Studien zum intrazellulären Zinkgehalt bei KPU/HPU

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Kate

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Hallo zusammen,

ich stieß gestern im Rahmen einer anderen Recherche auf diesen Text des KEAC:

Zusammenfassung von Untersuchungen über ADHD

Es gibt viele Untersuchungen über ADHD, wobei ein Zinkmangel sowohl im Serum als auch in der roten Blutzelle gefunden wurde. In einer Studie von Bekaroglu u.a. (6) war der Zinkspiegel 6,1 µg/l im Serum von ADHD Kindern: bei einer Kontroll-Gruppe von Kindern war der Zinkspiegel 10,6 µg/l (36).

  • Niedrige Konzentrationen von Zink in der roten Blutzelle (4) und in den weißen Blutzellen (25) korrespondieren mit der Höhe der Ausscheidung von Pyrrolen im Urin.
  • (...)
Aus: KEAC - Hämopyrrollaktamurie (HPU) und HPU-Test®: ADHD (Hyperaktivität) und Pyrrolurie

Die genannten Zahlen beziehen sich auf folgende Literatur:

4. Audhya, T. (2002) Defeat Autism now (DAN). Conference San Diego California, 25 October 2002.

6. Bekaroglu, M., Y. Aslan, Y. Gedik, O. Deger, H. Mocan, E. Erduran und C. karahan (1996) Relationships between serum free fatty acids and zinc, and attention deficit hyperactivity disorder: a research note. J. Child. Psychol. Psychiatry. 37, 225-227.

25. McLaren-Howard, J. (2003) in: MacGinnis, W.R. (2003).


Kennt jemand die genannte Literatur? Steht sie irgendwo kostenlos im Web?

Es sind ja immer wieder Zweifel hier aufgetreten, ob die Mängel, die für KPU/HPU-Betroffene im Allgemeinen angenommen werden, überhaupt je einigermaßen valide nachgewiesen wurden. Die genannte Literatur könnte hier interessant sein, da sie sich auf intrazelluläre Werte bezieht, die von Fachleuten wie Dr. Kuklinski u.a. als (relativ) aussagekräftig angesehen werden.

Nebenbei fand ich in der selben Quelle auch folgende Aussage zum "Kupferüberschuss", der ebenfalls von verschiedenen Seiten als KPU/HPU-typisch angesehen wird:

  • Eine Anzahl von Untersuchungen zeigt einen erhöhten Kupferwert im Serum oder in der roten Blutzelle (5). (...)
Damit bleibt die Abgrenzung zu einem Morbus Wilson (MW) aber weiter unklar, denn bei MW können sowohl hohe als auch niedrige Kupfer-Serum-Spiegel auftreten und das sogenannte freie Kupfer (berechnet aus Serum-Kupfer und dem Transportprotein Coeruloplasmin) ist der relevante Laborparameter. Auf diesen Wert kann aber allein aus den (Gesamt-)Kupfer-Blutwerten nicht rückgeschlossen werden.

Gruß
Kate
 
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