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Pyrrolurie und Schizophrenie

Themenstarter
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13.06.06
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Hallo,

ich bin neu hier im Forum.

Ich möchte jetzt meine Pyrrolurie behandeln lassen.

Bei mir wurden bereits eine Menge Krankheiten festgestellt:

Knoten in der Schilddrüse. Diese wurden 1996 operiert. Seit dem habe ich es mit Psychosen zu tun. Daraufhin wurde bei mir Schizophrenie diagnostiziert. Inzwischen habe ich einen Betreuer und habe fast meinen Führerschein abgenommen bekommen. Außerdem habe ich stark erhöhte Leberwerte, einen Steilhals und Menstruationsprobleme, sowie starken Haarwuchs. Außerdem bin ich ständig müde.

Seit einigen Jahren bin ich in der Selbsthilfe tätig. So bin ich Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen in Hessen und Mitglied des erweiterten Vorstand des Bundesverbandes der Psychiatrie-Erfahrenen. Durch die Selbsthilfearbeit habe ich von der Stoffwechselstörung Pyrrolurie erfahren und habe mich auch vor Jahren schon testen lassen. Dieser Test war positiv.

Das ich die Behandlung dann nicht weiterführte lag daran, dass ich arbeitslos wurde und ich kein Geld hatte die Behandlung zu bezahlen. Meine Eltern oder mein Mann haben keine Ahnung von dieser Erkrankung und unterstützen mich nicht. Indirekt unterstützen sie das psychiatrische System...

Ist bei jemanden von Euch auch Schizophrenie diagnostiziert worden und wie seit Ihr damit umgegangen ?

Grüße und schönes Wochenende

Peacock
 
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01.03.06
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Erst einmal finde ich es gut ,dass du dieses Forum gefunden hast.
Das dein Mann dich nicht unterstützt haben wir in unserer Selbsthilfegruppe oft erfahren müssen .Die Pharmafirmen tun alles(hier meine ich die großen Firmen) um den Menschen Sand in die Augen zu streuen ,damit sie ihrer Sch ... weiterhin kaufen .Ein gesunder Mensch bringt denen kein Geld.So wird auch die Werbung aufgebaut ,und das wiederum lernt der unwissende Bürger von der Werbung,dass er ohne die Pharmaindustrie nicht leben kann.
Das du Probleme mit HPU hast und schon lange ,sagt ja auch was überdeine Schilddrüse aus.
Ob du überhaupt Schizophrenie hast ,sei dahingestellt,denn wenn es ein Symptom der HPU ist ,dann läßt sich das behandeln.
Du solltest hier im Forum die vielen Beiträge zu HPU lesen und dir das Buch "HPU-was nun " von Keac bestellen.Dort findest du fast alle Fragen gut geschildert und beantwortet.Weitere Fragen kannst du ja auch im Forum stellen ,wenn du nicht weiter weißt.Auf jeden Fall wirst du deine Ernährung umstellen müssen ,denn mit der Schilddrüse darfst du nicht alles essen.
Trotzdem nicht verzagen.
M
 
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13.03.05
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Hallo Peacock,

willkommen im Forum.
Ich bin hier einer der wenigen mit praktischer Psychiatrieerfahrung, zur Zeit bin ich wegen "Persönlichkeitsstörung" berentet.
Nimmst Du Medikamente? Ich habe Leponex und Taxilan bekommen, leider musste ich die absetzen, weil ich aus Verzweiflung mal eine ganze Schachtel Taxilan aufgegessen habe und davon schlimme Krämpfe bekam.
In Bezug auf Pyrrolurie und psychische Probleme gibt Kamsteegs empfohlenes Buch nicht sehr viel her (obwohl man es als Betroffene schon haben kann), er erwähnt nur, dass Schizophrene schwer zu behandeln sind, weil die aus Angst, vergiftet zu werden, keinerlei Tabletten nehmen.
Als Einstieg für psychische Probleme empfehle ich "Nährstoffe für die Seele" von Konrad Thome,
www.bpe-online.de/infopool/gesundheit/andere/naehrstoffe.pdf.
Da ist auch die Unterteilung von Carl Pfeiffer aufgeführt, aus dem leider vergriffenen Buch "Nährstofftherapie bei psychischen Störungen", wo es um den Histaminspiegel geht, das fällt mir ein, weil starker Haarwuchs damit zusammenhängen kann.
Vielleicht nimmst Du auch mal Kontakt mit Herrn Thome auf (dem Autor des oben erwähnten Buches), das ist der einzige mir bekannte Therapeut, der Pyrrolurie im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen behandelt, hat auch Beziehungen zu Selbsthilfegruppen Psychiatrieerfahrener, vielleicht kennst Du ihn ja.
 
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13.06.06
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Hallo Maichen,

weißt Du was man bei Schilddrüsenproblemen (Unterfunktion) nicht essen darf. Ich habe bisher keinen Arzt gefunden, der mich hierüber nicht aufgeklärt hat. Irgendwann habe ich mal gelesen, dass Kohlgerichte nicht so gut sind. Ob ich gegen irgendwas allergisch bin, weiß ich auch nicht, da bei mir noch kein Allergietest durchgeführt wurde.
 
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13.06.06
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Hallo Rohi,

Herrn Thome kenne ich nicht. Ich hatte mal Kontakt zu einem Orthemolekularmediziner, einem Psychiater aus Limburg. Bei ihm habe ich damals den Urintest machen lassen. Nur die Behandlung konnte ich nicht bezahlen. Ich werde mir mal das Buch bestellen. Gibt es irgendwo die Kotaktadresse von Herrn Thome ?

Grüße Sylvia
 
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13.06.06
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Nahrungsmittel, die die Schilddrüsentätigkeit hemmen

Na, dann lag ich mit Kohl ja richtig. Zum Glück esse ich eh nicht viel Kohl. Maximal ein bis zweimal im Monat. Und Mandeln, Pinienkerne und den Rest auch kaum. Danke für den Link.
 
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13.06.06
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Hallo Rohi,

ich habe gestern eine Nachricht an Herrn Thome geschickt. Ich warte auf die Nachricht. Morgen fahre ich nach Kassel. Mein normaler Hausarzt macht momentan nichts.

Grüße

Peacock
 
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27.01.05
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Peacock schrieb:
Hallo Rohi,

Herrn Thome kenne ich nicht. Ich hatte mal Kontakt zu einem Orthemolekularmediziner, einem Psychiater aus Limburg. Bei ihm habe ich damals den Urintest machen lassen. Nur die Behandlung konnte ich nicht bezahlen. Ich werde mir mal das Buch bestellen. Gibt es irgendwo die Kotaktadresse von Herrn Thome ?

Grüße Sylvia
Hallo Peacock,
könntest du mir vielleicht die genaue Adresse dieses Psychiaters mitteilen?
Was würde denn die Behandlung dort kosten?
 
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13.06.06
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Er heißt Dr. Wenzel und ist in Limburg tätig. Du mußt mal im Telefonbuch nachschauen, denn er ist umgezogen. Er ist ein Experte auf dem Gebiet der Orthomolekularmedizin. Die Behandlung kostet relativ viel Geld. Mit ihm konnte ich nichts verhandeln. Außerdem war er bei mir der Meinung, dass ich psychisch Krank bin, was ich nicht glaube. Ich habe zwar Probleme, aber meine seelischen Probleme bereiten mir keine Sorgen. Ich fühle mich körperlich krank. Es ist Geschmacksache was man macht. Kompetent ist er jedenfalls.

Grüße

Sylvia
 
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