Tinnitus, Migräne, Wirbelsäulen-Probleme, EBV - HWS-Leiden?

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Bei mir wurde auch gesagt, dass ich nichts besonderes mit der HWS habe und es sei nur altersbedingt abgenutzt, das war so Mitte/Ende 40.
Einen Brummton morgens beim Aufstehen habe ich auch schon erlebt. Ich muss also auf gute Lagerung des Kopfes beim Schlafen achten. Hier bewährt sich gerade ein selbstgemachtes Kissen aus einem Schaumstoffrest in der optimalen Höhe. Die gekauften haben meist eine Wölbung in der Halsregion, das hat mich schon immer gestört. So konnte ich auch einen Schlitz einbauen, um das Ohr auszusparen.

Ruckartige Bewegungen mit den Armen muss ich unbedingt vermeiden. Anscheinend verrenkt sich dadurch was, und ich habe einige Wochen einen "steifen" Nacken.
Yoga-Übungen kann ich alle machen, auch wenn es leichte (Dehnungs-)Schmerzen gibt. Durch diese ruhigen Bewegungen wurde noch nie was ausgelöst. Man muss ja nicht übertreiben.

Progressive Muskelentspannung hat mich persönlich noch nie angesprochen. Da mache ich lieber nützliche Bewegungen und ruhe mich danach aus.

Die Art, wie Sunny ihre Entspannung in den Alltag integriert finde ich äußerst interessant. So strebe ich das auch an mit Dehn- und Kräftigungsübungen. Wenn ich zB vom Teppich aus einen Film schaue, dann gehe ich in die tiefe Hocke und dann in Rücklage. Beim Aufstehen baue ich noch den "Skispringer" ein. Je nachdem, wie oft ich zwischendurch aufstehen will, ist es immerhin ein wenig Beinkräftigung. Ich meine, das hat mich vor Knieproblemen im Lockdown bewahrt.

Einen schönen Tag euch allen!
Earl Grey
 
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24.02.18
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manchmal auch durch uv nahrungsmittel oder medis, vor allem chem.
Da verkennst du aber das potential von chemischen und organischen Substanzen. Organische Substanzen sind in ausreichender Dosis wesentlich potenter als unsere Chemie da sie sich schneller und besser mit unseren Zellen verbinden. Beispiel organisches Quecksilber und anorganisches Quecksilber. Der Unterschied liegt bei Faktor 100-1000!

Tinnitusexperten meinen das dies durch Verspannungen ausgelöst werden. Verspannungen sind die Folgen von Ursachen. Stress, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel ect. Pp.

Wenn die Kasse keine Tinnitustherapie bezahlt, was wohl normal ist, dann hole die Manuelle Therapie für die Rückenverspannung. Das muss die Kasse tragen. Massagen helfen oftmals zumindest kurzfristig. Du kannst mal deine Kasse fragen ob die Physio für Dehnungsübungen bezahlen. Bei chronischer Verspannung verkürzen sich Muskeln und Sehnen die wieder aufgedehnt werden können. Heimvideos gibt’s auf youtube. Libscher Bracht.

Gegen Verspannungen helfen auch Muskelrelaxantien. Zahlt auch die Kasse. Ggf. musst du geringfühig zuzahlen. Pridinol hat mich nach ein paar Tagen abgeschlossen. Genauso wie Methocarbamol. Baclofen schoss mich zumindest erst nach 3 Wochen ab. Heist also 20Tage Therapie, dann 10 Tage Pause. Tolperison half gar nicht und darf Offlabel seit einigen Jahren auch nicht mehr verschrieben werden.

Du könntest es auch mal mit Fangopackungen probieren. 80€ 2 große für zu Hause. Wird langfristig billiger als beim Physio und du bist zeitlich ungebunden. Warme ausgiebige Duftbäder entkrampfen auch. Das ist aber nur eine Symptombekämpfung. Keine Ursachenbekämpfung.

Über deine Strahlung brauchst du dir keine Sorgen machen. LTE/Wlan/Handystrahlung gibt es überall. Dem kannst du dich nur entziehen wenn du im Faradayschen Käfig oder im Funkloch lebst. Alle Geräte sind EMV geprüft und sondern bei gut 2m Entfernung so gut wie keine Elektromagnetische Strahlung ab. EMV Zertifikate lassen sich bei allen Herstellern auf Anfrage bekommen. Ohne EMV Konformität kein CE. Ohne CE keine Verkaufszulassung innerhalb der EU.

Die Ärzte können heutzutage schon ne ganze Menge. Zumindest wenns im Bereich Labordiagnostik geht oder bildliche Darstellung. Wenn das MRT negativ ist, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach Muskulär sein. Oder du hast dich mit irgendwas vergiftet. Was auch eine Begleiterscheinung der chronischen Angst sein kann/ Stress und in Folge verpsannungen….

Angst und Depressionen liegen nah beisammen. Da dauert es nicht lange dann bist du angespannt und in Folge bekommst du Muskel/Sehnenprobleme. Eine Depression gehört richtig therapiert und vor allem richtig diasgnostiziert. Meiner Meinung nach gibt es 2 Arten von Depressionen. Eine Stoffwechselbedingte/ Organischbedingte Depression, und eine ausgelöst durch Konflikte und Traumas. Beides muss umfassend geprüft werden. So kann es sein das Vitalstoffmängel wie Vitamine und Aminosäuren/Mineralstoffmängel Depressionen auslösen. Da kannst du dir dann noch so viel Antidepressiva reinpfeifen. Nachhaltig kann da nichts sein. Chronische Angst ist doof. Hatte ich auch mal ein paar Monate. Depression habe ich seit Jahren oder besser gesagt Burnout und kürzlich erst herausgefunden das bei mir Vitalstoffe mein Problem sind. Und natürlich auch Überlastung. Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin spielen eine große Rolle und sollten geprüft werden. Ebenso wie Serotonin.

Bevor du dir irgendetwas reinpfeifst. Immer erstmal Tests machen ob überhaupt Mängel bestehen, oder ob ein Mangel überhaupt verbessert werden kann mit Supplent X. Also nicht blind sich etwas reindrommeln. Das Risiko besteht das es schlechter wird, oder gar nicht erst hilft… Beispiel B12 in Megadosen (1000µg). Kontraindiziert bei Quecksilbervergiftungen (Neurotoxisch). Omega 3 schadet zumindest nicht. Ist nur die Frage wie viel du brauchst. Du kannst bei Ganzimmun einen Omega 3 Index für ca 50€ machen lassen. Dann weist du wie viel du nehmen musst mit dem Hintergrundwissen das man 1.5gr – 2.5gr pro Tag konsumieren sollte.

Die meisten sollten wohl nicht mehr als 500mg über die Nahrung aufnehmen können. Heist, minimum 1000mg/Tag Als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Omega 3 ist aber auch nicht gleich Omega 3. Da gibt es 2 hilfreiche Hauptsubstanzen. DHA und EPA. Gibt noch andere, eher uninteressante Fettsäuren die beispielsweise in Leinöl drinne sind aber eher wenig was taugen… DHA ist fürs Hirn. EPA fürs Herz. Du kannst nun selektieren was dir wichtiger ist. Ich nehme DHA lastige O3 Kapseln weil mit mein Herz alles ok ist. Ältere Menschen sollten eher ausgeglichene Kapseln nehmen da ältere Menschen öfter mit Neurodegenerative und Herzkreislauferkrankungen zu tun haben. Das beste Omega 3 solls bei Norsan geben. Ich finde das Zeug gut. Gibt auch Clips auf Youtube darüber. Guter Doc is Meister Schmiedel der auch einige Vorträge hält.

Prüf doch mal was als erstes da war. Deine Angst? Dann könnte da die Ursache liegen.

Angststörung -> Depression -> Hwsprobleme - > Migräne -> Tinitus

Vielleicht passt die Kette ja?! Das das alles Müde macht und man irgendwann erschöpft ist, ist klar… So geht’s hier einigen ;-)

Ein paar deiner Ärzte sagen ja das du Verspannungen hast. Frage den Doktor doch mal welcher Muskel da der Hauptakteur ist. Normalerweise ist es der Trapezius. Dann würde ich mich bei der Physio, neben den Dehnungsübungen und Massagen auf den Trapezius konzentrierten und wenn sinnvoll den Gegenmuskel mit mildes Krafttraining stärken damit der Trapezius etwas entlastet wird.

Aber ein gutes hats, du kannst deinen Tinitus beeinflussen. Ich nicht. Und das lässt darauf schließen das es bei dir nichts chronisches ist. Lass dir diesen Umstand Kraft geben.
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Ich weiß nicht, wie ich rausfinden kann, ob ich nachts unwillkürlich noch presse
Das sieht man auf Dauer an der Schiene, die an den entsprechenden Stellen eingeschliffene Flächen hat. Auch die Kaumuskeln verraten es, wie Sunny schon richtig bemerkt hat.
 
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Hallo alle,

danke für die Antworten, bin nun aus dem Urlaub zurück... Befinden dort wieder extrem schwankend, an einigen Tagen fast gar kein Tinnitus , an anderen so extrem, dass ich wieder am liebsten einfach aufgehört hätte zu leben :( Gleiches mit den Schmerzen.

Ja, @Kate und @Earl Grey, genau dasselbe habe ich mir eben auch gedacht. "Verschleiß", egal, ob er noch so "altersgemäß" ist, ist doch eine Abweichung vom Normalzustand. Warum wird also von Seiten der Ärztin kategorisch ausgeschlossen, dass dies Probleme verursachen kann?

@Sunny und @Malvegil

Ok... Meine Schienen sehen an den Außenseiten nicht abgeschliffen aus. Sie haben allerdings zwei, drei winzige Kerben, die ja eigentlich nur durch Beißen erzeugt sein können. Habe gestern meinen Physio mal gefragt wegen der Kaumuskulatur, er fand sie nicht übermäßig ausgeprägt. Da ich alleine schlafe, kann ich leider auch nicht über einen Partner erfragen, ob ich nachts irgendwelche Geräusche mit den Zähnen mache -.- Ich hatte ja einen Kurs Autogenes Training gemacht, weil PMR mich nicht so angesprochen hat (abgesehen von diesen Mini-Übungen, die auch sunny beschrieben hat, also zB Anspannung eines Beins, wenn man auf irgendwas wartet.) Ich mache das AT regelmäßig vor dem Einschlafen, erreiche da auch eine komplette Entspannung, aber ob sich das in den Schlaf zieht und das Pressen verhindert, weiß ich nicht... Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass hartnäckige Presser, bei denen sich das anders nicht abstellen lässt, sich Botox in die Kaumuskeln injizieren lassen können. Aber ohne genau zu wissen, ob man nun presst oder nicht, ist das ja eher nicht ratsam, zumal die Zähne bisher keine Schäden zeigen...

@knuddz

Das tut mir leid, dass dein Tinnitus anscheinend immer gleichbleibend ist :( Kennst du die Ursache? Gezielt "beeinflussen" kann ich meinen aber auch nicht. Der macht, was er will. Von absoluter Stille bis Sägewerk mit zig Frequenzen und alles übertönend ist alles möglich. Stress oder Nicht-Stress hat gefühlt keinen Einfluss. Es ist völlig unberechenbar. Aber eben meistens auch unerträglich -.-

Zu der Angststörung muss ich sagen, dass die für mich nie besonders beeinträchtigend war und sich auch eh nur phasenweise meldete. Die brach 1997 aus, als ich aus dem Nichts eine fürchterlich entstellende Akne bekam, gegen die nichts half außer letztendlich Roaccutan. Seitdem habe ich eine Phobie/Angststörung bezogen auf Hauterscheinungen. Die zeigte sich aber eben auch nur, wenn so etwas auftrat und verschwand im Nichts, sobald das wieder weg war - darüber hinaus haben weder Psychotherapien, noch Medikamente dagegen geholfen. Inzwischen ist diese Phobie weg, sozusagen aufgefressen vom Tinnitus...

Die Kette war definitiv so: (Angststörung) - HWS-Probleme - Migräne - Tinnitus - Depression. Im Entlassungsbericht der Klinik steht: Reaktive schwere Depression ausgelöst durch Tinnitus Schweregrad 4; Anpassungsstörung; Angststörung seit dem 19. Lebensjahr.

Die haben mir ewig nicht abnehmen wollen, dass tatsächlich der Tinnitus zuerst (also vor der Depression) dagewesen ist und wollten mir regelrecht einimpfen, dass es andersrum gewesen sei. War es aber nicht. Bis heute verstehe ich nicht, warum die so scharf drauf waren, die Kette umzudrehen. Nachdem ich da aber bis heute stationär weiter in Therapie bin, sind sie inzwischen auch an dem Punkt, dass es nicht psychosomatisch ist, sondern eine körperliche Ursache besteht. Auch, weil ich eben diese extremen Schwankungen erlebe, die überhaupt nicht beeinflussbar sind und objektiv stattfinden. Ich kann im gleichen stillen Kellerraum manchmal auch bei angestrengtem Lauschen nichts oder höchstens ein fernes Raunen hören, an anderen Tagen überkreischt und überheult der Tinnitus problemlos den Fernseher, den Verkehrslärm und das Geschrei der Nachbarskinder. Was von manchen Tinnitus-Experten also gerne gepredigt wird, dass nämlich alles "subjektiv" sei und der Tinnitus immer gleich laut sei und nur anders wahrgenommen wird, stimmt bei mir nicht.

Ich bin nun nochmal in mich gegangen, habe meinen Exfreund und meine Eltern befragt und die letzten Jahre Revue passieren lassen, und leider scheint sich ein Bild zu ergeben:

- Als Kind/Jugendliche hatte ich unzählige Stürze vom Pferd und Pony. Ich war das Mädchen, welches man auf die wildesten Ponys setzte, weil ich normalerweise auch dann noch oben saß, wenn alle anderen längst zu Boden gegangen wären. Ich bin also auch viel rumgeschleudert worden, ohne zu stürzen, habe aber mit Sicherheit an die 30 Stürze gesammelt, wenn nicht mehr. Ich war auch das Mädchen, welches alles wegsteckte und immer wieder raufkletterte und scheinbar, bis auf Prellungen, Schürfwunden und einmal Rippenbrüche, nie verletzt war. Ich hatte also nie ein Schleudertrauma, nie eine Halskrause und auch keine Gehirnerschütterung, aber die HWS kann ja durchaus trotzdem Schaden genommen haben. Seit 2004 bin ich aber nicht mehr gestürzt, reite auch nicht mehr.

- 2012 habe ich im Fitnesscenter mit diesem Training begonnen, wo eine Langhantel mit Gewichten auf der Schulter aufgesetzt wird. Der Trainer hat oft ermahnt, dass die Hantel nicht auf der HWS aufliegen darf, aber das habe ich vermutlich nicht immer umsetzen können. Das Training war sehr intensiv und anstrengend.

- 2013/2014 ging es plötzlich damit los, dass meine Nase nur nachts immer wieder mal verstopfte... immer auf der Seite, auf welcher ich geschlafen hatte. Das trat aber nur phasenweise auf, ab und zu habe ich abschwellende Nasentropfen genutzt, aber es ansonsten ignoriert und gedacht, es sei wohl eine leichte Allergie gegen Hausstaub/Pollen/meine Tiere. Es störte nicht weiter. An die HWS habe ich gar nicht gedacht. Zeitgleich fing es aber an, dass in Höhe der BWS öfter mal was "hakte" und dann für einige Minuten ein kaltes Gefühl durch den ganzen Oberkörper und Kopf ging. Auch schmerzte die Stelle unterhalb des linken Schulterblatts, die seit 2018 regelmäßig taub wird und stärker schmerzt, nach längeren Gehstrecken etwas. Wie leichter Muskelkater. Auch das habe ich nicht ernstgenommen, da der Schmerz nach Ende der Gehstrecke sofort verschwand und ich ja selten so lange am Stück gegangen bin, höchstens mal im Urlaub kleine Wanderungen oder bei Shoppingtouren.

- 2015 war dann, wie im Eingangsbeitrag beschrieben, plötzlich dieser Vernichtungskopfschmerz mit anschließendem Einrenken und darauffolgendem KH-Aufenthalt, wo man nach langem Hin und Her auf Nacken/Rückenverspannungen als Ursache kam. Der einrenkende Arzt war der Erste, der das Wort "Atlasblockade" bzw "ausgerenkter Halswirbel" verwendete. Es war nach der Physio, die ca 4 Wochen lief, erstmal ein paar Monate Ruhe mit allem, bisd ann plötzlich meine rechte Hand schmerzhaft anschwoll und keiner was fand. Meine Mutter hat mich nun dran erinnert, dass ein befreundeter Osteopath schon damals sagte, das deute auf Probleme im HWS-Bereich.

Was ich noch vergessen habe, ist, dass ich gelegentlich auch Missempfindungen in den Händen habe, und zwar immer an exakt denselben Stellen: Die linke Handkante und der linke kleine Finger kribbeln punktuell, wie kleine Nadelstiche. Der rechte kleine Finger wird gerne anfallsweise etwas taub. Auch werden die letzten drei Finger der rechten Hand gerne mal leicht bläulich und kalt (kein Raynaud, Hausärztin bezeichnet das als "ischämisch".) Beim Ausschütteln der Hand verschwindet das Phänomen. Nachts schlafen öfters beide Hände oder ein Arm ein; letzte Nacht zB ganz extrem, der linke Arm war minutenlang komplett "weg", ich hatte Panik. Das passiert vor allem in Rückenlage. Des weiteren habe ich seit etlichen Monaten auch gelegentlich Sehstörungen (Flimmerskotome und manchmal so flüchtiges Flimmern, wie Glitzerpartikel, auch bei geschlossenen Augen) die aber immer wieder verschwinden. Ich habe das bisher dem Pregabalin zugeschrieben, könnte aber vielleicht auch von der HWS kommen... ?

Tinnitus und oft auch Migräne sowie Rückenprobleme, teils auch Nackenschmerzen direkt rechts oder links am Atlas explodieren regelrecht, wenn ich zB über etwas längere Zeit schwere Einkaufstaschen trage. So oder so knackt es rechts im Atlasbereich häufig, oder es "knallt" tief drin mehrmals wie Pistolenschüsse - ganz komisch. Das trat schon am Anfang des Tinnitus manchmal auf. Die Ärzte wussten aber damit nichts anzufangen. Auch mit den dumpfen anfallsartigen Ohrenschmerzen nicht.

Ich muss sagen, bezüglich der konkreten Art der angeblichen Verspannungen (mir kommt das immer wie eine Verlegenheitsdiagnose vor) waren die Ärzte keine Hilfe, ich kann dazu nur sagen, dass die Physiotherapeuten den Trapezius als "Hauptakteur" ansehen.
 
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Teil 2:


Seltsam ist, dass, wenn mittels Physio und/oder Wärme Verspannungen gelöst werden, diese innerhalb kürzester Zeit (wenige Stunden) komplett wieder da sind! Ich habe auch immer den Eindruck, dass das Lösen von Verspannungen anscheinend kontraproduktiv ist, was ja völlig paradox klingt. ZB lässt Sauna den Tinnitus (zumindest einen der Töne) für einige Stunden verstummen. Dann kehrt es aber verstärkt zurück. Das Gleiche habe ich mal nach Glühweingenuss festgestellt (inzwischen trinke ich keinerlei Alkohol mehr). Ich kann eindeutig mit Kopfbewegungen Töne auslösen oder abbrechen.

Ja, hinsichtlich der NEM bin ich auch vorsichtig geworden und nehme nichts mehr auf Verdacht... die Laborergebnisse haben nie einen Mangel von irgendwas ergeben (durfte ich übrigens auch alles selbst bezahlen). Aber hier lese ich jetzt, dass diese Bestimmungen nicht sensibel genug sind, und dass man Adrenalin usw bestimmen sollte hat mir auch kein Arzt gesagt, oder dass ich der Sache mit den Mikronährstoffen nachgehen sollte... es wurden nur immer andere Medikamente blind an mir "ausprobiert"... *wütend* Beim Fischöl muss ich gestehen, dass ich immer auf Kapseln von Doppelherz zurückgegriffen habe. 2 x täglich 800 mg EPA + DHA.

Vergiftung... hier muss ich sagen, darüber hatte ich erst jetzt nachgedacht, nachdem mein Ex mich drauf aufmerksam machte, dass ich ja seit Babyalter schon nicht schlafen kann (organisch wurde nie was gefunden, als ich zwei Jahre alt war, hat man mich schon mit Atosil vollgepumpt - erfolglos) deshalb auch ewig studiert habe und seit ich Ende 2015 endlich im Berufsleben angekommen bin, die Schlafstörungen ja völlig eskaliert sind, weil ich jetzt um 7 aufstehen MUSS, egal, ob ich geschlafen habe oder nicht. Da ich funktionieren muss und nicht mehr, wie im Studium und Ref, dauernd krankmachen und alles verschieben kann, ging dann der Leidensweg mit Schlaftabletten los. Da Benzos und Z-Drugs nicht täglich genommen werden dürfen, hatte ich nur zweimal die Woche was eingenommen (verschiedene Benzos oder Zopiclon) und war die anderen drei Nächte unter der Woche normalerweise gänzlich ohne Schlaf im Büro. Dann wollte ich von den Tabletten weg und dachte, irgendwann werde ich schon von selbst schlafen. Nach drei schlaflosen Nächten am Stück bin ich dann auf der Arbeit zusammengebrochen und mein Chef hat mich zum Arzt und heimgeschickt. Die Psychiaterin hat mich auf Mirtazapin zum Einschlafen gesetzt. In der Folgezeit habe ich also die ganze Woche über jongliert mit Mirtazapin, Benzos und Zopiclon, um irgendwie schlafen zu können. Inzwischen schaffe ich gerade noch so (hohe) Teilzeit.

Als der Tinnitus auftrat, wurde ich drauf aufmerksam gemacht, dass Mirtazapin bei einigen Patienten auslösend war. Habe es im Oktober 2018 also abgesetzt. Leider war das aber anscheinend nicht die Ursache, denn es hörte ja nicht auf. In der Psychiatrie hat man mich zum Schlafen letztlich auf 40 mg Dominal und 0,5 mg Tavor abends eingestellt, womit ich ganz gut zurechtkomme. Die anderen Benzos sind raus. Zumindest hinsichtlich der Schlafstörungen hat sich die Psychiatrie also etwas gelohnt... aber sonst nicht... :( Außerdem habe ich jetzt halt andere Medikamente drin, die mir nicht helfen, aber beim Absetzen Probleme machen. (Pregabalin sollte gegen die Depression/Angst sein. Absoluter Reinfall... außer Nebenwirkungen nix gewesen.) Irgendwie habe ich das Vertrauen in die Ärzte und die Medizin verloren...

Liebe Grüße
saoirse
 
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Hi,

meine Probleme mit Tinnitus, Sehstörung, Rückenverspannungen sind ähnlich. Aber ich habe auch mal Muskelschmerzen. Ich habe vor ein paar Monaten herausgefunden dass die vom erhöhtem Muskeltonus kommen.

Tinnitus und Rückenschmerzen lassen sich bei mit durch das Stressniveau steuern.

Sehstörungen äußern sich bei mir in Fokussierprobleme sowie rauschen. Das Rauschen ist auch da wenn meine Augen zu sind. Das Syndrom nennt sich Visual Snow. Eine Behandlung gibt es bisher keine. Bei mir ist das Rauschen in der Nacht und Dämmerung schlimmer als am Tag. Kann aber auch subjektiv sein da meine Rauschfarbe grünlich bläulich gräulich ist. Ist halt heller als Schwarz... (Wenns dunkel ist.)

Die Fokussierprobleme stören mich eigentlich am meisten. 3 Augenärzte sagen das es am Auge nicht liegt. Ich solle zum Neurologe. Werde ich demnächst auch mal hingehen. Sofern es wirklich Fokussierprobleme sind, kann es an den Muskeln liegen. Das wären ja nicht die einzigen Muskeln die bei mir rumspacken. Muskelzittern bei Überlastung kommt schnell vor. Muskelzuckungen speziell wenn ich zur Ruhe komme. Kalium und Mangesium helfen mir ein bisschen. Auch da sind überwiegend Muskelschmerzen präsent. Die Muskelschmerzen habe ich primär in Arme und Beine sowie Gesicht. Verspannungen im oberen Rücken sowie Schulter Nackenbereich. Das bekommt man mit Muskelrelaxantien ganz gut in den Griff. Ist aber keine Heilung. Baclofen nehme ich. Der betroffene Muskel heißt Trapezius. Das ist der Stressmuskel.

Hast du auch Denkstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung? Ich ja. Ich habe ein verschobenes Cortisoltagesprofil -> chronischer Stress/ Burnout (Nebennierenschwäche). Einen heftigen B6 Mangel. Mein Wert liegt bei 11. Grenzwerte 16-80. 48 wäre genau die Mitte und ist erstrebenswert. Chronischer B6 Mangel kann die Netzhaut zerstören. Auch chronischer B12 Mangel. Ich habe seit geraumer Zeit keine guten B6 Werte. Hatte auch einige Zeit einen B12 Mangel. Allerdings habe ich erst seit wenigen Jahren Sehstörungen die mal besser, mal schlechter sind. Allerdings in den letzten 3 Monaten chronisch. L

Daher auch meine Sorge. Durch meinen B6 Mangel habe ich ein Noradrenalin und Adrenalinmangel. Weil B6 dafür gebraucht wird um diese Neurotransmitter in die Nebenniere zu produzieren. Die Nebenniere ist geschwächt ( Burnout) und ich habe einen höheren Bedarf an B6. Entweder weil ich HPU/KPU habe ( wurde zu 50% ausgeschlossen. Hämopyroll sieht am morgen gut aus [ allerdings gibt es auch Abendsausscheider sodass ich da einen zweiten Test machen muss um 100% sicher zu sein]) oder wegen meiner Schwermetallvergiftung habe ich einen hohen B6 Verbrauch weil mein Körper mit entgiften beschäftigt ist. B6 wird für Gluthationsherstellung verwendet. Mineralien sind soweit alle im grünen Bereich. Aminosäuren die Masse auch. Also alles was ich getestet hatte. Waren glaube ich 23. Vitamine waren auch alle ok außer B6 ( hatte alle testen lassen wofür es Kreuze gab lol.

Testosteronmangel besteht bei mir auch. Mein Engpass ist die Nebenniere oder die Hoden. Letzteres bin ich gerade am prüfen ob es da eine zuverlässige Diagnostik gibt. In der Regel fallen Sexualhormone als erstes aus weil man sie am wenigsten braucht. Bei manchen startet es auch an der Schilddrüse.

Bei mir fing alles mit Müdigkeit an. Gefolgt von Panikattacken. Dann Erschöpfung und Sehstörungen sowie Ekzeme im Gesicht durch einen vermutlich lang anhaltenden B6 Mangel ( das war so 2014). Gegen 2016 fingen die Muskelverspannungen an. 2017 die Muskelschmerzen. 2018 gings richtig los mit Sehstörungen. Tinnitus habe ich seit meinen 15ten Lebensjahr. Bei mir kam die Diagnose Schwermetallvergiftung (recht hoch) im Sommer 2018. Seit dem entgifte ich mittels Infusion und Tabletten. Leakygut wurde auch in der Zeit diagnostiziert. Es ist nicht sehr ausgeprägt, aber es ist da.

Von dem was ich bei Tinnitus gehört habe, liegt es an Verspannungen. Zumindest überwiegend. Nervenschäden gehen auch, Toxinbelastungen, Stress. Es gibt sehr viele Auslöser. Auch Medikamente. Ob Pregabalin das auch macht weiß ich nicht. Müsste aber auf dem Beipackzettel stehen. Wobei wenn, müsste der Tinnitus nach absetzen besser werden.

Da ich bei mir Nervenschäden an der Muskulatur ausschließen kann, und ich es bestätigen konnte mit Muskelrelaxantien das dies vom erhöhten Muskeltonus kommt, kommen meine Verspannungen und Muskelschmerzen vom Stress. Ich habe hin und wieder gefühlte stressfreie Tage, aber ganz offensichtlich nicht so stressfrei wie mein Körper das gerne hätte. In diesen Zusammenhang möchte ich bei mir GABA bestimmen lassen. Das ist der wichtigste Neurotransmitter zur Entspannung. Bei zu viel Glutamat, und zu wenig GABA, kannst du machen was du willst. Du kommst nicht runter. Das eine bedingt das andere. Es sind Gegenspieler. Diese Tatsache ist gesichert.

Option B:

Die Amygdala ist unser Stresszentrum. Auch dieses Zentrum ist plastisch und lernt und verändert sich. Es könnte sein, das wenn wir in einen permanenten Stresszustand verfallen, das die Amygdala sich das zu Herzen nimmt und nach Jahre denkt das sei der Normalzustand. Das hieße, man müsste seine Amygdala zurücktrainieren. Das geht mit Meditation, PMR, Autogenem Training, Verhaltenstherapie und eine lange Zeit keine Verantwortung und Stress.

Wenn ich mir aber folgendes durchlese


Stellt man fest das GABA die Amygdala steuern soll. Sodass man daraus schlussfolgern könnte das chronischer Stress doch nur eine Stoffwechselstörung ist. Benzos docken an den GABA Rezeptoren an und beruhigen dementsprechend. Baclofen tut das auch.

Das gute an Baclofen ist das es für die Langzeittherapie zugelassen ist. Benzos nicht. Es wirkt Hauptsächlich Muskelentspannend. Kopfentspannend war jetzt nicht so der Hammer gewesen. Da sind Benzos deutlich besser. Kopfentspannend, empfinde ich, das ich da sehr selten was bräuchte.

Ich verfolge erstmal den Weg mit GABA sowie Regeneration der Nebenniere. Sollte das nicht zum Erfolg führen werde ich wohl den harten Weg der Meditation gehen müssen. Allerdings habe ich auch noch nicht vollständig geprüft, ob Burnout, also Nebennierenschwäche, einfach nur eine Stoffwechselerkrankung ist, was quasi durch Vitalstoffausgleich geheilt werden könnte, oder ob es "ein krankes Organ" ist welches viel Zeit zum heilen benötigt. In der Schulmedizin ist es letzteres. Die setzen aber nicht auf Vitalstoffe sondern nur auf Psychopharmaka und Verhaltenstherapie. Das man von beidem keinen Vitalstoffausgleich erhält ist klar. Was erklären könnte das Burnoutpatienten statistisch gesehen 6-18 Monate von der Bildfläche mehr oder weniger verschwunden sind. Orthomolekularisch könnte es den Leuten bereits 4-8 Wochen schon deutlich besser gehen. Wenn ich mir meine geistige Erschöpfungskurve nach nur 2 Wochen B6 Einnahme so anschaue denke ich das ich auf den richtig Weg bin. Mein Gehirn geht es deutlich besser.

Fischöl, in Kapseln muss neutral schmecken. Nicht nach Fisch. Schmeckt es nach Fisch, ist es tranig und alt und soll der Gesundheit nicht mehr so förderlich sein. Ich nehme die Produkte von Norsan. Sollen die besten sein. Studien haben ergeben das unter 10000mg so gut wie nichts bringt. Signifikant gehts ab 1500mg los. Meine O3 Kapseln haben mehr DHA. Also fürs Gehirn. EPA ist eher fürs Herz nötig. Ich bin aber erst 35 und habe keine Herzprobleme. Dafür aber mit dem Gehirn. Also griff ich zu DHA.
 
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24.02.18
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Bei Schlafstörungen würde ich mal den Melatoninspiegel checken lassen. Das ist das Schlafhormon. Da du auch eine Depression hast, kann der schon im Keller sein da der Vorläufer von Melatonin Serotonin ist. Serotoninmangel = Depression. Der Vorläufer von Serotonin ist 5HTP, der Vorläufer davon ist Trypthophan. Es gibt aber auch Adrenalin/Noradrenalindepressionen so wie ich sie habe. Der Vorläufer von Noradrenalin ist Dopamin ( ist bei mir noch ok) Dopamin wird aus B6 gebildet ( habe ich ein Mangel). Die Ursubstans ist Phenylalanin. Ist bei mir in Ordnung. Melatonin kannst du frei kaufen. Melatonin wird nur im dunkeln gebildet. Deshalb ist der Schlaf besser wenn das Zimmer absolut dunkel ist. Mir hat das abdunkeln der Zimmer sehr geholfen.

Mirtazapin geht aber auch. Opipramol ist etwas milder. Vielleicht kannst du es, wenn Melatonin nicht funzt es mal mit einen milderen Antidepressivum probieren. Tavor ist ne geile Sache. Wirkt bei mir aber eher auf den Gedankenkreisel. Ohne Gedankenkreisel schläft man besser ein. Schlafanstoßend wirkt es bei mir aber nicht. Besser ist da bei mir Diazepam. Leider will mir keiner das Zeug verschreiben. Es wirkt auch Muskelrelaxierend. Tavor leider nicht :-( Auch ich habe es mal eine Zeit lang wie du gemacht. 1-2x pro Woche Benzos wenns mal wirklich schlimm war. Ich kenne das Zeug seit 6 Jahre und habe auch keine Probleme damit mal 3 Monate nichts zu nehmen. Es gab ja zwischenzeitlich mal ein paar Monate wo alles nicht so hart und schlimm war...

Was man so liest, könnte die Hautgeschichte der auslösende Stressor gewesen sein. Das hat sich dann irgendwann verselbstständigt oder zu einen anderen Stressor umgewandelt ( dazu kann auch exessiver Sport gehören) wodurch es dann zu Muskelverspannungen gekommen ist. Dann ist der Weg auch nicht mehr weit zu Sehstörungen.

Stress sucht sich sein Ventil. Das kann bei dir auch der Magendarmbereich sein. Wenn Culitis Ulcerose, Morbos Crohn, Leakygut ausgeschlossen wurde, und das DArmmillieau einigermaßen im grünen Bereich liegt, könnte man diesen Symptom dem Stress zuordnen. Darmspiegelung ist ja erfolgt und war negativ ja? Ist doch schon mal was gutes :)

Das Physio und Wärme nur ein paar Stunden wirken ist völlig normal. Massage hast du nur 1-3x pro Woche für ne halbe Stunde. Fango vielleicht auch. Stress (sofern chronisch [ sieht so aus]) hast du 24/7. Ich sage zu meiner Physio auch immer. Normalerweise müsste ich 3x am Tag kommen. Taubheitsgefühle und Ameisenlaufen sind keine Seltenheit weil die Nerven durch Verspannungen gereizt sind. Da du dies mit Bewegung und Körperhaltung beeinflussen kannst wie du sagst klingt das schon nahe liegend. Hättest du Nervenschäden, hättest du die Symptome immer. Meine Schulter schläft bei akuten Stress in der Nacht auch oft ein.

Eine gute Diagnostik ist die Mutter der Behandlung. Bei deinen Rückenschmerzen sollte man mittels ENG/EMG mal Nervenschäden ausschließen. Ortohopädisch kann man Probleme mittels MRT ausschließen. Zu hoher Muskeltonus lässt sich beispielsweise mit Muskelrelaxantien verifizieren. Als Therapie würde ich noch Dehnungsübungen empfehlen. Das hilft mir sehr gut. Vieles kann man auch zu Hause machen ( Liebscher Bracht [utube])

Bei der Augengeschichte ist es ähnlich. Zuerst alles ausschöpfen was der Augenarzt kann. Sagt er dass alles ok ist, geht’s dann zum Neurologe. Der Neurologe wird aber wesentlich mehr Arbeit haben

Beim Tinnitus würde ich bei Verspannungen ansetzen ( Stress) sowie eine Toxinbelastung. Beim Magendarm auch. Ergänzend, sonstige Autoimmunerkrankungen die ich oben schon genannt habe.

Schlafstörungen würde ich mit abdunkeln des Zimmers und Melatonin probieren. Wenn nicht weiter nach Medikamente suchen die vielleicht nicht so doll reinballern. Beispielsweise Opipramol.

Mit deine Depressionen würde ich mal die Neurotransmitter checken lassen. Dopamin, Serotonin, Adrenalin/Noradrenalin. Ist da etwas auffällig kann man weiter gucken nach B12 und B6 sowie Phenyllalanin und Trypthophan.
 
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Danke für deinen ausführlichen Bericht saoirse!
Schade, dass deine ganzen Bemühungen noch nicht gewirkt haben.
Du scheinst aber jetzt über ein großes Wissen aus verschiedenen Bereichen zu verfügen.
Bei solchen Situationen, wie bei dir, kommen anscheinend viele Faktoren zusammen. Dies zu entwirren ist sicherlich schwierig. Wenn Leute so viel schon wissen und ausprobiert haben, dann denke ich immer, die müssten mal zur Ruhe kommen - genau wie bei knuzz. Aber wie es dann unter den jeweiligen Alltagsbedingungen machbar wäre, weiß ich natürlich auch nicht.
Nimmst du auch Magnesium? Das soll ein "Entspannungsmineral" sein.
LG
Earl Grey
 
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04.05.17
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Saoirse,

du mußt dich unbedingt auf Vergiftungen( Schwermetalle, Schimmelpilze MCS,Borrelien u. dazugehörige Banden untersuchen lassen)
Was hast du denn gearbeitet? Kann es sein, daß dein Umfeld (Pc, Drucker usw.) dir weh tun?
Unbedingt zum Umweltmediziner gehn.

GrußInge
 
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10.01.04
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Roaccutan. Seitdem habe ich eine Phobie/Angststörung bezogen auf Hauterscheinungen.
Roaccutan = Isotretinoin hat eine Menge Nebenwirkungen, darunter auch psychische Störungen:
Inwieweit diese "Störungen" (Nebenwirkungen) reversibel sind, weiß ich nicht.

Da kann man dann einen Schritt zurück gehen und schauen, woher denn die Akne damals kam.
...Prädisponierende Faktoren
Hormonelle Veränderungen im Körper können Akne auslösen oder verschlimmern. Solche Veränderungen sind typisch für:

  • Jungen und Mädchen im jugendlichen Alter
  • Frauen und Mädchen, rund um Eisprung und Menstruation
  • schwangere Frauen
  • gestresste Personen
  • Personen, die bestimmte Medikamente wie z. B. Kortison einnehmen. ...
Grüsse,
Oregano
 
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05.10.17
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Als Kind/Jugendliche hatte ich unzählige Stürze vom Pferd und Pony. Ich war das Mädchen, welches man auf die wildesten Ponys setzte, weil ich normalerweise auch dann noch oben saß, wenn alle anderen längst zu Boden gegangen wären. Ich bin also auch viel rumgeschleudert worden, ohne zu stürzen, habe aber mit Sicherheit an die 30 Stürze gesammelt, wenn nicht mehr. Ich war auch das Mädchen, welches alles wegsteckte und immer wieder raufkletterte und scheinbar, bis auf Prellungen, Schürfwunden und einmal Rippenbrüche, nie verletzt war. Ich hatte also nie ein Schleudertrauma, nie eine Halskrause und auch keine Gehirnerschütterung, aber die HWS kann ja durchaus trotzdem Schaden genommen haben. Seit 2004 bin ich aber nicht mehr gestürzt, reite auch nicht mehr.

- 2012 habe ich im Fitnesscenter mit diesem Training begonnen, wo eine Langhantel mit Gewichten auf der Schulter aufgesetzt wird. Der Trainer hat oft ermahnt, dass die Hantel nicht auf der HWS aufliegen darf, aber das habe ich vermutlich nicht immer umsetzen können. Das Training war sehr intensiv und anstrengend.
Hallo saoirse,

Deine Geschichte bestätigt ja quasi ein HWS. Ich vermute, auch Deine Sehproblem und Tinnitus hängen damit zusammen - Hauptursache Nitrostress u.o. Durchblutungstörung - je nach Kopfhaltung - vom Gehirn mit Auswirkungen auch auf den Sehnerv.
Vielleicht hat sich Dein HWS auch nach und nach entwickelt: als Kind vom Pony gefallen, mehr Nitrostress, höherer B12-Verbrauch, dadurch Entgiftungsstörung und als Folge Akne. Angstzustände können auch Mangel an B12, Zink, Magnesium u.a. begünstigt werden.
Ich würde jemanden suchen, der sich damit auskennt bzw. auch weiss, wie man HWS u. die daraus entstehenden Probleme richtig behandelt - Wichtig! Keine Symptom-Bekämpfung, also Schmerzmittel usw.
Er solte auch diese nachfolgenden 4 Begriffe gut kennen.
Suche mal nach "nitrostress sekundärer mitochondriopathie hws"

Und nach wie vor meine Empfehlung zumindest das 2. Buch von Kuklinski zu lesen.
Ich würde Dir auch diese 2 Bücher von Kuklinski empfehlen:
Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!
Kuklinski, Dr. med. Bodo. Das HWS-Trauma: Ursachen, Diagnose und Therapie
lg
 
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Hallo docwoh
docwho schrieb:
Und nach wie vor meine Empfehlung zumindest das 2. Buch von Kuklinski zu lesen.
Hast du das Buch bereits gelesen? Danke.

Die Bücher von Kulinkski sind meiner Meinung sehr schwer für einen med. Laien zulesen. Ich hab mir im Youtube etwas angesehn, ist ja nur medizinisch. Damit könnt ich nix anfangen.
 
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Die HWS kann auch die Folge von chronischen Stress sein.
 
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Die HWS kann auch die Folge von chronischen Stress sein.
Allerdings hat saoirse die vielen Stürze in der Kindheit vom Pony gehabt. Keiner hat anscheinend damals gewusst, dass dies so schädlich ist, sonst hätte man doch zu mehr Vorsicht ermahnt, oder dem Kind ein anderes Hobby empfohlen.
 
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Wichtig! Keine Symptom-Bekämpfung, also Schmerzmittel usw.
Diesem Rat von Docwho würde ich hinzufügen: keine Manipulationen an der Halswirbelsäule, bitte, höchstens ganz sanfte Behandlungen wie z.b. bei Cranio.


Grüsse,
Oregano
 
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Allerdings hat saoirse die vielen Stürze in der Kindheit vom Pony gehabt. Keiner hat anscheinend damals gewusst, dass dies so schädlich ist, sonst hätte man doch zu mehr Vorsicht ermahnt, oder dem Kind ein anderes Hobby empfohlen.
Man sollte wohl spätestens am MRT Schäden erkennen wenn es so wäre.
 
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Hallo knuddz, das hatten wir oben schon: oftmals wird im MRT eine altersbedingte "Abnutzung" festgestellt, allerdings mit dem Kommentar, dass es nicht relevant für die Beschwerden sei.
 
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Tja dann wirds so wohl sein. Der Beweis kann eine Muskelverhärtung zeugen. Bis auf EBV passt alles zu muskulären Verspannungen. Ursache zum Beispiel Stress. Wenn man sich Leidensgeschichten anhört was für Symptome Stress machen kann... Den Schweregrad wie viel Stress man hat kann man im Körper messen.
 

Kate

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Hallo zusammen
Hallo docwoh
Hast du das Buch bereits gelesen? Danke.

Die Bücher von Kulinkski sind meiner Meinung sehr schwer für einen med. Laien zulesen. Ich hab mir im Youtube etwas angesehn, ist ja nur medizinisch. Damit könnt ich nix anfangen.
@Katze123, ich bin zwar nicht docwho, habe aber beide Bücher gelesen. Meine Meinung dazu: "Mitochondrientherapie - die Alternative" ist ein Patientenratgeber und absolut laientauglich. Es gibt zum Thema von Kuklinski auch ein Fachbuch, das sicherlich schwieriger zu verstehen ist für Nicht-Mediziner (habe ich nicht gelesen). Ebenso das von docwho erwähnte "große" HWS-Buch (Das HWS-Trauma). Auch von diesem Buch gibt es aber einen "kleinen Bruder" für Patienten, das Buch "Schwachstelle Genick". Infos zu allen Büchern stehen oben in einem festgepinnten Thread.
Man sollte wohl spätestens am MRT Schäden erkennen wenn es so wäre.
Im fMRT stehen nach meiner Information die Chancen gut, dass ein Spezialist auch Bänderschäden und Instabilitäten der Dens-Konfiguration sehen kann; in einem statischen MRT dagegen weniger. Alternativ könnte ein Sandberg-Röntgen helfen (siehe auch Forums-Wiki).

Gruß
Kate
 
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04.05.17
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Soviele gesundh. Probleme kommen niemals von der HWS allein, da spielt viel mehr zusammen. Wie geschrieben:
Gift, Pestizide, Entgiftungsenzyme alle vorhanden, Viren u. Bakterien.
 
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