Preiswerter Luftreiniger selbstgemacht (gegen Ruß, Keime, Staub und Pollen)

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Ich wohne direkt an einer Hauptverkehrsstraße, wo das Lüften ein echtes Problem wegen der hohen Luftverschmutzung ist. Direkt vor meinem Balkon ist obendrein eine Bushaltestelle, wo die Busse im 5-Minuten-Takt anhalten und Dieselmief verbreiten. Bisher habe ich einen Ultraschall-Luftbefeuchter mit Ionisator im Einsatz, der auch einen guten Job macht. Durch die Beschäftigung mit verschiedenen Luftreinigertypen habe ich aber Lust bekommen, weitere Filtertypen auszuprobieren und mir selber ein möglichst preiswertes und professionelles Gerät zu bauen. :geek:

Beim Recherchieren über Luftfilter bin ich auf die Ölbadluftfilter gestoßen. Dieser Filtertyp wurde bis in die 1970er im Automobilbau als Luftfilter für Vergaser eingesetzt, z. B. beim VW Käfer. Heutzutage findet man ihn noch in Baumaschinen und Traktoren. Das Besondere ist, dass Ölbadfilter nicht wie Papierfilter ausgetauscht, sondern nur gereinigt werden müssen, und außerdem sehr viel mehr Dreck aufnehmen können. Ich habe mich für ein preiswertes Traktorenmodell entschieden, das zusätzlich einen Zyklonfilter für den Grobstaub vorgeschaltet hat. Diese Kombination ist besonders sauber (99% aller Partikel > 1 µm werden herausgefiltert) und wartungsfreundlich: Ich rechne damit, dass der Ölbadfilter nur alle 5 -10 Jahre mal gereinigt werden muss.

Aufbau eines Zyklonfilters (Vorfilter):

Snorkel_4x4_prefilter_cyclonic.png

Beim Zyklonfilter wird ein künstlicher Luftwirbel erzeugt, der größere Partikel ab 10 µm (1/100 mm) durch die Fliehkraft in eine Sammelkammer schleudert. Dieses Filterprinzip wird auch bei beutellosen Staubsaugern angewendet.

Aufbau eines Ölbadfilters (Hauptfilter):

Oelbadluftfilter_Krone-Filtertechnik.jpg

Die angesaugte Luft prallt zunächst senkrecht auf die Oberfläche des Öls, wodurch schon mal die schwereren Partikel kleben bleiben und zu Boden sinken. Danach zieht die Luft durch ein Gittergeflecht, das ebenfalls mit Öl benetzt ist, und verliert dort, was noch übrig ist an Schmutz.

Mein Luftfilter:

standard-69011201_2.jpg


Das Modell, das ich jetzt bestellt habe, stammt aus einem polnischen Traktor, dem Ursus C-385, und kommt auch gleich mit passendem Zyklon. Der Dieselmotor dieses Traktors hat einen Hubraum von 4,5 l und sein maximales Drehmoment bei 2200 U/min, dabei saugt er ca 300 m³ Luft pro Stunde an. Der Filter wird auf diese Leistung abgestimmt sein. Zufällig habe ich noch einen Rohrlüfter, der 400 m³/h schafft. Rein rechnerisch müsste das passen, aber es hängt vom Luftwiderstand des Ölbadluftfilters ab, wieviel davon verloren geht. Wenn die Leistung zu sehr in den Keller geht, bricht der Luftwirbel des Zyklons zusammen und die Filterleistung verschlechtert sich. Es bleibt also spannend ... ich werde weiter berichten, sobald die bestellten Teile da sind. :cool:
 
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24.02.18
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Hallo,
für dein Vorhaben brauchst du eine Luftwechselrate von ca 5. Ergo
Bei 20m² a 2.5m Deckenhöhe brauchst du ein Volumenstrom von 250m³/h.
Vermutlich schafft der 400m³/h Lüfter das nicht. Filter wirken sehr restriktiv.

Zyklon als Vorabscheider ist ok. Die Filterleistung von Zyklons liegen bei 1µ bei knapp unter 50%.
Was dein Traktorefilter zu leisten vermag ist mir unbekannt. Der muss um Faktor 50 kleinere Partikel filtern.
EndHepafilter in Staubsauger haben die Kategorie H13. Die filtern 99,9% der Partikel bis 0.3µ.
Alles andere darunter geht Abscheidemäßig dramatisch nach unten.
Wenn der Traktorfilter nur unzureichend filtert, würde ich für den Endfilter (H13) noch einen Vorfilter F9 einbauen (auch wenn ich weiß das du keine konventionellen Filter magst).
KFZ Abgase gehen runter bis auf 0.04µ. Manche Quellen geben sogar an bis 0.01µ. Ohne Aktivkohlefilter kommt man dem nicht bei. Das baut wohl aber niemand in Lüftungsanlagen in Wohnhäusern ein. Auch bei Allergikern nicht.

Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, kommst du vermutlich nicht um Aktivkohle drum herum. Der will aber auch einen H13 als Vorfilter. Als Luftgeschwindigkeit sollte sich 6-8m/s bewähren.

Je nach dem wie groß das zu filternde Zimmer ist würde ich ich eine Lüfterleistung von etwa 200-400W vermuten. Optimalerweise Regelbar damit du A die Strömungsgeschwindigkeit sowie B das Volumen einhälst. Wenn du letzteres überschreitest ist es egal. Eine Luftwechelrate von 7 oder 10 schaden höchstens deinen Ohren. Wenn ich du wäre, würde ich den Lüfter deutlich überdimensionieren da du ihn langsamer drehen lassen kannst. Dein Vorhaben Luft zu filtern wird dadurch deutlich leiser. Meine Gehörschwelle läge so bei 45dbA max. Alles darüber empfinde ich als sehr störend.
 
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Hallo knuddz,

vielen Dank für dein Interesse und deine kompetenten Hinweise. Man findet nicht allzu viel Infos über Ölbadluftfilter im Internet. Der Luftwiderstand soll geringer als bei vergleichbaren Papierfiltern sein, das stimmt mich schon mal hoffnungsfroh. Der Zyklon ist recht groß und auf Grobstaub ausgelegt, d. h. er wird auch nur einen geringen Widerstand haben. Wenn ich die 300 m³/h Luftdurchsatz schaffe, habe ich sogar eine optimale Luftwechselrate von 6 bei meinem Zimmer (16 m²), aber mit weniger könnte ich auch gut leben. Notfalls muss eben ein größerer Rohrlüfter her.

Der Ölbadluftfilter soll auf 98,5% Filterleistung bei Partikeln > 1 µm kommen, zusammen mit dem Zyklon sind es dann ca 99%. Noch kleinere Partikel kann ich mit meinem Ionisator ausfällen. Das ist jetzt erstmal der Grundaufbau des Systems. Wenn das funktioniert, kann ich ggf. weitere und feinere Filter einbauen. Einen UV-C LED-Strip zwecks Entkeimung habe ich schon da, über einen Aktivkohlefilter als Abschlusselement denke ich gerade nach.

Viele Grüße! :)
 
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24.02.18
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Ich bezweifel nicht das das eine oder andere Einzelbauteil funktioniert. Auch hinsichtlich UV-C LED Stripe.
Aber wie bei Supplements, macht die Dosis die Wirkung.
Ich bezweifel das man so wie es sich gehört mit LED Stribes entkeimen kann. Es fehlt schlicht an Power.
Nicht umsonst gibt es keine LED Stripe Vitamin D Lampen. Und selbst mit Röhre, um die 60W sind umstritten.
Wegen dieses Hintergrund bin ich diesbzgl. skeptisch.

Wie erwähnt ist 1µ bei den Emissionen die du filtern möchtest nicht ausreichend. Ich würde sagen, besser als gar nichts. Aber noch ein Stück weit entfernt von Professional. Wenn man nichts berechnen kann, geht alles nur über Try and Error, oder eben durch " besser überdimensioniert bauen" und hoffen das es reicht.

Wirklich ans Herz legen kann ich dir auch ein Druckdifferenzwächter den du mittels Kenngrößen einstellen kannst sodass er dir anzeigt wann ein Filterwechsel/Filterreinigung nötig ist.

Die wirklich fiesen Stäube sind jene unter 1µ die sich in die Alveolen festsetzen. Wenn man jenes baut, sollte man noch ein paar 100€ in die Hand nehmen und den Bereich von 0.01µ - 1µ auch mit filtern. Aktivkohlefilter in dieser Liga sind mit rund 100€ recht günstig. Auch ein H13 Filter mit 50€ ist noch bezahlbar. Da jene aber den Druck dramatisch verringern bedarf es an einen größeren Lüfter. Eines meiner 150P Lüfter (50W [vergleichbar mit dem was du zu Hause hast]) war für einen H13 Filter vom Volumenstrom her zu schwach. Ich musste zwei in Reihe schalten.
 
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Ausbaufähig ist das Ganze immer, ich erwarte gar nicht, dass ich im ersten Schritt alles richtig mache. :cool:

Einen Druckdifferenzwächter brauche ich nicht, weil sich weder der Zyklon noch der Ölbadluftfilter zusetzen können. Der Widerstand vergrößert sich nicht über die Zeit wie bei normalen Filtern, wo die Poren nach und nach verstopfen. Der Zyklon muss von Zeit zu Zeit geleert werden, wenn man's vergisst, landet der Staub eben im Ölfilter. Das ölbenetzte Drahtgeflecht im Ölfilter ist selbstreinigend (herabfließendes Öl spült die Partikel in die Auffangwanne, während die heraufströmende Luft durch mitgenommene Öltröpfchen den Drahtfilter feucht hält).

Desinfektionslampen und -boxen mit UV-C-LED-Lampen werden fleißig verkauft und verbrauchen extrem wenig Strom. Sie treffen den wirksamen Wellenbereich sehr genau und produzieren dabei kein Ozon. Möglich, dass das ein Fake ist, aber ich glaube das nicht.
 
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24.02.18
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Nenne mich altmodisch. Bei den Hanfbauern und Tomatenzüchtern, werden noch immer Glühlampen eingesetzt wenn der Ertrag auf Maximale Masse ausgelegt ist. In Fritteusen, werden noch immer Röhren eingesetzt, in Solarien, im Medizinischen Bereich ect. pp.

Wie erwähnt sind schon "kraftvolle" Röhren in der Beweislage je nach Anwendung grenzwertig. LED Stripes sind in diesem Sinne nicht besser. Das zeigt die praktische Anwendung bei Tomaten und Cannabiszüchtern sowie die Verwendung von Röhren und Lampen in anderen Bereichen.

Bei Vitamin D Lampen soll man täglich 20minuten mit 60W duschen. Ähnliche Anwendungsfälle gibt es auch bei Hauterkrankungen. Je nach Power, benötigt man somit entsprechend Zeit zur Wirkung. Ich glaube nicht an Homäopathie in der Medizin, und in der Technik schon gar nicht. Wenn diese Stripes in der Medizin und in anderen Bereichen eingesetzt werden, werde ich hellhörig. vorher gibts allen Grund die Finger davon zu lassen.

Wenn ich sowas baue, gucke ich mir immer fertige Produkte an und schaue wie die das gelöst haben. Dann denke ich nach und baue das sinnvolle nach. Als Hobbyist, hat man es schwer das Rad neu zu erfinden. Warum keine mechanischen Filter eingesetzt werden ist mir ein Rätsel. Die Standzeit reicht je nach Größe etwa 6-12 Monate. Das passt schon. Aktivkohlefilter, kann man aufbereiten lassen.

Die Druckdifferenzwächter sind für die konventionellen filter die nötig sind Partikel unter 1µ zu filtern. Nicht für einen Zyklon.
 
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wenn man so etwas selbst bauen kann, ist das natürlich super, weil gute filter für große räume teuer sind.

z.b. der, der in deutschland aber z.zt. nicht lieferbar ist.



für kleine räume gibt es auch einen preiswerten filter (ca. 279,-) mit aktivkohle und hepafilter (beides nötig, wenn es wirklich effektiv sein soll).
wobei das aktivkohlevlies nicht reicht, es muß schon die zusätzliche patrone sein.
ich hab den schon lange in einem raum, der ca. 16 qm groß ist und da reicht er nicht nur um pollen, staub usw. wegzufiltern, sondern auch div. gerüche von abgasen, parfümstoffen, kohlkochgeruch von den nachbarn usw.



lg
sunny
 
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Das erste Gerät ist wirklich gut, wobei der Hepafilter gar keinen Vorfilter hat. Hätte ich zugunsten der Filterstandzeit aber gemacht. Auch wenn es nur ein G4 Vliess wäre.

Das Zweite Gerät ist nur für Autos, nicht für Räume. 60m³ entspricht einen Raum von 2.6x2m bei Deckenhöhe 2.3m und Luftwechselrate von fünf. Also 5.2m². Selbst bei einer Luftwechselrate von nur 50% was nicht empfohlen ist, kommt man nur auf 10.4m². Ich würde 2 davon ins Zimmer stellen.

Wenn das Vliess wirklich richtig abdichtet, ist es ok. Die Standzeit des Filters ist nur deutlich geringer wie eine Patrone. Aber das ist okey.

Die Geräte sind gut und halte ich für tauglich. Preislich auch voll überzeugend wenn man sich die Einzelkomponenten zusammenkaufen müsste und dann noch der ganze Hirnschmalz, Experimente und die ganze Bauerei.
 
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Die Geräte sind gut und halte ich für tauglich. Preislich auch voll überzeugend wenn man sich die Einzelkomponenten zusammenkaufen müsste und dann noch der ganze Hirnschmalz, Experimente und die ganze Bauerei.
Es ist klar, dass man mit einem Luftreiniger von der Stange nicht viel verkehrt machen kann und kein großes Risiko eingeht. Sunny's Luftreiniger sind sogar noch recht teuer für das, was sie bieten. Neulich habe ich ein Gerät für 99,- € gesehen, das so ziemlich alles an Filtern verbaut hatte, was es am Markt gibt: HEPA, Aktivkohle, UV-C (Röhre) und Ionisator.

Mit meinem Selbstbau-Luftreiniger verfolge ich andere Ziele:
  • Leistungsfähige, robuste und langlebige Hardware: Filter und Lüfter sind für den industriellen Dauereinsatz konstruiert und werden jahrzehntelang problemlos funktionieren. Die Billig-Luftreiniger aus Fernost machen dagegen meist kurz nach Ablauf der Garantiezeit schlapp.
  • Geringe Anschaffungskosten: Bis jetzt habe ich weniger als 200,- € investiert. Gebraucht wird es Lüfter und Filter noch preiswerter geben.
  • Keine Folgekosten durch teure Filter: HEPA- und Kohlefilter müssen alle halbe Jahre ausgetauscht werden, die Preisspanne reicht von nicht gerade billig bis krasse Unverschämtheit. Das will ich nicht.
  • Cooles Design: Wahrscheinlich hat kein Mensch auf der ganzen Welt einen antiken polnischen Traktorluftfilter als Luftreiniger in seinem Zimmer stehen. Ich werde kein Gehäuse drum herum bauen, sondern den Aufbau direkt an die Wand schrauben, als Steampunk-Kunstwerk sozusagen. :cool:
 
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24.02.18
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Jetzt übertreibst du da ein bisschen.
An so einen Filter kann nichts kaputt gehen. Das sind brüstenlose Asynchronmotoren, die halten 100 Jahre.
Das man Filter wechseln muss, ist ohne hin klar. Der Vorteil an solchen Fertiggeräten ist eben das sich andere den Kopf darüber zerbrochen haben und garantieren das es im Rahmen seiner sachgemäßen Verwendung auch tatsächlich funktioniert. Bei deinen Gerät bin ich mir noch unschlüssig ob überhaupt noch sachgemäß im Bereich 0.3µ gefiltert wird. Geschweige denn darunter. Leistungsfähig, sehe ich bis hier hin leider auch noch nichts.

Das was wirklich teuer ist, sind Behandlungskosten weil man sich in falscher Sicherheit wiegt.

Das ein Luftreiniger für 99€ mit 3 Filterstufen sachgemäß für Räume eingesetzt werden kann, halte ich für ein Gerücht. Wie eben schon mal vorgerechnet bedarf es einer Luftwechselrate von Minimum 4. Mit Offset, weil Druckverlust durch zusetzen des Filters, besser 5 oder mehr.

Kohlefilter müssen nicht zwingend alle halbe Jahr getauscht werden. Das kommt auf die Staubbelastung drauf an, die du mittels spezieller Messapparatur messen könntest ( was eigentlich auch Pflicht, da erst nach erfolgter Messung geprüft werden kann welche Filterklasse überhaupt nötig ist [ habe ich aber auch noch nicht machen lassen weil es mehrere Hundert € kostet]) und wie oft das Gerät an ist. Daher habe ich auch dazu geraten einen Druckdifferenzwächter zu kaufen. Die sind mit 50€ günstig und du bekommst 100% eine Warnmeldung wenn die Druckdifferenz erreicht ist -> Filter wechseln.

Ich weiß was du meinst. Anders ist cool. Selbst nachdenken schadet nicht. Aber unterm Strich macht die Industrie es so wie es die Industrie macht. Nämlich wirtschaftlich effizient und sicher. Speziell letzteres ist aus der Präsentation nun wirklich nicht gegeben. Wenn du wissen willst wie man es richtig macht, dann schau dir bitte die VDI 3803 an.

Wenn du einen guten Rat willst,
kauf dir für 200€ nen großen Aktivkohlefilter und ein G4 Vliess was du drüber spannst und schnall das Ding an deinen Lüfter dran. Damit hast dann minimum 2-3 Jahre Ruhe und liegst gut im Budget. Aber vor allem. Es ist Safe bis 0.0001µ. Ohne Nachdenken und Gefummel. Preiseinsatz 260€ inkl. Druckwächter. Damit ist zwar noch immer kein Volumenstrom und Strömungsgeschwindigkeit korrekt, aber zumindest bist du damit näher dran am Ziel.

Ich bin kein Experte, hätte aber einer werden können.
Ausbildung von 2002 - 2006 als Anlagen Mechaniker im Bereich der Industrie. Wir haben Reinraumlabore in Forschungseinrichtungen gebaut die Gasdicht sein mussten sowie andere Medizinische Krankenhäuser geplant und gebaut. 2017-2020 Planung und Errichtung einer eigenen Anlage mit 5 stufigem Filtersystem mit Luftwechselrate 10, und Aktivkohlefilter mit den entsprechenden vorgeschriebenen Volumenströme und Strömungsgeschwindigkeiten die für dieses Gewerbe vorgeschrieben sind. Ich kann dir nur empfehlen ( weil ich auch Fehler gemacht habe): Wenn es funktionieren soll, zuerst Bestimmung der Filterklasse, danach Bestimmung der Luftwechselrate und Strömungsgeschwindigkeit, dann horchrechnen welchen Rohrduchmesser und Lüfter du benötigst. Das spart, Kosten und Zeit und du hast mit 99% Wahrscheinlichkeit genau das, was du hier versuchst zu erreichen. In Summe wird dich dann so ein Selbstbau aber Minimum 1000€ kosten. Für das Geld kannst du dir ein Fertiggerät anschaffen.

Und wie destriktiv der Zyklon ist, wird sich auch noch rausstellen. Abluftanlagen mit diesen Geschwindkeiten und Volumen haben vermutlich wesentlich größere Eingänge als dein Saugstutzen deines Zyklons. Normale Rohrgrößen in diesen Bereich liegen bei 80-100mm.

Das ganze UV-C Kram ist eigentlich auch nur Marketing. wie erwähnt glaube ich nicht das es bei so geringer Power überhaupt einen Effekt hat und zweitens werden alle Bakterien bereits sachgemäß mit H13 Filter gefiltert. Die Viren die durch unser Fenster kommen, schaltet unser Immunsystem aus. Wäre es anders, bekäme man ja selbst in Großraumbüros Coronainfektionen. Was bis dato nicht nachgewiesen ist da die Konzentration in der Luft deutlich zu gering ist. Es fehlt schlicht weg die Virendichte. Die auch fehlen würde wenn man auf der Hauptstraße am Fenster wohnen würde was du unter anderen auch versuchst zu filtern.

Wenn ich dir noch einen guten Tipp geben darf. Platziere deine Apparatur so nach wie möglich an der Kontaminationsquelle (Fenster). Schadstoffe werden am effiktivsten lokal abgesaugt.

Dein Ölfilter, wurde für Motoren zugelassen, nicht für Wohnräume. Vielleicht werden durch den Druckluft sogar Ölpartikel ausgeblasen die die Luft kontaminieren? Ölnebel geht runter bis auf 0.1µ. Wenn irgendwo in einen Motor ein Ölfilm durch Aerosole drauf liegt wirkt das vermutlich noch schützend. In der Wohnung und in der Atemluft möchte ich so etwas aber nicht haben.

Und wenn du gar keine Arbeit und noch weniger Geld ausgeben willst, dann kauf das hier.

400m³ sowie ich gesehen habe inkl. Aktivkohlefilter für etwas über 80€! Sieht doof aus im Wohnzimmer, aber allemal besser als deine moderne Kunst.

Klugscheißmode off.

Lass mich mal bitte noch ein paar Worte über dein Ultraschall-Luftbefeuchter mit Ionisator verlieren.
Ein Ionisierer, ist perse etwas ausgezeichnetes da Ozon so gut wie alles killt, was es so am Leben gibt. Dazu gehören auch Menschen. Allerdings muss man keine Angst haben. Ozon verfällt in millisekunden oder Nanosekunden.
Sogesehen, wenn das vernebelte Wasser genügend Kontakt zu den produzierten Ozon hat, ist das ein perfektes Desinfektionsverfahren. Vermutlich wird aufgrund dessen kein LED Stripe UV-C eingesetzt. Allerdings würde ich prüfen ob die erzeugte Menge Ozon auch ausreicht um tatsächlich alle Schadstoffe zu killen. Das kann sein, muss aber nicht.

Ansonsten:
Man sollte mal darüber nachdenken was 1L/h oder mehr an Wassernebel in dem Wohnraum macht. Dazu gehören auch Verdunstungskühler.

Diese beiden Dinge würde ich, bevor ich mir so etwas anlege zunächst mal klären. Nicht alles was gut klingt, funktioniert auch. Siehe Gingkodragees aus Roßmann. Ja Gingko ist gut, aber auch nur dann in sachgemäßer Dosierung. Dann müsste man aber eine halbe Packung aus Roßmann pro Tag essen. Und nicht ein Dragee pro Tag.
 
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Luftbefeuchter mit Ionisatoren setze ich seit 10 Jahren regelmäßig ein. Diese Geräte sind sehr preiswert und leistungsfähig, für Allergiker auf jeden Fall zu empfehlen. Natürlich kann man damit auch Fehler machen und seine Bude in eine verkeimte Tropfsteinhöhle verwandeln. Aber wer nicht ganz doof ist, kommt damit schon klar. ;)

Wie schon in anderen Threads fällt auch hier dein negativer Ton und deine destruktive Grundeinstellung unangenehm auf. Daran würde ich unbedingt mal arbeiten. Dein technisches Verständnis schätze ich, aber mit solchen Meinungsäußerungen bist du in einem Selbstbauprojekt fehl am Platz. Kein Mensch arbeitet gerne mit Klugscheißern und Meckerlieseln zusammen, das kostet zu viel Energie und killt den Spaß am Experimentieren. Ich nehme also zur Kenntnis, dass du meinen Ansatz nicht so toll findest und dir selber lieber Fertigprodukte wie eine Dunstabzugshaube im Wohnzimmer installierst. Jedem das Seine, ich werde dieses Projekt genau so weiter verfolgen, wie ich es geplant habe. Einen Aktivkohlefilter kann ich jederzeit dranbauen, wenn ich mir die Luft noch nicht sauber genug sein sollte. Erst mal sehn ... :cool:
 
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Und wenn du gar keine Arbeit und noch weniger Geld ausgeben willst, dann kauf das hier.

400m³ sowie ich gesehen habe inkl. Aktivkohlefilter für etwas über 80€!
Ich finde, das Gerät sieht gar nicht mal schlecht aus, so Richtung Kubismus. Man könnte die Flächen bunt bemalen. :cool: Preis und Leistung sind auch super. Beachten sollte man aber, dass der Aktivkohlefilter für den Umluftbetrieb extra gekauft werden muss. Den gibt es für 10,- bis 25,- €, je nach Anbieter.

Ein Vorfilter für den Grobstaub fehlt leider. Kein Wunder, es ist ja auch eine Dunstabzugshaube, die normalerweise gegen Fette und Gerüche eingesetzt wird. Genau das ist das Problem bei meinem Anwendungsfall, denn die Luft von der Straße ist unglaublich staubig und würde den Kohlefilter in kurzer Zeit zusetzen und damit unbrauchbar machen. Vielleicht kann man noch ein G4-Filterflies vor den Kohlefilter hineinfummeln (das dann alle 2 Wochen gewechselt werden müsste). Das Erste, was ich also machen würde, wäre den Kohlefilter auseinanderzunehmen und einen Vorfilter hineinzubasteln, um das Ding wohnzimmer- und grobstaubfähig zu machen.
 
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Besser für staubige Umgebungen ist ein Staubsauger mit Zyklon und HEPA-Filtern geeignet, wer hätte es gedacht. :) Die gibt es auch schon unter 100,- €. Man kann einfach den Saugrüssel abmontieren und das Gerät nach dem Stoßlüften mit voller Leistung 10 bis 20 Minuten laufen lassen, um die Raumluft sauber zu bekommen. Der einzige Nachteil dabei ist die Lautstärke gerade bei den preiswerten Geräten. Aber funktionieren tut das. :sneaky:

Eigentlich ist es ungeschickt, erst verseuchte Luft in den Wohnraum zu lassen, um sie anschließend zu reinigen. Cleverer ist es, die Frischluft schon vorher zu säubern. Auch das geht mit einem Staubsauger ganz einfach: Zimmertür schließen, Fenster einen Spalt weit öffnen, den Rüssel des Staubsaugers aus dem Fenster hängen und das Ding volle Pulle losrödeln lassen. Nun wird die Luft gereinigt, bevor sie in das Zimmer kommt, und die verbrauchte Luft durch den Fensterspalt herausgedrückt. :cool:
 
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Ich finde, das Gerät sieht gar nicht mal schlecht aus, so Richtung Kubismus. Man könnte die Flächen bunt bemalen. :cool: Preis und Leistung sind auch super. Beachten sollte man aber, dass der Aktivkohlefilter für den Umluftbetrieb extra gekauft werden muss. Den gibt es für 10,- bis 25,- €, je nach Anbieter.

Ein Vorfilter für den Grobstaub fehlt leider. Kein Wunder, es ist ja auch eine Dunstabzugshaube, die normalerweise gegen Fette und Gerüche eingesetzt wird. Genau das ist das Problem bei meinem Anwendungsfall, denn die Luft von der Straße ist unglaublich staubig und würde den Kohlefilter in kurzer Zeit zusetzen und damit unbrauchbar machen. Vielleicht kann man noch ein G4-Filterflies vor den Kohlefilter hineinfummeln (das dann alle 2 Wochen gewechselt werden müsste). Das Erste, was ich also machen würde, wäre den Kohlefilter auseinanderzunehmen und einen Vorfilter hineinzubasteln, um das Ding wohnzimmer- und grobstaubfähig zu machen.
Hi,
mir wären die Kosten von 10-25€ für ein Filter alle halbe Jahr oder so angenehmer als eine hohe Bastelinvestition mit offenen Ausgang. Wenn es mehr ums basteln geht, ist ein Bastelprojekt vollkommen ok, dann aber bitte mit einen Ausgang der sichergestellt ist. Es sei denn das Geld sitzt locker und es ist egal.

G4 Filter sollte passen. Die sind gequetscht etwa 2.5mm dünn. Soviel Luft sollte noch sein. Der Preis für G4 Vliess ist sehr sehr günstig. Ob man alle 2 Wochen wechseln müsste vermute ich nicht. Ich selbst nutze diese Filter als Vorfilter in meienr ULTRAStaubigen Werkstatt. Ist schon 1 Jahr drinne. Ok, ich nutze es nur ein paar Tage im pro Monat. Die Staubbelastung sollte um Faktor 20-100 aber höher sein.

Es ist wirklich wichtig darauf zu achten das die Wechselrate erfüllt wird. Jeder Luftzug wirbelt Stäube auf die gefiltert werden sollten. Diese Stäube werden ohne Luftzug nicht aufgewirbelt. Ergo: Bei fehlender Luftwechselrate könnte die Belastung höher sein.

Würde ich mich daran wagen würde ich entweder eine teurere Aktivkohlefilterpatrone mit einen 250er oder 300er Rohrlüfter verwenden oder so eine Dunstabzugshaube.

Staubsauger ist zu laut. Vermutlich passt die Luftwechselrate auch nicht.
Luft filtern beim Einlass wäre super. Wenn ich das anstreben würde, würde ich es aber auch in Richtung professionell machen. Durchbruch, Lüfter rein, und dann mit der Aktivkjohlepratrone filtern. Abluft brauchst du nicht. Hast dann halt entsprechend einen kleinen Überdruck im Zimmer der durch sämtliche Ritzen entweicht. Was auch dazu führt, das nirgendwo Fremdluft (kontaminiert) angesaugt würde.

Darüber hinaus würde ich nachdenken welches Zimmer es gilt zu filtern. Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Ich meine Schlafzimmer da man da immer 7-9h schläft. Die Verweilzeit im Schlafzimmer ist vermutlich ähnlich hoch wie im Wohnzimmer. Wenn nicht sogar höher.
 
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Es ist wirklich wichtig darauf zu achten das die Wechselrate erfüllt wird. Jeder Luftzug wirbelt Stäube auf die gefiltert werden sollten. Diese Stäube werden ohne Luftzug nicht aufgewirbelt. Ergo: Bei fehlender Luftwechselrate könnte die Belastung höher sein.
Eine so große Luftwechselrate 24/7 aufrecht zu erhalten, kostet sehr viel Energie. Ich würde in Privaträumen entweder mit einer viel geringeren Luftwechselrate arbeiten oder das Gerät nach dem Stoßlüften nur eine gewisse Zeit laufen lassen. So machen es auch die meisten kommerziellen Luftreiniger.

Würde ich mich daran wagen würde ich entweder eine teurere Aktivkohlefilterpatrone mit einen 250er oder 300er Rohrlüfter verwenden oder so eine Dunstabzugshaube.
Die Kombination Rohrlüfter und Aktivkohlefilter ist ein Industriestandard und war tatsächlich Testsieger im Vergleich mit etablierten Luftreinigern von Philips, Dyson etc. Kleine Sets für normale Räume gibt es schon für ca 100,- €. Wenn man den Lüfter einfach auf den stehenden Filter aufpfropft, hat man schon einen Luftreinigerturm, der unten Luft ansaugt und oben saubere Luft ausbläst. :cool:

AKF.png

Staubsauger ist zu laut. Vermutlich passt die Luftwechselrate auch nicht.
Luft filtern beim Einlass wäre super. Wenn ich das anstreben würde, würde ich es aber auch in Richtung professionell machen. Durchbruch, Lüfter rein, und dann mit der Aktivkjohlepratrone filtern. Abluft brauchst du nicht. Hast dann halt entsprechend einen kleinen Überdruck im Zimmer der durch sämtliche Ritzen entweicht. Was auch dazu führt, das nirgendwo Fremdluft (kontaminiert) angesaugt würde.
So schlecht ist die Staubsaugervariante nicht. Sie ist ohne Investitionen für die Meisten verfügbar, außerdem lüftet man nicht stundenlang. Eine professionelle Installation mit Außenfilter, Mauerdurchbruch und Pipapo ist zwar technisch am sinnvollsten, aber sehr aufwändig und teuer.

Darüber hinaus würde ich nachdenken welches Zimmer es gilt zu filtern. Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Ich meine Schlafzimmer da man da immer 7-9h schläft. Die Verweilzeit im Schlafzimmer ist vermutlich ähnlich hoch wie im Wohnzimmer. Wenn nicht sogar höher.
Man sollte die Luft in jedem Raum, in dem man sich aufhält, sauber halten.
 
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Wie erwähnt macht eine Luftwechselrate von 2 oder 3 keinen Sinn da mehr Staub aufgewirbelt wird als überhaupt kurzfristig gefiltert wird. Eine geringe Luftwechselrate macht erst dann Sinn, wenn man sich nicht im Raum aufhält während gefiltert wird.

Kann mir kaum vorstellen das es für 100€ Aktivkohlefilter gibt mit entsprechenden Volumenstrom.

Die Staubsaugervariante ist sogar sehr schlecht. Weil der Wirkungsgrad sehr schlecht ist. Es erhitzt massiv den Raum mit den 1-1.5Kw Motor. Staubsaugermotoren haben zu kleine Turbinen und sind laut und für Behältnisse um 30-150L konzipiert. Nicht für einen Wohnraum.

Die Kosten für eine Durchbruchvariante ist nicht so Ultrateuer. Durchbruch ist in 2-3h erledigt. Gerät zur Miete pro Tag vielleicht 50-60€.
Rohr mit Mislefix einrahmen, Holzkeile zur Fixierung ins Loch, Rohr reinstecken und mit Bauschaum zuschäumen. Den Rest macht der Außenputz, Innenputz und ein bisschen Tapete/Farbe. Kostet in Summe etwa 100€ mehr, hat aber einen deutlichen Mehrwert.

Jeden Raum Luftfiltern wäre sehr teuer, und ehrlich gesagt gar nicht nötig. Wenn man das angehen möchte dann in Räumen wo man sich sehr lange aufhält. Schlafzimmer/Wohnzimmer. Niemand wird sich wohl Stundenlang im Klo oder Flur aufhalten, oder in der Küche. Und in der Küche hat man normalerweise eine Dunstabzugshaube.
 
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Meine Bastelinvestition Lufti ist gerade mit der Post gekommen. :love: Natürlich habe ich sofort Motoröl (5W40) in den Ölbadluftfilter eingefüllt und meinen 60 Watt Rohrventilator angeschlossen. :geek:

Laut Typenschild leistet der Ventilator nur 240 m³/h statt 400, das hatte ich falsch in Erinnerung. Ich war deswegen die letzten Tage in Sorge, ob da überhaupt noch Luft rauskommt, wenn ich Lufti anschließe. Aber der Ölbadluftfilter ist total gutmütig und bietet wenig Luftwiderstand. Beim Zyklon bin ich mir nicht so sicher, ob er so richtig funktioniert, aber das macht erstmal nichts.

Die Anlage funktioniert also und produziert einen kräftigen Luftstrom. Sie stinkt zwar im Augenblick noch nach neu, aber die Luft ist so sauber, dass meine Allergikernase komplett entspannt ist. :cool:

IMG_20200803_123359_6.jpg
 
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Wenn du willst kann ich dir mein Messgerät schicken. Dann kannst du den Volumenstrom messen.
Ich würde mir auch ein Stück G2 Vlies davor schnallen und mal ein paar Tage laufen lassen und prüfen ob Ölaerosole mit rauskommen. Bei 60W vermutlich nicht. Sicher ist aber sicher.
 
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Nachdem Lufti jetzt eine Weile vor sich hingeblasen hat, habe ihn noch mal auseinandergebaut und seine Filter gecheckt. Im Zyklon war Staub, er funktioniert also trotz des geringen Luftstroms. Und noch besser: Der Drahtfilter über dem Ölbad ist gut mit Öl benetzt, d. h. auch hier ist der Luftstrom ausreichend, um den Selbstreinigungsprozess des Filters in Gang zu setzen. 🤩🥳😎

Wenn du willst kann ich dir mein Messgerät schicken. Dann kannst du den Volumenstrom messen.
Danke für dein Angebot! Ich werde den Luftstrom mit einem 10 l Müllsack austesten: Einfach die Zeit messen, bis der Sack durch den Luftstrom aufgeblasen ist. Für meine Zwecke genügt das an Genauigkeit.

Ich würde mir auch ein Stück G2 Vlies davor schnallen und mal ein paar Tage laufen lassen und prüfen ob Ölaerosole mit rauskommen. Bei 60W vermutlich nicht. Sicher ist aber sicher.
Ich erwarte auch nicht, dass bei dem schwachen Gebläse Öltröpfchen durch 2 dicke Drahtfilter kommen können. Aber testen werde ich auch das.
 
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24.02.18
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Hausstaub ist für einen Zyklon keine Kunst. Das man dort etwas erkennt ist also normal. Speziell weil es sich um große Partikel handelt. alles unter 1µ ist schlimm weil Alveolengängig und nicht sichtbar. Das siehst du erst nach ein paar Wochen betrieb.

Ich bin skeptisch was den Ölfilter betrifft. Noch immer. Auch Professionelle Dunstabzugshauben mit 1000m³ und mehr haben Fettfangfilter (Drahtgeflechtfilter) verbaut und einen Aktivkohlefilter vorgeschaltet damit der Aktivkohlefilter nicht nach 2 Wochen zu ist und kleinere Partikel durch den Aktivkohlefilter zurückgehalten werden ( Gerüche).
 
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