MCS - Blutzucker konstant hoch halten, aber wie?

  • Thema in 'MCS' Themenstarter Gestartet von macpilzi,
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macpilzi

Hallo zusammen,

habe mit der Zeit gemerkt, dass meine MCS Symptome stark mit meinem Blutzucker zusammenhängen.

Wenn mein Blutzucker hoch ist, geht es mir gut, ich sehe gut aus und habe so gut wie keine Symptome. Ist er im Keller habe ich viele Symptome.

Wenn ich z.B. starke Symptome habe und gehe dann in eine Burgerbude, haue mir den Magen voll und trinke dazu Cola, so verschwinden innerhalb kürzester Zeit die meisten Symptome und ich bin top fit. Mental und physisch.

Habe bisher noch nichts gefunden mit dem ich meinen BLutzucker konstant hoch halten kann.

Vielleicht kann mir dazu jemand einen Tipp geben.

beste Grüße und Danke

MP
 
wundermittel
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Hallo MacPilzi,

hast Du eigentlich mal gemessen, wie hoch Dein Blutzucker nach so einem Burger-Besuch ist?
Bei Nicht-Diabetikern wird er ja relativ schnell wieder auf Normal-Niveau gebracht, was ja auch gut ist.
https://www.accu-chek.de/download/info/downloadcenter/1281428929244.pdf

Wenn es tatsächlich um den hohen Blutzucker geht, dann wäre jeweils ein STück Traubenzucker auch ok (?).
Evtl. geht es auch um eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit und eine Art Entzug ohne dieses Nahrungsmmittel - ähnlich wie beim Alkohol-Entzug?


Grüsse,
Oregano
 
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Paula3

Insulinspiegel im Blut messen (aber Achtung: 14 Stunden vorher soll man nichts im Mund gehabt haben)

5 oder 6 Stunden (!) Glukose-Toleranz-Test: man sieht, daß der BZ zu schnell zu niedrig wird. Aber das kann nur ein Arzt richtig interpretieren, der sich mit Hypoglykämie auskennt.

Niedriger BZ durch niedriges Cortisol (NN-Schwäche).
Wenn Cortisol niedirg ist, steigt Adrenalin und mobilisiert Glukose.
Da Adrenalin den BZ-Spiegel nicht gut konstant halten kann, steigt und fällt der BZ sehr unregelmäßig.

E. Blaurock-Busch: 75% der funktionellen Hypoglykämien sind durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten verursacht.

A.Cutler S.27: Mercury interfers directly with the body's ability to regulate glucose. Feeling tired 2-3 hours after meals, and craving a sweet which fixes the problem for a while are signs of hypoglycemia (whether it is due to adrenal problems or not).

A.Cutler S.184: Hypoglycemia symptoms are: shaky hands, weakness, nervousness, headaches, lethargy, that improve with caffeine or something to eat, loss of capacity to think clearly that returns after eating something or taking stimulants like caffeine that increase blood sugar. In this case glucose should be determined under a variety of conditions and adrenal function should be investigated if there is no other obvious reason found for hypoglycemia."

S.Myhill 2007 Hypoglycemia (low blood sugar) - a problem for many Chronic Fatigue Syndrome and Fibromyalgia patients, but treatable

Grüsse
 
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regulat-pro-immune
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danke Paula3 für die interessanten Ausführungen, interessante Zusammenhänge.

Ich habe nämlich ähnlich wie macpilzi das Gefühl, dass mir Zucker hilft. Vor allem bei meiner psychischen Konstitution (Stimmung, Ängeste, Denkvermögen), aber auch bei Themen wie CFS und habe eine leichte CFS.

Jedoch schadet Zucker längerfristig (z.B. Candida, leacky gut) und ich will ihn vermeiden. Ich hab dafür noch keine plausible Erklärung.
 

macpilzi

Jedoch schadet Zucker längerfristig (z.B. Candida, leacky gut) und ich will ihn vermeiden. Ich hab dafür noch keine plausible Erklärung.

genauso geht es mir auch!!!

versuchte die letzten Jahre den Zucker etc. weg zu lassen und mich gesund zu ernähren. Nahm aber durch die ganzen Ernährungsumstellungen immer mehr ab und wog ca. 60kg. Mittlweile bin ich wieder bei 75kg angelangt.

Wenn ich mich gesund, also mit viel Gemüse, Vollkorn, etc. (alles Bio) ernähre, falle ich nach dem Essen direkt in ein Loch. Ich habe das Gefühl als wenn irgend etwas meinem Körper fehlt. Ich bekomme dann MCS Symptome, die sich so ähnlich äußern wie sie Cutler auf S.184 äußert.

Es ist echt nicht einfach. Wenn ich viel Gemüse esse, geht es mir sehr schlecht. Vor allem im Kopf läuft alles drunter und drüber.

Hoffe ich finde dafür endlich mal ne Lösung.

Was auf jeden Fall sehr gut hilft, ist Shaolin Ba Duan Jin.

bestes Grüße

MP
 
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genauso geht es mir auch!!!
Hallo Kollege!
Nahm aber durch die ganzen Ernährungsumstellungen immer mehr ab und wog ca. 60kg. Mittlweile bin ich wieder bei 75kg angelangt.
Was heißt hier aber, ist doch super. Ich wiege 74kg und bin schlank. Mein echtes Wohlfühlgewicht liegt bei 64kg, da sagen viele ich sei dürr. Forschungen zeigen aber immer wieder, dass leicht untergweichtig gesund ist (Mangel kann der Körper besser verarbeiten als Überfluss). Auch bei Naturvölkern wird das beobachtet.
Wenn ich mich gesund, also mit viel Gemüse, Vollkorn, etc. (alles Bio) ernähre, falle ich nach dem Essen direkt in ein Loch.
1) Vollkorn ist ungesund (z.B. siehe Yasko oder CampbellMcBride), bei CFSlern erst recht (z.b. laut Kuklinski). du kenns ja meinen thread https://www.symptome.ch/vbboard/ern...laeodiaet-ohne-gemuese-erfahrungsbericht.html . Wenn ich das essen würde, würde es mich auch ins Loch hauen.

2) Diese Loch kenne ich auch (vor allem psychisch). Bei mir ist es etwas besser geworden. Ich vermute bei mir als Grund leaky gut, Darmdysbiose (Darmflora), Vergiftungen und Allergien. Denn seit ich das behandle und Kohlehydrate weg lasse geht es Berg auf.

Ich kenne das, wenn in meinem Hirn die Gifte wieder Karussell fahren und/oder die Neurotransmitter verrückt spielen (Depri). Ich frage mich, ob der leaky gut oder der Enterohepatische Kreislauf den Körper und das Hirn mit Giften überschwemmen beim Essen.

Weiters kenne ich mittlerweile viele meiner Allergien die keine typischen Symptome haben. Wenn ich die Esse merke ich zuerst gar nichts und dann bekomme ich innerhalb von Stunden Angstzustände, Depris und Antriebslosigkeit. Hab ich mehrmals ausprobiert, funktioniert zuverlässig :eek:)

3) Mit Gemüse hatte ich ganz besonders Probleme (siehe auch meinen Thread). Dies wird auch hier im Forum immer wieder beschrieben, dass kranke Leute kein Gemüse vertragen, vor allem rohes nicht, obwohl es so gesund wäre. Salat vertrage ich viel besser. Mittlerweile vertrage ich stark gedünstetes Gemüse auch wieder besser.

Tipp: Ich schmeiße das Gemüse in den Mixer. Die Breiige Konsistenz vertrage ich am besten, da schreit mein Körper richtig danach. Ich vermute die Aufspaltung großer Nahrungsbrocken bekommt mein kaputter Darm sonst nicht hin.

Es ist echt nicht einfach. Wenn ich viel Gemüse esse, geht es mir sehr schlecht. Vor allem im Kopf läuft alles drunter und drüber
siehe darüber
 
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PS: Ich meine gelesen zu haben, dass Zucker und andere Kohlehydrate den gestörten Neurotransmitterstoffwechsel beeinflussen können (man setzt sich sozusagen einen Schuss, damit es einem kurzfristig besser geht). Wenns mit den Neurotransmittern hapert, dann neigt man zum Zuckerkonsum. Freilich behandelt das nicht die Ursache.

Wenn ich einen guten Tag habe mit einem klaren und konzentrierten Geist, dann habe ich null komma keinen Gusto auf KH. Wenn es mir schlecht geht, könnte ich den ganzen Tag Schoko, Kekse oder Brot verschlingen. Meine Erfahrung passt da zum oben gesagten.
 
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