Stuhl - weißer Schleim

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Meine Frage: ich habe seit Monaten/Jahren fast bei jedem Stuhlgang auch weißlichen Schleim dabei.

Bis jetzt konnte mir das noch kein Arzt beantworten, was das ist. Mittlerweile ist es sogar mehr geworden, das heißt, ich habe mehrere solche Schleimpätzchen.

Es ist sicher keine Vaginalflüssigkeit u auch kein übriggebliebenes Sperma von der Nacht davor. Es sieht fast so aus, als wäre es etwas "Eigenständiges", da es sich nicht mit dem Stuhl verbindet bzw. auch nicht verfärbt.

Vielleicht weiß ja irgendjemand Rat oder hat/hatte das Selbe.

Danke!
 
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Hallo schokomuffin,

hier helfen die Schüßler Salze Nr. 8 (D 6) und Nr. 12 (D 6).

Nachzulesen im Großen Dr. Schüßler Compendium (Google)
 
Das ist die Darmschleimhaut, die sich aus irgendwelchen Gründen löst.
Solltest Du Verdauungsprobleme haben, könnte das an Deiner Ernährung liegen.
Es gibt versch. Sachen, die manche Körper nicht verdauen können (Milcheiweiß, Weizen), deshalb überdenk mal, was Du täglich isst und an was es liegen könnte.
Gute Besserung!
 
Super für die Nachrichten.

Darmschleimhaut - ist das beängstigend? Ich mach grad eine Anti-Pilz-Diät (aber ich hatte das schon vorher) u deshalb versuche ich mich noch bewusster gesund zu ernähren.

Ich bin auf gluten getestet worden u der Test war negativ, ich nehme keine Milchprodukte zur mir (war sogar mal ein paar Monate lang Veganerin u ich hatte diesen weißen Schleim im Stuhl) also daher kanns nicht kommen.

Und ich nehme regelmäßig Schüssler Salze zu mir.

So, jetzt steh ich wieder am Anfang. Aber danke für die Gedankenansätze.
 
Hallo Schokomuffin,

hast DU denn auch Schmerzen in der Darmgegend bzw. Verdauungsprobleme?
Wie auch immer: wenn es Dich beunruhigt, könntest Du eine Darmspiegelung machen lassen um auszuschließen, daß im Darm eine Entzündung ist.

Grüsse,
Oregano
 
Ich hoffe nur, die Darmspieglung bringt dann auch etwas...
Bei mir hat sie nichts aufgedackt und ich höre das auch immer wieder anderweitig. Leider.

Alles Gute.

@ schokomuffin:

Die Frage stellt sich mir, ob man Dich nur auf eine Zöliakie oder auch auf eine Glutenunverträglichkeit getestet hat. Ich nehme mal ERsteres an.
Ich wurde auch falsch negativ übers Blut getestet und eine Freudin auch. Bei der Freundin kam durch die Dünndarmspieglelung dann deraus, dass sie eine ZÖLIAKIE hat! Um eine Zöliakie wirklich ausschliessen zu können, muss in jedem Fall eine Dünndarmbiopsie vorgenommen werden!

Alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde weißen Schleim im Stuhl erst einmal etwas nüchterner einordnen.

Schleim im Darm ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Die Darmschleimhaut produziert Schleim, um die Schleimhaut zu schützen und den Stuhl gleitfähiger zu machen. Kleine Mengen sieht man normalerweise nicht. Wenn aber regelmäßig sichtbare Schleimauflagerungen oder richtige Schleimfäden auftreten, dann ist das ein Hinweis darauf, dass der Darm oder der Enddarm gereizt ist.

Wichtig: Das bedeutet nicht automatisch, dass sich „die Darmschleimhaut ablöst“. Das klingt dramatischer, als es meist ist. Häufig handelt es sich eher um vermehrt gebildeten Schleim, nicht um abgelöste Darmwand. Der Darm ist kein Tapetenwechsel.

Mögliche Ursachen können sein:

  1. Reizdarm, besonders wenn Blähungen, wechselnder Stuhl, Bauchdruck oder unvollständige Entleerung dazukommen.
  2. Verstopfung oder harter Stuhl, weil der Darm dann mehr Schleim bilden kann, um den Stuhl besser weiterzubewegen.
  3. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, etwa Laktose, Fruktose, Sorbit oder individuell auch Gluten beziehungsweise Weizen, selbst wenn keine klassische Zöliakie vorliegt.
  4. Dysbiose nach Antibiotika, Infekten oder längerer einseitiger Ernährung.
  5. Entzündungen im Enddarm oder Dickdarm, zum Beispiel Proktitis, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.
  6. Infektionen, besonders wenn Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Fieber dazukommen.
  7. Hämorrhoiden, Fissuren oder Reizungen im Analbereich können ebenfalls Schleim begünstigen.
Candida kann natürlich im Darm vorkommen, aber weißer Schleim im Stuhl ist für sich allein kein sicherer Candida-Beweis. Das wird in Foren gerne sehr schnell so gedeutet. Nach dem Motto: weiß gleich Pilz. So einfach ist es leider nicht. Schleim ist erst einmal Schleim. Ob Pilz, Reizung, Entzündung, Unverträglichkeit oder Darmflora dahintersteckt, muss man sauberer anschauen.

Bei einem jahrelangen, zunehmenden Befund würde ich nicht nur weiter Diäten ausprobieren, sondern ein paar Dinge gezielt prüfen:

Stuhluntersuchung auf Entzündungsmarker, besonders Calprotectin.
Stuhl auf pathogene Keime, Parasiten oder Pilze, wenn es zur Vorgeschichte passt.
Okkultes Blut im Stuhl.
Blutbild, CRP, BSG, Ferritin, B12, Folsäure, Schilddrüse.
Bei Verdacht: Laktose und Fruktose per H2-Atemtest.
Bei Zöliakie: Antikörper nur aussagekräftig, wenn vorher ausreichend Gluten gegessen wurde. Wer schon glutenarm lebt, kann falsch unauffällige Werte bekommen.

Wenn der Schleim mit Blut, anhaltendem Durchfall, nächtlichem Stuhldrang, Fieber, Gewichtsverlust, starken Bauchschmerzen oder Blutarmut verbunden ist, würde ich nicht lange herumprobieren. Dann gehört der Darm fachlich abgeklärt. Eine Darmspiegelung findet nicht jede Ursache, aber sie kann wichtige Dinge ausschließen: Entzündungen, Polypen, Tumoren, sichtbare Schleimhautveränderungen. Man sollte sie nicht als Allheilmittel verkaufen, aber auch nicht leichtfertig wegwischen.

Wenn keine Warnzeichen da sind und die Untersuchungen unauffällig bleiben, würde ich praktisch ansetzen:

Ernährungstagebuch führen, nicht nur „gesund essen“. Entscheidend ist, was der eigene Darm verträgt.
Für zwei bis drei Wochen gezielt häufige Trigger testen: Milchprodukte, Weizen, Zuckeralkohole, sehr viel Rohkost, Hülsenfrüchte, Alkohol, scharfe Gewürze.
Stuhlgang normalisieren: ausreichend trinken, lösliche Ballaststoffe langsam einschleichen, zum Beispiel Flohsamenschalen sehr vorsichtig und mit genug Wasser.
Darmflora nicht mit zehn Mitteln gleichzeitig behandeln. Sonst weiß niemand mehr, was wirkt und was reizt.
Bitterstoffe und Verdauungsleistung mitdenken, vor allem wenn Völlegefühl, Fettunverträglichkeit oder heller, klebriger Stuhl dazukommen.

Schüßler-Salze kann man nehmen, wenn man damit gute Erfahrungen hat. Aber bei monatelang sichtbarem Schleim würde ich mich nicht darauf verlassen. Der Darm meldet sich hier sichtbar. Dann sollte man ihm auch etwas mehr Aufmerksamkeit schenken als nur zwei Tablettennummern.

Mein Fazit: Weißer Schleim im Stuhl ist nicht automatisch gefährlich, aber bei häufiger oder zunehmender Menge auch nicht einfach „normal“. Ich würde erst Entzündung, Infektion, Unverträglichkeiten und Enddarmreizungen abklären. Erst danach macht es Sinn, über Candida, Darmflora und gezielte naturheilkundliche Unterstützung zu sprechen.
 
Warum ich eine Darmspiegelung machen lassen würde?
Grund für den Schleim kann auch eine Entzündung des Darms sein. Wenn die durch eine Darmspiegelung ausgeschlossen werden kann, ist das doch eher positiv zu sehen. Daß damit die Ursache nicht gefunden ist, bedeutet ja dann auch,d aß man in andere Richtungen schauen kann, z.B. in Richtung Intoleranzen und Allergien oder Unverträglichkeiten einfach so.

Grüsse,
Oregano
 
Warum ich eine Darmspiegelung machen lassen würde?
Grund für den Schleim kann auch eine Entzündung des Darms sein.

bei mir wurde damals ein entzündeter Darm festgestellt. Colitis vermutet, wieder ausgeschlossen, und und und.

das Ende vom Lied. ich bekam Medikamente die ich nicht vertrug. das eigentlich schlimme daran ist, dass die Darmspiegelung meist vor den H2-Atemtest gemacht wird. keiner der damaligen Ärzte (Krankenhaus) hat mir gegenüber überhaupt erwähnt, dass ich mal lieber vorher FI, LI, ... abklären lassen sollte. hoffe das hat sich heute etwas geändert.
 
Wenn jetzt eine Pilzdiät gemacht wird, sollte doch sowieso alles Getreide gemieden werden, weil das in Zucker aufgespalten wird und die Pilze weiter ein leckeres Buffet im Darm finden.
Dann sollte sich der weiße Schleim geben.
Wenn nicht, solltest Du wirklich beim Arzt verlangen, das eine Untersuchung gemacht wird!
 

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