"Vegane Ernährung - vollwertig, gesund & leicht umsetzbar" - von Dr. Petra Bracht

Aber es ist unfair: 70 % verschieden Gemüse plus Salate mit oft 7 Komponenten - oft noch Wildkräuter, Obst, Beeren, Nüsse, gesunde Pflanzenöle usw., Tofu, Pilze, Quorn usw. - alles super gesund. Wieso ist man dann trotzdem krank?

Du hast die Psychohygiene vergessen.
Hier sollten wir auch entgiften bzw. ausmisten;
um Zufriedenheit, Zuversicht, Wohlgefühl und Freunde, Dankbarkeit Raum zu geben.
 
Aber es ist unfair: 70 % verschieden Gemüse plus Salate mit oft 7 Komponenten - oft noch Wildkräuter, Obst, Beeren, Nüsse, gesunde Pflanzenöle usw., Tofu, Pilze, Quorn usw. - alles super gesund. Wieso ist man dann trotzdem krank?
Es ist schade. Ja!
Aber der Mensch ist ein Individuum und nicht Jeder verträgt alle Lebensmittel gleich gut, warum auch immer. Insofern sind dann eben all diese „gesunden“ Nahrungsmittel auch nicht für jeden gesund. Für mich als HITler und Allergiker zugleich wären z.B. Nüsse, Tofu, Pilze u.a. gar nicht gesund und würden bei mir u.a. Gelenkschmerzen verursachen.

Grüsse,
Oregano
 
Wieso ist man dann trotzdem krank?
Wo hast du denn die Überzeugung her, daß eine perfekt gesunde Ernährung Krankheiten unmöglich macht? Autoimmunkrankheiten (dazu gehört auch Rheuma) haben als Ursache meist eine Kombination von genetischen + Umweltfaktoren (z. B. Virusinfektionen).
 
Der Darm ist ja zentral. Bircher-Benner meint ja eben, dass mit seiner Rohkostdiät die Darmschleimhaut heilen würde. (Leaky-Gut ist ja in aller Munde, wo diese völlig fehlt, abgebaut wurde wegen Stress, Medikamenten usw.)

Und so würden die Entzündungen inner einiger Wochen abklingen. Aber das ist mir eben auch zu schwierig grad - ich wollte es ja versuchen, aber alles ist in dem Buch zu verwirrlich. Vegan und zuckerfrei habe ich ja zweimal zwei Monate gelebt....

Positive Gedanken/ Psychohygiene kann wohl schon vieles bewirken. Die letzten zwei Jahre hatte ich aber hier "den Horror" mit dieser Frau über mir, die mich terrorisiert hat, und dem Vermieter, der nichts unternahm, und mir noch alle Schuld gab! Das ist nicht gut für die "Psychohygiene" ....sondern setzte einen immer wieder unter enormen Stress, was zur Folge hatte, dass die Krankheit fortschritt.
 
Der Darm ist ja zentral. Bircher-Benner meint ja eben, dass mit seiner Rohkostdiät die Darmschleimhaut heilen würde. (Leaky-Gut ist ja in aller Munde, wo diese völlig fehlt, abgebaut wurde wegen Stress, Medikamenten usw.)

Und so würden die Entzündungen inner einiger Wochen abklingen. Aber das ist mir eben auch zu schwierig grad - ich wollte es ja versuchen, aber alles ist in dem Buch zu verwirrlich. Vegan und zuckerfrei habe ich ja zweimal zwei Monate gelebt....
Ich denke ausprobieren ist allemal gut um neue Erkenntnis zu gewinnen.

Ich persönlich vertrage wenig Rohkost (etwas Salat und Obst, am besten Beeeren und Bananen schon), ansonsten lieber gedünstetes oder gekochtes bzw. gebacken; vielleicht ist das auch für dich idealer.
Jeder muss selbst das Richtige für sich herausfinden, was auch schmeckt, wohl bekommt und gesund ist. Alle Gemüsesorten mag ich auch nicht. Ich koche vorwiegend vegan (viele Gewürze wie auch Kurkuma und Kräuter / Bitterstoffe) und esse hin und da Bioeier, Biofleisch bzw. Fisch und bei Einladungen auch mal etwas Käse...

Positive Gedanken/ Psychohygiene kann wohl schon vieles bewirken. Die letzten zwei Jahre hatte ich aber hier "den Horror" mit dieser Frau über mir, die mich terrorisiert hat, und dem Vermieter, der nichts unternahm, und mir noch alle Schuld gab! Das ist nicht gut für die "Psychohygiene" ....sondern setzte einen immer wieder unter enormen Stress, was zur Folge hatte, dass die Krankheit fortschritt.

Du schreibst "hat" - ist das nun vorbei?

Ich denke, jeder hat sein Päckchen zu tragen, wichtig ist, dass wir bestmöglich damit umgehen.
Uns stärken, indem wir wohlwollende Kontakte haben, Dinge, die uns Freude bereiten, in die Natur gehen, bisschen Bewegung soweit machbar usw., was eben persönlich zu einem passt und gut tut, können auch Mittelaltermärkte besuchen sein oder Konzerte; so haben wir einen guten Ausgleich, haben Kraftquellen und werden widerstandsfähiger und wieder lustiger.

Ich habe auch eine Autoimmunerkrankung und je besser ich auf mein Gemüt und die Ernährung achte, desto wohler fühle ich mich.

Alles Gute
Mara
 
Zuletzt bearbeitet:
Merci - Mara.

Du isst gar kein Gemüse?

Die "Rohkost-Diät" nach Bircher - Benner ginge ja nur über 2 - 4 Wochen strenge Rohkost...dann könnte man lockern.

Ich bin viel unterwegs - ist dann auch zu viel manchmal... viele Konzerte, auch Museen ...anderes mehr.

An einem Mittelalter-Anlass war ich aber noch nie. 😄

Ja - es gibt aber grössere und kleinere Päckchen.

Vorbei....es gab immer wieder Phasen, wo es ruhiger war...jetzt grad. Aber eben...

All the best for you too

Remy
 
klar esse ich Gemüse, ich meinte nur, dass mir nicht alle Sorten schmecken und suche mir das aus was ich genieße und gerne esse.
 
Rheuma gilt immer noch als unheilbar.

Das sagt die Schulmedizin, weil sie damit ihr Geld verdient.

Wenn man dem Körper Nahrungsmittel zumutet, die Entzündungen verursachen, dann könnte man Lebensmittel essen, die der Körper wirklich braucht.

Der Unterschied sieht man bereits im Wort, Nahrungsmittel füllen den Bauch, Lebensmittel nähren das Leben.

Nicht nur die zu grosse Menge ist ein Problem, auch die ganzen Giftstoffe, mit denen der Körper heutzutage fertig werden muss und Studien über "Milch" gibt es viele.

Aber es ist unfair: 70 % verschieden Gemüse plus Salate mit oft 7 Komponenten - oft noch Wildkräuter, Obst, Beeren, Nüsse, gesunde Pflanzenöle usw., Tofu, Pilze, Quorn usw. - alles super gesund. Wieso ist man dann trotzdem krank?

Das Problem dabei hab ich bei der Umsetzung, dies durchzuhalten, erfahren, denn eine solch gesunde Lebdnsweise kann so einige Symptome zum verschwinden bringen.

Aber nicht nur der Körper schreit nach gesunder natürlicher Ernährung, was jede einzelne Zelle nährt, nicht überfüllt.

Auch die Seele brauch ihre Nahrung auf geistiger Ebene, Körper-Geist und Seele, das ist ein Team und alle benötigen das was ihnen gut tut und das funktioniert nicht, wir sind sterblich und gesund stirbt man nicht, also werden wir krank.

Trotzdem kann jeder seine Lebensqualität mit gesunder Ernährung steigern, wenn man's dann durchhält, denn nichts ist so schwierig, wie der Verzicht auf ungesundes Essen.
 
Rheumatische Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen. Die kann man mit dem Niederhalten von Entzündung auch im besten Fall nur lindern, nicht heilen. Wie man ein ausgeflipptes Immunsystem wieder gesundkriegt, ist noch unbekannt (bis auf sehr krasse Therapien wie Car-T).
 
Rheumatische Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen. Die kann man mit dem Niederhalten von Entzündung auch im besten Fall nur lindern, nicht heilen. Wie man ein ausgeflipptes Immunsystem wieder gesundkriegt, ist noch unbekannt (bis auf sehr krasse Therapien wie Car-T).

Stimmt halt nicht, hält sich als Gerücht aber hartnäckig, weil kaum einer in der Lage ist ganz und gar gesund zu leben.

Autoimmunerkrankungen sind Erfindungen der Schulmedizin, irgendwie müssen die ja ihre Patienten sichern.
 
Da über 70 Prozent des Immunsystems im Darm liegen, ist es naheliegend diesen genauer zu untersuchen und mit einer entsprechenden antientzündlichen Ernährung zu unterstützen. Ich habe die Zusammenhänge dazu mal von perplexity recherchieren lassen:

Zusammenhang zwischen Leaky Gut und Autoimmunerkrankungen​

Leaky Gut (zu Deutsch: „löchriger Darm“) beschreibt eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Diese Barriere schützt normalerweise den Körper davor, dass unerwünschte Stoffe wie Toxine, Bakterien oder unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Beim Leaky-Gut-Syndrom ist diese Schutzfunktion gestört, sodass solche Substanzen in den Körper eindringen können235.

Wie entsteht der Zusammenhang?​

  • Übertritt von Fremdstoffen: Durch die gestörte Darmbarriere gelangen Fremdstoffe ins Blut, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Das Immunsystem erkennt diese Stoffe als Bedrohung und reagiert mit Entzündungsprozessen und der Bildung von Antikörpern357.
  • Chronische Entzündungen: Die ständige Aktivierung des Immunsystems kann zu chronischen Entzündungen führen, die als Grundlage für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen gelten78.
  • Molekulare Mimikry: Manche der eingedrungenen Fremdstoffe ähneln körpereigenen Strukturen. Das Immunsystem kann daher auch körpereigenes Gewebe angreifen – ein Mechanismus, der zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beiträgt310.
  • Fehlfunktion der Tight Junctions: Die sogenannten Tight Junctions, die die Darmzellen zusammenhalten, funktionieren beim Leaky Gut nicht mehr richtig. Dies führt zu einer weiteren Erhöhung der Durchlässigkeit und verstärkt die Immunreaktion510.

Wissenschaftliche Erkenntnisse​

  • Studien zeigen, dass das Leaky-Gut-Syndrom entscheidend an der Entstehung und dem Verlauf verschiedener Autoimmunerkrankungen beteiligt ist, darunter Hashimoto-Thyreoiditis, Zöliakie, Multiple Sklerose, Diabetes mellitus Typ 1, rheumatoide Arthritis und Lupus erythematodes179.
  • Besonders gut belegt ist der Zusammenhang bei Zöliakie: Hier führt der Kontakt mit dem Glutenbestandteil Gliadin zu einer Öffnung der Tight Junctions, was den Übertritt von Antigenen und die Auslösung von Immunreaktionen außerhalb des Darms ermöglicht10.
  • Ein erhöhter Zonulinspiegel, ein Marker für gestörte Darmbarriere, wird mit dem Auftreten von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose und Typ-1-Diabetes in Verbindung gebracht5.
usw.
 
Also man weiss es bis heute nicht, was genau die Ursachen sind rheumatischer Erkrankungen!

Vieles deutet - bei vielen chronischen Krankheiten - aber darauf hin, dass es wirklich um die Darmschleimhaut geht, die eben nicht (mehr) gesund ist, und nicht einfach so wieder heilt (eben - Leaky Gut)....das ist so, weil wir eben viel zu viel Stress oft haben, Medikamente, Giftstoffe...

"Autoimmunkrankheiten" sind ja dramatisch offenbar am zunehmen!

Weil wir z.B. jede Woche "eine Kredikarte - 5 g" an Mikroplastik zu uns nehmen?

Wer weiss das schon...

Fasten wäre sicher gut - Otto Buchinger war nach einer 19-tägigen Fastenkur offenbar von seinem schweren Rheuma befreit:


Warum man diesen Erfahrungsschatz nicht nutzt, und vermehrt auf solche "regulative Medizin" z.B. auch in der Schweiz setzt, und das fördert, versteht man wirklich nicht.

Und ja: Mir fällt es überhaupt nicht schwer gesunde Ernährung durchzuhalten....das mache ich seit Jahrzehnten mit grossem Genuss.
 
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