Preiswerter Luftreiniger selbstgemacht (gegen Ruß, Keime, Staub und Pollen)

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Natron (Natriumhydrogencarbonat) ist harmlos und wird nicht sehr basisch. Es schäumt nicht, kann Fette lösen und Rost entfernen. Wenn man übersäuert ist, kann man sogar darin baden (50 - 100 g pro Badewanne). :geek:

Aber im Grunde kann man die Reinigungsnummer auch gleich ganz weglassen. Das war jetzt nur durch die falsche Ölwahl notwendig. Im Ölbadfilter landen nur winzige Partikel, die sich zum Großteil am Boden der Ölwanne absetzen. Einfach altes Öl raus, Wanne säubern und neues Öl rein. :cool:
 
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Was gibt's Neues in der Lufti-Welt? 🤖
  • Ölnebelverdacht: Heute habe ich mich auf die Lauer gelegt und Luftis Luftstrom auf ein Gefäß mit Wasser gerichtet. Wenn Lufti einen Ölnebel produzieren würde, hätten sich Fettaugen auf dem Wasser bilden müssen. Da war aber nichts, nicht einmal eine Ölschliere. Lufti ist also sauber. 😇
  • Wasserbadluftfilter: Mir ist Luftis Bergluft zu trocken, deswegen werde ich noch einen Wasserbadluftfilter als Abchlusselement dranbasteln. Der funktioniert genauso wie der Ölbadluftfilter, nur eben mit Wasser. Damit könnte ich die Luftfeuchtigkeit regulieren, hygrophile Geruchsstoffe ausfiltern und diverse Luftkosmetika einbringen (z. B. ätherische Öle, Meersalz, Natron usw.). :geek:
  • UV-C: Der angebliche UV-C-LED-Strip, den ich für 8,- € gekauft habe, ist ziemlich sicher ein Fake. Echte UV-C-LEDs sind im Augenblick noch sehr teuer, es muss sich also um einen Schwarzlicht-Streifen handeln. Damit ist das Thema UV-C für mich erst einmal erledigt. :poop:
  • Blasi: Wir warten weiter auf die Ankunft des Meisters der Winde, der Luftis Superkräfte entfesseln wird. Immerhin ist der Blasi-Tower schon eingetroffen. Aber mehr wird nicht verraten. :cool:🤖
 
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Auch wenn ich nicht alles teilen kann, werde ich den Thread weiter verfolgen und versuchen Impulse zu geben.

Der Ölnebelverdacht muss sich nicht zwingend innerhalb weniger Stunden verstreuen ;-)
 
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Und wo wäre dann das Problem? Jeder, der sich ein Spiegelei brät, bekommt mehr Ölnebel auf einmal ab als von Lufti in 100 Jahren. 🤭 Und Aktivkohle- oder Papierfilter, die sich zusetzen können, verwende ich nicht.

Bei harten Offroad-Einsätzen in Traktoren oder Baumaschinen kommt es schon mal vor, dass Ölbadluftfilter Öl spucken. Bei mir zu Hause steht Lufti aber immer gerade und muss auch nicht die Saugkraft von Dieselmotoren aushalten. Ich sage, da passiert nichts. :cool:
 
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Das Problem ist wie folgt: Spiegelei braten tut man übertrieben gesagt einmal täglich für 5-10 Minuten. Dort hat man auch eine Dunstabzugshaube. Weitet man die 5 - 10 Minuten in Stunden aus ( weil du ja Stunden im Raum bist), folgt daraus eine chronische Minimalbelastung die im Alter zu Problemen führen kann ( ähnlich chronische Vergiftungen die man auch erst im alter spürt). Dann kommt es zu Problemen mit den Lungen. Mehr dazu hier.


Nur weil nach 1 paar Stunden nichts zu sehen ist, bedeutet es es nicht das nach 3 Wochen nichts zu sehen ist.

Gemäß Vorschrift, reicht bei meiner Anwendung ein F9 Filter (Laut Lüftungsbauer). Einige vorsichtige Leute meinen das ein H13 Filter nötig wäre. Habe ich beides gehabt. Subjektiv gefühlt, war weder der F9 Filter, noch der H13 Filter in der Lage sachgemäß zu filtern. Das hat erst der Aktivkohlefilter geschafft (denn ich gemäß Vorschrift gar nicht bräuchte). Dann ist es so das bei mir eine Luftwechselrate von 10 angegeben ist die ich erreicht habe. Trotzallem bildet sich Schleim im Hals wenn ich ohne Maske in der Werkstatt arbeite. Schleim bedeuten Schadstoffe in der Luft die durch Schleim gehindert werden in die Lungen zu kommen. Ich muss nun prüfen ob die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte passen. Das bedeutet Schadstoffmessung in der Luft. Das Ergebnis fällt vermutlich negativ aus. Das hieße ich müsste nachbessern und hoch mit der Luftwechselrate auf 15 oder 20.

Ob die Luft wirklich zu trocken ist kannst du mit einen Messgerät bestimmen. Vermutlich ist sie das speziell im Sommer nicht da warme Luft erheblich mehr Wasser speichern kann als im Winter. Ein guter Indikator dafür sind die Hände. Sind sie zu trocken, könnte es wirklich zu trockene Luft sein. Beurteilst du die Trockenheit anhand deiner Schleimhäute, deutet alles auf eine Allergie hin ( die du offensichtlich hast). Dann ist es nicht die Lösung Wasser zu versprühen die Bakterien und Keime sowie Schimmelbildung fördern ( das hieße man müsse ständig lüften um die Luftfeuchte aus der Bude zu kriegen damit kein Schimmel in den Wänden entsteht [da hilft auch kein Ozon oder UVC bestrahltes Wasser da die Erreger dann nicht ausschließlich vom Wasser kommen sondern von der Umwelt). Und Lüften willst du ja eher weniger da du keine Schadstoffe von außen haben möchtest. Lüften musst du wegen O2 trotzdem.

Dein UV-C Versuch konnte nur scheitern. Wie gesagt ist die Strahlungsdichte entscheidend sowie die Wellenlänge. Und jene sind nun mal bei richtigen Glühlampen und Röhren anders/besser. Der richtige Oldschoolgrower, growt mit 2000W Glühlampen anstatt mit 200W LED Spots. Mit Glühlampen hat man einen deutlich höheren Ertrag als LEDS oder Röhren.
Nur ist hier die Frage zustellen. Wie viel Energie ist genug. Ein 1 Kw Strahler ist vermutlich wirklich überdimensioniert, aber eine 10W LED mit Sicherheit deutlich unterdimensioniert. Nur weil ein bisschen Licht auf eine Microbe fällt, bedeutet es nicht das sie stirbt. Die Dosis macht das Gift. Es ist sicher umfassende Recherche nötig wie viel Power und welchen Wellenbereich man nutzt. Bei NEMS ist es das selbe. Wirkstoff A funktioniert sicher. Aber oft nicht in der Dosis die man laut Verzehrempfehlung einnehmen soll. Und dann wird es wirkungslos.

Ich kann nur nochmals empfehlen das man es so machen sollte, wie es alle anderen auch machen. Aktivkohlefilter. Und für ein sauberes Resultat, muss entsprechend auch Geld investiert werden. Und damit meine ich nicht Anschaffungskosten. Sondern Folgekosten. Die Lösung mit Aktivkohlefilter ist solide. Zumindest erhält man damit maximale Sicherheit und akzeptable Instandhaltungskosten
 
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Die Köche stehen vom Morgen bis zum Abend in einem Ölnebel, der obendrein ungesund ist (gesunde Fettsäuren sind empfindlich und gehen bei großer Hitze kaputt). Weißöl dagegen hat einen Siedepunkt jenseits von 250°C. Es ist gesundheitlich gesehen völlig neutral und extrem reaktionsträge, weil es nur gereinigte, gesättigte Fettsäuren enthält. Daraus werden Kosmetika hergestellt und essen kann man es auch.

Ich werde ja einen Wasserbadluftfilter integrieren, der auch als Ölfalle dienen kann. Sollte da jemals ein Fettauge oder wenigstens Schlieren sichtbar sein, werde ich Bescheid sagen. Der Ansaugstutzen war heute auch nach mehrtägigem Betrieb wieder völlig trocken.
 
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Es geht nicht um "verkohlte Reaktionsprodukte" von verdampften Öl.
Es geht um Schwebstoffe die nicht in die Lunge hehört. Es gibt genügend Lungenkrankheiten auch bei CNC Fräsern die durch Schwebstoffe durch Aerosole durch MMKS Anlagen entstehen können.
 
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Möglicherweise gibt es Unterschiede zwischen MMKS Anlagen und Ölbadluftfiltern. Wie gesagt, ich melde mich, sobald mir mal ein gefährlicher Ölpartikel über den Weg läuft.
Subjektiv habe ich noch nie so gute Luft geatmet wie die von Lufti. Ich reagiere auf viele Arten Staub und Pollen und kenne es gar nicht anders als dass meine Nase ganzjährig verstopft ist, von Hustenanfällen etc. ganz zu schweigen. Ich bin sehr zufrieden mit Luftis Leistung. :)
 
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Heute wurde Blasi geliefert, ein riesiger Rohrlüfter mit der dreifachen Leistung des bisherigen. Ich hab mal Lufti, Blasi und den Blasi-Tower provisorisch zusammengestellt, das sieht dann so aus:

Blasi-Tower.jpg

Wie man unschwer erkennen kann, ist der Blasi-Tower ein großes Ablussrohr, in das ich ein passendes Loch gebohrt habe. Mit dieser Konfiguation ist die Grundbedingung 'Unten saugen, oben blasen' (zwecks Keimabwehr) erfüllt.

Der neue Lüfter Blasi macht ordentlich Druck, aber leider auch ordentlich Lärm, auch bei niedrigen Drehzahlen. Dauerbetrieb ist damit im Wohnraum nicht möglich, es sei denn, mir fällt eine brauchbare Lärmdämpfung ein. Ich habe mal eine Kappe für Blasi bestellt, aber ich fürchte, damit ist es nicht getan.
 
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Nach welchen Kriterien hast du den Lüfter gewählt?
Hätte einen gewählt der so 800m³ bei 55dB kann.
Gegen Lärm helfen Schalldämpfer. Sollten in der Größe ca 40-60€ kosten.
Macht Sinn vor und nach den Lüfter einen zu verbauen.
 
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Blasi schafft 1150 m³/h und 550 pA bei nur 49 dB(A) - laut Werbung, angeblich. In Wirklichkeit macht er Lärm wie ein startendes Flugzeug. Es sind nicht nur die Windgeräusche, er quietscht und rattert bei jeder Umdrehung. Vielleicht ein Montagsmodell, ich werde den Support mal kontaktieren.
 
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185 Watt. Von der Leistung her ist er super, voll aufgedreht ist auch Lufti am Anschlag. Andererseits ist mein alter 60-Watt-Ventilator für mein Zimmer im Grunde voll ausreichend. Ob ich jetzt 10 oder nur 3 Minuten warten muss, bis meine Nase frei ist, macht keinen so großen Unterschied für mich.

Mittlerweile habe ich auch Feuchti, den Wasserbadluftfilter, fertig gebastelt. :) Feuchti ist einfach eine wassergefüllte Tupperdose mit einem Loch in der Mitte als Einlass und vielen Löchern am Rand als Auslass. Damit kann man sich sein eigenes Klima designen: Ich habe Meersalz dazu gegeben, dadurch riecht die Luft nach Urlaub im Süden. :cool:

Hier noch mal ein Gruppenbild mit Lufti, dem Ur-Blasi und Feuchti:

Gruppenbild mit Feuchti.jpg
 
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185W könnte reichen wenn da noch Filtermaterial dazu kommt. Viel weniger hätte ich auch nicht eingesetzt. Dein kleiner Lüfter reicht eben nicht. Das warum habe ich schon erklärt. Der kleine Macht nur Sinn wenn das Ding laufen soll ohne das jmd im Raum ist.

Woher weiß ein Wasserbadluftfilter wann er genügend Luftfeuchtigkeit abgegeben hat? Eine REgeleinheit wäre da noch wichtig ( wenn man den Anspruch an Professionell gerecht werden will)
 
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Im Augenblick ist alles Handarbeit. Ich habe schon ein bisschen Richtung 'Smart Home' recherchiert, also Messen und Regeln von Haushaltsgeräten nach dem Baukastenprinzip, aber diese Systeme sind mir noch nicht flexibel und ausgereift genug. Ich muss jetzt auch mal die Bremse reinhauen, sonst läuft dieses Projekt völlig aus dem Ruder.
 
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Wind bläst,
Feuer brennt,
Regen fällt.


Leeloo, das 5. Element
Ich habe ja schon berichtet, dass Luftis Luft bereits nach 10 Minuten Laufzeit unglaublich sauber ist. Mein kleiner Lüfter reicht eben doch! Nur warum? Rein rechnerisch dürfte das gar nicht möglich sein, bei einer Luftwechselrate von 1 statt 6. In meinem selbstgebauten Luftreiniger muss also irgendein Geheimnis stecken ... :unsure:

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass dafür ein bekannter physikalischer Effekt verantwortlich ist: Wenn zwei Stoffe aneinander reiben, werden sie elektrisch aufgeladen, weil Elektronen aus dem Material freigeschlagen werden. Genau das passiert, wenn die Luft erst über Luftis Öl und dann über Feuchtis Wasser streicht. Dabei entstehen sehr viele negativ aufgeladene Luftpartikel, die sogenannten Anionen. Ich habe also unbeabsichtigt einen Anionengenerator gebaut! 🤓

Anionen sind die Antioxidantien der Luft und haben viele positive Eigenschaften, die meinen Luftreiniger stark aufwerten:
  • Sie laden Staubpartikel negativ auf, die dadurch verklumpen und schnell zu Boden sinken.
  • Sie wirken antibakteriell
  • Entzündungshemmend
  • Elimieren Gerüche
  • Beschleunigen den Stoffwechsel
  • Verbessern die Hormonbildung
  • Stärken das Immunsystem
  • Senken den Blutdruck
  • Wirken aufmunternd
Anionen entstehen in der Natur bei vielen Gelegenheiten, die mit besonders gesunder Luft in Verbindung gebracht werden: Am Meer, im Hochgebirge, bei Regen und Gewittern. Auch ein Zimmerspringbrunnen ist ein Anionengenerator! :cool:🤖
 
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Ihr könnt diesen Effekt mit einfachsten Mitteln selbst bei euch daheim ausprobieren: :geek:

Füllt eine große Schüssel mit Wasser und richtet einen Ventilator so aus, dass der Luftstrom über die Wasseroberfläche streicht und das Wasser gut in Bewegung ist (aber nicht überschwappt). Das war's! Nun müsst ihr nur noch atmen und könnt dabei beobachten, wie aus verseuchter, verstaubter Luft in kurzer Zeit eine frische Meeresbrise wird. Sobald die Nase frei ist und ihr durchatmen könnt, könnt ihr den Lüfter auf eine kleinere Geschwindigkeit stellen. Das reicht dann völlig aus, um den Effekt weiter aufrecht zu erhalten und spart Energie. :cool:
 
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Wenn ich meinen selbstgebauten Luftreiniger mit meinem Ultraschallluftbefeuchter vergleiche, gibt es schon große Unterschiede. Der Anionengenerator im Luftbefeuchter ist ziemlich schwach, auch nach 2 Stunden Laufzeit habe ich noch nicht annährend die Wirkung, die Lufti & Co in nur 5 Minuten erzeugen. Wer schon einmal am Morgen an einem See gestanden ist und den Wind direkt ins Gesicht bekommen hat, kennt den gewaltigen Effekt von anionengesättigter Luft: Nase, Atemtrakt und Kopf werden regelrecht freigeblasen, man ist sofort putzmunter und fühlt sich einfach entspannt und gut. :)

Der große Nachteil bei meiner Konstruktion ist die Lautstärke. Ich habe jetzt den Blasi-Tower mit Lärmschutzmatten ausgekleidet, Blasi rausgeworfen und den Ur-Blasi ebenfalls dick eingepackt. So ist es mir gelungen, das Lärmniveau von startender Concorde auf einigermaßen erträglich herunter zu drücken. Zum Glück hält der Anioneneffekt gut 1,5 Stunden an, so dass ich das Gerät immer nur 5 - 10 Minuten nach dem Lüften laufen lassen muss. Wie bereits gesagt, wenn ihr den Luftreiniger nachbauen wollt, nehmt einen kleinen 60-Watt-Lüfter und packt ihn gut ein, man muss keinen Hurrikan in der guten Stube entfesseln. ;)

Hier ein Bild des aktuellen Aufbaus:

Blasi-Tower 2.jpg

Feuchti ist übrigens im Tower verschwunden, so dass man ihn nicht mehr sieht. Das ursprüngliche Konzept mit hoher Luftwechselrate habe ich nach den überraschenden neuen Erkenntnissen aufgegeben, damit ist der Riesen-Tower auch nicht mehr nötig. Als Nächstes werde ich ihn so weit verkürzen, dass Lufti wieder auf Augenhöhe ist und nicht wie ein Zwerg neben einem Riesen wirkt. :cool:🤖
 
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Wie bereits gesagt, wenn ihr den Luftreiniger nachbauen wollt, nehmt einen kleinen 60-Watt-Lüfter und packt ihn gut ein, man muss keinen Hurrikan in der guten Stube entfesseln. ;)
Das ursprüngliche Konzept mit hoher Luftwechselrate habe ich nach den überraschenden neuen Erkenntnissen aufgegeben, damit ist der Riesen-Tower auch nicht mehr nötig.
Das hat schon seinen Sinn mit der Luftwechselrate. Sonst würde es nicht die gängige Anwendung im professionellen Bereich so geben ( ich spreche hier auch von Privatwohnungen). Und da kommt man mit einen 60W Lüfter eben nicht aus. Warum habe ich an anderer Stelle schon beschrieben
Es ist auch nicht Jedermanns Sache sich so eine Dämmung anzuschauen. Für solche Anwendungen gibt es professionelle Schalldämpfer. Um eben den Lärm Herr zu werden ,uss man eben deutlich mehr Watts reinballern mit einen Lüfter mit möglichst großem Rotor. Wenn ich mit dein Projekt anschaue,. würde ich auch eher von meinen zuerst anvisierten 200er Lüfter auf 300mm Lüfter ausweichen. -> deutlich leiser bei gleichen Volumenstrom.

Unterm Strich ist das aber egal. Solange wie du zufrieden bist. Ich würde das Projekt deutlich anders aufziehen. So wie ich es in der Schule gelernt habe.

Das mit deinen Einsatz aber wesentlich mehr herauszuholen ist als mit ein 100 oder 200€ Fertiggerät ist klar.
Wer es schnell und einfach möchte nimmt eine Dunstabzugshaube. Ansonsten kann ich jeden es nur empfehlen so zu machen wie es die Industrie macht.
 
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Die Dunstabzugshaube kann keine Anionen produzieren. Die habe ich aber richtig lieb gewonnen. :love:

Wie auch immer, ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner neuen Raumluft. Ich habe bei diesem Projekt einiges an Lehrgeld zahlen müssen, aber dafür auch Sachen gelernt, die man an keiner Schule beigebracht bekommt. :cool:🤖
 
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