Übertragung von der Mutter über Plazenta

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Was ist dran an der Vermutung, dass eine Mutter mit Amalgamfüllungen etwa 40-60% ihrer Schwermetallbelastung auch an ihre Kinder abgibt? An jedes Kind? Nur an das Erstgeborene? Ist das nur ein Thema, wenn genau während der Schwangerschaft mit Füllungen was gemacht wird oder generell, wenn die Mutter Füllungen hat?

Ich finde das sehr beunruhigend und es würde ja bedeuten, dass da eine ganze Generation von Schwermetallbelasteten heranwächst, die eventuell selbst nie eine solche Amalgamfüllung gesehen haben
:(

Markus
 
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07.01.04
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Hallo Markus
Alles was die Mutter im Blut hat kommt natürlich auch zum Kind. Aber in grosser Frage gestellt ist ob die Mutter durch Amalgamfüllungen überhaut eine Schwermetallbelastung hat.....
 

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01.01.04
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Das ist kein Fragezeichen, Whitney. Das ist definitiv erwiesen anhand vieler Studien. Und es gibt keine Studie dagegen.

Gruss, Marcel
 
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07.01.04
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Es gibt einfach einen ganz winzig kleinen Unterschied. Es KANN oder es GIBT. Und ich glaube mich zu erinnern dass ich des öfteren das Wort KANN gelesen habe.
 
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hHer eine der Studien von Prof. Gustav Drasch zu dem Thema. Es IST so, dass Quuecksilber von der Mutter auf den Fötus übertragen wird. Da habe ich in einem anderen Thread schon gepostet - aber man kann hier zugegebenermasen nicht alles lesen... ;-)))). Ich habe deshalb den unteren Teil meines früheren Postings einfach mal kopiert:

Hier der Abstract von Drasch aus der Medline. Die Hg-Konzentration in den Föten und Kindern korrrelierte mit der Anzahl Amlagamfüllungen der Mütter.

Eur J Pediatr. 1994 Aug;153(8):607-10.
Related Articles,

Comment in:
Eur J Pediatr. 1995 Jul;154(7):585-6.

Eur J Pediatr. 1995 Jun;154(6):498-9.

Mercury burden of human fetal and infant tissues.

Drasch G, Schupp I, Hofl H, Reinke R, Roider G.

Institut fur Rechtsmedizin, Munchen, Germany.

The total mercury concentrations in the liver (Hg-L), the kidney cortex (Hg-K) and the cerebral cortex (Hg-C) of 108 children aged 1 day-5 years, and the Hg-K and Hg-L of 46 fetuses were determined. As far as possible, the mothers were interviewed and their dental status was recorded. The results were compared to mercury concentrations in the tissues of adults from the same geographical area. The Hg-K (n = 38) and Hg-L (n = 40) of fetuses and Hg-K (n = 35) and Hg-C (n = 35) of older infants (11-50 weeks of life) correlated significantly with the number of dental amalgam fillings of the mother. The toxicological relevance of the unexpected high Hg-K of older infants from mothers with higher numbers of dental amalgam fillings is discussed. CONCLUSION: Future discussion on the pros and cons of dental amalgam should not be limited to adults or children with their own amalgam fillings, but also include fetal exposure. The unrestricted application of amalgam for dental restorations in women before and during the child-bearing age should be reconsidered.

PMID: 7957411 [PubMed - indexed for MEDLINE]

http://www.ncbi.nlm.nih.gov:80/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=7957411&dopt=Abstract
 
Themenstarter
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02.01.04
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Und geht die Belastung nur ans Erstgeborene? Das wäre dann ja eine Art Ausleitung der besonderen Art ...
Ich nehme an, dass alle Kinder betroffen sind.

Markus
 

Marcel

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01.01.04
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Hallo Markus

Ja, die Mutter gibt ca. 60% dem Erstgeborenen weiter. Es ist also eine effektive Entgiftung auf Kosten des ersten Kindes. :(

Marcel
 
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