https://www.gutmicrobiotaforhealth.com/en/the-different-ways-that-prebiotics-and-fiber-affect-the-gut-microbiota/?utm_source=Gut+Microbiota+For+Health+-+NW+(EN)&utm_campaign=e6881ec9c3-EMAIL_CAMPAIGN_2018_07_31_12_14_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_36413f3333-e6881ec9c3-118361485
Faser ist ein wichtiger Nährstoff, der in vielen Ernährungsformen übersehen wird. Wie Ballaststoffe wirken Präbiotika auch als Nahrung für nützliche Mikroben im Darm, und viele aktuelle Präbiotika werden als Ballaststoffe angesehen. Die Ähnlichkeit zwischen Ballaststoffen und Präbiotika führen häufig zu Unklarheiten bei der Unterscheidung.
Die meisten Ballaststoffe sind unverdauliche pflanzliche Kohlenhydrate. Zum Beispiel sind Äpfel, schwarze Bohnen und Brokkoli ausgezeichnete Ballaststoffquellen. Über die Förderung des regelmäßigen Stuhlgangs hinaus verbessert ein angemessener Ballaststoffverbrauch den Blutspiegel von Lipiden und Glukose und sättigt uns. Einige Ballaststoffe haben sogar einen geringen bis mäßigen Einfluss auf unsere Darmmikrobiota.
Präbiotika kommen auch in Lebensmitteln wie Gemüse und Vollkornprodukten vor und beeinflussen unmittelbar die Gesundheit. Es wurde gezeigt, dass Präbiotika die Darmgesundheit fördern, das Immunsystem modulieren, den Stuhlgang regulieren und bei Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom helfen können.
Präbiotika wirken sich im Vergleich zu Ballaststoffen viel stärker auf die Gesundheit und das Darmmikrobiom aus (z.B. über die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren). Eine kürzlich überarbeitete Definition des Begriffs Präbiotikum zeigt, dass präbiotische Substanzen auch über den Darm hinaus positive Auswirkungen haben, indem sie auch Mikroben außerhalb des Darms regulieren.
Eine Übersicht zum Unterschied zwischen Ballaststoffen und Präbiotika gibt es hier:
https://isappscience.org/wp-content/uploads/2019/04/Prebiotic-Fiber-Infographic-Final.pdf
Fasern: z.B. in Vollkorn, Früchten, Gemüse und Bohnen, löslich (z.B. Zellulose) oder nicht löslich (z.B. Flohsamenschalen), werden vereinzelt von Darmmikroben konsumiert, täglich sollte bis ca. 28 g konsumiert werden bei 2000 cal/Diät. Minimale und begrenzte Wirkung auf Mikrobiom und Immunsystem.
Prebiotika: werden zur Gänze von Darmmikroben konsumiert, z.B. in Chicoree, Wurzeln, Gemüse in Form von
a) Prebiot. Fasern: Inulin, FOS und GOS, resistente Stärke, XOS (Xylo-Oligosaccharide) und IMO (Isomalto-Oligosaccharide)
b) Andere Prebiotika (keine Fasern): Lactulose, Polyphenole und mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Prebiotika haben nachgewiesene immunmodulator. Fähigkeiten auf Darmmikrobiom und Immunsystem. Keine tägliche Obergrenze bezüglich Menge.