z.B. auf alle fälle für ein Kombipräparat?

Mir kommt es - zwar ohne die nötige Erfahrung -, allerdings so vor......

Gruß movo
 
Beitritt
19.11.11
Beiträge
106
Liebe Mondvogel,

nein, ich kenne mich eigentlich nicht aus und trotzdem hab ich das Gefühl, mich besser als viele Ärzte auszukennen...
Auf die Umwandlungsstörung hat mich Darleen hier im Forum hingewiesen (wo ist sie eigentlich?), als ich wg. einem TSH von über 15 verzweifelt hier schrieb. Selbst die Endokrinologin im Fachzentrum musste ich selbst auf Novothyral hinweisen; eine Koryphäe aus Udos Liste hatte vorher schon zu meinen immer schon zu hohen TSH-Werten gar keine Meinung, es ist schon traurig.
Ich wünsch Dir viel Glück!

Liebe Grüße,

gewi7
 
Beitritt
26.02.12
Beiträge
2.916
Hallo Mondvogel,

hier nur ein kleiner Tipp: Ich würde es an Deiner Stelle mit zwei Monopräparaten versuchen, also jeweils T4 und T3 getrennt als Tablette. Es gibt das T3 von der Fa. Henning, mein Hausarzt hat es mir auf meinen Wunsch dann auch verschrieben. So kannst Du besser "experimentieren" und herausfinden, was Du an Dosen jeweils brauchst. In den Kombipräparaten ist ja immer das gleiche Verhältnis, da kannst Du dann nur von beiden mehr oder weniger nehmen. Manche nehmen das T3 auch mehrmals in kleinen Dosen über den Tag verteilt.

Alles Gute und viel Erfolg!

hitti
 
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
Danke Hitty für den Tipp,

Weißt Du in etwa wie man anfangen sollte zu experimentieren:

also z.B. wenn ich jetzt einen fT4 Wert bei ca 95% bei 88 µ Thyroxin habe - T4 etwas reduzieren und tja mit welcher Dosis T3 beginnen? In 5er Schritten erhöhen?

Ehrlich gesagt habe ich da etwas Angst vor - ich möchte nicht , dass es mir noch besch...geht - z.B.

Aber Danke Dir, schon mal - vielleicht kann ich meinen HA überzeugen.....jeden Fall hat er mit der T3-Gabe keine Erfahrung.....das hat er auch gesagt.....

ciaociao, mondvogel
 
regulat-pro-immune
Beitritt
26.02.12
Beiträge
2.916
Weißt Du in etwa wie man anfangen sollte zu experimentieren:

Ehrlich gesagt, habe ich mich nie wirklich um Blutwerte gekümmert, sondern mich eher an den Symptomen und meinem Wohlbefinden orientiert.

Ich habe sowohl das T4 ganz langsam und alleine eingeschlichen. Max. eine 1/4 Tablette einer 50 Mikrogramm-Tablette alle 14 Tage. Das habe ich so lange gemacht, wie es mir damit besser ging. Irgendwann habe ich dann wieder eine Steigerung reduziert, als ich leichte Überfunktionssymptome bekam. (Allerdings habe ich nie wirklich viel T4 und/oder T3 genommen.)

Als ich dann irgendwann von der Umwandlungsstörung in einem Klinghardt-Video hörte, wollte ich es ausprobieren und bekam dann auch die T3-Tabletten dazu verschrieben. Da habe ich es genauso gemacht, habe zu dem Zeitpunkt allerdings die Dosis auch schon nach Klinghardt austesten lassen. Da musste ich nicht mehr so viel selbst ausprobieren. Ich habe dann max. eine 1/4 Tablette morgens zu meiner kleinen Dosis T4 dazu genommen. T4 habe ich dann etwas reduzieren können. Zeitweise habe ich von T3 nur alle zwei Tage meine kleine Dosis genommen. Meine T4-Dosis hat vermutlich 25 Mikrogramm nie überschritten, zeitweise habe ich auch da täglich wechselnd eine 1/2 bzw. eine 1/4 Tablette genommen.

Ehrlich gesagt habe ich da etwas Angst vor - ich möchte nicht , dass es mir noch besch...geht
Das kann ich gut verstehen, aber wenn man nichts versucht, kann es einem oft auch nicht besser gehen ;-)

Aber Danke Dir, schon mal - vielleicht kann ich meinen HA überzeugen.....jeden Fall hat er mit der T3-Gabe keine Erfahrung.....das hat er auch gesagt....

Es heißt Henning Thybon 20 (gibt es auch mit 100 Mikrogramm Liothyroninhydrochlorid) von der Fa. Sanofi.

Weitere Infos siehe z.B. auch hier:

Thybon 20 Henning Tabletten - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

https://r.search.yahoo.com/_ylt=A7x...fce.ashx/RK=0/RS=l8aQJBXSN_TTlToYBgNEQ3bpUB0-

Meine Erfahrung ist, je mehr Du als Patientin weißt und je freundlicher und vorsichtiger Du Deinen Arzt um etwas bittest, um Deine Situation dadurch eventuell ein wenig zu verbessern, desto lieber erfüllen sie diese "Wünsche" auch. Allerdings bleibt es bei vielen einfach ein Eingriff in ihre Hoheit und sie fühlen sich verletzt, weil sie ja der Arzt sind.

Viel Erfolg und alles Gute!

hitti
 
Themenstarter
Beitritt
07.04.10
Beiträge
5.283
Ehrlich gesagt, habe ich mich nie wirklich um Blutwerte gekümmert, sondern mich eher an den Symptomen und meinem Wohlbefinden orientiert.

Ich habe sowohl das T4 ganz langsam und alleine eingeschlichen. Max. eine 1/4 Tablette einer 50 Mikrogramm-Tablette alle 14 Tage. Das habe ich so lange gemacht, wie es mir damit besser ging. Irgendwann habe ich dann wieder eine Steigerung reduziert, als ich leichte Überfunktionssymptome bekam. (Allerdings habe ich nie wirklich viel T4 und/oder T3 genommen.)

Als ich dann irgendwann von der Umwandlungsstörung in einem Klinghardt-Video hörte, wollte ich es ausprobieren und bekam dann auch die T3-Tabletten dazu verschrieben. Da habe ich es genauso gemacht, habe zu dem Zeitpunkt allerdings die Dosis auch schon nach Klinghardt austesten lassen. Da musste ich nicht mehr so viel selbst ausprobieren. Ich habe dann max. eine 1/4 Tablette morgens zu meiner kleinen Dosis T4 dazu genommen. T4 habe ich dann etwas reduzieren können. Zeitweise habe ich von T3 nur alle zwei Tage meine kleine Dosis genommen. Meine T4-Dosis hat vermutlich 25 Mikrogramm nie überschritten, zeitweise habe ich auch da täglich wechselnd eine 1/2 bzw. eine 1/4 Tablette genommen.

Das kann ich gut verstehen, aber wenn man nichts versucht, kann es einem oft auch nicht besser gehen ;-)

Es heißt Henning Thybon 20 (gibt es auch mit 100 Mikrogramm Liothyroninhydrochlorid) von der Fa. Sanofi.

Weitere Infos siehe z.B. auch hier:

Thybon 20 Henning Tabletten - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

https://r.search.yahoo.com/_ylt=A7x...fce.ashx/RK=0/RS=l8aQJBXSN_TTlToYBgNEQ3bpUB0-

Meine Erfahrung ist, je mehr Du als Patientin weißt und je freundlicher und vorsichtiger Du Deinen Arzt um etwas bittest, um Deine Situation dadurch eventuell ein wenig zu verbessern, desto lieber erfüllen sie diese "Wünsche" auch. Allerdings bleibt es bei vielen einfach ein Eingriff in ihre Hoheit und sie fühlen sich verletzt, weil sie ja der Arzt sind.

Viel Erfolg und alles Gute!

hitti
Hallo hitti, das klingt alles sehr einleuchtend - jetzt muss ich zur Arbeit - ich wollte Dir aber einigermaßen zeitnah danken - werde das noch alles genauer lesen -

Mit meinem Arzt hatte ich letzte Woche ein gutes Gespräch - er steht auf meiner Seite.....ich hatte den Eindruck jedenfalls, dass wir auf gleicher Augenhöhe miteinander reden können -:freu:

Puh, fast habe ich den Eindruck alles wird gut - das habe ich noch nicht oft gedacht......danke für Deine Tipps....
movo :wave:
 
Oben