Mangel im Blut

Hummer1

Tut mir leid, ich bin nicht in der Lage momentan weiter zu schreiben. Mir geht es seit 1 1/2 Wochen schlecht. Ich habe keine Ahnung, ob es psychisch oder sonst was ist. Mir wäre das inzwischen auch sowas von egal, solange man endlich überhaupt was finden würde. Ich habe wie jeder Mensch gute und schlechte Tage. Ich lache und bin etwas übermütig und auch mal traurig. Deswegen habe ich aber keine Depression. Bei mir reicht schon intensives Lernen und ich bekomme Schwierigkeiten. Oder kochen. Oder Wohnung putzen. Dann bin ich am nächsten Tag down.

Wer soll denn auch all die möglichen "Diagnosen" überprüfen? Ich finde nicht mal einen Facharzt, der mir zuhören möchte. Die sehen meine Werte und winken ab.

Mir ist das alles viel zu kompliziert. Ich habe auch kein Geld für Privatleistungen. Ich wollte nur etwas über Mängel im Blut wissen. Ganz allgemein. Ob es vielleicht Ursachen gibt, die ich noch nicht kenne o.ä.

Ich möchte meine Werte hier nicht reinstellen. Wenn das ein Problem ist, dann hat sich die Sache wohl erledigt. Ich wußte nicht, dass dies offenbar eine Grundbedingung ist.

Vielen Dank.

Hummer1
 
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JETZT GANZ WICHTIG!!! Und wirklich ernst gemeint! Und solltest du trotz Job in Erwägung ziehen falls du alle Karten ausgespielt hast.
Warum? Weil du dann sehr viele Untersuchungen auf Kasse kriegst.

Mache dich Selbstständig. Gehe in die Private Krankenversicherung. Barmenia: VCH3P (Tarif)
Die Barmenia zahlt fast alles an Blut,Stuhl,Urin,Speichel Untersuchungen sowie Haaranalysen solange es ein Arzt veranlasst.

Melde dich beim Jobcenter an und lasse dir die PKV vom Jobcenter bezahlen und staube noch "Einstiegsgeld" ab sowie Beantrage zeitgleich ALG2 ( wenn nicht schon geschehen). Dann bist du finanziell für die nötigsten Bedürfnisse abgesichert, bekommst Taschengeld für deine Firma und hast eine Herausragend gute kostenfreie Gesundheitliche Diagnostik ( Diagnostik, nicht Versorgung). Auch die Barmenia zahlt nicht jede Therapie, aber so gut wie jede Diagnostik.

Dann kannst du Genanalysen und teure Untersuchungen durchführen lassen und kommst der Ursache näher ohne das es an deine Kohlen geht. Die Untersuchungen sollten jedoch zeitnah abgeschlossen werden, du musst die Möglichkeit haben aus der PKV wieder herauszukommen was im gehobenen Alter irgendwann schwierig wird.
Bei strammen Zeitfenster sind die Untersuchungen nach gut 1 Jahr durch. Dann entfällt auch das "Einstiegsgeld" Vom Jobcenter ( die brauchst da das Jobcenter nicht 100% der PKV Beiträge übernimmt).

Für ne Selbstständigkeit brauchst du nur ne Umsatzsteueridentnummer ( Finanzamt) und 25€ für nen Gewerbeschein beim Ordnungsamt. Mit was du dich selbstständig machst bleibt dir überlassen. Machst du nen Onlineshop(Ebayshop) auf. Kostet nichts. Du solltest nach Möglichkeit aber Artikel im Warenwert von 200-400€/Monat verkaufen und musst fleißig einkaufen sodass dein Gewinn unter 100€ liegt ( Beim Jobcenter Anrechnungsfrei). Das Jobcenter fragt nach 6 Monate mal nach wies läuft. Sagst denen einfach das der Start schwierig ist aber du weitere Ideen hast.

Damit hättest du rund 10000€ Budget für das erste Jahr an Diagnostik frei. Damit lässt sich einiges anstellen.
Wenn man offiziell nicht weiter kommt wegen schlechter Krankenkasse und Einheitsbrei Ärzte dann muss man sich was einfallen lassen. Eine Option wie es geht habe ich eben dargelegt.

Für das "Einsteigsgeld" gibt es aber Voraussetzungen. Dazu musst du ein paar Papierchen schreiben.
 

Hummer1

Ich bin nicht arbeitsfähig. Schon seit Jahren nicht mehr.

Auf mich treffen viele medizinische Standard-Aussagen nicht zu: z.B.

Ich habe als Kind bis ins Erwachsenenalter hinein Süßes regelrecht gefressen (und zwar richtig krass) und kein Gramm zugenommen. Im Gegenteil. Normale Gerichte habe ich kaum angerührt.
Ich bekam davon aber kein Diabetes.
Ich weiß nicht, wie lange ich Vit. D Mangel habe, aber ich wurde nicht weniger oder mehr krank als andere Menschen.
Meine Knochen scheinen noch recht fit, wenn auch die Muskeln ab und zu schmerzen.
usw.

Ich habe mir schon oft gedacht, wenn ich irgendwelche Thesen gelesen habe: Dann bin ich aber ein Beispiel dafür, dass dies nicht der Fall sein muss.

Alles Zufall?
 
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Ich lache und bin etwas übermütig und auch mal traurig. Deswegen habe ich aber keine Depression. Bei mir reicht schon intensives Lernen und ich bekomme Schwierigkeiten. Oder kochen. Oder Wohnung putzen. Dann bin ich am nächsten Tag down.


Ich wollte nur etwas über Mängel im Blut wissen. Ganz allgemein. Ob es vielleicht Ursachen gibt, die ich noch nicht kenne o.ä.


Hummer1
Du scheinst eine Belastungsstörung zu haben ( habe ich auch) nur die Frage ist warum.
Bei mir sind es niedrige Neurotransmiter (Nebenniere) und B6 Mangel (Vielleicht HPU und/oder Schwermetallbelastung), Hypogonadismus sowie chronischer Stress. Du musst nicht schlecht drauf sein um eine Depression zu haben, es reicht da schon ein Leistungsknick. Dann ist die Definition der Depression schon erfüllt.

Depressionen werden in der modernen Medizin mit Antidepressiva behandelt, ist aber keine Ursachenforschung.
Zu Depressionen gehören auch kognitive Defizite die du ja hast. Und wenns in Richtung Kognitivität geht bist du bei jmd der sich mit Stoffwechseln gut auskennt gut aufgehoben. Es gibt eine Vielzahl an Stoffe die die Kognitivität extrem stark beeinflussen. Bis hin zu Bettlergerichkeit. Und das nur weil B6 fehlt und oder B12 oder andere wichtige Stoffe wie Neurotransmitter und Co.

Im Blut sieht man einiges aber nicht alles. Deswegen gibts auch Stuhlproben (Darm)/Urinproben (Hormone) und Speichelproben (Hormone und Neurotransmitter).
Aber subakute Infektionen sieht man beim normalen Hausarzt nicht. Sind die Lymphozyten und CRP ok dann ist man gesund. Aber ist man das wirklich? Nein! Das weiß man erst wenn man als Beispiel die Lymphozytensubklassen bestimmt. Da sieht das dann unter anderen bei chronischer CMV Infektion ganz anders aus. Da kann man was sehen. Mit eine solche Anneliese ist der Hausarzt und die meisten Fachärzte aber gnadenlos überfordert.

Man brauch als Selbstständiger ja nicht ackern wie ne Hafenn****... es reicht wenn es so aussieht als ob man etwas tun würde. Im Schnitt 8h/Woche sind ganz okey. Nicht um Geld zu verdienen, sondern damit man sich eine gute Diagnostik leisten kann.

Ich würde mich an dem halten was du in der Hand hast. Und das sind deine Mängel und die würde ich auffüllen. Wenn Wirkstoff A nicht funktioniert, dann Wirkstoff B oder C. Nicht jeder muss und kann alles vertragen. Das ist völlig okey.
 
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Hi Hummer-- warum eigentlich Hummer? So groß wie der US-Geländewagen oder so rot wie das Tier im Kochtopf?

Ich kann mir schon vorstellen, dass sich der Allgemeinmediziner nicht für Dich interessiert. Er hat sicher ja auch keine Lösung parat. Das mit den Süßigkeiten ist etwas komisch - nicht das Schlankbleiben dabei , aber das soviel davon essen. Da bringt man seinen ganzen Stoffwechsel durcheinander. Wenn man auch kein Problem mit Insulin- Resistenz bekommt, so kann es doch auch an anderer Stelle Probleme geben. Mich würde nur mal interessieren ob Dein Ferritin-Wert ok - zu hoch oder zu niedrig ist. Natürlich kann man durch einen Genfehler Mangelerscheinungen haben, ohne dass man zu wenig von dem entsprechenden Stoff zu sich nimmt, aber wir haben alle Genfehler- reichlich - und dennoch haben wir nicht sofort ein Problem damit.
 

Hummer1

Guten Tag!

STOPP! Mein Hausarzt ist sehr engagiert! Fachärzte wollen nur teure Untersuchungen machen und sonst nichts! Keine Anamnese, kein Zuhören usw.

Da ich zeitlebens Probleme mit Darm, Unverträglichkeiten, Zöliakie usw. habe, frage ich mich, ob es nicht am Darm liegen könnte, wenn manche Mineralstoffe usw. nicht aufgenommen werden. Ich esse streng Diät. Seit Jahren.

ABER: Meine Stuhlproben sind ok. Meine Leukos sind ok.

Deshalb verwerfe ich ständig das Thema Darmentzündung.

Mein Eisenspeicher war vor 3 Jahren fast leer. Habe ich aufgefüttert. Jetzt bin ich zwar in der Norm, aber eben im unteren Bereich. Ebenso bei Vit. B 12.

Vitamin D war immer extrem niedrig. Ich vertrage keine Sonne. Muss sie meiden. Erst recht im Sommer. Wir wird übel und ich kippe um, wenn ich bei z.B. 30 Grad länger als 5 Minuten draußen bin. Auch im Schatten. Meine Haut wird rot. Auch im Schatten.
Dennoch: Ich hatte sogar mal in einem Winter einen höheren D-Wert, als im Sommer.

Ich weiß, dass mir kaum jemand glaubt, aber ich habe das Gefühl, dass es mir - wenn ich NEM nehme - schlechter geht.

Angeblich kann ein Arzt ja über verschiedene Werte "kreuz lesen", ob der Körper soweit ok ist. Und das wäre bei mir so.

Warum sind nur einige Werte erniedrigt? Nicht alle? Spräche das nicht gegen eine Darmentzündung, die eine Aufnahme blockiert?

Welche Gründe gibt es, wenn man trotz massivem Zuckerkonsum und das über Jahre kein Diabetes bekommt?
Wenn es sowas gibt, dann kann es doch auch zig andere Dinge geben, die in einem Körper anders ablaufen können als üblich?

Mich belastet das Thema Vit D, Eisen und B 12 sehr. Weil ich nicht weiß, wie ich es richtig mache. Ich spüre ja nur meinen Körper und der gibt keine eindeutigen Zeichen. Zuletzt hatte ich sogar einen zu niedrigen B2 Wert. Darmwerte - selbst einen Tag nach einer Kolik - bleiben unauffällig.

LG

Hummer1
 
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Hi Hummer,

wie steht es mit probiotischen Bakterien (Lactobazillus Rhomnosus GG z.B., damit kann man bedingt Pilze "vertreiben")? Schon mal versucht? Außerdem könnte ich mir eine Milcheiweisallergie vorstellen. Das passt auch zur der Glutenunverträglichkeit. Das ist auch ein Eiweiß, das man nicht unbedingt zu sich nehmen sollte. Es gibt Allergien, die man nicht spürt, weil sie sich im Dram abspielen, - aber dafür sorgen, dass man total empfindlich wird, weil die Abwehr ständig auf Hochtouren läuft.
LG Wolf
 
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Mein Schwermetallarzt ist auch sehr engagiert, weiß aber nicht alles. Mein Quecksilber ist raus ( laut Schwermetallarzt), und nun stempelt der mich als Psychosomatiker ab
OBWOHL
meine Stresshormone im Keller sind, meine Steroidhormone im Keller sind und es keine spezifische Gehirnentgiftung gab.

Ja Quecksilber ist raus, aber nicht aus dem Gehirn.

Ein jmd mit diese Stoffwechsellage ist alles andere als ein Psychosomatiker und irgendwo müssen die Defizite herkommen. Jeder Arzt hat sein Limit und sein kleines Spektrum wo er gut therapieren kann. Da beginnt und da endet alles. Deswegen gibt es auch für jede Fachrichtung Fachärzte.

Meine Leukos sind laut meinen Internisten auch gut. ... ich habe vor 3 Wochen einen Immunstatus und Zytokinspiegel machen lassen. Da sieht es dann aber alles andere als ganz freundlich aus. Nk Zellen Cyt/reg ( Subgruppe der Lymphos -> Subgruppe der Leukos) sind zu hoch. Das Problem ist das nun meine Nk Zellen Probleme haben Freund von Feind zu unterscheiden was an erniedrigte CD8 Zellen liegt. CD8 Zellen ( Also im Oberbegriff Leukos zusammengefasst) grenzwertig niedrig. Das selbe findet sich auch auf CD86 ( ebenfalls eine Subkategorie der Leukos ähm Lymphos) obwohl meine Leukos im großen Blutbild normal erscheinen.

Das ist ein Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung was sich im Zytokinspiegel niederschlägt. MRP 8/14 sowie Il1beta erhöht. Ein absolut eindeutiger Hinweis für eine chronische Entzündung die man aber nicht im großen Blutbild oder hs CRP erkennen kann. Wo die chronische Entzündung ist und wo sie herkommt weiß ich nicht. Und wurde bisher nicht untersucht weil ich ja "Kerngesund" bin. Mit den Befund gehe ich im Januar erstmal zum Neurologe und Gastroenterologe...

Laut meinen Ärzten bin ich auch gesund mit Ausnahme Psysche (Psychosomatiker) und Endochrinologe (Testosteronmangel). Allerdings bin ich sicher das ich kein Psychosomatiker bin. Sondern meine Symptome eine Folge eines Ungleichgewichts ( Stoffwechsellage/chronische Entzündung) ist.
Wäre ich Psychosomatiker gäbe es beschwerdefreie Intervalle wenn ich kein Stress habe. Die Beschwerdefreien Intervalle gibt es aber nicht.

Also muss irgendwo etwas verrutscht sein. Und das sieht man am Zytokinspiegel und Immunstatus. Der Befund weist auf Krebs oder andere unschöne Dinge hin wie Multiplesklerose, Psoriasis, Morbus Crohn Auto Immunkrankheiten eben... ... Aber ich sei ja gesund und meine Symptome kämen von der Psyche...

Und wenn du über Jahre so viele Probleme hast dann muss das auch irgendwoher kommen. Und speziell bei deiner Diagnose CFS, wo man sowieso keine eindeutigen Marker findet und im Großen und Differentialblutbild in der Regel nichts auffälliges zu sehen ist... muss ja irgendwas sein. Und irgendwas die Ursache sein.
Und dann reicht es eben nicht mehr nur mal ein paar Mineralstoffe und 1-2 Vitamine zu checken sowie ein großes und Differential Blutbild.

Fachärzte machen nicht umsonst teure Untersuchungen. Bei Fachärzten geht es ja darum seltene oder schwerwiegende Erkrankungen zu finden ( obwohl die auch nur offensichtliches erkennen [wollen]) die in der Behandlung der Krankenkasse mehrere Zahntausend bis hundert tausend € kosten. Und wir können froh sein das es viele sinnvolle teure Tests gibt die es vor 30-40 Jahre noch gar nicht gab. Aber Fachärzte konzentrieren sich in der Regel auch nur auf das offensichtlichste. Ein Immunstatus mit Quantifizierung der Leukos wirst du sehr selten bekommen. Ist aber wichtig bei chronischen unterschwelligen Infektionen. Du siehst halt ganz genau welche Zelle wo und wie viel arbeitet und kannst Rückschlüsse ziehen an welchen Stellen es hapern könnte.

Wenn Mineralstoffe schlecht aufgenommen werden dann kannst du einen Haartest machen. Das ist zwar kein Istzustand, aber ein Istzustand kann man daraus einigermaßen Seriös ableiten. Blut ist der Istzustand, aber nur weil im Blut was rumkreucht bedeutet es nicht das die Nährstoffe auch dort hin gelangen wo sie hin sollen. Daher macht es Sinn ab einer gewissen Untergrenze bei B12 lieber Holo zu messen weil der Marker sensibler ist.

Wenn du in der Tat Darmprobleme hast, würde ich ich darauf auch mal konzentrieren. Symptome wie Zöliakie muss ja auch durch irgendwas ausgelöst worden sein. Ich bin jetzt kein Darmspezialist, aber eine umfassende Darmdiagnostik kostet in Privatleistung auch viele hundert €. Wenn du den Darmfokus darauf legst würde ich versuchen eine Darmsanierung zu machen. Das ist aber ein ganz spezielles Thema wo auch viel Blödsinn rumgrasiert. So nach den Motto 3Tl Flohsamenschalen für Ballaststoffe die den Darm reinigen und so... besser nicht! ... auch wenn es sich gut anhört. Ja, Darm ist wichtig. Extrem wichtig für das ganze System.

Ich habe mal gelesen, bei schlechten D3 Spiegel, das man dann auch keine Sonne verträgt. Ob das stimmt weiß ich aber nicht. Ich halte D3 für Zentral was unbedingt angegangen werden sollte. Du bist vielleicht nicht bei 100% nach dem du aufgefüttert hast, aber schaden wird es dir nicht. Wenn du Vitamin D Produkte nicht verträgst, kannst du wie gesagt deinen Vitamin D Stoffwechsel checken lassen. Es kann sein das dort eine Störung drin ist. Dann musst du andere Pillen nehmen.

Wenn du NEMS nimmst und es dir dann schlechter geht, dann sind die NEMS nichts für dich.
Es sei denn du mobilisierst mit den NEMS Giftstoffe. Dann ist es logisch das es dir schlechter geht. Aber nicht wegen den NEMS sondern wegen den Giftstoffen die dein Körper verarbeiten muss. Es sei denn es herrscht Unverträglichkeit

Diabetis muss sich nicht mit 20 30 oder 40 rächen. Das kann alles noch kommen. Und eine Art der Diabetis kann sich auch zurück entwickeln. Durch gute Ernährung und Bewegung. Wenn du jetzt Zuckerarm isst, wäre das eine Erklärung.

Bei meinen Beschwerden verlasse ich mich nicht mehr auf meine Ärzte. Ich sage inzwischen meinen Ärzten welche Untersuchungen sie machen sollen. Und dann wird was gemacht... ... und ich finde immer etwas.
Natürlich ist nicht jeder Punkt ein Treffer, aber von 4-5 Kreuze ist 1 Kreuz immer ein Treffer. Keine hohe Ausbeute, aber ich komme damit die Ursache näher.
 
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Hummer1

Hallo!

Also, ich nehme jetzt sein 5 Tagen kein Vit. D mehr und es geht mir besser.

Warum geht es hier ständig darum, dass Blutwerte nichts aussagen bzw. von Ärzten falsch gedeutet werden? Ich verstehe das nicht.
Wenn Blut untersucht wird, dann hat das doch Aussagekraft, oder?
Erst, wenn bestimmte Werte nicht gut sind, wird in diesem Bereich weiter untersucht. Und ich traue meinem Hausarzt. Warum auch nicht.

Ich wollte nur wissen, warum es zu Mängeln im Blut kommen kann. Ganz allgemein. Und ob es Gründe gibt, warum man - im Gegensatz zum Mainstream - kein Vit. D vertragen könnte.

Da wurde mir schon viel dazu erzählt. Vielen Dank dafür.
 
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24.02.18
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Hi,
wurde D3 mit Magnesium und K2 eingenommen?
Wurde D3 nach einer Mahlzeit eingenommen?

Vielleicht hilft dir das


Vielleicht hilft es dir wenn du täglich nur so viel D3 nimmst wie du verträgst. Auch wenns nur erstmal 200I.E / Tag sind, kann es nicht schaden. Vielleicht Vitamin D3 aus Lampen holen?

Vielleicht hilft dir das hier weiter:

Unten im Abschnitt Vitamin D.

Ja klar hat es Aussagekraft wenn Blut untersucht wird, aber es werden halt nur die Stellen durchleuchtet wo Kreuze dran sind. Sitzen an der falschen Stelle Kreuze findet man nichts.

Zumindest hat es dein Hausarzt geschafft das du hier nach Hilfe fragst. Er scheint ja ein netter Kerl zu sein, deine Beschwerden scheint er aber nicht in den Griff zu kriegen. Vermutlich wegen Mangel an Kompetenz. Davor muss er sich nicht schämen...

Mein Hausarzt sagt auch ich habe einen dran und schickt mich zum Psychiater. Mein Psychiater woltle mir Antidepressiva andrehen was er dann auch für 3 Tage geschafft hat. Dann folgte mein Schwermetalltest und schwupps war der Psychiater ruhig und entzog mir die Antidepressiva. So einfach kanns laufen.

Bei mein Neurologe war es ähnlich. Psychosomatiker bis er ein auffälliges VEP gefunden hat.
 

Hummer1

Vit. D mal anders gesehen

Könnte es nicht auch sein, dass Vit. D eine Art Schutzmechanismus bei Hitze bzw. im Sommer für den Körper, die Zellen etc. ist und deshalb dann auch höher im Blut vorkommt? Und im Winter, wenn es kühl ist, ist der Wert niedrig? Vielleicht misst man Vit. D viel zu viel Bedeutung zu?

Deshalb geht es mir z.B. schlecht, wenn ich Vit. D nehme, weil ich Hitze und Sonne meide.

Soweit ich bisher gelesen habe, weiß man ja nicht wirklich viel über Vit. D.

Ich kann halt einfach nicht glauben, dass die Natur ausgerechnet beim Vit. D so einen "Fehler" gemacht haben soll.

Aber gut. Ich bin Laie und kein Wissenschaftler.
 
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10.01.04
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Hallo Hummer,

ich bin auch der Meinung, daß das Wissen um Vitamin D evtl. noch nicht vollständig ist. Die ständige Wiederholung, daß es unbedingt eine bestimmte Höhe erreichen sollte und unbedingt Magnesium, Vitamin K2 und mehr dazu eingenommen werden müssen, scheint nicht für alle Menschen zuzutreffen.
Evtl. ist es so wie hier beschrieben:
... Da ihre Haut weniger durchlässig für UV-Licht ist, haben Afroamerikaner oft wenig Vitamin D im Blut. Ihre Knochendichte war in einer Kohortenstudie im New England Journal of Medicine (2013; 369: 1991-2000) dennoch höher als bei weißen US-Amerikanern mit höheren Vitamin D-Werten. Den Grund vermuten die Forscher in einer genetisch verminderten Bildung des Vitamin D-Bindungsproteins.

Das Dilemma ist vom Testosteron her bekannt. Der größte Anteil des fettlöslichen Hormons ist im Blut an Proteine gebunden. Wirksam ist allerdings nur das freie Testosteron. Sein Anteil beträgt nur ein bis 3 Prozent der Gesamthormonmenge. Das gleiche Problem besteht möglicherweise beim Vitamin D: 85 bis 90 Prozent werden im Blut mit dem Vitamin-D-bindenden Protein (DBP) transportiert, weitere 10 bis 15 Prozent sind an Albumin gebunden. Weniger als ein Prozent des Vitamin D ist frei verfügbar. ...

Grüsse,
Oregano
 
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12.10.18
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dass die Natur ausgerechnet beim Vit. D so einen "Fehler" gemacht haben soll.

nein, hat sie auch nicht. vitamin d ist doch ein speichervitamin, d.h. wenn man im sommer genug draußen ist und das leichtbekleidet, hat man auch noch für den winter genug.

da heutzutage die leute im gegensatz zu den urmenschen meist in geschlossenen räumen sind und draußen, vor allem auch in deutschland, wo es hier ja nicht immer besonders warm ist, oft auch langärmeliges tragen, kann es im einzelfall schon mal nötig sein, vit. d zu nehmen.
in anderen ländern oder bei anderen völkern kann es auch anders sein.
z.b. die inuit (früher eskimos) waren immer komplett bekleidet und hatten trotzdem starke knochen, aber sie haben auch sehr viel nahrungsmittel gegessen, die vit. d enthalten. vor allem auch sehr viel fetten fisch und der enthält viel vit. d.


lg
sunny
 

Hummer1

Also ich bleibe dabei, dass ich trotz Vit D im Keller (einstellig) kein Vit. D mehr nehme, weil es mir über diese 16 Wochen total schlecht ging. U.a. vernebelter Kopf, Antriebslosigkeit und Ausschlag auf dem Rücken.
Seit dem Absetzen geht es mir wieder gut. Kein Ausschlag mehr und ich kann wieder über Stunden konzentriert lesen.
Für mich macht es Sinn, dass Vit. D offenbar im Sommer mit der Hitze "ansteigt" und in der Kälte im Winter "absinkt". Oder dass Vit. D auch im Sommer nur moderat ansteigt, wenn man die Sonne meidet.
Also völlig normal. Vielleicht eine Art Schutz für Zellen und Körper bei Hitze und Sonneneinstrahlung.
Oder bei mir ist es eben anders. Ich habe das mit dem Vit. D zig mal versucht, aber es war immer schlimm.
Ein wenig denke ich auch, dass man damit Geld machen will.
Warum soll die Natur ausgerechnet beim Vit. D so einen Schnitzer gemacht haben?
Klar, überall geht nur die eine These über Vit. D herum. DAS sei die einzige Wahrheit, obwohl es keine wirklich nachhaltigen Belege dafür gibt.
 
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24.02.18
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Die Natur macht keine Fehler. Offenbar hast du nicht nur das Vitamin D Problem.
Die gehts schlecht, hier gehts ebenso vielen Schlecht und einige von denen konnten Ihre Probleme lösen.
Sowohl mit konventionellen als auch mit unkonventionellen Therapien.
Es kann hier echte Hilfe geben. Man muss aber auch bereit sein etwas zu tun.
Untersuchungen können wir hier alle nicht veranlassen. Das kannst du nur selber oder deine Ärzte.
 
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