Preiswerter Luftreiniger selbstgemacht (gegen Ruß, Keime, Staub und Pollen)

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mehr als 20 Tage ansteckend bleiben können

wie sieht das aus, wenn man seine maske (blaue einmalmaske) einige tage auslüften läßt und dann wieder trägt ?
bisher wurden viel kürzere überlebenszeiten der viren angegeben und da hab ich mich mit 10 tage lüften lassen sicher gefühlt.

die waschbaren stoffmasken vertrag ich nicht und jeden tag eine neue maske ist viel zu teuer. außerdem gibt es den laden, in dem ich die brauchbaren masken gekauft hab, nicht mehr und versuche mit anderen masken sind schiefgegangen, die enthielten alle irgendwelche üblen chemikalien.


lg
sunny
 
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Auf glatten Oberflächen wie Handy-Displays und Bankautomaten können die Viren bis zu 28 Tage überleben, auf porösen Oberflächen wie deinen Masken aber nur viel kürzer. Mit 10 Tagen Lüftdauer müsstest du auf der sicheren Seite sein.

Quelle:
 
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Die Effizienz bei H14 Filtern liegt bei 100nm bei 99.(9)75%. Das Coronavirus hat diese Größe.
Durchflutschen tut da also eher nichts.
Wenn du meiner Aussage nicht traust dann recherchiere wie groß das Coronavirus ist und lass dir das Prüfzertifikat eines H14 Filer von einen Zulieferer geben.

Das kleinste Viren(bestandteile) noch 20 Tage danach Leben ist nicht wahr. Viren brauchen eine lebende Zelle um zu überleben. Je nach Viren sind da Stunden bis wenige Tage. (zumindest laut der gängigen Literatur ( keine Mondliteratur die extra für Corona "verändert" wurde). Ich betone. In der freien Natur. Nicht im Reagenzglas.

Ein H14 Filtersystem mit einer angemessenen Luftwechselrate funktioniert zu 100%.
Auch ohne 100°C Desinfektion.
 
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Du hast recht, die HEPA-14-Filter können Viren zurückhalten. Leider sind sie sehr teuer und setzen sich schnell zu. Jede echte Desinfektionsmethode dürfte da viel preiswerter sein.

Viren leben eigentlich gar nicht (sie haben keinen Stoffwechsel und können sich nicht aus eigener Kraft vermehren). Ein Virus ist ein Stück Gen-Code in einer Eiweißhülle. Es muss also heißen:

Auf glatten Oberflächen wie Handy-Displays und Bankautomaten können die Viren bis zu 28 Tage ansteckend bleiben.
 
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Deswegen schaltet man vor H14 Filter F7 - F9 Filter vor. Vor der F7 - F9 Filter wird nochmals ein G3/G2 Filter vorgeschaltet damit die Standzeit maximiert wird.

Weil Viren "28 Tage überleben" bedeutet es nicht das man sich nach 28 Tage noch infizieren kann.
Es gilt noch immer der Grundsatz das die Virenlast benötigt wird um infiziert zu werden.
Da die Viruslast variiert des Gebrauchsgegenstände von Stunde zu Stunde/ Tag zu Tag ist diese Zahl uninteressant.

Es würde mich nicht überraschen wenn ein anderes Coronavirus worum man sich 100 Jahre nicht gekümmert hat eine ähnliche Überlebenszeit hat. Aus dem was mir mein Biochemiker erklärt hat, ist das Coronavirus nichts besonderes. Gabs alles schon. Nur in anderer "Form".
 
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Quelle? Du solltest dir angewöhnen, immer die Quelle für irgendwelche Behauptungen anzugeben. So wie alle anderen auch.
 
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Mit 10 Tagen Lüftdauer müsstest du auf der sicheren Seite sein.

danke für die auskunft. :)

ich bin zwar bzgl. corona nicht ängstlich, aber schon etwas vorsichtig, zumal mein immunsystem durch den crash auch sehr gelitten hat.

luftfilter selbst bauen möchte ich auch gern können. früher hab ich zwar vieles selbst gemacht, auch meine autos repariert, klingelanlagen installiert usw., aber mit filtertechnik kenn ich mich überhaupt nicht aus.

und die fertig gekauften sind leider sehr teuer. ich hab eigentlich einen guten, aber der ist schon so alt, daß alle filter ausgetauscht werden müßten und das kostet fast so viel wie ein neues gerät.

er steht also nur nutzlos rum. genauso wie meine spülmaschine, die pünktlich sofort nach ablauf der garantie kaputtgegangen ist. wahrscheinlich nur eine kleinigkeit, aber handwerker sind hier furchtbar teuer.
im nächsten leben werd ich allroundtechniker. :giggle:


lg
sunny
 
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Quelle? Du solltest dir angewöhnen, immer die Quelle für irgendwelche Behauptungen anzugeben. So wie alle anderen auch.
Ich bin nicht dazu verpflichtet.
Und falls du es noch nicht bemerkt haben solltest befässt du dich seit Tagen mit den Dingen die ich auf Seite 2 geschrieben habe die du nie wahr haben wolltest. Besser noch, du bestätigst mit deinen Worten sogar teilweise das was ich seit 15 Seiten schon geschrieben habe.

Ich habe dir schon mal geschrieben. Wenn du mir nicht glaubst schreibe Mails an Zulieferer, Industrie und Handelskammer oder sonstige Ansprechpartner um meine Behauptungen zu verifizieren.

Luftreiniger bauen ist kein Ding.

Schritte:
Googlesuche nach dem abgesaugten Schadstoff.
Rauminhalt ermitteln
Luftwechselrate und Strömungsgeschwindigkeit ermitteln
Filter kaufen
Motor kaufen ( möglichst überdimensioniert mit Frequenzumrichter oder Drehzahlregler mittels Poti)
Alles zusammenstecken und mit Klebeband verbinden
Gerät aufstellen
und
testen ( dazu bedarf es einen Partikelmesser sowie ein Anemometer)

Damit man die gebaute Anlage auch vermessen kann.

In Summe ist das aber um ein vielfaches teurer als ein anständiges Gerät. Und man verbraucht nicht 1-2 Tage für die Recherche und Planung.

Filtertechnik ist nicht gerade etwas was man Mondwissenschaft nennt. Die Informationen sind einfach bei Google zu finden.
Die Hersteller sind Auskunftsfreudig weil Industrieanwendungen und Ahnung ( ganz im Gegenteil zu Chinabauteilzulieferer ala Otto, Real oder sonstige Vollsortimenter(discoutner).

Als Gelernter wie ich, hat man es natürlich einfacher weil man Tabellen hier hat und es mal in der Ausbildung gelernt hat.

Wer keine Lust auf Googlen hat wie man eine RLT baut, der liest sich einfach den Link auf Seite X durch und ist fachkundig.

Wer keine Lust hat das Rad neu zu erfinden sodass Fehler minimiert werden, der baut einfach Profigeräte nach.
 
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Meine fast fertige Anlage habe ich jetzt mal vorgestellt. Inkl. Messungen.
 
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In Summe ist das aber um ein vielfaches teurer als ein anständiges Gerät.
Das ist eines der Probleme mit deiner Filter-Technologie. Wie teuer ist dich denn der Aufbau deiner Anlage gekommen und wieviel Zeit hast du investiert? Wie hast du den Lärmschutz realisiert? Was kostet dein Filterstack und wie oft muss er ausgetauscht werden? Und wie hoch ist der Stromverbrauch?

Wenn ich die Interviews mit Prof. Kähler verlinke, heisst das nicht, dass ich seine Lösung für die beste halte. Ich bin vielmehr froh, dass sich überhaupt ein Profi um das Thema Luftreinigung kümmert und entsprechende Tests und Versuche macht. Für mobile Luftreinigungsanlagen spricht, dass sie technisch ausgereift und sofort verfügbar sind.

Ich würde diese Anlagen auf jeden Fall mit Ionisatoren kombinieren. Die können sich die Kinder beim Werken auch selber basteln, das ist ein guter Einstieg in den Umgang mit Bohrmaschinen und Niederstromtechnologie. :cool:
 
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Die Anlage hat etwa 3000-4000€ gekostet. Also genauso wie ein Trotecgerät mit entsprechender Leistung.
Aber, das Trotecgerät ist nicht Stufenlos regelnbar. Die Filterfläche ist deutlich geringer und mit den Trotecgerät kann ich meine Kabinen nicht anschließen. Hätte ich das Geld auf einmal gehabt, hätte ich mich auch gegen Trotec entschieden weil ich kein Platz habe.

Planzeit inkl. Recherche vielleicht um die 150h. Der Bau etwa 2-3 Wochen.

Der Stromverbrauch liegt bei rund 700w/h was mich aber nicht stört. Wenn ich richtig Fräse, also mit allen 3 Maschinen dann zieh ich rund 10Kw aus der Dose. Da kommts auf 700W nicht mehr drauf an. Und solange die Sonne scheint sowieso egal da eine 7Kw Solaranlage aufm Dack platziert wurde.

Der H13 Filter ist schon über 2 Jahre alt. Die anderen Filter etwas über ein Jahr und sind noch brauchbar.
Lärmschutz gibt es nicht, ist auch nicht nötig. Das Fräsen der Maschinen ist lauter als die RLT.
Auf vollast sollte man schon Gehörschutz tragen, da der Lüfter nur auf 60% läuft ist es erträglich.
Aber wie gesagt: das ist etwas für eine Werkstatt, nichts für das Wohnzimmer.

Die Filterkosten sind egal. Das sind vielleicht 10-20€ pro Monat. Diese Kosten wird man aber zu Hause nicht haben da zu Hause die Schadstoffe vermutlich um Faktor 100 oder mehr höher sind.

Das Thema Absaugen von Schadstoffe ist nichts neues. Insbesondere absaugen von biologischen Erregern wie Bakterien und Viren. Das gab es alles schon. Daher gibt es auch DIN und EU-Normen die teilweise Jahrzehnte bestehen und idR nur geringfügig angepasst werden. Von dem was ich sehe, wird es keine Anpassungen dieser DIN/EU Normen wegen Coronageben. Das Absaugen von Viren ist anspruchslos und ohne Probleme machbar.
Egal ob in Labore, Op's Wohnungen oder öffentlichen Einrichtungen.

Wie bereits mehrfach erklärt gibt es keinen Vorteil einen Ionisator zwischen zu schalten.
Alles was im Filter landet bleibt auch da solange der Filter nicht durchbricht. Und das wird mit einer sachgemäßen Verwendung gewährleistet. Unter anderen auch deshalb habe ich heute alle Druckschalter montiert.
Ich hoffe die LED's Leuchten kommen diese woche, dann kann ich kommendes WE diese anschließen und testen ob bei Drucküberschreiteung ( wo der Filterdurchbruch droht) funktioniert.
 
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Ein Ionisator vernichtet nicht nur Keime und entstaubt die Luft, sondern baut auch Gerüche und giftige Gase ab. Diese Anionen- und Kationeneffekte lassen sich in einer Reaktionskammer durch einen hohen Ozonanteil noch verstärken. Das werde ich demnächst mal ausprobieren. :geek:
 
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Laut EN1822 kann ein H13 Filter doch bis auf 0.01µ effizient filtern.
Dazu gehört dann auch das Coronavirus.


E10>= 85%Tonerpartikel5 - 20 μm
E11>= 95%Ölnebel0,3 - 5 μm
E12ISO 25 E>=99,5%Bakterien0,2 - 25 μm
H13ISO 35 H>= 99,95%Tabakrauch0,01 - 1 μm
H14ISO 45 H>= 99,995% Blaurauch


Das bedeutet:
für 130€ nen Lüfter, nen 70€ H13 Filter drantackern, + eine G4 Filtermatter für 10€ draufpappen. Fertig.
Sieht dann aber auch natürlich aus wie Pub. Damit wären laut dieser Publikation alle Probleme gelöst.


Bei 20m² @ 2.5m Deckenhöhe hätte man 50m³. Multipliziert mit einer Luftwechselrate von 6 ergäbe 300m³/h an Volumenstrom. Für Summe 210€. Mehr brauchts dafür nicht. Für nen kleines Restaurant: in jeder Ecke eins ergeben 840€. Und das Ding läuft. Im Mittelgroßen Restaurant stellt man eben in jede Ecke 2. Preisleistungs super. Wartung einfach und relativ günstig da man nur alle paar Monate die G4 Matte tauschen muss. Der H13 Filter hält ewig.
Für zu Hause kannst son H13 Filter sicher locker 2 Jahre verwenden.

Halte ich für wesentlich vernünftiger als ne Dunstabzugshaupe. Ich habe da so meine Zweifel wie gut die (End)Filter wirklich sind. Dazu bräuchte ich ein Zertifikat des Filters nach EN1822.
 
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Bau doch mal so ein Gerät. :) Oft übersieht man ganz Offensichtliches, wenn man die Nase nur in irgendwelche Normen und Vorschriften steckt. Wie sieht es beispielsweise mit der Lautstärke aus? Ist das Ding überhaupt wohnraumtauglich? Ist es schlafzimmertauglich? Wie aufwändig und teuer wird ggf. eine Lärmdämmung? Und so weiter ...
 
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Ich habe son Ding in etwas größerer Dimension in meiner Werkstatt verbaut.
Mit entsprechend großen Lüfter ist es akustisch erträglich.
Normen sind etwas für gebildete die keine Lust auf Try & Error haben.
Normen haben schlaue Köpfe erstellt die davon idR Ahnung haben.
Die haben wesentlich mehr Hirnschmalz und technologische Power als unsereins.
Das fängt schon mit einen Elektronenmikroskop an. Sowas hat nicht jeder im Keller.
 
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da gibt es die h13 filter schon für 9,99 und 19,95 usw.
taugen die was ?



ich hatte jahrelang einen luftreiniger, der eigentlich rel. gut war, aber nicht so gut wie hier nötig und die ersatzfilter sind zu teuer.


jetzt hab ich mal bei amazon geschaut und sowas o.ä. käme evtl. frage.

läßt sich komischerweise nicht verlinken.

luftreiniger allergie für 119,99 .


lg
sunny
 
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Du musst aber dazu auch das passende Gerät kaufen. Einfach einen H13-Filter mit einem Riesenlüfter zu verbinden funktioniert nicht, weil die Filtergröße zur Leistung des Lüfters passen muss.

Alle diese Luftreiniger für den privaten Wohnraum haben nur recht schwache Ventilatoren verbaut, die bei Weitem nicht den Luftumsatz bringen, den knuddz sich vorstellt. Dafür sind sie leise und schlafzimmertauglich.
 
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Du musst aber dazu auch das passende Gerät kaufen. Einfach einen H13-Filter mit einem Riesenlüfter zu verbinden funktioniert nicht, weil die Filtergröße zur Leistung des Lüfters passen muss.

Achja? Ich habe doch gezeigt das es geht. Die Kunst ist einfach einen überdimensionierten Ventilator zu verwenden und den möglichst weit runterregeln bis der Volumenstrom passt.
Aber wenns um Ökonomie geht, hast du recht. Okönomisch kann aber nur ein Spezialist eine Anlage planen. Da kommt man aber für einfache Geschichten nicht unter 3 Riesen weg. Also macht mans lieber selbst mit einen Drehzahl gesteuerten überdimensionierten Lüfter.

Alle diese Luftreiniger für den privaten Wohnraum haben nur recht schwache Ventilatoren verbaut, die bei Weitem nicht den Luftumsatz bringen, den knuddz sich vorstellt. Dafür sind sie leise und schlafzimmertauglich.
Ich stell mir nichts vor. Ich bediene mich den Vorschriften. Und doch, es gibt private Luftfilter die leise und potent sind für den einfachen Wohnraum. Kosten aber.

Wer um die 200-250€ ausgeben kann und will, kann es mit meinen Vorschlag probieren. 300er Ventilator, Drehzahlsteuert, H13 Filter + G4 Fitlermatte in Meterware zusammentüdeln. Ist nicht hübsch, aber akustisch vertretbar und mit Sicherheit ausreichend vom Volumenstrom und Filterleistung.
 
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