Teflon schädlich

*Stefan

Dumme Frage, aber manches verunsichert mich einfach:
wenn ich eine Teflon-Pfanne habe und in der grau-schwarzen Schicht ist in der Mitte schon was weggebröckelt und man sieht etwas hellgrau glänzendes Metall hervorblitzen ... darf man so eine Pfanne dann allenfalls auf keinen Fall mehr gebrauchen? Inwiefern geraten dadurch z.B. Metalle ins Essen, welche schädlich sind?

Stefan
 
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Teflon-Pfannen sind super im Gebrauch. Aber wenn die Schicht abbröckelt würd ich die wegschmeissen. Durch die Erwärmung KANN die Teflon-Schicht ins Essen kommen.
 
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06.01.04
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hallo stefan

withney hat schon recht. du solltest von deiner teflonpfanne abschied nehmen.
es ist wirklich nicht zu empfehlen, die pfanne weiterhin zu benützen
gruss vreni
 
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Grüß Gott,
Ich denke hiermit eine Antwort zu geben!

Einer Studie der Environmental Working Group (EWG) zufolge sind beschichtete Teflon-Kochtöpfe und Pfannen auch im Hausgebrauch bereits gesundheitsgefährdend. Der Hersteller, der Chemiekonzern DuPont, hatte bisher immer abgestritten, dass das Kochgeschirr im Hausgebrauch gefährliche toxische Substanzen abgibt.
DuPont behauptet, dass die Temperaturen, die das Geschirr beim Kochen erreicht nicht hoch genug seien, um die gefährlichen Stoffe aus der Beschichtung zu lösen.

Nach Angaben der EWG erreichen die beschichteten Pfannen aber auch im Hausgebrauch bereits nach zwei bis fünf Minuten auf der heissen Kochplatte Temperaturen, die eine Toxinbildung erlauben. Beim Erhitzen auf Temperaturen von über 237 °C entständen bereits unerwünschte Dämpfe. Die entstehenden Giftstoffe können beim Menschen zum sogenannten "Polymeren Fieber" führen. Chemiker des EWG hatten in verschiedenen Tests die Emission der toxischen Stoffe nachgewiesen und sofort bei der US-Consumer Product Safety Commission (CPSC) Anzeige erstattet. Die EWG fordert in der Petition, dass sämtliche Kochgeräte, die Polytetrafluorethylen enthalten, dazu zählt auch Teflon, eine Gesundheitswarnung aufweisen müssen.

DuPont hielt den Zahlen von EWG entgegen, dass ein Gesundheitsrisiko erst bei Temperaturen von 350 °C gegeben sei. Bis zu Temperaturen von 260 °C bleibe die Antihaft-Beschichtung nach Angaben des Chemiekonzerns völlig intakt. Höhere Temperaturen würden beim normalen Hantieren auf der Oberfläche kaum auftreten.

Die EWG argumentiert dagegen, dass beim Vorheizen von Pfannen diese Temperaturen leicht erreicht werden können. Bei Tests konnten die EWG-Forscher feststellen, dass beschichtete Bratpfannen innerhalb von fünf Minuten eine Temperatur von über 380 °C erreichen können. Bei knapp 360 °C hatte eine Teflon-Pfanne dann mindestens sechs giftige Gase ausgeschieden: Zwei davon sind karzinogen, zwei sind als globale Umweltgifte bekannt und ein weiterer Stoff namens MFA, ein Fluoropolymer, kann für den Menschen bereits in geringer Dosis tödlich sein.

Die EWG hatte bereits im April 2003 eine Anzeige bei der US-Umweltschutzbehörde EPA eingebracht. Darin wird dem Chemiekonzern DuPont vorgeworfen, dass er jahrelang wichtige Dokumente zurückgehalten hat. Im konkreten Fall ging es um das Auffinden der gefährlichen und giftigen Substanz Perfluoroctansäure (PFOA), die im Nabelschnurblut eines Neugeborenen einer DuPont-Mitarbeiterin gefunden wurde.

Reinhold
 
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16.03.12
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User mit lediglich einem Beitrag, welcher dann auch noch so hochpreisend klingt, sind mir ohnehin immer etwas suspekt.
 

Clematis

Dumme Frage, aber manches verunsichert mich einfach:
wenn ich eine Teflon-Pfanne habe und in der grau-schwarzen Schicht ist in der Mitte schon was weggebröckelt und man sieht etwas hellgrau glänzendes Metall hervorblitzen ... darf man so eine Pfanne dann allenfalls auf keinen Fall mehr gebrauchen? Inwiefern geraten dadurch z.B. Metalle ins Essen, welche schädlich sind?
Hallo Stefan,

gar keine dumme Frage, sondern sehr berechtigt! Der Beitrag von Reinhold ist ausgezeichnet.

Teflon ist giftig, nicht der Stahl oder das Gußeisen darunter.

Bei einer neuen und gebrauchten Teflonpfanne/-topf kommen immer Spuren von Teflon ins Essen. Sobald die Teflonbeschichtung dunkler wird bzw. Richtung schwarz geht sollte sie weggeworfen werden, da sich Teflon dann so verändert hat, daß es noch schädlicher bzw. giftiger ist.

Besser sind Stahlpfannen, sie sondern bei Kochtemperaturen so gut wie nichts ab. Gußeiserne Kochgeräte sondern etwas Eisen ab, was aber nicht schädlich ist - scherzhaft, aber nicht ganz von der Hand zu weisen: damit kann man sich Eisenpräparate sparen.

Wenn man Stahl- und Gußeisen richtig einsetzt, klebt auch hier nichts fest. Es muß also nicht unbedingt Teflon sein.

Gruß,
Clematis23
 

Clematis

User mit lediglich einem Beitrag, welcher dann auch noch so hochpreisend klingt, sind mir ohnehin immer etwas suspekt.
Hallo,

wir haben alle mal mit einem Beitrag angefangen, auch Du ;)

Reinholds Beitrag ist zudem sehr gut, ausführlich und belegt, also alles andere, nur nicht suspekt.

Hast Du noch Informationen zu Teflon - danach wurde doch gefragt? :rolleyes:

Teflon IST giftig und sondert sich in die Nahrungsmittel ab, besonders bei Teflon dessen Färbung schon dunkler geworden ist.

Gruß, :)
Clematis23
 
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