Neurodermitis ist heilbar!

Beitritt
22.04.08
Beiträge
16
Hallo Beat!

Die "Sutherlandia frutescens" wurde bis Frühjahr 2007 von der Firma "Sutherlandia - Germany" in Zusammenarbeit mit Prof.Dr.Dr. Wink Uni Heidelberg angeboten. Sie war auch in alle Apotheken erhältlich. Ich war Geschäftsfühter dieser Firma und überlege nun, sie wieder neu zu eröffnen. Hierzu habe ich Dr. med Walter Krönig als Partner gewinnen können.

Grüße

Holger
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wundermittel
Beitritt
15.11.07
Beiträge
83
Na, hervorragend! Da haben wir doch endlich den Stein der Weisen gefunden. Das haben wir allerdings vor 10 Jahren auch schon mal gedacht, und da war es Nachtkerzenöl.

Hallo Beat!

Die "Sutherlandia frutescens" wurde bis Frühjahr 2007 von der Firma "Sutherlandia - Germany" in Zusammenarbeit mit Prof.Dr.Dr. Wink Uni Heidelberg angeboten. Sie war auch in alle Apotheken erhältlich. Ich war Geschäftsfühter dieser Firma und überlege nun, sie wieder neu zu eröffnen. Hierzu habe ich Dr. med Walter Krönig als Partner gewinnen können.

Zu weiterne Informationen schau doch bitte auf die Internetpräsenz: sutherlandia-germany.de

Grüße

Holger
 
Beitritt
22.04.08
Beiträge
16
Har har har, echt komisch Dr. Beat!!!

Ungefähr genauso interessiert hat auch der Verein der Neurodermitiker geantwortet, als ich sie vor Jahren ansprach.

Aber, ich habe fünf Jahre Erfahrung mit dieser Heilpflanze und es unzähligen Menschen gegeben. Das Gel habe ich selbst bei schwierigsten Hautproblemen erfolgreich angewendet.

Aber man kann und soll ja niemanden zwingen. Über die Pflanze "Sutherlandia frutescens" habe ich bereits einen großen Artikel in der Zeitschrift "Natur und Heilen" geschrieben, veröffentlicht im Februar 2006! Bitte dort im Archiv nachschauen. Und auch ZDF - Magazin - Praxis, das ja leider eingestellt wurde, hat einen Filmbericht über diese Pflanze gesendet. Dr. Nigel Gericke hat Ende der Neunziger 700 Aidspatienten mit dieser Pflanze vor dem nahen Tod gerettet.

Zusätzlich habe ich bei meinen Arbeiten mit Prof. Dr. Dr. Michael Wink, Direktor des Instituts für Pharmazie und Biotechnologie der Universität Heidelberg und Prof. Ben van Wyk, Universität Johannesburg zusammengearbeitet.

Der Stein der Weisen soll ewiges Leben verleihen. Hat da jemand den Stein der Ignoranz gefunden?

Gruß

Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
18.05.07
Beiträge
644
Hallo,

Bei allen heilungen, so schön sie sind sollte man nicht vergessen, dass Neurodermitis eine immunreaktion ist. Wenn man die Auswirkung der Immunreaktion lindern oder sogar vermeiden kann ist das zwar schön, aber das eigentliche Problem ist da nicht gelöst.
Dies gilt speziell für Salben. Beim Öl könnte es sein, dass es dem Darm half und so das immunproblem direkt stark linderte so dass es keine reaktion mehr gab.

Stimme Beat vollkommen zu. Auch in meinem Bekanntenkreis hatte jemand zumindest Teilerfolge mit Schwarzkümmelöl, weil es dem Darm hilft.

Bei Salben wäre ich auch skeptisch, weil sie meines Erachtens keine Ursachenbehandlung sein können, denn Neurodermitis ist keine Hauterkrankung, sondern nach meiner Erfahrung ein Symptom für Unregelmäßigkeiten an den Schleimhäuten des Gedärms.

Wer Candida und/oder viel Fauliges im Gedärm hat und deshalb allergische und andere Immunprobleme bekommt, der kann niemals wirklich geheilt werden, indem er ausschließlich Salben verwendet oder Eigenblutbehandlung etc. macht. Das kann Linderung verschaffen, vorübergehend vielleicht auch ganz verschwinden, kommt dann aber - ggf. in anderer Form - oft wieder!

Symptomfreiheit heißt leider nicht immer automatisch auch geheilt.

Wie Beat schon sagte, ist es immer sinnvoll, den Darm mit Coli- und Laktobazillen zu unterstützen. Das allein reicht aber nicht, wir machen das seit 8 Jahren. Haben wir die Produkte abgesetzt, zeigte die Stuhlflora sehr schnell wieder das alte Durcheinander im Labor, d.h. es wurde nur aufgefüllt.

Das änderte sich, als wir glutenfrei lebten und Spülungen machten. Plötzlich war nicht mehr so viel Zufüttern der Bakterien nötig und auch der Entzündungsmaker war erstmals negativ.

Gruß
Claudia
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.103
Hallo Zusammen

Claudias Erfahrungen teilen kann.

Holgers Erfahrungen mich aber nicht wegen der Creme interessieren, sondern wegen der möglichen oralen Anwendung. Die angegebene Seite ist gut, aber auch etwas knapp. Nicht nur Preise fehlen, sondern Infos wie und warum es wirkt. da bekanntlich (oder leider eben kaum bekannt) Immunsystem und Darm und somit Psyche und Darm aber auch Immunsystem und Neurologische zusammenhängen wäre ich froh, wenn es auch da Werte oder Erfahrungen gäbe. Wenn die Wirkung besser dokumentiert ist, könnte dies zumindest abgeleitet werden.
 
Beitritt
04.04.08
Beiträge
207
Hallo,
ich kann euch meine Erfahrungen über Neurodermitis schildern, ich war letztes Jahr für eine OP im Krankenhaus ende Juni, nach einigen Tagen fing es an zu jucken an den Armen, Beinen und Bauch am meisten.
Ich dachte mir nichts weiter dabei ich hatte diese Symptome auch noch nie, als ich dann aber kleine Blasen enteckte, sagte ich es der Schwester und es kam ein Arzt vorbei, man gab mir ein Gel und Tabletten gegen den Juckreiz.
Kurz darauf wurde ich entlassen, es ist nicht besser geworden und suchte einen Hautarzt auf Diagnose Neurodermitis, er verordnete mir 4 Verschiedene Salben und eine Tablette, Gegen den Juckreiz sowie kurz UV- Bestrahlung ca 20mal nach ca.5 Wochen sind alle Symptome abgeklungen und bin bis heute Beschwerde frei.
lg Wastel
 
Beitritt
18.05.07
Beiträge
644
Hallo Wastel,

der Zwischenfall hört sich nach meiner Erfahrung bei Dir eher nicht nach Neurodermitis an, eher nach einer allergischen Reaktion auf etwas, was Du im Krankenhaus bekommen hast.
Ekzeme und Neurod. kennzeichnet zwar auch Juckreiz, aber meines Wissens keine Blasenbildung, sondern Rötung, Schuppen, Krusten und Furchen. Zumindest ist das bei uns so.

Ein Bekannter hat auch mal seine Neurodermitis mit häufigem Besuch des Sonnenstudios oberflächlich in den Griff bekommen. Sonne und baden im toten Meer helfen gegen die Hauterscheinungen, aber die Ursache bekämpfen sie nicht!!!
Im schlimmsten Fall kommt das Elend als Asthma wieder, denn der Körper braucht ein Ventil für seine Abfallstoffe etc., die er bei Neurod. über die Haut zu entgiften versucht. Ist ein Weg versperrt, dann sucht er sich einen anderen.

Symptomfreiheit ist also kein Garant für echte Gesundheit und man sollte schon weiter nach den Ursachen suchen und die beseitigen.

Alles Gute
Claudia
 
Beitritt
22.04.08
Beiträge
16
Hallo Claudia,

ja, Du hast ja so recht. Aber auch zur Renigung des Körpers ist ein Kraut gewachsen, die "Sutherlandia frutesces" eine Strauchpflanze aus Afrika. Diese Pflanze ist echt der Hammer, baut das Immunsystem auf und reinigt das Blut. Heißt daher "Lerumo - Lamadi" in der Sprache der Sotho. Solltest Du gerade nicht das passende Wörterbuch. "Sotho - Deutsch; Deutsch - Sotho" zur Hand haben, so verrrate ich Dir, es bedeutet "Speer des Blutes" und soll gesund machen.

Muß auch sehr gut für die Haut sein, oder hast Du schon mal einen Eingeborenen Afrikas mit Sonnenbrand gesehen?

Na also!

Gruß

Holger
 
regulat-pro-immune
Beitritt
04.04.08
Beiträge
207
Hallo Claudia,
kann ja nur sagen was der Arzt gesagt hat, habe ansonsten keine Erfahrung mit der Krankheit.
Aber Asthma habe ich.
lg
Wastel
 
Beitritt
10.02.08
Beiträge
1.022
Die Hautärztin und der Neurologe sagen meine Mutter hätte Neurodermitis.
Es sei alles nervlich. Haben tut sie diese Hautproblem seit ca. 3-4 Jahren.

Da sie mehrere Symptome hat, die mir "verdächtig" vorkamen habe ich mich hier schlaugemacht und ich vermutete dass sie eine HIT hat und daher die
Neurodermitis kommt. Die Neurodermitis also eine Folge der HIT ist.

Mein Mutter hat neben der Hautprobleme nämlich einen chronisch niedrigen Blutdruck bis zum Kreislaufzusammenbrauch, nächtliche Schlafprobleme, starkes Schwitzen, Kopfschmerzen bis Migräne, Schwindel und PMS.. also sie noch nicht im Wechsel war.
Die Ärzte meinen das käme alles vom Wechsel.. sie hatte es aber vorher auch schon.

Nach 3-wöchiger histaminfreier Diät + Einnahme von Omega3 und Probiotikum war der Ausschlag weg.... und meine Mutter glücklich.

ABER: Sie kann sich nicht einhalten... trinkt wieder Rotwein, isst Salami und Tamaten + Käse.
So geschene letzen Montag am Abend.. am Dienstag morgen musste ich den Arzt rufen, da sie mit einem Kreislaufkolaps am Boden lag.
Der Arzt sah ihren "Ausschlag" und meinte: alles nervlich!

Was soll ich machen, wenn sie nicht an die HIT glaubt und sich nicht einhält?
Ich bin nach wie vor der Meinung dass die Neurodermitis und alles andere davon kommt.
 
Beitritt
29.05.07
Beiträge
851
Hallo Schlaflose,

Was soll ich machen, wenn sie nicht an die HIT glaubt und sich nicht einhält?
Ich bin nach wie vor der Meinung dass die Neurodermitis und alles andere davon kommt.

Helfen kannst du deiner Mutter wohl nur, wenn sie sich helfen lassen will. Leider will meine Mutter sich auch nicht von mir helfen lassen - schluckt Cholesterin- und Blutdrucksenker - weil der Arzt es ja besser wissen muss :rolleyes:

HIT ist keine Ursache. Auf Dauer ist das Weglassen von Lebensmitteln wie "Die Sirene abmontieren, statt den Brand zu löschen".

Falls du dir das Buch "Schwachstelle Genick" von Kuklinski besorgen solltest (hast du - glaube ich - wo anders geschrieben), wirst du auch alle Symptome deiner Mutter wiederfinden. Kuklinski beschreibt einen Anstieg von Histamin im Zusammenhang mit NO /oxidativem Stress und Entzündungen, die daraus resultieren. Als mögliches Ergebnis sieht er auch u.a. Neurodermitis und Migräne. Niedriger Blutdruck ist auch typisch bei diesem Stress - später Bluthochdruck. Auch die anderen Symptome kommen vor.

NO /ox. Stress muss nicht zwangsläufig aufgrund HWS-Instabilität entstehen - ist aber häufg so - deshalb der Buchtitel. Ich empfehle dir auch, das Online-Seminar zum Thema am kommenden Montag, 25.8. 18:30 Uhr, auf das Kate in der Rubrik "oxitavier / nitrosativer Stress hinwies, teilzunehmen.

Viele Grüße
Erika
 
Beitritt
15.11.07
Beiträge
83
Des Patienten Wille ist sein Himmelreich. Wenn er sich an Empfehlungen nicht hält, ist das sein gutes Recht. Es ist dann allerdings auch Ihr gutes Recht, den Patienten daruf hinzuweisen, dass er für sich selber verantwortlich ist und Sie ihn in Zukunft in diese Selbstverantwortung entlassen.
 
Beitritt
22.04.08
Beiträge
16
Hallo,

das Grndprobem liegt natürlich in der mangelnden Einssicht Deienr Mutter. Solange sie Ihre Lebensumstände nicht nachhaltig verändert, wird sie diese Spirale nicht verlassen können.

Ich würde in diesem Zusammenhang dringend zu einem therapeutischen Gespräch mit einem Psychotherapeuten raten.

Ich verfüge über Mittel, eine Neurodermitis zu heilen, aber in dem geschilderten Fall würde man damit nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache beseitigen.

Ganz wichtig wäre in diesem Fall eine gezielte Anamnese, gefolgt von einer eventellen Exploration der weiteren Lebensumstände. Auf jeden Fall ist hier noch einiges zu tun, bevor wirklich eine Heilung erfolgen kann.

Grundlage der Therapie wäre auf jeden Fall eine Einsicht der Patientin, hier liegt auf jeden Fall der Hase im Pfeffer.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Kuduk
 
regulat-pro-immune
Beitritt
22.04.08
Beiträge
16
Hallo Monika,

mit Deinem Screiben hast Du meines Erahtens nach alles richtig gemacht, Jeder der interesssiert ist kann den Artikel über Deinen Lik aufrufen.

Allerdings bin ich mit den Ergebnissen dieser Studie nicht ganz einverstanden, ich bin viel mer der Meinung, dass viele Allergien auch mit dem Vorhandensein eines speziellen Coenzyms zusammenhängen und daher nich in der DNS kodiert sind.

Diese Erfahrung habe ich genmacht, als ich mehrere Patienten durch die Pflanze "Sutherlandia frutescens" von Ihren Allergien geheilt habe.

Trotzdem enthält der Artike viele interessante Annsätze.

Mit freundlichen Grüßen
 
Beitritt
14.04.08
Beiträge
1.944
Hallo Monika,

gerade las ich im ärzteNL das ergebnis einer interessanten forschung zur herkunft von allergien.

Der entscheidende Satz ist dieser:

"Allergiker haben zudem einen höheren Anteil an Antikörpern der Klasse IgE als gesunde Menschen."

Die Tatsache, daß Allergiker einen höheren Anteil an IgE Antikörpern haben, ist ein Symptom der Krankheit und nicht Ursache der Allergie. Es ist absurd, die Krankheitsursache in einem Gen zu vermuten, schließlich war der Allergiker lange Jahre kein Allergiker - die Krankheit ist erworben und muß daher, wie alle erworbenen Krankheiten, ihre Ursache in der Lebensführung des Betroffenen haben. Aber natürlich ist es bequemer die Schuld einem Gen in die Schuhe zu schieben, als einem möglichen eigenen Fehlverhalten. ;)

Natürlich kann man Dutzende von Genen finden, die irgendetwas mit dem Allergiegeschehen zu tun haben. Genausogut könnte man das Gen verantwortlich machen, das das Verhalten der Mastzellen steuert und ihm die Schuld zuschieben - das wäre genauso unsinnig. Die Ursache liegt nicht im Prozeß, wie eine Allergie abläuft, sondern darin, was diesen fehlerhaften Prozeß letztendlich verursacht und das sind Faktoren außerhalb des Organismus, bei der Allergie primär die Ernährung.
 
Beitritt
09.09.06
Beiträge
546
hallo hawkking und joachim,

ich lese viel über mögliche ursachen und folgen, forsche in meiner familiengeschichte, machte mir meine gedanken über blutgruppenernährung etc.

ich denke immer mehr, dass wir genetisch noch zu "methusalem" gehören und unser körper nicht darauf eingestellt ist, die angebotene vielfalt zu verdauen, vor allem nicht exotisches, wie ja anthorosophen vor allem für heimische lebensmittel plädieren.

in meiner familiengesch. ist offensichtlich HI vorhanden, also fehlt DAO, nur wusste man nichts davon. laktose konnte ich wohl auch nicht verarbeiten, hatte aber dafür kein gespür und aß gerne milchprodukte. und bei meiner jüngsten tochter kam zuerst die milcheiweißallergie heraus.

fatal wirkt sich gewiss unser heutiges verhalten mit den ernährungsempfehlungen aus, sowie die ganzen industriellen erzeugnisse mit ihren zusätzen. erst seit "turbokühe" udn DGE unsern milchkonsum hochpeitschten, wurde unsere ernährung "künstlicher". ich will damit sagen, früher war eben nicht alles das ganze jahr verfügbar.

ich weiß aus eigener erfahrung und beobachtung, dass der darm einige zeit "sünden" toleriert, aber dann um so mehr "zuschlägt". und viele menschen denken deshlab, sie könnten alles essen und vertragen.

ich wollte mich und meine familie immer gesund ernähren und erfuhr erst bei meiner darmsanierung, dass nicht alles gesunde gut für mich ist.

hawkkings hinweis auf coeenzym erinnert mich daran, dass mein HA mir das bereits vor 10 j. verodnete, mit der erklärung, dass das enzym mit dem 40. lebensjahr abnimmt. da war man früher alt.

und in meiner familie gibt es seit mehreren generationen shcon leber- und pankreasschwäche, also doch genetisch bedingt und die allergie ist insofern erworben, dass die ernährung nicht auf den einzelnen körper abgestimmt ist, weil man eben darüber zu wenig weiß, bzw. die meisten menschen den empfehlungen folgen ( ich denen der reformhausspezies). und da war man auch strömungen unterworfen, wie ich im nachhinein weiß - buchweizen, soja -

anhand meiner jüngsten erkannte ich, wie wichtig es ist, dass jeder wieder seine körpersprache erkennen lernt, sie behielt ihre intuition. und das müsste gelehrt, trainiert werden durch gesundheitserziehung.

lg monika
 
Beitritt
18.05.07
Beiträge
644
Hallo zusammen,

Es ist absurd, die Krankheitsursache in einem Gen zu vermuten, schließlich war der Allergiker lange Jahre kein Allergiker - die Krankheit ist erworben und muß daher, wie alle erworbenen Krankheiten, ihre Ursache in der Lebensführung des Betroffenen haben. Aber natürlich ist es bequemer die Schuld einem Gen in die Schuhe zu schieben, als einem möglichen eigenen Fehlverhalten

Ich sehe das genauso wie Joachim. Allergien, und somit auch Neurodermitis Asthma und Co., sind eine Folge von Entgleisungen im Immunsystem. Manche entwickeln die schon als Kinder, manche bekommen erst im Erwachsenenalter oder als Rentner Probleme. Wenn es ein Genproblem wäre, dann wären Ekzeme/Neurodermitis tatsächlich nicht heilbar. Ich und viele andere sind der beste Beweis, dass es geht.

Meine Allergikerkarriere begann kurz nach der ersten Regel mit ca. 16 Jahren. Aus Heuschnupfen und monatelangem hartnäckigen Husten entwickelte sich Asthma, kurz danach kamen Ekzeme hinzu. Eine Desensibilisierung brachte nur kurzzeitig Erfolg, hatte aber jede Menge Nebenwirkungen.

Gebessert haben sich meine Probleme seit den ersten Entgiftungsversuchen. Alle anderen Maßnahmen wie Darmsanierung mit Coli- und Lactobakterien etc. etc. schlugen fehl, ich war therapieresistent.
Erst durch Darmeinläufe, glutenfreie Ernährung und durch reinigende Aderlässe nach Hildegard gingen die Ekzeme immer weiter zurück. Da ich nicht alles gleichzeitig angewendet habe und pausieren musste, dauerte es einige Zeit, bis ich ekzemfrei war.

Das letzte großflächige Ekzem, das mich seit ca. 20 Jahren begleitete, ging diesen Sommer durch monatliche Aderlässe von 100ml zum richtigen Zeitpunkt (erste 6 Tage nach Vollmond geeignet) zurück und ich kann es immer noch nicht fassen, dass da jetzt nichts mehr juckt, blutet und schuppt.

Entscheidend für einen Rückgang von allergischem Geschehen ist eine konsequente Engiftung, weil das Ursachenbehandlung ist. Nach jedem Einlauf kann man fast täglich Fortschritte bei der Rückbildung des Ekzemes/der Neurodermitis sehen. Hört man damit auf, stoppt auch nach einiger Zeit die Besserung.
Bei den Aderlässen dauerte es etwas länger, bis sich etwas tat. Bei mir ging das Ekzem erst nach mehr als 500ml insgesamt zurück. Dafür hatte ich aber keine dramatischen Nebenwirkungen wie bei den Einläufen, weshalb ich damit auch aufhören musste.

Das Asthma ging übrigens gleichzeitig mit dem Ekzemrückgang auch immer mehr zurück, ist aber noch präsent. Das wird aber noch eine Weile dauern, bis ich das los bin, denn die Gesundung läuft meist nach dem first in-last out Prinzip, also die einstige Symptomentwicklung läuft rückwärts. Wer z.B. zuerst Ekzeme und dann Asthma bekam, der wird erst das Asthma und dann die Ekzeme los werden.

Die Umstellung der Ernährung ist nur vorübergehend nötig, da sie den Stresspegel erheblich reduziert, der Darm sich erholt und man sich schon dadurch besser fühlt. Eine Ursachenbehandlung ist das nicht, erleichtert aber die anstrengende Entgiftung.
Sobald sich der Körper nach effektiver Entgiftung erholt hat, kann er meist auch wieder vorher unverträgliche Nahrungsmittel verkraften, da die Ursache für allergien und Überempfindlichkeiten mit Verlassen der Gifte aus dem Körper verschwunden ist. Das kann allerdings 3-6 Monate oder länger dauern.
Viele Menschen mit Glutenproblemen haben keine ererbte Zöliakie, nur eine erworbene - meist vorübergehende - Überempfindlichkeit gegen Gluten. Solche Leute haben dann auch normale Werte im Bluttest, haben aber trotzdem Probleme mit Gluten.

Die Psyche hat keinen ursächlichen Einfluss in allergischem Geschehen. Eine schlechte Gemütsverfassung kann aber das Problem anfachen/auslösen. Man muss unterscheiden zwischen Ursache und Auslöser. Gute Psychologen wussten schon vor 10 Jahren, dass Allergien nicht psychisch sind.

Nach allem, was ich bisher weiß und probiert habe, gehören Schwermetallbelastungen zu den wichtigsten Auslösern von Allergien. Sie blockieren den Stoffwechsel, bei vielen stellen sich Hashimoto ein und/oder Autoimmunerkrankungen generell.
Wer die Schwermetallbelastungen und andere Gifte im Körper (z.B.Schwarzgalle) konsequent entgiftet, wird auch immer Erleichterung oder sogar vollständige Genesung von Allergien erleben.
Auch die Autoimmunerkrankungen bilden sich normalerweise mit der Entgiftung zurück, Hashi ist dann im Labor auch nicht mehr nachweisbar.

Ich kenne auch Leute, die mit Mayr-Kuren das Asthma etc. losgeworden sind. Einer davon bekam nach seiner ersten Kur erst 20 Jahre später wieder Symptome, da er zwischendurch nicht mehr gereinigt hatte. Da wusste er ja, was zu tun war. Ein regelmäßige Reinigung hat schon bei vielen Wunder bewirkt.

Ihr seht, es gibt durchaus verschiedene Wege zum Erfolg im Kampf gegen allergische Geschichten. Eines haben sie aber alle gemeinsam: sie sind alle Entgiftungmaßnahmen.

Welche man wählt, hängt von der Konstitution ab: Ich würde eine massive Reinigung wie durch die Mayrkur nicht überstehen, bei mir muss es langsamer gehen, da ich eine massive Entgiftungsstörung habe und Multiallergiker bin.
Für solche empfindlichen Zeitgenossen ist Kohle oder Aderlass geeigneter, für Pferdenaturen Mayr.

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, aber ob die wirklich ursächlich wirken, weiß ich nicht. Was nützt der schnelle Erfolg, wenn er nicht dauerhaft ist.
Die ersten Ekzeme gingen bei mir vor 6 Jahren zurück, bei meiner ersten Entgiftungsserie, und sie sind nicht wieder aufgetaucht.
Außerdem finde ich immer die Maßnahmen am geeignesten, die möglichst natürlich sind, also ohne Chemie. Dazu zählen Aderlass und Einläufe mit Wasser.
Seltsamerweise haben mir die teuren chemischen Dinge wie NEMS und Darmbakterien etc. kaum etwas gebracht, außer Ebbe im Portemonnaie.

Ich habe mich lieber 20 Jahre weiter täglich wundgekratzt als mit Cortison kurzfristigen Erfolg und massig Nebenwirkungen zu haben.

Ich habe übrigens auch festgestellt, dass sich im Bekannten- und Verwandtenkreis die wenigsten helfen lassen wollen. Das ist sehr schade, aber man sollte sehr vorsichtig sein mit Äußerungen in dieser Hinsicht und sich raushalten, auch wenn es schwer fällt. Die wenigsten wollen sich wirklich mit der Gesundung beschäftigen, die wollen eine Pille am Tag nehmen und sonst weitermachen wie bisher. Solchen Leuten kann man leider nicht helfen, macht sich nur unbeliebt.

Wer seinen Allergien und Neurodermitis ursächlich beikommen will, wird nicht umhinkommen, sich mit Entgiftung zu beschäftigen. Ich habe es auch erst auf dem Weg von KPU über Kuklinski mit Vitaminen versucht und das hat fast nichts gebracht. Richtig voran ging es erst mit Entgiftung!!! Das schreiben auch viele im KPU-Bereich und im Amalgambereich.

Dazu gibt es tolle Threads im Amalgambereich des Forums, z.B. medizinische Kohle = Entgiftung etc.. Kohle ist auch eine Alternative für Allergiker, die sich vielleicht vor Aderlass oder Einläufen fürchten.

Nach meiner Erfahrung wirkt der Aderlass aber am schonendsten, da er verfaultes und belastetes Blut direkt aus dem Körper entfernt und nicht Umwege über den Darm (Kohle, Einläufe) oder andere Organe wie Nieren etc. geht. Da Darm und Nieren bei Allergikern ohnehin regelmäßig stark gestresst sind, können Ausleitungen darüber auch problematisch werden.
Der Aderlass setzt auch einen Anreiz an das Immunsystem und es kommt langsam aus seiner Blockade heraus. Außerdem bewirkt er, dass über einen Sogeffekt das gereinigte Blut immer wieder mit gespeicherten Giften aus dem Bindegewebe und Organen "aufgefüllt" wird, bis irgendwann keine Gifte mehr da sind.
Nach meiner Erfahrung räumt eine Aderlasstherapie nach Hildegard vor allem im Bindegewebe mächtig auf und kann vermutlich Chlorella, die viele auch nicht vertragen, ersetzen, geht ggf. sogar schneller damit.

Danach kann man immer noch Koriander nehmen, um die Gifte aus dem Gehirn zu lösen, sofern man noch Beschwerden hat.

Wer ohnehin wenig Eisen hat, sollte nach Aderlässen Eisentabletten einnehmen, damit er nicht dadurch noch schlapper wird. Über den Aderlass nach Hildegard gibt es massig gute Literatur im Netz.

Alles Gute
Claudia
 
regulat-pro-immune

Herzi

Gesperrt
Beitritt
28.08.08
Beiträge
15
Hallo,

das Grndprobem liegt natürlich in der mangelnden Einssicht Deienr Mutter. Solange sie Ihre Lebensumstände nicht nachhaltig verändert, wird sie diese Spirale nicht verlassen können.

Ich würde in diesem Zusammenhang dringend zu einem therapeutischen Gespräch mit einem Psychotherapeuten raten.

Ich verfüge über Mittel, eine Neurodermitis zu heilen, aber in dem geschilderten Fall würde man damit nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache beseitigen.

Ganz wichtig wäre in diesem Fall eine gezielte Anamnese, gefolgt von einer eventellen Exploration der weiteren Lebensumstände. Auf jeden Fall ist hier noch einiges zu tun, bevor wirklich eine Heilung erfolgen kann.

Grundlage der Therapie wäre auf jeden Fall eine Einsicht der Patientin, hier liegt auf jeden Fall der Hase im Pfeffer.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Kuduk

Da gebe ich Dir völlig recht!
 
Beitritt
14.01.04
Beiträge
9.103
Hallo Claudia

Ich habe es auch erst auf dem Weg von KPU über Kuklinski mit Vitaminen versucht und das hat fast nichts gebracht.
Wer behauptet, dass Neurodermitis alleine durch NEM's heilbar ist, der liegt schlicht falsch. Glaube auch nicht, das dies Kulunski irgendwo geschrieben hat.
Das Problem liegt ja beim Immunsystem und d.h im Darm, da er ca 80% des Immunsystems ausmacht. Und der Darm macht eben oft/meist (auch) wegen den Giften Probleme. Eine Entgiftung ist deshalb immer gut und richtig. Man kan aber auch eien Darmsanierung machen, die zwar auch etwas entgiftet, aber vor allem eben den Darm saniert. Dann ist die schlimmste Wirkungskette auch unterbrochen. dann kann man auch Gluten (und/oder Milch, oder tierisches Eiweiss, oftmals kombiniert mit raffiniertem Zucker) weglassen, weil Milch und Gluten Hauptallerge sind. Auch so kann die schlimmste Wirkungskette unterbrochen werden.
Die RICHTIGEN NEM's können da unterstützend wirken, da sie
- indirekt die allergene Proteine besser zerlegen und somit unschädlich machen können
- den Darm eben auch reparieren können (zB. Omega3 und Glutamin)
- das Immunsystem ausgleichen können und somit die negativen Reaktionen vermindern
- mithelfen zu entgiften
Aber zu meinen mit all den positiven Eigenschaften alle folgende Belastungen ausgleichen zu können, ist gelinde gesagt naiv:
- alle Gifte insbesondere hg
- alle Allergene wie Gluten, Milch
- alle schädlichen Datmbewohner wie Candida, bzw ein Manko von Guten
- den geschädigten Darm
- die generell ungesunde Ernährung
NEM's alleine können das nie, sie können nur helfen, diese Sachen abzuschwächen bzw eine entsprechende Therapie zu erleichtern/ergänzen. Deshalb können sie alleine nie Neurodermitis besiegen.
Hingegen kenn ich einen starken Fall, wo alleine durch gutartige bakterien dies gelang. Ebenfalls einen starken Fall, wo dies alleine durch weglassen der allergenen Lebensmittel (aufgrund eines Nahrungs-IgG Test) erericht wurde. Letzteres habe ich sogar mehrfach gehört, wenn auch nicht persönlich nur einmal involviert war.
 
Oben