Tinnitus, Migräne, Wirbelsäulen-Probleme, EBV - HWS-Leiden?

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"Mitochondrientherapie - die Alternative" ist ein Patientenratgeber und absolut laientauglich.
Hallo Kate, danke für die Antwort.
Das med.Fachbuch ist das für ca. € 49,00? Nach dem anderen hab ich noch nicht geschaut. Wenn das für Laien tauglich ist, wird ich das mal bestellen u. vielleich komm ich gesundheitlich a bisserl weiter.
 

Kate

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Hallo Katze,

die Preise habe ich nicht im Kopf, aber die kannst Du ja problemlos nachschauen per ISBN.


Gruß
Kate
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Hallo alle und danke,

@Katze123, ja, ich denke auch die ganze Zeit, dass ein Umweltmediziner gut wäre. Leider kann ich mir das aktuell nicht leisten, die Hausärztin sagte, die Kasse würde nichts zahlen und die Untersuchung sei sehr teuer, im vierstelligen Bereich -.- Auf Borrelien wurde allerdings mehrfach ergebnislos untersucht. (Blut, Lumbalpunktion). Ich weiß nicht, wie wahrscheinlich das ist, dass die Dinger sich vor jeder Untersuchung verstecken...? Gleiches mit MS, immer und immer wieder wurde das vermutet und untersucht, aber nie bestätigt, bzw hat man es ausgeschlossen. Ich habe einen Bürojob, im Raum steht aber kein Drucker, nur normaler PC und Monitor... ich sitze alleine in dem Raum. Schwermetalle oder Schimmelpilze, wüsste ich nicht, woher, aber der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen. Ich lebe in einem Haus Baujahr 2000 ohne Holzverkleidungen, (sichtbarem) Schimmelbefall oder Ähnlichem. Es wurde kein Ungeziefer vernichtet. (Hatte auch über Wohngifte nachgedacht). Aber ich hatte ja zweifellos den Pfeiffer, und der EBV verlässt den Körper wohl nie mehr, kann laut manchen Quellen auch chronisch werden und alles Mögliche verursachen.

@Oregano, bezüglich der Depression muss ich konstatieren, dass die tatsächlich noch mein allergeringstes Problem ist... :( Denn ohne die ganzen körperlichen Beschwerden wäre die sowieso niemals aufgetreten. (Auch unter Roaccutan war ich niemals depressiv, im Gegenteil, meine Stimmung ist in den Himmel geschosssen, als die Akne endlich gekillt wurde... man konnte richtig zuschauen, wie ich während der Einnahme mehr und mehr aufblühte und alles hinter mir ließ. Nebenwirkungen sind keine aufgetreten.) Jetzt ist es auch so, dass die Depression immer sofort und komplett verschwindet, wenn die Beschwerden mal weg sind. Es ist dann psychisch so, als wäre nie was gewesen, die Sonne geht auf, alles ist gut, bis die Beschwerden zurückkommen. Ich mache im Moment ja cranio-sakrale Therapie. Und schon da schmerzt es extrem, wenn der Atlasbereich behandelt wird. Berührungen am Atlas (Dehnung/Triggerpunkte?) lösen sofort die bekannten Schmerzen (Migräne, Ohren usw) aus. Fast verschwunden sind seit ca 2 Wochen aber die Schmerzen im linken Knie, die ich seit November hatte.

Die Pille hatte mir übrigens gar nicht geholfen, nicht mal Diane-35, auch auf Antibiotika hatte die Akne null angesprochen, auf Vitamin-B-Gaben auch nicht. Hormonuntersuchungen und Allergietests waren unauffällig. Aber das Akne-Problem hat sich mittlerweile zum Glück von selbst erledigt... Komischerweise war meine Haut auch niemals fettig, eher zu trocken. Die Pickel entstanden also auf trockener bis normaler Haut. Hier hatte ich bis heute auch keinen Zusammenhang mit der HWS gesehen. Krass.

@docwho, ja, ich sehe das mittlerweile genauso. Alleine schon, dass ständig dieselbe Stelle im Genick knackt und schmerzt und das dann in die immer gleichen Stellen strahlt. Es klingt bescheuert, aber ich merke, wie sich da oben (Genick) ständig irgendwas "verändert". Letzte Nacht ist mir in Rückenlage schon wieder der linke Arm und die Hand komplett taub geworden. Das passiert nur in Rückenlage. Gestern abend erneut permanente starke Schmerzen in der HWS (Atlas) nach einem Positionswechsel auf der Couch, mit den bekannten Ohrenschmerzen und Migräneschmerzen in beiden Augenbrauen und neuralgischen Schmerzen, die rechts unter dem Ohr anfingen und eiskalt den rechten Unterkiefer samt Zähnen durchzogen haben. Auch wieder diese "kalten" Schmerzen im Bereich der BWS, diesmal auch mit Brustschmerzen im Brustbein und Herzbereich. Das hörte erst im Liegen auf. Und immer wieder schoss links anfallsweise der schrille Tinnitus ein. Um Schmerzmittel mache ich einen Bogen - entweder sind die bei HIT nicht geeignet oder bergen die NW "Tinnitus" bzw "Tinnitusverstärkung". Es bleibt mir also nur übrig, den Schmerz auszuhalten, wenn er da ist :( Die Kuklinski-Bücher habe ich inzwischen bestellt.

@knuddz, leider ist es so, wie von Earl Grey geschildert - das MRT wird im Liegen angefertigt und ist deshalb untauglich zur Feststellung von Schäden an Bändern und Kapseln. Diese werden nur beim sog. Upright-MRT überhaupt sichtbar; ein solches wird aber von Kassenärzten üblicherweise nicht anerkannt. Das ist ja auch ein Thema von Kuklinski. Verschleiß wurde ja bei mir gefunden, und das sogar schon im normalen Röntgenbild :( Muskelverhärtungen sind von der BWS bis zum Genick unstreitig vorhanden. Die Osteopathin hatte mal von "Schutzspannung" gesprochen. Der Körper installiere diese, um anderweitige Instabilitäten (zB Bänder) auszugleichen, ob das so zutrifft, weiß ich nicht, die Orthopädin wollte davon jedenfalls nichts wissen. Ich habe gelesen, dass auch der EBV den Halteapparat schädigen kann (Bänder zB). Darüber hinaus hat der EBV und die direkt vorangegangene Influenza dafür gesorgt, dass meine Muskulatur sich innerhalb weniger Wochen komplett abgebaut hat. Davor war ich ziemlich (nicht übermäßig, immer nur ca 2 x wöchentlich Fitnesscenter mit moderater Belastung) trainiert, und auch da hatte ich ja schon dezentere Beschwerden mit Rücken, Migräne, Nacken, Ohren, und gelegentlich diese Neuralgien, wo ich immer dachte, ups, Nerv eingeklemmt. Und seit dem EBV, seit kein Sport mehr geht, ist es alles völlig eskaliert.
 
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Nachdem ich "visual snow" gegoogelt habe, musste ich feststellen, dass ich das auch habe, allerdings bis jetzt nur im Dunkeln. Im Hellen habe ich gelegentlich dieses "Blau-Phänomen" und selten Flimmerskotome/Sternchen. Gut, damit könnte ich leben, das stört mich alles nicht besonders. Warst du deshalb beim Augenarzt? Ich habe gelesen, dass da meistens nichts gefunden wird... Ich habe auch viele "mouches volantes", aber schon seit Jahren, da sagte damals der Augenarzt, es sei eine ungefährliche Glaskörpertrübung. (Ich hatte mal -5 Dioptrien, habe ich 1998 lasern lassen, aber die Neigung zur frühen Glaskörpertrübung durch die Kurzsichtigkeit bleibt halt dennoch bestehen.)

Am schlimmsten ist einfach der Tinnitus. Der hat sich aber im Charakter verändert, seit letzten Herbst erstmals osteopathisch und dann mit Physio behandelt wurde. Seltener geworden bis fast ganz verschwunden ist ein dumpfes telefonartiges Tuten links. Das trat in letzter Zeit nur noch morgens nach dem Aufstehen auf (meist leise) und verliert sich dann. Zugenommen haben leider zischende und trillerpfeifenartig einschießende Töne links (rechts war schon immer wesentlich ruhiger). Diese Töne sind ganz klar auch bewegungsabhängig, insbesondere Kopfbewegungen, und nehmen üblicherweise im Tagesverlauf zu. Es gibt aber auch Tage, wo die fast weg sind und es nur ab und zu kurz zischt. Je mehr körperliche Aktivität, desto mehr Geräusche (ist sehr oft so), andere Faktoren konnte ich bisher nicht ausmachen...

Die Osteopathin hatte eine Stuhluntersuchung veranlasst. Das war überraschenderweise alles unauffällig, Besiedelung soweit normal, Pilze negativ, für Leaky Gut, Glutenunverträglichkeit usw keine Anhaltspunkte. Da waren so Ampeln im Bericht, die standen alle auf Grün... Ich habe aber auch keinerlei Magen-Darm-Probleme oder Verdauungsbeschwerden. Sie hatte das eigentlich beauftragt, weil ich letztes Jahr mal eine Woche lang Penicillin nehmen musste. Darmspiegelung wurde nicht gemacht, da gibt es wohl auch keinen Anlass...

Ich muss irgendwie erreichen, dass mein Rücken endlich mal mit MRT und dem von dir genannten untersucht wird. Das wurde mir immer verweigert und alles pauschal auf "Verspannungen" geschoben, ich habe da aber Schmerzen auch direkt IN den Wirbeln der BWS. Und diese wiederkehrenden Taubheitsgefühle.

Muskelrelaxantien wären eine Überlegung wert, wurde noch nie ausprobiert. Weiß gar nicht, warum die Ärzte das nicht in Erwägung gezogen haben... Liebscher & Bracht sitzen sogar (im Original) bei mir um die Ecke. Ich glaube, ich lasse mich da mal beraten. Ich bin mit Manipulationen/Behandlungen an der HWS sehr vorsichtig geworden, da ich dadurch mehrfach Verschlimmerungen erfahren habe und auch das Einrenkmanöver 2015 im Verdacht habe. Insbesondere Rechtsneigungen des Kopfes bereiten Probleme.

Wo ich gerade "Opipramol" lese, muss ich wieder lachen... :) Erinnert mich an das Drama in der Psychiatrie... bei mir sind alle SSRI und die meisten anderen Antidepressiva (auch Mirtazapin) kontraindiziert wegen Nebenwirkung Tinnitus, hinzu kommt, dass SSRI bei mir keinerlei Wirkung entfalten. Also haben die mich mit 200 mg Opipramol/Tag zugeballert. Was passierte? Nix. Keinerlei Wirkung, schon gar keine beruhigende oder gar stimmungsaufhellende. Die waren total baff, weil andere Patienten da wohl in der Ecke liegen, zumal ich ja auch noch Pregabalin bekam und auch das nicht wirkte und nicht müde machte. Ich hatte das allerdings schon befürchtet gehabt, weil neben manchen Schmerzmitteln Psychopharmaka bei mir grundsätzlich gar nicht bis sehr, sehr mäßig ansprechen. Das Einzige, was wirklich etwas bringt, sind Benzos und überraschenderweise Prothipendyl. Mirtazapin funktionierte zum Schlafen, ist aber wegen NW raus. Und auch bei den Vorgenannten war die Wirkung von jeher überschaubar. Die haben so viel anderes ausprobiert - Melperon, Dipiperon, Atosil, Truxal, noch weiteres - alles wirkungslos und vieles dann auch noch mit üblen NW (Herzrhythmusstörungen, Atemprobleme, Harnverhalt, Kreislaufzusammenbruch) nach einiger Zeit der Einnahme, so dass es eh abgesetzt werden musste. Die Klinik wollte halt unbedingt, dass ich von den niedrig dosierten Benzos komplett wegkomme. Mir hat es irgendwann gereicht und ich habe den Ärzten mitgeteilt, dass ich mit den Antidepressiva und Neuroleptika fertig bin und lieber eine Niedrigdosisabhängigkeit in Kauf nehme, denn 0,5 mg Tavor/Tag bringen mir mehr als 200 mg Opipramol oder irgendwas anderes, und vor allem hatte ich davon noch nie NW. Deshalb hat man mich dann dauerhaft darauf gesetzt (Privatrezept) da es einfach keine wirksame, verträgliche Alternative gibt. Übrigens wird die Wirksamkeit von AD wohl allgemein angezweifelt: https://www.heise.de/tp/features/Be...cht-besser-als-Placebo-4005704.html?seite=all

Für mich persönlich kann ich das bestätigen. Ich könnte mir ebensogut Smarties einschmeißen. Gilt auch für Pregabalin (verursacht keinen Tinnitus und wurde deshalb ausgewählt, also da hatte ich den Tinnitus schon.)

Völlig ohne Wirkung waren bei mir auch Melatonin, Cetirizin, Baldrian, Passionsblume, Lavendel, Kava-Kava, Schlafsterne, Hoggar Night, Melisse, Johanniskraut und so ziemlich alles andere, was der freiverkäufliche Markt so hergibt. Außerdem Cannabis. Nichts davon wirkt schlafanstoßend oder beruhigend oder sonstwie positiv. Ich habe schon oft überlegt, ob bei mir irgendeine Stoffwechselanomalie vorliegt, die diese ganzen Wirkstoffe entweder sofort neutralisiert oder aber ungenutzt ausscheidet. Auch Prothipendyl und Tavor wirken bei mir vergleichsweise mild, auch wenn ich noch nie die Dosis erhöhen musste.

Hier ist noch zu erwähnen, dass ich als Kind ausgeprägtes ADHS hatte (ernährungsabhängig) und demletzt auf Erwachsenen-ADHS getestet worden bin. Daran bin ich knapp vorbeigeschrammt. Der Psychiater sagte aber, ADHS verschwände nicht einfach und ich war so hautnah an der Grenze, er geht davon aus, dass es noch besteht und ich könnte es in einem ADHS-Zentrum weiterverfolgen, nur würde es ja wenig bringen, wenn ich das schwarz auf weiß habe. Eventuell hat das auch Einfluss auf die Verarbeitung von Wirkstoffen und auf Neurotransmitter. Hellhörig bin ich geworden, als du Glutamat und GABA erwähnt hast. Ich vertrage überhaupt keine glutamathaltigen Speisen mehr und vermute bei mir schon lange einen GABA-Mangel, da ja einzig und alleine Benzos zuverlässig wirken. Seltsam ist dann aber, dass Pregabalin nicht wirkt. Soll ein GABA-Hammer sein...

Denkstörungen habe ich übrigens gar keine. Im Gegenteil. Mein Gehirn ist pausenlos auf 180, speichert alles, vergisst nix, entwirft so nebenher drei dicke Romane mit komplexer Handlung, das war auch immer schon so. Irgendwie kam ich schon als Denkmaschine, ständig übererregt und schlaflos zur Welt - so kommt es mir jedenfalls vor. Ich schließe nicht aus, dass trotzdem oder gerade deswegen mit dem Cortisol/der Nebenniere was nicht stimmt. Gefühlt bin ich immer voller Adrenalin... Im Kindesalter wurde eine Hochbegabung festgestellt, später außerdem eine Tendenz zu Asperger. Mein Gehirn fühlt sich seit jeher überaktiv an. Ich bin durch den Tinnitus-Terror ständig erschöpft, müde aber leider nicht...

Gut, die Sache mit den unwirksamen Substanzen und dem ADHS hat vermutlich keinen unmittelbaren/ursächlichen Zusammenhang mit den HWS- und Rückenproblemen, da ich eben diese ganzen Unfälle hatte.

@Earl Grey Ich habe eine ganze Weile Magnesium eingenommen, aber leider keine Verbesserung festgestellt.

Ich werde jetzt auch einen Termin bei der Hausärztin machen und nochmal versuchen, das alles anzusprechen. In der Hoffnung, dass sie nicht wieder mit "Tinnitusklinik" anfängt, denn diesen ganzen Kram habe ich ja schon erfolglos durchexerziert und im Gegensatz zum letzten Termin ist jetzt anscheinend die Ursache für den Tinnitus gefunden, was bisher ja nebulös war.

Dass die vielen Stürze, die ja scheinbar immer harmlos ausgingen, schädlich für die HWS sein und Spätschäden erzeugen können, hat in den 80ern und 90ern niemand gewusst. Sonst hätten meine Eltern das niemals erlaubt und mir zumindest das Reiten unberechenbarer fremder Ponys untersagt. Als ich die Theorien von Kuklinski & Co. zu diesem Thema las, ist mir ein Licht aufgegangen. Ich habe mich da 1:1 wiedererkannt, leider, denn Kuklinski sagt irgendwo auch, dass bei einer instabilen HWS in vielen Fällen nur noch die operative Versteifung bleibt :( Aber da liest man auch wenig Gutes.

Liebe Grüße
saoirse
 
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Nachtrag: @Katze123 hat mich nochmal auf die Borreliose gebracht. Dann fand ich das hier: https://forum.onlyme-aktion.org/showthread.php?tid=7001 und musste feststellen, dass auch meine sonstigen Beschwerden sehr zu einer Borreliose passen WÜRDEN. Ich hatte früher häufig Zeckenbisse, den letzten mir bekannten 2011. Allerdings nie eine Wanderröte oder anschließende Symptome. Natürlich kann ich einen unbemerkten Zeckenbiss an unzugänglicher Stelle nicht ausschließen. Dann wären die Beschwerden erst nach Jahren schleichend losgegangen. Gegen Borrelien sprechen halt die Ergebnisse der Liquoruntersuchungen 2015 und 2018 und die Blutuntersuchungen, die angeblich alle negativ waren. Nur stellt sich für mich nun die Frage, wie sehr ich mich auf diese Tests verlassen kann und ob es noch weitere Möglichkeiten der Testung gibt... ? Eben las ich auch, dass man Borrelien mit keinem Test zu 100% ausschließen kann. Super. Auch das wurde mir von den Ärzten nicht gesagt, falls es denn stimmt.
 
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Ich bin kein EBV Experte, aber EBV Antikörper soll man wohl immer besitzen. Kommt nur drauf an wie hoch er ist. Bei geringer Belastung macht der wohl nicht wirklich etwas. Erhöht jedoch schon. Da gibt’s dann Antivirale Mittel.

Schwermetalltest: 160€ etwa für die Infusion + Nochmals etwa 160€ für das Screening. Allerdings bedarf es noch Voruntersuchungen wie gut man entgiftet. Etwa 300€.

Egal wie. Eine langanhaltende Arbeitsunfähigkeit ist immer teurer als eine einmalige Diagnostik.

Gesetz den Fall du bist schlechter Entgifter, und hast nur ein oder zwei Amalgamfüllungen. Über 40 oder 50 Jahren können sich hohe Mengen anreichern da die wegen schlechter Entgiftung nicht ausgeschieden werden können.

Depression ist nicht die Definition von ich habe schlechte Stimmung, schlechte Zukunftsaussichten. Depression ist viel mehr.

Um mal einige zu nennen:

Schmerzen (z.B. unspezifische Kopf- oder Bauchschmerzen);
ständige Müdigkeit, Energiemangel;
nachlassendes sexuelles Interesse;
Reizbarkeit, Angst;
zunehmende Lustlosigkeit, Apathie;
missmutige Stimmungslage;
Schlafstörungen;
Appetitlosigkeit.

Wie du siehst sind auch körperliche Beschwerden dabei die eine Depression definiert. Ich kenne bisher nur Stoffwechselbezogene Depressionen. Aber ich bin auch kein Arzt oder Profi.

Schlafstörungen können auf zu wenig Melatonin hindeuten oder zu viel Stress. Missmutige Stimmungslage auf zu wenig Serotonin. Zunehmende Lustlosigkeit könnte auf Dopaminmangel hindeuten ( „also ich kriege den Arsch nicht hoch“), Reizbarkeit und Angst auf GABA/Glutamat. Nachlassendes Sexuelles Interesse lässt ebenso auf eine Stoffwechselstörung schließen da die Nebenniere damit etwas zu tun hat. Da geht’s dann in Richtung Cortisol Adrenalin Noradrenalin die bei Stress benötigt werden. Sex brauchen wir bei Stress nicht. Energie zum weglaufen vor dem bösen Tiger schon. Müdigkeit kann an zu wenig Cortisol, Dopamin Adrenalin und Noradrenalin liegen. Noradrenalin und Adrenalinmangel verstärken unser Schmerzempfinden sodass wir Myalgien entwickeln können. Unser Stresszentrum die Amygdala liegt direkt neben unser Schmerzzentrum. Ratterts in der Amygdala, ist der Weg zum Nachbar nicht weit.

Wie man sieht, könnte man die Masse, und vor allem die wichtigsten Depressionssymptome mit Stoffwechselmängel erklären.

Ich war bei 3 Augenärzten. Alle sagten dass die das Phänomen nicht kennen. Ich solle zum Neurologe. Das soll ende des Monats folgen. Mosches Volantes habe ich auch. Ich kann es sogar provozieren.

Darmbeschwerden habe ich auch nicht. Dennoch ein verschobenes Darmmillieau. Das ist also nichts ungewöhnliches. Wegen ein oder zwei Wochen Penicilin bekommst du in aller Regel keine Probleme mit den Darm. Klar verschiebt sich dort etwas, aber nach ein Jahr ist es wieder weitgehend normal. Sofern nicht weitere Toxine dazu kommen.

Wenn du mal ein paar Stunden bei Liebscher und Bracht warst, gebe uns mal bitte bescheid. Das wäre richtig Klasse und wird wohl hier vielen helfen. Hätte ich Geld, würde ich spenden J Finde den Typen echt klasse. Und das heißt schon was wenn ich das sage. Hehe.

Wenn SSRI nicht helfen, und du keine trübe Stimmung hast, wie sollen die denn helfen? Lyrica ebenso. ( Pregabalin). Da geht’s eher um Ängste Gehirnbezogen um GABA/ Glutamat regulation.

Bei dir geht’s ja eher in die Richtung HWS, Tinnitus, Kopfschmerzen was ja alles damit zusammen hängen kann.

Da du ja ohne hin schon auf Benzos bist, und 0.5mg sind tatsächlich eine sehr geringe Dosis. Könntest du deinen Arzt mal nach 5mg Diazepam fragen. Das entspricht etwa 0.5mg Loreazepam

ABER
Diazepam hat eine längere Halbwertszeit und wirkt Muskelrelaxierend! Loreazepam wirkt leider nicht Muskelrelaxierend. Ferner wirkt Diazepam auch Schlafanstoßend. Tavor eher nicht. Wenn du schon auf Benzos gehst, dann wäre ein Versuch zu einen anderen, theoretisch besser geeigneten Benzo denkbar. Denn Muskelrelaxierend wäre in deinen Fall bei den Verspannungen sicher sehr hilfreich.

„Normale Zentralwirksame Muskelrelaxantien gibt es einige. Ortoton. Ballert dein Hirn aber nach ein paar Tage weg. Genauso wie Pridonol. Ich nutze der Zeit Baclofen. In niedriger Dosierung bleibt das Hirn klar. In mittlerer Dosierung bekommt man auch mal unschöne Hirnsymptome die einen eher vor dem Fernseher zwingen als raus in die Welt.

Denkmaschine hilft natürlich nach Feierabend nicht. Da du auch Glutamatüberschuss vermutest, was einen Gabamangel anzeigen könnte scheint das zu passen. Aber ja, dann müsste eigentlich Pregabalin etwas bewirken. Wobei, Pregabalin ja auch nur ein Gleichgewicht fördert. Wie hoch das unter Pregabalin wäre, könnte man ja messen. Insbesondere ohne Pregabalin. Vielleicht hilft da auch schon die Einnahme von GABA. Aber Sublingual. Unter der Zunge ist ein Nervt der die Bluthirnschranke überwindet. So kann GABA aufgenommen werden. Über den Magen nimmt das Gehirn kein GABA auf. Das wissen viele nicht.
 
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Hi knuddz, danke. Bei mir wird es spätestens mittelfristig wohl um eine komplette Brufs- bzw Erwerbsunfähigkeit gehen :( Arbeitsunfähig war ich schon fast 10 Monate am Stück (Krankengeld) und seitdem mit Pausen immer wieder krankgeschrieben :( Der Psychiater hat mir durch die Blume nahegelegt, dass ich besser gestern als heute anfangen soll, verwertbare Diagnosen zusätzlich zur Depression zu suchen (zB rheumatologisch, er denkt da auch in Richtung CFS/Fibromyalgie, woran ich so meine Zweifel habe) weil alles darauf hindeutet, dass es bald auf Erwerbsunfähigkeit hinausläuft und man das dann alles vorlegen muss. Einen Schwerbehindertenausweis hätte ich wohl schon lange beantragen können, wegen des schweren Dauertinnitus, der Depressionen und der Schlafstörungen. Ich schleppe mich ja bloß noch zur Arbeit und breche abends dann heulend zusammen, weil aufgrund der Beschwerden einfach alles zuviel ist, schon morgens auf dem Weg zum Auto kann ich eigentlich nicht mehr, weil alles weh tut und die Ohren heulen. Teilweise liege ich auf der Arbeit im Klo eingesperrt auf dem Boden und kann nicht mehr. Schon kurz zum Fressnapf zu fahren, um Tierfutter zu holen, oder ein Friseurbesuch sind herausfordernd.

Ich versuche das nur möglichst lange hinauszuzögern, da ich bei Berufs/Erwerbsunfähigkeit zwangsläufig in der Grundsicherung enden werde, mangels entsprechenden Rentenanspruchs. Finanziell ein totales Desaster, bin ja auch noch alleinstehend (zumindest die nicht mehr existente Libido ist deshalb egal). Darum jetzt auch die Angst ums Geld.

Amalgamfüllungen hatte ich nie, aber man weiß ja nicht, wann und wo man in der Umwelt mal irgendwelchen Giften begegnet ist. Der Schwermetalltest ist ja dann noch erschwinglich...

Welche Präparate für GABA unter der Zunge gibt es denn? Davon habe ich noch nie gehört... Oder fällt auch Tavor Expidet darunter? Das klassische Valium (Diazepam) habe ich komischerweise noch nie verschrieben bekommen, nur mal in der Notfallambulanz als Spritze... Ich werde mal ansprechen, ob ein Wechsel nicht sinnvoll wäre und was mit zB Baclofen ist...

LG
saoirse
 
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Hallo Saoirse,
bei mir waren die Blutests des Hausarztes u. Nervenwasseruntersuchung ebenfalls negativ. LTT beim Umweltmediziner ( € 156,00) waren über der Norm------ also postiv.
Schwermetalle hatte ich auch u. zwar Quecksilber u. Blei. quecksilber konnt ich durch Entgiftung ausleiten, aber das Blei leider nicht, keiner weiß warum. Die Borrelienwerte sind zwar niedriger aber auch nicht negativ.
Aber bei dir könnte die Ausleitung besser klappen, denn du bist noch jung. Bitte bleib da dran.
Ich hab auch nicht alle Entgiftungsenzyme u.. zwar fehlt mir mit das GStM1,. ist gar nicht vorhanden. Dies ist zuständig für Entgiftung von Medizinischen Rückständen u. Schwermetallen.
Du mußt unbedingt die Beiträge von Nullzero lesen.
Kannst gern mit mir telefonieren.
Gruß Inge
 
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24.02.18
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Fibromyalgie könnte unter bestimmten Vorraussetzungen schon passen. Einen passenden ICD gibt es auch. Also kein Problem. Genauso wie CFS.

So wie du es beschreibst bist du definitiv Arbeitsunfähig. Wie willst du dich denn erholen mit diesen Tagesrythmus?
Nachts nicht richtig schlafen, Tags über arbeiten. Dann bleiben nur 5h für dich und die alltäglichen Dinge die es zu erledigen gibt.

Schlaf ist ja ein sehr wichtiger Erholungspool und ich will mir jetzt auch mal Melatonin reindrommeln damit mein Schlaf erholsamer wird. Vielleicht bringt das bei mir eine kleine zusätzliche Besserung.

Was es da für gute GABA Tabletten gibt weiß ich nicht. soweit bin ich noch nicht. Da kümmere ich mich explizit drum wenn ich einen nachgewiesenen GABAmangel habe. Vielleicht mal ein paar Mails schreiben an Heilpraktiker oder Psychiater speziell mit den Hinweis das die Aufnahme sublingual erfolgt.
 
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18.06.20
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@Katze123 Interessant. Das ist auch wiederum nicht so teuer, wie ich befürchtet hatte; dann werde ich mich mal umhören, welcher Umweltmediziner in Frankfurt und Umgebung gut ist. Bei mir lief es so, dass der Bluttest auch bei der Hausärztin war. Parallel hatte ich beim 2. Mal HIV mit testen lassen, nur um das als Ursache ausschließen zu können. Mir wurde dann eröffnet: "HIV ist negativ, Borrelien auch. Also an der Front alles gut." - Na, danke -.- Natürlich habe ich dann sowohl Borreliose, als auch HIV abgehakt, und nur Letzteres zu Recht. Der Liquor etwas später hat das dann scheinbar bestätigt. Wie wurden denn die Borrelien bei dir dann behandelt? Wir können gerne per PN Telefonnummern austauschen :)

@knuddz Der Nachtschlaf funktioniert dank der Tabletten einigermaßen, dennoch bin ich im Grunde arbeitsunfähig... habe allerdings Angst um meinen Job und die Existenz, ich habe keinerlei Kündigungsschutz, da Kleinbetrieb, und meine lange Krankheitsabwesenheit war für den Betrieb schon problematisch. Mache ich das nochmal (längerer Ausfall) stehe ich auf der Straße. Homeoffice während der Coronakrise war für mich sehr entlastend, aber auch da habe ich meine Arbeit nur gerade so geschafft... Fibromyalgie könnte schon sein, wobei die Schmerzart und -verteilung nicht ganz zu passen scheinen; bzgl CFS habe ich hier u. a. die Beiträge von tiga gelesen und demnach geht es mir dafür erschöpfungsmäßig noch deutlich "zu gut". Aber das soll dann der Rheumatologe entscheiden; für mich wär`s ja vorteilhaft, wenn überhaupt mal was halbwegs Greifbares diagnostiziert würde...

LG
saoirse
 
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24.02.18
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Naja,
vom Normalzustand bist du extrem weit entfernt wenn man sich darauf bezieht das man schmerzfrei durch die Arbeit kommt und sich danach in Ruhe mit Aktivität erholen kann. Selbst deine Alltagspflichten sind ja nur unter größter Mühe möglich.

Ärzte sagen ja aus Erfahrung, umso später der Break kommt, desto später ist man wieder gesund. Und umso später man kuriert, desto wahrscheinlicher ist es das Langzeitschäden auftauchen.

Im Falle einer Nebenniereninsuffizienz sähe das absolut gar nicht gut aus. Sämtliche Synthetische Hormone ergänzen. Das ist ne ganz andere Hausnummer als nur ein paar Schilddrüsentropfen einnehmen zu müssen.

Vielleicht ist es auch demnächst an der Zeit sich zu fragen: Auf was kann ich verzichten. Auf was nicht? Um dann einen, was brauch ich für Geld Plan zu haben.
Um sich ggf dann beruflich neu auszurichten. Im Sinne von Harz 4 + Heimarbeit.
Wenn man es richtig macht, und das eine oder andere mal den Fuß im Graubereich hat, kommt man mit Jobcenter + Nebenjob noch relativ gut weg. Heimarbeit in Form von Homeoffice.

Der Zustand ist weder erstrebenswert, noch scheint es bei Jahrelangen Problem besser zu werden? Was bleibt dir sonst übrig außer ein Brake? Ich war auch mal mit Panikattacken ziemlich am Ende und habe nach 3 Monaten Pause mich wesentlich besser gefühlt. Der Wiedereinstieg kam aber viel zu früh woraus jetzt mein Isstzustand resultiert.

Was gibt es jetzt für Sachen die gerade jetzt erledigt werden müssen und unaufschiebbar sind. Was gibt es für Sachen die man vielleicht auch in ein oder zwei Jahren noch machen kann nach dem man sich deutlich besser fühlt? Auch ich denke über eine längere Pause nach die wohl mit meinen etwa 2 Monatigen Aufenthalt im Paradies auf den Philippinen beginnen wird.
 
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18.06.20
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Update:

Ich habe jetzt einen Termin bei einem Borreliose-Spezialisten zwecks LLT-Test ausgemacht. Auch das ist natürlich wieder privat zu bezahlen. Langsam frage ich mich, wofür ich überhaupt Krankenkassenbeiträge zahle. Gut, darauf kommt es letztlich auch nicht mehr an, nachdem ich während der letzten Jahre schon einen fünfstelligen Betrag in meine Gesundheit, oder eher Krankheit investiert habe.

Je mehr ich über Spätborreliose lese, desto mehr finde ich mich leider darin wieder; inklusive der HWS-Probleme. Dieses laute Krachen, Knacken und Knirschen, das viele Betroffene beschreiben, habe ich auch. Letztens stand mein Chef neben mir und meinte "Das hat sich eben angehört, als habe Ihnen jemand das Genick gebrochen." Anscheinend greifen Borrelien Bänderstrukturen an, und wenn meine Bänder im Genick vielleicht eh schon vorgeschädigt waren durch die Ponystürze, würde das passen. Unerklärliche schmerzhafte Hautentzündungen an den Fingern habe ich auch immer mal wieder, wurde demletzt vom Arzt als "Gürtelrose" gedeutet, war aber dafür nicht ganz typisch. Außerdem eben seit ca 2 Jahren "springende" Gelenk- und Muskelschmerzen ohne Schwellung/Entzündung, mal Handgelenk, mal Knie, mal Finger, Ellbogen usw, was den Psychiater an Fibromyalgie denken lässt. Heute auch wieder unerträgliche Schmerzen von Kopf bis Steiß, die gesamte Wirbelsäule runter, Gesichtsschmerzen die kalt in die Zähne ziehen, plus wieder mal Ischiasprobleme, die bis in den Po strahlen, Tinnitus, Schwächegefühl, Nackenschmerzen, leichte Benommenheit :( Das ist kein Leben mehr.

Soweit ich es mir bisher anlesen konnte, wird die Diagnose Spätborreliose evtl auch nicht nur anhand des Testergebnisses/der Testergebnisse gestellt, sondern kann auch bei negativem Befund aufgrund des klinischen Bildes, also der Beschwerden, erfolgen. Ich rechne schon fast damit, dass mir diese Diagnose gestellt wird. 2011 hatte ich auf einen Schlag 6 oder 7 Zecken, halt alle ohne Wanderröte, also habe ich sie gezogen, die Hautstellen beobachtet und als da nichts kam, die Sache abgehakt. Nun erfahre ich, dass 50% gar keine Wanderröte haben... -.- Und 2013/2014 gingen ja die ersten unspezifischen Symptome los; ob ich kurz nach den Zeckenbissen irgendwelche grippalen Erscheinungen oder Magen-Darm-Infekt hatte, weiß ich nicht mehr, könnte aber sein, einen Zusammenhang hätte ich jedenfalls mangels Wanderröte nicht hergestellt.

Die Frage ist, wie es dann weitergehen wird. Der Spezialist behandelt wohl auch Spätborreliosen mit (wiederholten) Antibiotika-Kuren, was in der benötigten Dosis auch kein Spaziergang ist. Über den Erfolg liest man in Betroffenenforen geteilte Berichte. Manche bezeichnen sich auch nach vielen Jahren Leidensweg als geheilt, bei anderen gibt es immer wieder Rückfälle und die Beschwerden kommen wieder oder verschwinden gar nicht erst... Dann gibt es wohl noch Möglichkeiten mit Pflanzenheilkunde und Ausleitungstechniken.

EDIT: Da fällt mit ein, letzten Herbst habe ich 10 Tage lang Penicillin eingenommen wegen einer entzündeten Wunde am Knöchel. Danach ging es mir ca 2 Monate besser, fast kein Tinnitus, kaum Schmerzen, außer wohl durch das Hinken... Das könnte nun Zufall sein oder auch nicht. Generell scheint sich mein Befinden ja in Wellen zu bessern und wieder zu verschlechtern.

Ich bin gerade sehr niedergeschlagen, da die Chance, nach 10(!!!) Jahren noch irgendwas zu retten, die Borrelien loszuwerden und eine akzeptable Lebensqualität zurückzuerlangen, wahrscheinlich eher schlecht stehen und ich in diesem Körper gefangen bin, wohl noch 40,50 Jahre lang, wenn ich nicht zufällig Krebs bekomme oder ein Unfall geschieht :(

@knuddz
Leider ist bei Herrn Liebscher-Bracht selbst laut Homepage wohl kein Termin zu bekommen. Man wird bei der Terminbuchung zur Therapeutenliste geleitet, und in der Auswahl tauchen dann weder er, noch seine Frau auf, obwohl sie ja in Bad Homburg sitzen. Ich habe das aber sowieso erst mal aufgeschoben, ich will das Ergebnis des Borreliose-Tests und des Arztgesprächs abwarten... sollte sich die Spätborreliose bestätigen, stünde ja mehr oder weniger fest, dass die ganzen Schmerzen der Physiotherapie nicht zugänglich sind und mich Krankengymnastik nicht weiterbringt...

LG
saoirse
 
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Hallo saoirse,

soweit ich das sehe, kann man dort schon einen Termin ausmachen. Daß das nicht von heute auf morgen klappt, dürfte klar sein. Vielleicht doch noch einmal versuchen.

Grüsse,
Oregano
 
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Ich kenne deine Symptome nur zu gut. Gelenkschmerzen habe ich im Ellenbogen selten, Nachts. Oder auch im Knie die nach Bewegung weggehen. Alle anderen Symptome habe ich seit 3 Monate ständig die zuvor die letzten 4 Jahre mal kommen und mal gingen.

Mich plagen zur Zeit Schulternackenverspannungen durch erhötem Muskeltonus. Fühle innerlich auch viel Stress. Restlesslegsyndrom war Jahrelang weg und kommt jetzt wieder. Sehstörungen und Müdigkeit. Solange wie ich B6 nehme halten sich meine Fokussierprobleme in Grenzen.

Oregano hat gestern Abend von Dr. J Mutter ein Video gesendet. Nach dem ich das gesehen habe stelle ich mich jetzt wieder verstärkt auf die Schwermetallbehandlung/Diagnose ein. Die Diagnose ist ja bereits nachgewiesen. Aber ich fürchte negative Folgen der Amalgamentfernung. Es soll viele geben denen es nach der Amalgamentfernung schlechter geht. So auch bei mir. Es könnte sein das sich mehr Gifte im Gehirn angesammelt haben. Die sollten natürlich so schnell wie möglich raus. Um das Beurteilen zu können mache ich jetzt erneut ein OPG um zu sehen ob die Metallablagerungen im Kiefer schlimmer sind als vor der Sanierung. Ich gehe zum Neurologe und will prüfen lassen ob es Veränderungen im Gehirn gibt die auf neurodegenerative Krankheiten hinweisen. Ich vermute mal eher nicht da sich Neurodegenerative Krankheiten über Jahre entwickeln und laut meinen Laienhaften Verständnis sich nicht innerhalb 1-2 Jahren dramatisch verschlechtern, insbesondere wenn es auch mal gute Tage gab. Trotz allem möchte ich nun endlich Gewissheit haben und speziell prüfen lassen ob es im Hirn Auffälligkeiten gibt.

Borrellien hatte ich bis ende 17 nicht. EBV jedoch schon. Müde war ich schon immer. Aber die ganzen anderen Beschwerden fingen erst nach einer schweren Erkältung im Jahr 2015 an. Ab 2014 war ich verstärkt beim Zahnarzt Patient wo es mir eine Zeit lang sehr gut geht. Toxische Wirkungen findet man bei Quecksilber aber vorwiegend erst rund 6 Monate später nach Exposition.
 
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Hallo,

@Oregano wahrscheinlich muss man dafür dort anrufen; bei der Online-Terminvergabe klappt es nicht mit der Therapeutenauswahl... Aber ich werde, wie gesagt, erst einmal den Termin wegen der Borreliose abwarten... :(

@knuddz Bei mir sind die ganzen neurologischen Untersuchungen, inklusive wiederholter MRTs, CTs des Gehirns, EEGs, neurologische Funktionstests usw ergebnislos verlaufen... Ich denke auch, dass vieles da nicht gesehen werden kann, oder halt erst, wenn es fortgeschritten ist. Bei der Alzheimer-Demenz meines Stiefvaters waren erst Jahre nach Krankheitsbeginn Veränderungen im MRT nachweisbar...

Und Borrelien sind halt anscheinend tückisch und besitzen die Fähigkeit, sich vor den Normtests (oder auch allen Tests) zu verstecken. Ich habe eben nochmal die Unterlagen durchgesehen; bei mir wurde doch auch das Blut auf Borrelien getestet, das und der Liquor waren negativ. Mal sehen, was der LLT ergibt.

LG
saoirse
 
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Unter jeden LTT Bericht steht das ein positiver Befund keine Garantie für Symptome ist. Ein negativer Befund aber keine Garantie auf Unverträglichkeit garantiert. Zumindest steht es bei mir auf dem Bericht bzgl. Zahnfüllstoffe. Das sollte bei allen anderen auch so sein. Das ist der Grund warum es Schulmedizinisch nicht anerkannt ist. Zurückgreifen würde ich darauf als Patient, wenn Geld keine Rolle spielt, aber schon. Es ist ein weiterer Kleiner Baustein in Richtung gesicherte Diagnostik.

Ist ja wie bei HIT. Selbst wenn man es hat, der Körper reagiert (Immunologisch), das bedeutet aber nicht das Symptome entstehen. Jeder Körper hat ein Limit. Erst wenn das Limit überschritten ist folgen Symptome.
So gibts halt Leute die EBV unbemerkt durchmachen und Leute die verstärkt EBV Symptome entwickeln obwohl die Erkrankung überstanden ist allerdings sich weiterhin antikörper im Blut/Speichel/Urin nachweisen lassen.

Unser Körper ist ja kein statisches System. Nur weil man vor 10 Jahren geringe Antikörper tolleriert hat, bedeutet es ja nicht das dies auch heute noch so sein muss.

Borrelien sollen sich mit unter wirklich schwer nachweisen lassen. In einigen Fällen.

Wenn ich du wäre, würde ich bei Libscher Bracht mal vorbei fahren. Habe oft Terminabsagen am Telefon bekommen. Wenn ich Vorort war war es dann jedoch möglich. Das du seit 10 Jahren Beschwerden hast wird die sicher helfen um vielleicht doch innerhalb von einigen Wochen ein Termin zu bekommen.
 
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Warst du bei Liebscher Bracht in Bad Homburg... ?

Der EBV war bei mir reaktiviert worden. Ich hatte zuerst eine Influenza B. Die dann nahtlos überging in Pfeiffersches Drüsenfieber. Ein Labortest ergab dann, dass ich eine Reaktivierung des EBV hatte was wohl relativ selten vorkommt und (nach negativem HIV-Test) auf die Schwächung des Körpers durch die Influenza B zurückgeführt wurde. Ein Großteil der Leute (ich glaube mehr als 90%) machen den EBV schon in der Kindheit/Jugend unbemerkt oder nur als Erkältung durch, d. h. er bleibt laut Hausarzt zwar immer in geringer Konzentration nachweisbar, reaktiviert sich aber normalerweise nicht sondern "schlummert". Es sei ähnlich wie bei Windpocken/Gürtelrose...
 

Kate

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Hallo saoirse
Ein negativer Befund aber keine Garantie auf Unverträglichkeit garantiert. Zumindest steht es bei mir auf dem Bericht bzgl. Zahnfüllstoffe.
Da es hier um Erreger geht, wird der LTT anders interpretiert - es geht nicht um "Unverträglichkeiten", sondern um die derzeitige Aktivität fakultativ persistierender ("möglicherweise bestehen bleibender") Erreger.
Mit serologischen Methoden kann eine stattgefundene Infektion mit fakultativ persistierenden Bakterien relativ sicher nachgewiesen werden. Es kann aber nicht sicher auf den aktuellen Aktivitätsgrad der persistierenden Infektionserkrankung geschlossen werden.

Es hat sich erwiesen, dass die Lücken der serologischen Diagnostik zum großen Teil durch zelluläre Verfahren wie den LTT geschlossen werden können.

Der LTT ist nur dann positiv, wenn eine erhöhte Anzahl von erregerreaktiven Effektor-T-Lymphozyten im Blut vorhanden ist. Dieses wiederum ist nur dann der Fall, wenn eine aktive Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Erreger stattfindet. Es ist bekannt, dass die Anzahl erregerspezifischer T-Zellen im Blut nach antibiotischer Therapie deutlich zurückgeht, was an einem rückläufigen LTT-Ergebnis zumeist sehr gut erkennbar ist.

Wir haben hier übrigens auch eine Borreliose-Rubrik:

Gruß
Kate
 
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bei LB war ich nicht. Der Kollege ist zu weit weg.

Wie erwähnt gibts EBV Symptome mit hohen Ak als auch niedrigen AK sowie Symptome auf positiven als auch negativen LTT. Oder bin ich jetzt falsch?
 
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04.05.17
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Hallo Saoirse,
tja da geb ich dir recht, deine Sympt. deuten auf Borrelien hin. Aber Borrelien tauchen nicht alleine auf die brauchen einen Kameraden, sprich andere Bakterien,Viren u. vorallem Schwermetalle. Diese Untersuchunge mußt du bitte parallel machen lassen. Eine chron.'Borreliose wieder loszuwerden ist schwierig, aber du bist noch jung da könnt es klappen. Was du sofort selber dazu beitragen kannst, ist eine gesunde Ernährung (viel Gemüse, Beeren , Mineralien u. Vitamin.
Ich hab doch die gleiche Sch..............................

Gruß Inge
 
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