SSRI als Auslöser von Fatigue- und Muskel-Erkrankungen

Wenn das in ein/zwei Jahren um sich gegriffen hat und die Anlernung mehr Variabilität und Verschleierung aufbietet kann man jedes noch erhaltene Onlineforum praktisch dichtmachen
Na, das wollen wir nicht hoffen. Noch läuft es doch hier ganz gut, zumeist sachlich und freundlich und auch noch viel in eigenen Worten und eigene Erfahrungen beschreibend.

so wie wenn alles mit Sprach-Geschmacksverstärker angereichert wäre
Manche Menschen drücken sich aber auch von sich aus so aus 😉 ... "gestelzt" oder wie auch immer man das nennen mag. Und manchmal gibst Du ja hier auch KI-Zusammenfassungen.
schreiben und formulieren
... tue ich auch ganz gern selbst, wenn ich auch keine Germanistin bin.

Also: Lasst uns die ⛪ im Dorf lassen.
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Na komm, nur weil ich schreibe "als Germanistin werde ich ja wohl selber formulieren können", meine ich ganz bestimmt nicht: nur Germanisten können das. Das ist sowieso völlig falsch. Weder können alle Germanisten gut schreiben noch schreiben alle Nicht-Germanisten schlecht. Aber im Durchschnitt schreibt der Germanist schon besseres und korrekteres Deutsch als der Nicht-Germanist. Das wirst du vielleicht eingestehen können. :)
 
Hieß das Thema nicht ursprünglich so?:

SSRI als Auslöser von Fatigue- und Muskel-Erkrankungen


(Wobei ich die Diskussion hier über die Nutzung von KI bei der Formulierung interessant und wichtig finde!).

Grüsse,
Oregano
 
Kann so aufgedunsenes und dann auch noch inhaltlich schwachsinniges KI-Erbrochenes auch nicht annehmen.
Die danebengezielten Antworten machten jedenfalls überdeutlich, dass in ihrem Kern nicht der ach so erlauchte Bediener steckt. Da erübrigt sich jedes weitere Eingehen.

Entsprechend ist der m.M.n. einzig annehmbare Umgang mit solchen Forumstexten, sie mit Anweisung zur kritischen Einordnung weiterzufüttern und das Resultierende per Kopieren & Einfügen als Antwort zu posten.

Das kann man machen, wenn man in Regierungs- oder Lobbyanstellung dafür bezahlt wird. Ist natürlich toll, weil die KI-Modelle bereits vorlenken und vorzensieren und damit bei sensiblen Themen wie u.a. Gesundheit schon fast immer "richtig" liegen.

Wenn das in ein/zwei Jahren um sich gegriffen hat und die Anlernung mehr Variabilität und Verschleierung aufbietet kann man jedes noch erhaltene Onlineforum praktisch dichtmachen und gleich nur zwei (oder drei) KIn zwischeneinander "diskutieren" und sich gegenprüfen lassen (wie es im Unternehmensbereich schon viele machen).
(Hinweis vorab: Inhalt und Ideen stammen zu 100 % von mir. Für die fehlerfreie Grammatik und Formulierung nutze ich KI-Unterstützung.)

Hallo malvegil,
es tut mir leid, wenn dich die Formulierungen meiner Texte so sehr verärgern. Ich kann dir aber versichern: Ich werde weder von der Regierung noch von irgendeiner Lobby bezahlt. Ich bin ein ganz normaler, chronisch kranker Mensch, der seit über drei Jahrzehnten SSRI nimmt und einfach verzweifelt versucht, für sich und andere Betroffene Verbesserungen im Gesundheitssystem zu erreichen.
Wie ich oben schon angekündigt habe, nutze ich die KI ganz offen als Hilfsmittel, um meine Gedanken trotz meiner Rechtschreibung verständlich und fehlerfrei für euch aufzuschreiben. Die Ideen und die persönlichen Erfahrungen in den Texten sind zu 100 % meine eigenen.
Am Ende zählen für mich die Inhalte und die Hilfe für Betroffene, nicht die Frage, mit welchem Werkzeug der Text geschrieben wurde.
Viele Grüße
Johannes



Hieß das Thema nicht ursprünglich so?:

SSRI als Auslöser von Fatigue- und Muskel-Erkrankungen


(Wobei ich die Diskussion hier über die Nutzung von KI bei der Formulierung interessant und wichtig finde!).


Super! Gedankenübertragung! hab` Gerade ein neues Thema eröffnet!

Digitaler Helfer für die Seele: KI als mentale Entlastung bei Legasthenie & Sprachbarrieren

 
Na komm, nur weil ich schreibe "als Germanistin werde ich ja wohl selber formulieren können", meine ich ganz bestimmt nicht: nur Germanisten können das. Das ist sowieso völlig falsch. Weder können alle Germanisten gut schreiben noch schreiben alle Nicht-Germanisten schlecht. Aber im Durchschnitt schreibt der Germanist schon besseres und korrekteres Deutsch als der Nicht-Germanist. Das wirst du vielleicht eingestehen können. :)
Hatte Deine Bemerkung nicht so aufgefasst, dass es Dir um Sprachvergleich Germanist/Nicht-Germanist ging - sondern um Deinen Anspruch, selbst zu formulieren. Und da habe ich aufgesetzt mit: Dito, auch ich nutze KI zum formulieren hier im Forum i.a. nicht (y) In mein Bedürfnis, das auszudrücken, spielte wohl mit rein, dass gerade in einem anderen Thread mich jemand diesbezüglich ganz komisch (und unangemessen) angegangen war. Den Kontext hattest Du natürlich nicht. Also: Alles gut :)

(Hinweis vorab: Inhalt und Ideen stammen zu 100 % von mir. Für die fehlerfreie Grammatik und Formulierung nutze ich KI-Unterstützung.)
Finde ich völlig ok und würde das auch vom Inhalt getrennt sehen. Gut, dass Du den anderen Thread aufgemacht hast. Wir können also zurück zum Thema:
SSRI als Auslöser von Fatigue- und Muskel-Erkrankungen
 
Ich kann dir aber versichern: Ich werde weder von der Regierung noch von irgendeiner Lobby bezahlt.
Wenn dir das jemand vorgeworfen haben sollte, dann war es nicht ich. Ich habe dir nur helfen wollen, KI noch besser für deine Zwecke einzusetzen. Ich bin auch nicht gegen KI-Nutzung, nur gegen schlechte KI-Nutzung. Aber jetzt zurück zum Thread-Thema.
 
Darf ich mich hier anschließen, und auch noch ein paar Fragen zum Thread-Thema stellen, mit der Bitte an alle, die sich damit auskennen, Ihr Wissen mit mir zu teilen?

Zum Thema B6: Wie funktioniert dieser B6-Mangel-Nachweis mit Cystathionin? Im Urin, Serum, Vollblut? Was genau sagt der aus? Wenn es positiv ausfällt (ich nehme an, Cystathionin zu hoch): kann es dann auch an was anderem liegen (andere Nährstoffmängel, veränderter Cystein-Stoffwechsel, Schwefelstoffwechsel, Proteinzufuhr bzw. bestimmte Aminosäuren aus dem Gleichgewicht etc.)? Wie ist das Ergebnis dann einzuordnen mit dem B6-Wert im Serum?

Bei mir besteht eine B6-Unverträglichkeit (triggert Entzündungen an Fingern und damit verbundene Nervenschmerzen). Meine Mikrobiomanalyse ergab eine hohe Anzahl von Darmbakterien, die B6 erzeugen (25% meiner Keime!), wobei unklar ist, welche B6-Formen sie überhaupt produzieren und ob es nicht solche sind, die P5P hemmen bzw. verdrängen - somit also ein (funktioneller) P5P-Mangel trotz oder gar wegen der B6-Überproduktion im Darm bestehen könnte.

Da ich auch an (leichten) Depressionen, chronischen Angstzuständen und immer wieder auch Schlafstörungen leide (gegen letzteres hilft bei mir übrigens 5-HTP und Ashwaghanda sehr gut!), möchte ich natürlich auch keinen B6-Mangel entwickeln. Bisher (also seit ich von dieser B6-Unverträglichkeit weiß, das ist seit ca. 1,5 Jahren) habe ich B6 komplett gemieden, nur ab und an mal eine sehr niedrig dosierte Mg-P5P-Kombi genommen. Aber selbst da hatte ich das Gefühl, dass es meine Nervenschmerzen in den Fingern triggert (was aber schwer einzuschätzen ist - am deutlichsten war es nach einer Infusion mit Pyridoxin-HCL, aber das ist ja dann klar mit dieser Darm-Vorgeschichte).

Zum Thema Kynureninpfad (und Quinolin):
So wie ich das bisher als Ergebnis meiner Recherchen verstanden habe, ist der Kynureninpfad ohnehin der Hauptpfad des Tryptophan (etwa 95%). Es kann eben nur sein, dass dieser Weg noch mehr eingeschlagen - und damit der Serotonin-Melatonin-Pfad unterversorgt wird, jedoch passiert das nicht bloß bei Substratmangel, sondern auch bei aktuen Infektionen und chronischen Entzündungen - richtig?

Dieser Pfad mündet ja letztlich in NAD+/NADH, ist an und für sich nichts Schlechtes. Wenn er jedoch bei Quinolin stockt und sich Quinolinat anhäuft, dann gibt es Probleme (entzündungsfördernd). Wie ist eure Meinung / Wissen dazu?

Zum Serotonin und SSRI:
Ich habe mal wo gelesen (leider weiß ich den Namen des Forschers, der sich damit beschäftigt hat, nicht mehr), Serotonin sei nicht nur im synaptischen Spalt wichtig, sondern eben auch IN der Zelle. Ein Wiederaufnahmehemmer hemmt ja die Wiederaufnahme in die Nervenzelle, wodurch mehr Serotonin im synaptischen Spalt verbleibt.

Meine Idee dazu: Wenn es schon an Ausgangssubstrat mangelt (Tryptophan bzw. 5-HTP und dann eben Serotonin), müsste ein SSRI zu einem noch größeren INTRAZELLULÄREN Mangel an Serotonin führen, wenn das Wenige Vorhandene im synaptischen Spalt verbleibt. Eventuell rühren daher die Nebenwirkungen, oder, wie ich sie mit Sertralin massiv hatte, paradoxen Wirkungen.

Das Sertralin führte nämlich bei mir (wie schon im Thread beschrieben) zu MASSIVEM Interessenverlust und noch stärkerer Depression, zu starker Erschöpfung inklusive massive Schwäche in den Beinen (die ich wegen Long Covid bzw. Me/CFS ohnehin schon habe), ich konnte das Bett nicht mehr verlassen und kaum noch stehen, geschweige denn Termine wahrnehmen (das ging dann aber doch dank Methylenblau), außerdem hatte ich das Gefühl, eine andere Person sitzt in meinem Kopf und das bin nicht ich da oben (das habe ich auch bei THC, nur dann mit Lachflashs, die bei Sertralin vollkommen ausblieben). Außerdem verlor ich den Appetit, bekam aber Heißhunger nach Schokolade (nach 5 Jahren zuckerfreier, antientzündlicher Ernährung, an der ich relativ diszipliniert festhielt - unter Sertralin absolut keine Disziplin mehr). Außerdem kamen PoTS-Symptome zurück und wie sich im Blutbild herausstellte, war Natrium verlustig gegangen (das ist ein großes Problem bei PoTS und bei mir sowieso mit der Hyperchlorämie und der Neigung zur Azidose).

Meine Schwester (erwähne ich wegen Genetik) hatte es auch einige Monate genommen und eine gute Wirkung gehabt (allerdings erst nach 2 Monaten). Ihr war sehr übel davon geworden, mir nicht. Die extreme Erschöpfung hatten wir beide (auch sie lag die meiste Zeit nur im Bett, sie hatte allerdings keine Muskelschwäche, hat aber auch kein Long Covid).

Erwähnen möchte ich noch, dass ich ein paar Leute mit Long Covid kenne, die sehr davon profitiert haben. Bei mir gings wieder mal nach hinten los. Da man im Grunde gar nicht weiß, was genau diese Medikamente bei wem im Stoffwechsel machen, sehe ich es immer als ein unkalkulierbares Risiko (gerade bei Me/CFS, MCAS und anderen komplexen chronischen Erkrankungen), es zu nehmen. Ich wollte es damals allerdings aufgrund der positiven Erfahrungsberichte nicht unversucht lassen.

LG Andrea

(ganz ohne KI erstellt)
 
Zum Thema B6: Wie funktioniert dieser B6-Mangel-Nachweis mit Cystathionin? Im Urin, Serum, Vollblut? Was genau sagt der aus? Wenn es positiv ausfällt (ich nehme an, Cystathionin zu hoch): kann es dann auch an was anderem liegen (andere Nährstoffmängel, veränderter Cystein-Stoffwechsel, Schwefelstoffwechsel, Proteinzufuhr bzw. bestimmte Aminosäuren aus dem Gleichgewicht etc.)? Wie ist das Ergebnis dann einzuordnen mit dem B6-Wert im Serum?
Hallo Andrea, ist lange her, dass ich mich gründlicher damit beschäftigt habe, in unserem Wiki findest Du zusammenfassende Aussagen dazu, die vor allem auf Kuklinskis Veröffentlichungen basieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass andere Stoffwechsel-Besonderheiten reinspielen, mir war aber damals die Serum-Analyse zu vage, zumal da im Zusammenhang mit KPU/HPU auch noch Extra-Besonderheiten beschrieben werden. Heute würde ich womöglich auf die neueren Blut-Untersuchungen des imd Berlin zurückgreifen.

müsste ein SSRI zu einem noch größeren INTRAZELLULÄREN Mangel an Serotonin führen, wenn das Wenige Vorhandene im synaptischen Spalt verbleibt.
Den ersten Teil schreibt Dr. Bieger (ich meine, im "Neurostress-Guide") so, ob die Begründung (Nebensatz) die Gleiche ist, habe ich nicht parat.
 
habe ich nicht parat
Hier hatte ich vor einiger Zeit dazu geschrieben:
Diese hemmen die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt, erhöhen(!) somit die Menge der verfügbaren Neurotransmitter. (Dass das nicht zur Behebung eines eventuellen Mangels führt, leuchtet unmittelbar ein; soweit ich weiß, kann es auf Dauer sogar einen Mangel verstärken, siehe z.B. Dr. Biegers Neurostress-Guide
Moderne Antidepressiva sind meist sog. Reuptake-Inhibitoren (SSRI = Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren; SNRI = Serotonin-Noradrenalin-Reuptakehemmer; etc.), die quasi am Ende des Problems angreifen. Sie blockieren den Reuptake von NT’s am synaptischen Nervenende und erhöhen dadurch die NT-Konzentration an den postsynaptischen Rezeptoren.
Dadurch steigern sie allerdings den NT-Verlust, denn die synaptische Wiederverwendung entfällt. Der Reuptake-Hemmeffekt betrifft nicht nur die synaptischen NT-Transporter sondern ebenso natürlich die baugleichen Transporter in BHS, Darmwand, Blutzellen und Nieren. Bei Behandlung mit SSRI oder SNRI ist die Urin-Ausscheidung von Serotonin und ggf. Katecholaminen oft erhöht, obwohl ein zentraler Mangel vorliegen kann. Bei längerer Behandlung kommt es dann infolge wachsenden NT-Defizits häufig zum Absinken der Urinkonzentrationen
https://dr-bieger.de/wp-content/uploads/2011/10/Dr_Bieger-NeuroStress_Guide-Juli.2009-kurz2011.pdf
 

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