Therapie einer Depression: übliche Medikamente + Stuhltransplantation?

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... Forscherinnen und Forscher der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel haben nun in einer Fallstudie untersucht, ob eine Stuhltransplantation bei depressiven Patienten einen positiven Effekt auf den Verlauf depressiver Symptome hat, wenn sie zusätzlich zur herkömmlichen Therapie angewendet wird. Die Patienten mussten innerhalb von 90 Minuten 30 Kapseln schlucken, die Stuhl eines gesunden Spenders enthielten. Die Studie hat gezeigt, dass die Symptome bei beiden Patienten nach vier Wochen deutlich vermindert waren. Dieser Effekt war bei einer Patientin bis zu acht Wochen nach der Einnahme immer noch ersichtlich. ...

Wenn die Stuhltransplantation die einzige Therapie wäre: schön! - So aber bleiben die Nebenwirkungen der üblichen Antidepressiva erhalten.

Grüsse,
Oregano
 
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Ist leider auch nicht ganz ohne Risiko und oft nicht anhaltend. Aber ja, wäre schön, wenn diese Therapieform mehr erforscht würde und dann auch angeboten werden würde. Ich hatte mir das für mich auch schon überlegt, aber ich glaube, außerhalb von Studien kriegt man keine ST, außer man hat lebensbedrohliche Infektionen mit AB-resistenten Keimen.
Wenn jemand was anderes weiß, nur her mit den Infos, danke!
 
Wenn jemand was anderes weiß, nur her mit den Infos, danke!
Fasten! In der Klinik, wenn es möglich wäre. ca 15 Tage.


Dabei Darmsanierung mit Klistieren, also jeden Tag.


Nach einigen Tagen wird der ganze Körper anders funktionieren. Nur Mineralwasser.


Kommt darauf an, welches Gewicht du hast und welches Alter. Aber es wirkt echt umwerfend.


Alles Gute. Ich besuche das Forum extrem selten.


Schade, dass ich nicht jung bin. Schaffe ich nicht.


Es gibt keine bessere Methode. Das sind meine eigenen Erfahrungen.
 
Fasten! In der Klinik, wenn es möglich wäre. ca 15 Tage.
Hat bei mir meinen Zustand extrem verschlimmert.
Zustand vorher: "nur" Tinnitus und Hyperakusis
nach 10 Tagen Wasserfasten: extreme Schwäche und neurologische Aussetzer der Beine, ging nie wieder weg. Beginn Me/CFS.

Warum? Dürfte ich jetzt herausgefunden haben: Darmdysbiose mit Keimen, die sich - wenn sie nicht gefüttert werden - von der Darmschleimhaut ernähren, dort das Eisen anzapfen und Löcher in die Darmwand beißen. Damit kann alles - LPS, Ammoniak, Indol, Skatol und alle anderen Neurotoxine, ungehindert in die Blutbahn gelangen.
Dabei Darmsanierung mit Klistieren, also jeden Tag.
Finde ich auch nicht ideal. Schwemmt auch das Gute raus und hat genau null Wirkung auf den Dünndarm. Ruiniert nur die Darmflora im Dickdarm, falls die noch halbwegs in Ordnung ist.
Nach einigen Tagen wird der ganze Körper anders funktionieren. Nur Mineralwasser.
Mineralwasser ist auch sehr pauschal. Meines hat mich in eine hyperchlorämische Azidose hineingetrieben, die meine Symptome (spastische Zuckungen, Zitterattacken, Muskelschwäche) noch verstärkt hat. Wichtig ist das Verhältnis der Elektrolyte, nicht "irgendein Mineralwasser". Von einem anderen, nämlich einem basischen Heilwasser, habe ich übrigens zusätzliche Nervenschmerzen bekommen, die nach Absetzen wieder weggingen (innerhalb von 2 Wochen wieder weg!).
Es gibt keine bessere Methode. Das sind meine eigenen Erfahrungen.
Danke für das Teilen deiner Erfahrungen!

Es scheint halt wirklich sehr individuell zu sein, was einem hilft und was nicht.
 
Finde ich auch nicht ideal. Schwemmt auch das Gute raus und hat genau null Wirkung auf den Dünndarm. Ruiniert nur die Darmflora im Dickdarm, falls die noch halbwegs in Ordnung ist.

Hast du das beim Fasten gemacht, überhaupt mal probiert oder ist das nur deine Meinung?

Wassereinläufe z. B. können gar nicht die Darmflora ruinieren, weil sie gar keine selektive Wirkung auf Keime wie etwa Antibiotika haben. Der Effekt ist eine Reinigung und eine Reduzierung der Keimlast, deren Zusammensetzung aber erhalten bleibt. So hat der Darm mal Pause und kann sich regenerieren.
 

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