Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Rückenschmerzen

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Hallo Allerseits,

ich mal wieder :) Zur Vorgeschichte:

Es fing vor über 5 Jahren nach einer heftigen Grippe an: Müdigkeit, Luftnot, Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen auf Höhe der BWS, hoher Puls, Herzstolpern etc. Ich konnte nicht links liegen, weil es stark schmerzte und das Herz direkt stolperte.

Trotz dutzender Arztbesuche konnte die Ursache nie gefunden werden. Ich habe mich so gut es geht damit arrangiert.

Nun vor einigen Monaten haben sich die Beschwerden verändert. Der Brustschmerz ist quasi weg, dafür schmerzt nun mehr der Rücken ganz extrem. Ich bin unfassbar stark verspannt und häufig blockiert. Nichts hat geholfen (Wärme, Rotlicht, Gymnastik etc.). Ich habe sehr häufig Kopfschmerzen, ein Kribbelgefühl im Kopf. Immer (!) Benommenheitsschwindel, zudem fühle ich mich müde, bin schnell aus der Puste und habe einfach ein extremes krankheitsgefühl.

Der Schwindel ist das schlimmste!!! Meine Blutwerte sind alle (!) im Referenzbereich, Schilddrüsenwerte top, Borreliose und EBV negativ.

Tja, was nun? Hat irgendjemand noch eine Idee, wo ich ansetzen könnte?
 
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AW: Schwindel, kopfschmerzen, Müdigkeit und Rückenschmerzen

Kleiner Nachtrag: Seit etwa zwei Wochen habe ich gelegentlich ein Rauschen im linken Ohr. Außerdem hatte ich das letzte Jahr eigentlich permanent Mittelohrentzündungen.
 

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Schwindel, kopfschmerzen, Müdigkeit und Rückenschmerzen

Hallo Diyana
Es fing vor über 5 Jahren nach einer heftigen Grippe an: Müdigkeit, Luftnot, Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen auf Höhe der BWS, hoher Puls, Herzstolpern etc.
War vor dem Ausbruch der Grippe vor über 5 Jahren was besonderes geschehen? Z.B. Auslandaufenthalt, Insektenstich, Zeckenstich etc.?

Hast du die "Luftnot" auch heute noch? Hattest/hast du Nachtschweiss/Temperaturstörungen? Sind deine Symptome immer etwa gleich oder treten sie in bestimmten Zyklen auf (z.B. Verschlimmerung alle 4 Wochen)? Hast du Haustiere?

Liebe Grüsse
 
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Hallo Kämpferin,

vielen Dank für deine Antwort! Nein, es war gar nichts ungewöhnliches vor der Grippe. Die war so etwa im Februar/März, im Sommer hatte ich eine Zecke, ich glaube auch einen roten Kreis um die Bissstelle.

Ich wurde ca drei mal auf Borreliose getestet, auch mit Westernblot.

Atemnot habe ich tatsächlich noch ab und zu.
 

Gisi32

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Hast du schon einmal mit einem Neurologen gesprochen? Vielleicht ist es auch eine Nervesache ... sollte man nicht ausschließen. Ich habe auch ständig ein krippeln im Kopf, als wie Ameisen auf meinem Gehirn rumlaufen und dann plötzlich ist es auch wieder weg. Ich hatte mal einen Nervenzusammenbruch und was geblieben ist, ist eine Art Panikattacke (Einbildung). Kläre das mal ab, sollte das noch nicht geschehen sein.
 

ullika

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Ich wurde ca drei mal auf Borreliose getestet, auch mit Westernblot...
Wenn keine Borrelien im Blut sind, weil das Immunsystem sie gekillt hat, wird man keine finden,trotzdem können Parasiten im Körper, in Leber oder Bauchspeicheldrüse, Träger verschiedener Viren und Bakterien sein und geschützt gegen diverse Mittel, da bleibt nur Parasiten bekämpfen.

Bei mir war das jedenfalls so, habe entgiftet, entschlackt und eine Parasitenkur nach Hulda Clark gemacht und bin wieder völlig gesund.
 
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Zu den Fragen: ich habe seit 4 Monaten eine Katze, vorher kein Tier. Nachtschweiß hatte ich nie und meine Temperatur ist nicht erhöht.

Beim Neurologen war ich kurz nach Beginn der Symptome, der hat keine Auffälligkeiten entdeckt. Ich habe im Mai einen neuen Termin.

Eine psychische Ursache schließe ich aus, ich bin trotz der Beschwerden mental gut aufgestellt, arbeite Vollzeit etc.

Ich habe in den 5 Jahren den Wohnort gewechselt, einen neuen Job angenommen und führe eine neue, glückliche Partnerschaft. All das hat sich nie auf mein Beschwerdebild ausgewirkt.

Was ich eigentlich ausschließe:

- Herz (das ist mehrmals durchgecheckt)
- Magen (Spiegelung und Breischluckröntgen)
- Lunge (Röntgen, mrt unauffällig)

Was ich im Verdacht habe

- etwas am Kopf (Tumor, schlechte Durchblutung - hab echt Angst)
- eine muskuläre Krankheit
- eine rheumatische Krankheit
- eine Autoimmunerkrankung
- ein anderes organisches Problem

Nach 5 Jahren muss ich leider gestehen, nicht weiter zu wissen. Wo kann ich noch ansetzen, wer könnte mir noch helfen?
 
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Sorry, ich vergesse immer die Hälfte :)

Ich erkenne kein System, habe aber das Gefühl, dass es schubartig auftreten könnte? Es gibt Zeiten mit den bekannten Symptomen (auf einer Skala von 1-10 immer 5-6 und schlechtere so wie jetzt, da würde ich eine 8 geben).

Ich ernähre mich gesund und bin normalgewichtig. Ein Allergietest vor ein paar Wochen zeigte keine Allergien. Meine Zähne sind in einem super Zustand, habe noch nie ein Loch gehabt und demnach auch keine Füllungen.

Ich muss allerdings ziemlich oft aufstoßen, falls das weiterhilft. Das hatte ich früher nicht.
 
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Hallo mein Opa hat diese Beschwerden wen du früh handelst im kh dann kann es was werden klingt nach Herzinfarkt oder Tumor am Niere hast du viel stress Versuch es mit Immunsystems Tabletten und ruhe Grus meli
 
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Mit gesunder Ernährung meinte ich: Viel Gemüse, jeden Tag frisch gepressten Saft, qualitativ gutes Fleisch, öfter mal Fisch, gute Öle... Herkömmliches Brot und Nudeln esse ich gar nicht, habe ich durch Shirataki ersetzt. Koche alles selbst und esse vl einmal im Monat Fast Food.

Sicher gibt es noch Verbessrungen, aber so lässt sich das mit meinem Alltag in Einklang bringen.

Dir auch vielen Dank Meli, abgesehen davon, dass dein Opa wahrscheinlich etwas älter ist als ich, habe ich die Beschwerden schon seit Jahren. Einen 5- Jährigen Herzinfarkt schließe ich jetzt mal aus.

Ich muss mich an den Sachen orientieren, die auch tatsächlich in Frage kommen können. Weitere Herzuntersuchungen helfen mir im Moment nicht weiter (und sind nach sicherlich 8 Kardiologen, mehreren Langzeitekg's und Herzechos wahrscheinlich auch unnötig). Oder seht ihr das anders?
 
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Hallo Diyana
im Sommer hatte ich eine Zecke, ich glaube auch einen roten Kreis um die Bissstelle.
Okaaaayyy, schon mal gar nicht gut. Hattest du damals noch weitere Symptome ausser der rote Kreis um die Bissstelle (z.B. Kopfschmerzen, Grippegefühl, Müdigkeit, irgendwas)? Wie wurde damals dieser Stich behandelt (bitte z.B. Antibiotika inkl. entsprechende Dosierung/Dauer angeben)?

Durch den Zeckenstich dürftest du mind. Borrelien eingefangen haben. Die Frage ist nun, ob diese damals ausreichend bekämpft werden konnten. Wenn ich mir deine Symptome ansehe, bezweifle ich dies. Selbst das zyklische Auftreten deiner Symptome spricht stark für Borrelien (insbesondere dann, wenn der Zyklus jeweils rund 4-6 Wochen dauert bzw bei weiblichen Betroffenen verstärkt um die Tage auftritt). Auch könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass du nicht nur von Borrelien, sondern auch mit anderen Erregern infiziert wurdest (z.B. Babesien, Bartonellen, Chlamydia pneumoniae). Z.B. die Luftnot sowie die Brustschmerzen (sowie evt. auch diverse andere Symptome) würde ich nämlich eher anderen Erregern zuordnen. Und solche Co-Infektionen sollte man mind. so ernst nehmen wie Borrelien!!

Leider ist die Diagnostik von solchen Infektionen alles andere als zuverlässig. Tests sollten z.B. für oben genannte Erreger ausschliesslich in einem spezialisierten Labor gemacht werden (z.B. Borreliose Centrum Augsburg, Institut für medizinische Diagnostik in Berlin etc.). Ein solches gibt es z.B. in der Schweiz leider nicht. Aber auch in solchen Labors sind falsch-negative Ergebnisse aus diversen Gründen sehr gut möglich (viele Erreger-Unterarten kann man gar nicht testen, Biofilm, Zysten- und intrazelluläre Formen, Manipulation Immunystem etc.). Nur als Beispiel: Wenn jemand gleichzeitig Borrelien und Bartonellen oder Chlamydia pneumoniae hat, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Tests mind. für Borrelien trotz Vorliegen einer Infektion nicht anzeigen. Auch kommt es des öfteren vor (war auch bei mir so), dass z.B. Borrelien-Tests erst im Laufe der Behandlung positiv werden. U.s.w.
Betreffend Borrelien könntest du evt. noch einen Lymphozyten-Transformations-Test (LTT) versuchen, sofern nicht schon gemacht. Ansonsten könnten evt. auch Werte wie z.B. CD57/NK-Zellen, TNF alpha, Interferon gamma etc. zumindest Hinweise liefern, ob die Ursache deiner Beschwerden evt. im Immunsystem/in (infektiösen) Entzündungen zu finden ist.

Ich empfehle dir, dich an einen Spezialisten zu wenden, welcher am ehesten nach den ILADS Richtlinien arbeitet. Einen solchen findest du z.B. hier:
Borreliose-Ärzte. Aber Achtung. Auch diese Ärzte wissen oft nicht alles. Daher ist es zwingend notwendig, dass sich Betroffene auch selbst informieren.

Liebe Grüsse
 
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28.04.15
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Hallo danke für die Nachricht .
Ja das stimmt war nich so gemeint er ist älter. Hmm schon blöd dann weis ich auch nich mehr Sry aber ich späre die Ohren weiter auf viel Glück trotzdem . Grus meli
 
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Nun, mittlerweile war ich beim Infektiologen und habe eine umfangreiche Blutuntersuchung angeordnet.

Die Ergebnisse bekomme ich erst morgen - aber es wurde etwas entdeckt, was meine Beschwerden erklären könnte. Ich werde das hier durchgeben, vielleicht hilft es jemandem mit ähnlichen Symptomen.
 
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