Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo Kullerkugel

Ich glaub ich hab ein Vitalbrötchen mit Gemüse und Quark belegt und ein Ei gegessen, getrunken glaub ich nur stilles Mineralwasser. Laktulose oder ein NEM hab ich abends nicht mehr genommen, ersteres würd ich auch abends sowieso nur bei Benommenheitszuständen tun.

Viel Cortisol allgemein kann ja auch den BZ erhöhen wie ich mal gelesen habe und da hab ich wohl ohnehin ein Problem und eine Art hormonelle Störung (war mal erhöht), was nächstes mal beim Doc gecheckt wird (is ein Arzt mit Zusatzausbildung alternativ und orthomolekular ;) )

Allgemein ist mein BZ in Ordnung wenn ich mal so übern Tag messe und relativ stabil (auch die Spitzen nach den Mahlzeiten) und auch dann wenn ich mich bei normalen Werten schon so komisch fühle.
Und das hab ich ja schon jahrelang so, Hb1AC war auch immer top bei mir.

Aber vielleicht steht die Sache auch noch ganz am Anfang, nur wenn es so wäre brauche ich wohl eine Alternative zu viel tierischem Eiweiß zu konsumieren.

lg catlady ;)
 
wundermittel
Beitritt
01.06.10
Beiträge
6.640
Ich glaube , ich erinnere mich noch gut an DEine gesamte Problematik.

Brötchen mit Quark gehört vermutlich nicht zu der besten Nahrung für Dich. Sorry, falls ich das falsch in ERinnerung habe.

Gesetzt den Fall, Du verdaust das nicht gut, gärt und fault das über Nacht im Darm und so wird u.a. HIstamin freigesetzt....erhöht in Folge auch Insulin ( Blutzuckerabfall ) ...das ruft wieder Cortisol auf den Plan und Cortisol setzt über die Leber wieder Zucker frei.

Ist nur eine Möglichkeit .

Ich kenne das von damals noch sehr gut, Hbc1 ist super....auch weil in der Langzeitbetrachtung die vielen Unterzuckerzustände zu Buche schlagen. In Wirklichkeit hat man ein Problem....was bei oberflächlicher WErtebetrachtung kaum erkannt wird.

Gut, das Du einen Doktor gefunden hast...!
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo Kullerkugel

Jap da könntest du recht haben mit dem Problem. Ich dachte bei mir schon an möglicherweise zeitweise zuviel Insulin (wird auch noch genau getestet), dabei aber normale BZ Werte.

Brötchen esse ich jetzt nicht in Massen aber hin und wieder schon, hab mit glutenfrei ja wieder aufgehört, hat nicht wirklich was geändert und wurde auch nochmal ausgeschlossen (zumindest über alle Antikörper die es dafür gibt).
Klar geht das auch ohne richtige Zöliakie und ohne Anitkörper, aber ich kann ja ohnehin nicht mehr so viel essen, achte auch darauf jetzt nicht so viel Glutenhaltiges zu essen.
Wenn schon Brot dann lieber noch Vollkorn.

Rohkost ist gut, aber abends vertrag ich das auch nur in kleinen Mengen.

En masse ist Gemüse und Co auch wieder nicht so optimal für meinen Magen, zudem bekomm ich da wieder stark Hunger/Kreislauf und das Gefühl unterversorgt zu sein.

Obst sollte man auch nicht zu viel essen und mach ich auch nicht mehr, obwohl ich es bisher immer problemlos vertragen habe (vermute ich zumindest), Milchprodukte sind ja generell nicht so optimal (und nehme ja eh schon bei Bedarf Laktulose, meist eher am Morgen).

Mit tierischem Eiweiß hab ich sowieso Probleme, vor allem Fleisch, wenns nicht zu viel wird ist es bei Eiern aber zum Glück nicht so.
Bekomme das meiste über pflanzliche Quellen, die aber auch meist über viel Kohlehydrate verfügen.
Bis auf die nächtlichen Zustände scheinen mir ja viele KH gut zu tun, ist schon eine komische Sache.
Eiweißwerte sind auch supergut und Muskelabbau/Gewichtsverlust hab ich nicht.

Fette versuche ich über gebratene Speisen zu bekommen (einmal am Tag Mittagsmahlzeit, dabei achte ich nur auf Fleisch, Histamingehalt, lange Lagerung, zu viel Milch in punkto Vermeidung) -ist zum Glück eine gesunde Küche, alles frisch und regional und arbeite auch viel mit Ölen und Fetten, hin und wieder aber auch mal ungesunde Ausrutscher in punkto Fett.


Histaminarm ernähre ich mich auch immer in langen Phasen (auch derzeit), hin und wieder unterbreche ich es kurzzeitig, kann nie so genau sagen ob es was verändert. DAO wird übrigens auch nochmal bestimmt demnächst.

Da bleibt unterm Strich leider wirklich nicht mehr viel, außer Kartoffeln und Reis und das soll abends für den BZ ja auch nicht so gut sein...



Ja Verdauungsstörungen werden auch noch mal geguckt, auch ein Stuhltest usw.. vielleicht kann man dann mal rausfinden wie man bei mir Magen und Darm am besten in den Griff kriegt.
Vor allem wenn vieles gärt und dann möglicherweise das Histamin kommt und ich vielleicht mit Histamin Probleme habe wäre das nicht gut, trotz hi-armer Ernährung.

Bin froh dass ich diesen Doc gefunden habe, ich hoffe mit der Ernährung klappt das dann auch mal (falls die Zustände davon kommen) und er kennt sich damit gut aus. ;)

lg catlady ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Kullerkugel

Ja wegen Porphyrie passt vielleicht manches, allerdings vieles auch wieder nicht. Akute schwere Bauchschmerzen hab ich eigentlich nie, meist nur immer das Druckgefühl im rechten Oberbauch, von Eisen hab ich nicht profitiert sondern mich eher vergiftet.Und seither fühle ich mich auch so als ob ich einen teilweisen Leberschaden hätte, obwohl das meiste (Thrombozytenanzahl, Eiweißwerte, Leberwerte, Ultraschall) dagegen spricht.
Glaub ich also auch nicht so wirklich dass es das ist.


Milde Sonnenallergien hatte ich wohl mal über ein paar Jahre, vermutlich durch die Pille die ich damals nahm, das waren aber auch ziemlich unspezifische Formen wie Nesselausschläge nach dem Sonnen, die sich wie Sonnenbrand anfühlten und nach ein, zwei Tagen wieder vergingen oder gelegentlichen Wunden an der Haut.
Dadurch bin ich damals auch auf dieses Krankheitsbild gekommen, genauso wie auf Lupus.
Über ein paar Jahre hatte ich dieses Problem, dann aber auf einmal nicht mehr, warum es verschwunden ist weiß ich auch nicht.
Testen hab ich jetzt nur Lupus lassen, ANA war bisher immer negativ, nur einmal minimal positiv, AntiDNS war auch immer negativ. Vor einiger Zeit wurden beide Werte wieder gemacht, weil eben jetzt auch immer wieder diese Schmerzen in den Fingern waren. Beides negativ.

Hautprobleme hab ich momentan sowieso nur an den Fingern und immer wieder lästige Pickel im Gesicht.

Ich denke bei Porphyrie könnte man sowieso nicht viel machen als gewisse Dinge zu vermeiden.

Aber vielleicht wissen die im Stoffwechselcentrum dann ja mehr ob da stoffwechseltechnisch noch irgendwas sein könnte (vor allem die Haut-Knochenproblematik an der Hand ist schon merkwürdig).
Vielleicht auch eine Mineralstoffwechselstörung, Knochenentwicklung, Fettstoffwechsel usw...

Muss ja wegen einer anderen Sache bald dorthin.

lg catlady ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Vielleicht sollte ich mich auch wieder mal mit HPU/KPU befassen, sollte sonst nichts Wirkliches mehr rauskommen. Hab mich ja vor Jahren mal testen lassen und war positiv.
Bin zwar in den letzten Jahren der Sache gegenüber sehr skeptisch geworden, allerdings gabs hier im Forum ja auch einige positive Erfolgsberichte.

Möglicherweise wieder Präparte von KEAC und Co besorgen, auch Mangan substituieren (war grenzwertig niedrig) und dieses Mal mehr Geduld und Zeit damit aufbringen.

Zink habe ich zwar vor einiger Zeit wieder mal als Einzelpräparat genommen, allerdings nur 10mg und jetzt schon seit einigen Monaten nicht mehr.

Aber vorher werd ich noch die anderen Dinge, Stoffwechsel,genaue HI- Diagnostik, Hormone, Insulin, Cortisol, DHEA,...usw... Stuhltest usw....abklären
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.463
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo margie

Danke für den Hinweis wegen dem Mangan. Wäre aber auch interessant ob das nur für die "klassische" HE, also zirrhosebedingte HE gilt oder auch bei reinen Funktionsstörungen des Harnstoffzyklus anderer Ursachen wie genetische Defekte,nicht-zirrhotische Leberproblematiken, Darmfehlbesiedelung, Zusammenwirken mehrerer möglicher Ursachen usw...?

Seit einiger Zeit bin ich ja zwangsweise (altes Produkt ist wohl nicht mehr auf dem Markt) auf einen anderen Sirup umgestiegen und bin echt begeistert. Damit hab ich oft schon bei Mengen um die 20-30 ml einmal täglich 2 SG pro Tag, natürlich ohne Durchfall und ich fühle mich auch bezüglich Müdigkeit etwas besser seitdem ich auf dieses Präparat umgestiegen bin, auch der Geschmack ist etwas anders und irgendwie besser, die Kosten nur minimal höher.Ich glaube ich bleibe bei diesem Präparat. :)

Ich denke dass ich mit Mangan erstmal in kleiner Menge substituiere und alle paar Tage mal aussetze.Kann sicher nicht viel schaden weil in der Nahrung kommt es ja auch vor.

Die Frage bei meinem BZ ist ja eigentlich wieso ich überhaupt so häufig mitten in der Nacht hungrig aufwache? Das passiert mir sowohl bei Alpträumen aber auch schönen Träumen und ich mich bei so einem Wert wie unterzuckert fühle. Kenne dieses Gefühl ja am Morgen ähnlich, allerdings hab ichs da schon länger und da stört es mich weniger als nachts. Vor einiger Zeit noch ging das Ganze oft auch mit steifen schmerzenden Fingern einher. Das Aufregung den BZ zB von 90
oder 100 auf 120 erhöhen könnte, kann ich mir aber schon vorstellen. Ich hoffe die Hormone bringen Klarheit.

lg catlady ;-)
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo Leute

Mal wieder ein Update:

Heute war kein guter Tag, starke BD Schwankungen gehabt, Abfälle mit Herzrasen, dann vermutlich wieder anfallsartiger Bluthochdruck (das Messen lass ich lieber sein und ich hab da ja mittlerweile auch schon ein Gespür dafür), dabei nervöser Magen, und das obwohl ich einen ruhigen Tag in jeder Hinsicht hatte und auch so heute nix Besonderes war. Den ganzen Tag lang zucken mir auch die Augenlider und ich bin irgendwie verplanter als sonst und von jedem kleinen Geräusch total genervt, obwohl ich keinerlei Anzeichen von Migräne habe.

Seit Tagen schlafe ich zwar meistens wieder ohne nächtliche Hungerattacken durch, trotzdem ist die Tagesmüdigkeit aus unklaren Ursachen zurzeit wieder stärker geworden.
Und leider nahm ich die letzten Tage auch immer wieder kurzzeitig diesen gruseligen Körperuch an mir wahr.

Der Druck im rechten Oberbauch ist dafür momentan weniger häufig und stark vorhanden.

Psyche ist seit einiger Zeit auch etwas verrückt, von überdreht und den absurdesten Scherzen die mir einfallen hin zu einer Art leeren Langeweile im Kopf, ohne aber deprimiert zu sein.
Was ich mich auch frage: Wenn ich am Mo in einem größeren KH eine Urinprobe abgegeben habe, die nur auf eine spezifische Sache hin untersucht wurde und die sich bis heute nicht gemeldet haben, kann ich wohl davon ausgehen dass es unauffällig war?
Weil das müsste ja schon fertig sein und bei Auffälligkeiten hätten die mich wahrscheinlich schon irgendwie kontaktiert? (haben auch meine Nr)

Möchte auch endlich weiterkommen und andere Dinge angehen.

lg catlady
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Heute gehts mir bd-mäßig bis jetzt zum Glück wieder besser, dafür bin ich träge und die nervigen Muskelzuckungen sind immer noch da.

Habe gerade in einem anderen Thread was über hohes Natrium und Blutdruckprobleme/Hyperaldosteronismus gelesen. Aber ob das mit meinem Na Wert der letztes Mal grenzwertig niedrig war überhaupt möglich ist. Wer weiß?
Deswegen bin ich ua. auch schon so heiß drauf das Hormonsystem endlich mal richtig abzuchecken, Nebennieren, Hypophyse usw...
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.463
Zucken von Augenlidern, Muskelzucken kann auf einen Mg-Mangel hinweisen.
Vielleicht gibt es auch dafür noch anderer Ursachen?

Müdigkeit kann bei bekannt hohem Natrium evtl. als Folge des niedrigen Kaliums auftreten. Ist Natrium nämlich hoch, ist meist das Kalium niedrig, weil beides Gegenspieler sind.

lg
margie
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo margie

Das könnte sein, hab allerdings schon 300 mg genommen heute, auch mit Kalium. Werde mir aber dann nochmal Reis kochen.

Ich habe aber nie hohes Natrium, war immer unter 140 und letztes Mal 135.

lg catlady ;-)
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.463
Ich habe aber nie hohes Natrium, war immer unter 140 und letztes Mal 135.
Ich hatte es so verstanden, dass Du viel Natrium hattest.
Nein, wenn es unter 140 liegt, ist das völlig unauffällig. 135 ist dann aber schon eher wenig. Gefährlich sind 135 nun sicher noch nicht. Man kann noch viel weniger haben, ohne unbedingt deswegen Beschwerden haben zu müssen.
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Ja gefährlich wirds erst unter 130 bzw. richtig gefährlich unter 125. 135 ist noch Norm. Esse jetzt auch weder besonders viel noch besonders wenig Salziges. Auch mein Trinkverhalten ist nach dem Sommer wieder normal.
Allerdings dürfte meine Harnausscheidung zum Teil recht hoch sein, wie ich mal nur ca. einen dreiviertel Liter am Tag getrunken habe, gingen trotzdem 2 Liter raus und fühlte mich total dehydriert. Elektrolyte wurden dabei nicht bestimmt, aber ich vermute mittlerweile dass meine hormonelle Regulierung des Flüssigkeitshaushalts nicht so ganz stimmt (ADH, Nebennieren, Hypophyse usw...)
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Ja gefährlich wirds erst unter 130 bzw. richtig gefährlich unter 125. 135 ist noch Norm. Esse jetzt auch weder besonders viel noch besonders wenig Salziges. Auch mein Trinkverhalten ist nach dem Sommer wieder normal.
Allerdings dürfte meine Harnausscheidung zum Teil recht hoch sein, wie ich mal nur ca. einen dreiviertel Liter am Tag getrunken habe, gingen trotzdem 2 Liter raus und fühlte mich total dehydriert. Elektrolyte wurden dabei nicht bestimmt, aber ich vermute mittlerweile dass meine hormonelle Regulierung des Flüssigkeitshaushalts nicht so ganz stimmt (ADH, Nebennieren, Hypophyse usw...), im Liegen und Sitzen neige ich ua. auch oft recht zum Harndrang.
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo Leute

Jetzt wurde MW definitiv ausgeschlossen über den 24 Urin Test, Mein Wert lag unter 10 und konnte somit nicht mal nachgewiesen werden.
Nun habe ich die Diagnose Verdacht auf Kupfermangel bekommen.

Das freie Kupfer liegt übrigens auch nur bei 12, vorher bei 16, wird also immer niedriger.

In der Ambulanz wurden Standardblutbild plus leberspezifische Werte gemacht, die ganzen Hepatitis AK, Autoimmun AK, Gentest auf A1Antitrypsin Mangel waren negativ.

Das Alpha2 Globulin hat auch wieder gepasst und einige Werte haben sich sogar verbessert, zb stieg Cholinesterase wieder an (5400) sowie Cholesterin (144/HDL 59, Triglyceride 81).

Dafür hat das Kreatinin einen kleinen "Sturz" hingelegt, was mich aber eher erfreut.

0,60 ist nun der Wert ;) , vorher 0,91 (solche Schwankungen hatte ich da auch noch nie)
Harnstoff bei 13
Harnsäure 4,10

Mein Albuminwert glänzt bei stolzen 5 und das Gesamteiweiß ist auf 7,80.

Auffällig war die TZ mit 20 Sekunden, keine Ahnung ob sich damit wer auskennt, laut Google stehe ich unter Heparin, dh normale Thrombozyten (die bei mir übrigens wieder einen Zahn zugelegt haben und nun schon bei 326 000 sind) und hohe TZ soll typisch für Heparin Patienten sein.
Nehme sowas aber nicht, vielleicht irgendeine Gerinnungsstörung (?)

PTT lag übrigens ganz schön, genauso wie INR.

Die toxische Leberbelastung könnte rein theoretisch wirklich zutreffen, als ich damals das Eisen nahm.
Wenn die CHE jetzt nach oben geht umso besser, auch wenn beschwerdetechnisch leider immer noch alles so gut wie beim Alten ist.

Ja leider wurde halt sonst nicht viel rausgefunden, BZ lag bei 90, Insulin war auch schön unauffällig, obwohl ich mich an dem Tag ziemlich übel im Nüchternzustand gefühlt habe.

Rotes Blutbild wie immer top.

Leberwerte:

Bilirubin 0,60
GOT 20
GPT 14
CHE 5,40 (hat sich schön gebessert) ;)
LDH 147
ALP 44

Eisen 111 (ist auch wieder normal)
Ferritin 41
Sättigung 29 Prozent

Was jetzt noch gemacht wird ist auf jeden Fall:

Hormone (HPA Achse,etc...), Vitamin D, A
eventuell Gallenfunktionsdiagnostik (wenn ich sowas kriege)
Herzcheck im Oktober
Schädel MRT
Stuhltest
Histamin

Wegen dem Kupfermangel: Auch wenn jetzt kein MW vorliegt und ich diesen Mangel habe, traue ich mir nichts Hochdosiertes nehmen (siehe Eisenerfahrung, Hämochromatose hatte ich ja auch nicht und trotzdem gings in die Hose).
Vielleicht kann man auch mit was niedriger dosiertem beginnen was Cu betrifft.
Allerdings stand ich sollte was in höheren Mengen einnehmen.

Irgend eine andere Stoffwechselstörung halte ich zwar schon für durchaus möglich, aber das wird dann wohl nichts Organschädigendes oder dergleichen sein. Also lasse ich das mal und tue weiterhin das was für mich gut ist.

Wegen HPU (sollte ich ja auch wieder angehen), frage ich mich gerade ob ich Zink nehmen soll (wegen des Kupfermangels, der dadurch möglicherweise noch verstärkt wird)

Hat jemand Ratschläge?

lg catlady ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Ahja habe nun entdeckt dass ich zu wenig apo B habe (dass ist so ein Blutfettwert), kenne mich da aber zuwenig aus damit.
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.463
Hallo Catlady,


Jetzt wurde MW definitiv ausgeschlossen über den 24 Urin Test, Mein Wert lag unter 10 und konnte somit nicht mal nachgewiesen werden.
Der Wert von 10:
In welcher Einheit wurde er gemessen?
Zum freien Kupfer:
In welcher Einheit wurden beide Werte des freien Kupfers gemessen?
Hast Du denn nicht das Serumkupfer und das Coeruloplasmin?
Wie hoch waren beide Werte?
Das freie Kupfer ist nur relevant, wenn es erhöht ist.
Es gibt Menschen, die mit einem freien Kupfer von Null einen M. Wilson haben (mit einem Leberkupfer, das sehr deutlich über 250µg/g lag).

Wichtig bei der MW-Diagnostik sindzunächst einmal das Serumkupfer und das Coeruloplasmin.
Ist das freie Kupfer nicht hoch, so fällt auch das Urinkupfer nicht so hoch aus.
Das schreibt Prof. Ferenci in einer Veröffentlichung, die ich im Forum immer wieder mal zitiert hatte.
D. h. erst wenn das freie Kupfer ansteigt bzw. hoch ist, scheiden MW-Patienten auch viel Urinkupfer aus.

Aber es ist auch so, dass beim MW nicht jeder Fall gleich ist und es sehr viele Unterschiede nicht nur bei den Symptomen sondern auch bei den auffälligen Laborwerten gibt.


Auch wenn der Wert des Urinkupfers niedrig sein sollte (ohne Einheit kann ich das nicht so einschätzen) und man nun denken könnte, bei einem so niedrigen Wert ist ein MW-Verdacht ausgeräumt, frage ich:
Hat das Labor mit solchen Kupfer-Bestimmungen denn Erfahrung?
Sind wirklich keine Fehlerquellen denkbar?

Ich kann Dir ein Beispiel aus meinen Doppeltmessungen nennen. Den Befund hatte ich heute wieder in der Hand:
Untersucht wurden Proben aus demselben Sammelurin:
Labor A (ein umweltmedizinisches Labor): Wert knapp 4µg/24h
Labor B (ein Labor, das die Werte einigermaßen gut bestimmt): Wert 30µg/24h

D. h. das eine Labor hat einen ganz unverdächtigen Wert ermittelt und das Labor, bei dem ich öfters Messungen mache und das auch für eine MW-Ambulanz Urinkupfermessungen macht, hat das ca. 7,5 -fache ermittelt.

Natürlich weiß ich nicht, wie gut das Labor ist, bei dem nun Dein Urinkupfer bestimmt wurde. Aber ich bin immer skeptisch, wenn es um die Genauigkeit der Urinkupfer-Messungen geht, weil da offenbar alles möglich ist.

Hast Du nur einen Sammelbehälter benötigt, d. h. ist Dir das Zusammenkippen von 2 Sammelurinen erspart geblieben? Auch hier gibt es mögliche Fehlerquellen.
Hast Du selbst die Probe aus dem Sammelurin genommen?
Und hast Du zuvor den Urin gut durchmischt?
Das Durchmischen ist wichtig, weil sich vermutlich das Kupfer unten absetzt, d. h. wenn man die Probe nur oben nimmt, könnte dort die Konzentration mit Kupfer relativ gering sein.
Ähnliches kann passieren, wenn ein -unerfahrenes- Labor aus dem Urinröhrchen die Probe nur oben abschöpft.

Hast Du denn Zink (oder Molybdän) genommen und falls ja, wann zuletzt?
Bei längerer Zinkeinnahme würde ich davon ausgehen, dass man sehr lange mit Zink pausieren muss, um die Auswirkung auf das Urinkupfer zu beseitigen.

Von einem Kupfermangel würde ich aber bei diesem Urinkupfer nicht reden, zumal auch das freie Kupfer positiv ist.
Bei Menschen ohne MW soll das freie Kupfer negativ sein.

Wurde das freie Kupfer nach der Formel berechnet, die auf der Internetseite des dt. MW-Vereins genannt wird?
Morbus Wilson e.V.
Wenn Du das Coeruloplasmin und das Serumkupfer jeweils kennst, wäre das für eine Berechnung des freien Kupfers wichtig.
Denn manche Labore geben zum freien Kupfer Werte an, die nicht nach der üblichen Formel berechnet sind.

Du bist m. E. zumindest Genträger für MW, allein schon wegen des erniedrigten Coeruloplasmins (erniedrigt, weil der Wert, den Du früher mal nanntest, unter 20 war).


-----------


Ist nicht die Thrombinzeit (TZ) ein evtl. Hinweis auf das von Willebrand-Syndrom? Irgendwer hat das mal behauptet. Ich habe aber dazu noch nicht weiter "geforscht".
Der Wert ist also erhöht, oder?

--------

Apo B:
Gemeint ist wohl das Apolipoprotein B?
ich weiß gar nicht, ob das bei mir schon mal bestimmt wurde.

Was ich dazu zu erniedrigten Werten finde, könnte ein Hinweis auf eine Krankheit sein, die bei Dir aber nicht oder noch nicht vorliegen könnte (und sogar behandelbar ist):
https://www.laborvolkmann.de/analysenspektrum/DOCS/00/apolipoprotein-b.pdf
a-ß-Lipoproteinämie


Ataxie.de - A-Beta-Lipoproteinämie (Bassen-Kornzweig-Syndrom))


Aber ob das nun immer bei erniedrigten Werten beim Apolipoprotein B vorliegen muss, wird man sicher noch genauer untersuchen können.
Vitamin E -Bestimmung ist offenbar sinnvoll, ebenso Vitamin A, D und K.
Ich vermute, dass es auch erniedrigt sein kann, wenn die fettlöslichen Vitamine -aus anderen Gründen- erniedrigt sind.
Evtl. könnte das aber heißen, dass man eine "sekundäre" Aa-ß-Lipoproteinämie bekommen könnte aufgrund des Vitaminmangels?


lg
margie



Nachträgliche Änderung am 25. 9. !
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.463
Hallo catlady,

Gentest auf A1Antitrypsin Mangel
Wurde der Gentest gemacht? Oder das Alpha-1-Antitrypsin?
Der Gentest wird doch vermutlich erst gemacht, wenn es einen begründeten Verdacht gibt, d. h. wenn das Alpha-1-Antitrypsin auffällig war?

Wurde bei den Antikörpern dann wohl auch AMA, ENA, ANA gemacht?

Was mich wundert, ist, dass bei Dir nun plötzlich so viele Untersuchungen gemacht werden. Hast Du nun endlich einen Arzt gefunden, der Dich gründlicher untersucht?

Hat der Arzt denn einen bestimmten Verdacht?

Vielleicht kann man auch mit was niedriger dosiertem beginnen was Cu betrifft.
Allerdings stand ich sollte was in höheren Mengen einnehmen.
Man hat Dir aber nicht Kupfer zur Einnahme empfohlen? Ich erkenne aus den bisher bekannten Werten keinen Kupfermangel ... im Gegenteil: Ich denke, Du bist zumindest Genträger für den M. Wilson und die haben keinen Kupfermangel, sondern eher zuviel davon.

Ist in Deinem Blutbild erkennbar, dass Du einen Kupfermangel haben könntest? Da Kupfer für die Blutbildung wichtig ist, würde man es im Blutbild auch sehen müssen.

Wurde auch ein Zinkwert bestimmt?

lg
margie
 
Themenstarter
Beitritt
29.09.12
Beiträge
883
Hallo margie

Muss mal kurz was nachschauen und werde dann auf deine Beiträge näher eingehen.
 
Oben