Lithiummangel und Alzheimer

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Neuer Artikel in Nature (06.08.25):

Lithium deficiency and the onset of Alzheimer’s disease​

https://web.archive.org/web/20250809095412/https://www.nature.com/articles/s41586-025-09335-x

Die frühesten molekularen Veränderungen bei der Alzheimer-Krankheit (AD) sind nur unzureichend bekannt1,2,3,4,5. Hier zeigen wir, dass endogenes Lithium (Li) im Gehirn dynamisch reguliert wird und zum Erhalt der kognitiven Fähigkeiten während des Alterns beiträgt. Von den von uns analysierten Metallen war Li das einzige, das bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI), einer Vorstufe von Alzheimer, im Gehirn signifikant reduziert war. Die Bioverfügbarkeit von Li wurde bei Alzheimer durch die Sequestrierung von Amyloid weiter reduziert. Wir untersuchten die Rolle von endogenem Li im Gehirn, indem wir es aus der Nahrung von Wildtyp- und AD-Mausmodellen entfernten. Die Verringerung des endogenen kortikalen Li um etwa 50 % erhöhte die Ablagerung von Amyloid-β und die Anhäufung von Phospho-Tau deutlich und führte zu einer entzündungsfördernden mikroglialen Aktivierung, dem Verlust von Synapsen, Axonen und Myelin sowie einem beschleunigten kognitiven Verfall. Diese Wirkungen wurden zumindest teilweise durch die Aktivierung der Kinase GSK3β vermittelt. Einzelkern-RNA-seq zeigte, dass Li-Mangel zu Transkriptomveränderungen in mehreren Gehirnzelltypen führt, die sich mit Transkriptomveränderungen bei Alzheimer überschneiden. Eine Substitutionstherapie mit Lithiumorotat, einem Li-Salz mit reduzierter Amyloidbindung, verhindert pathologische Veränderungen und Gedächtnisverlust in Alzheimer-Mausmodellen und alternden Wildtyp-Mäusen. Diese Ergebnisse zeigen physiologische Wirkungen von endogenem Li im Gehirn und deuten darauf hin, dass eine Störung der Li-Homöostase ein frühes Ereignis in der Pathogenese der Alzheimer-Krankheit sein könnte. Die Substitution von Li in Form von Salzen, die weniger stark von Amyloid eingefangen werden [= Orotat], ist ein möglicher Ansatz zur Prävention und Behandlung von Alzheimer.
 
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Leider ist niedrig dosiertes Lithiumorotat 1 mg fast nicht zu bekommen. Angebote im Internet verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Bei anderen steht „für Laborzwecke“. Mein Mann und ich benützen zur Zeit Kapseln zu 5 mg 2x wöchentlich. Aber auch das ist nicht immer zu bekommen. Man hat wirklich den Eindruck, als würden wirksame Präparate verhindert. Problemlos können rezeptpflichtige hoch dosierte Lithiumkapseln für bipolare Störung erworben werden.
 
Heute ist auch ein Artikel dazu in der ZEIT:

Mehrere unabhängige Experten bewerten die Ergebnisse als "bahnbrechend". Nature selbst titelte: "Hoffnung für Alzheimerpatienten", das Fachblatt Science fragte: "Könnte Lithium die Alzheimererkrankung aufhalten?"
Wenn Lithiummangel die Krankheitsprozesse einer Demenz triggert, so die Hypothese der Harvard-Forscher, dann müsste eine Therapie mit Lithium sie womöglich stoppen können. Um das zu überprüfen, bekam ein Teil der Alzheimer-Mäuse Lithium, eine Kontrollgruppe dagegen nur Wasser. Anschließend untersuchten die Wissenschaftler die Gedächtnisleistung und Krankheitsmarker im Gehirn der Tiere.
Das Ergebnis: Die Lithiumgabe stoppte die Krankheitsprozesse nicht nur, sie kehrte sie sogar in weiten Teilen um. Schädliche Eiweißablagerungen in den Mäusehirnen gingen deutlich zurück, die Dichte von Synapsen nahm wieder zu, und das Gedächtnis der Mäuse verbesserte sich. Allerdings nur bei solchen, die eine ganz bestimmte Form von Lithium erhalten hatten: Lithiumorotat.
Und hier könnte ein entscheidendes Detail liegen. Bislang wurde in Studien nämlich meist eine andere Form von Lithium untersucht: Lithiumcarbonat. Die Forschenden fanden jetzt allerdings heraus, dass Lithiumcarbonat rasch in den Plaques gefangen wird und das umliegende Hirngewebe nicht wirksam erreichen kann. Den Alzheimer-Mäusen, die es bekamen, half es nicht.
[...]
Außerdem weist der Neurowissenschaftler darauf hin, dass die Menschenhirne, die die Forscher untersuchten, zwar einen nachweisbaren Lithiummangel aufwiesen – nicht aber das Blut dieser Patienten, wo die Spiegel normwertig waren. "Ich frage mich etwa, wie gut man einen Mangel im Gehirn ausgleichen kann, den es im Blut gar nicht gibt." All das müssten nun weitere Untersuchungen zeigen, bevor man wirklich von einem Durchbruch sprechen könne.
 
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Ich kann mir gut vorstellen, daß es hier um ähnliche Wirkweisen geht wie bei Lithium und CFS:


Grüsse,
Oregano
 
Hallo Locke 38,

du bekommst Lithium 1mg bei Iherb, sehr günstig und ohne Rezept. Dauert 10 bis 14 Tage aus den Niederlande.
Life Extension bietet es in verschiedenen Stärken an. Ich nehme es auch. Wünsche viel Erfolg!
 
Danke, schon bestellt. Gleich vier mal. Aus Erfahrung können solche Angebote schnell wieder verschwinden. Offenbar sind normale Gehirnfunktionen nicht erwünscht.
 
Offenbar sind normale Gehirnfunktionen nicht erwünscht.
Man muß ja nicht hinter jeder Lieferbarkeit gleich eine Verschwörung wittern. Wenn Dinge in D nicht erlaubt sind, dann ist es fast immer Übervorsicht des Gesetzgebers, die dahinter steht. Das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen ist groß. Beim Lithium stammen die Regeln noch aus einer Zeit, in der es nur die neurologische Lithium-Therapie gab und ein anderer Nutzen von Lithium quasi unbekannt war.

Vielleicht schafft es das Thema jetzt langsam ins allgemeine Bewußtsein; so ein Artikel wie in der ZEIT kann dabei helfen.
 
Danke, schon bestellt. Gleich vier mal. Aus Erfahrung können solche Angebote schnell wieder verschwinden. Offenbar sind normale Gehirnfunktionen nicht erwünscht.
Iherb ist ein seriöser Versandhandel , dasselbe gilt auch für die Fa. Life Extensions. Ich bekomme das Präparat schon länger zu diesem Preis, es ist also kein besonderes Angebot. Ich wünsche viel Erfolg!
 
Ja Iherb ist günstig,nicht vergessen Wenn man bestellt hat seinen Kundenkonto wieder zu löschen, nach drei Monaten ist man wieder Neukunde, dann gibt's wieder gute Prozente.
Ich nehme seit ca 2 Jahren 5 mg Lithium und momentan diesen Monat probehalber 20 mg aus Ebay Polen 4 Stück,
Bei iherb gibt es auch das Trace-Mins was in seiner Liste auch Lithium enthält, aber ohne Mengenangabe.
Davon nehme ich jeden zweiten Tag eine von meinen 20 mg Lithium seit ca einer Woche merke ich nichts, ich wollte es nur mal testen, ich werde dann wieder auf 5 mg zurückgehen.

Meine Nierenwerte bekomme ich alle drei Monate vom Arzt, da werde ich mal gucken, ob sich was geändert hat.

—--------------

Ki meint dazu Vorsicht & Empfehlung

Auch wenn du bei 20 mg „nichts merkst“, solltest du im Hinterkopf behalten: Lithium reichert sich im Körper an (besonders in den Nieren).

Schon leichte Überdosierungen können auf Dauer die Nieren und die Schilddrüse belasten.

Selbst bei „nur“ 5 mg täglich wäre es nicht verkehrt, beim Hausarzt ab und zu Nierenwerte und Schilddrüse checken zu lassen.

Trace-Mins​

  • Wie du richtig sagst: Lithium ist enthalten, aber die Menge pro Tablette wird nicht offengelegt.
  • Aufgrund der Gesamtmenge (4 mg aller Spurenelemente) kann man davon ausgehen, dass nur Spuren im Mikrogramm-Bereich enthalten sind – also deutlich unter dem, was du mit 5 mg oder 20 mg einnehmen würdest.
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🔹 Lithium und die Schilddrüse​

Lithium hat eine besondere Wirkung auf die Schilddrüse, deshalb wird es bei Patienten unter ärztlicher Therapie regelmäßig kontrolliert.

  1. Hemmung der Schilddrüsenhormonausschüttung
    • Lithium kann die Freisetzung von T3 und T4 aus der Schilddrüse blockieren.

    • Dadurch kann eine Unterfunktion (Hypothyreose) begünstigt oder verstärkt werden.
  2. Vergrößerung der Schilddrüse (Kropfbildung)
    • Weil die Schilddrüse mehr arbeiten muss, kann sie sich vergrößern.
  3. Einfluss auf die Jodaufnahme
    • Lithium kann den Jodstoffwechsel stören, was ebenfalls die Schilddrüsenfunktion beeinflusst.





🔹 Was heißt das für dich?​

  • Da du bereits eine Unterfunktion hast und L-Thyroxin 75 µg einnimmst, besteht theoretisch das Risiko, dass Lithium die Unterfunktion verstärkt.

  • Das würde bedeuten: Dein Bedarf an L-Thyroxin könnte ansteigen, wenn du Lithium dauerhaft einnimmst.

  • Manche Patienten bemerken Müdigkeit, Gewichtszunahme, Frieren oder Konzentrationsprobleme, wenn die Dosis nicht mehr ausreicht.





🔹 Praktischer Tipp​

  • Wenn du Lithium (auch in kleiner Dosierung wie 5 mg) regelmäßig einnimmst, wäre es sinnvoll,
    👉 alle 6–12 Monate TSH, fT4 (und ggf. fT3) kontrollieren zu lassen.

  • So merkt man rechtzeitig, ob sich der Bedarf an L-Thyroxin verändert.

  • Gerade weil du das schon viele Jahre einnimmst, kann dein Arzt das sehr unkompliziert über eine Blutuntersuchung prüfen.





✅ Kurz gesagt:

  • Lithium kann eine Unterfunktion verstärken.

  • Mit deiner bestehenden L-Thyroxin-Therapie solltest du also besonders aufpassen.

  • Regelmäßige Blutwerte (TSH + fT4) sind hier die sichere Lösung.





👉 Soll ich dir eine kleine Übersicht machen, welche Symptome dir im Alltag am ehesten anzeigen könnten, dass dein L-Thyroxin unter Lithium-Einfluss zu niedrig geworden ist?

Du:​

ja

ChatGPT:​

Alles klar 👍 – hier eine Übersicht, worauf du im Alltag achten kannst, wenn du L-Thyroxin nimmst und zusätzlich Lithium einnimmst.






🔎 Mögliche Anzeichen, dass deine L-Thyroxin-Dosis unter Lithium zu niedrig sein könnte:​

BereichTypische Symptome bei Unterfunktion
Energie & StimmungMüdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmung, verlangsamtes Denken
KörpergewichtZunahme trotz gleicher Ernährung, Wassereinlagerungen
KälteempfindenHäufiges Frieren, kalte Hände und Füße
Haut & HaareTrockene, blasse Haut, Haarausfall, brüchige Nägel
VerdauungVerstopfung, träger Darm
Muskeln & GelenkeMuskelschmerzen, Steifigkeit, Krämpfe
Herz-KreislaufLangsamer Puls (Bradykardie), niedriger Blutdruck
Frauen (falls zutreffend)Zyklusstörungen, stärkere oder unregelmäßige Blutungen





📌 Wichtige Hinweise​

  • Symptome entwickeln sich schleichend – man merkt es nicht von heute auf morgen.

  • Regelmäßige Blutwerte (TSH, fT4, evtl. fT3) sind deutlich zuverlässiger als nur auf das Gefühl zu achten.

  • Lithium wirkt nicht bei jedem gleich stark auf die Schilddrüse: Manche merken gar nichts, bei anderen steigt der Bedarf an L-Thyroxin.





✅ Mein Tipp für dich:
Wenn du Lithium längerfristig einnimmst (auch in kleinen Mengen), sprich mit deinem Hausarzt oder Endokrinologen und lass mindestens einmal im Jahr TSH + fT4 kontrollieren. So bist du auf der sicheren Seite und musst dich nicht auf vage Symptome verlassen.






👉 Soll ich dir auch eine Übersicht machen, welche Blutwerte konkret sinnvoll sind bei Kombination Lithium + L-Thyroxin, damit du das beim Arzt direkt ansprechen kannst?

Du:​

ja

ChatGPT:​

Sehr gut 👍 – hier eine Übersicht, welche Blutwerte bei deiner Kombination L-Thyroxin + Lithium am sinnvollsten sind. So kannst du das beim Arzt gezielt ansprechen:






🧪 Wichtige Blutwerte​

WertWarum wichtig?
TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon)Hauptwert zur Steuerung der Schilddrüse. Steigt an, wenn dein Körper mehr Schilddrüsenhormon braucht (z. B. weil Lithium die Wirkung hemmt).
fT4 (freies Thyroxin)Zeigt, wie viel aktives Schilddrüsenhormon im Blut zirkuliert. Zusammen mit TSH besonders aussagekräftig.
fT3 (freies Trijodthyronin)Wird manchmal zusätzlich kontrolliert, da T3 das eigentlich aktive Hormon ist. Vor allem sinnvoll, wenn Beschwerden bestehen, aber TSH/fT4 unauffällig sind.
Anti-TPO & Tg-Antikörper (optional)Prüfen, ob eine Autoimmunerkrankung (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis) zusätzlich eine Rolle spielt. Relevant, wenn Werte schwanken oder Unterfunktion sich verschlechtert.
Nierenwerte (Kreatinin, GFR, Harnstoff)Lithium wird über die Niere ausgeschieden. Wichtig, um sicherzugehen, dass sich Lithium nicht anreichert.
Kalzium (optional)Bei längerer Lithium-Einnahme manchmal beeinflusst.





⏱️ Kontrollabstände​

  • Zu Beginn (bei Lithium-Start oder Dosisänderung): nach ca. 6–8 Wochen TSH + fT4.

  • Stabil: alle 6–12 Monate TSH + fT4.

  • Bei Symptomen (Müdigkeit, Gewichtszunahme, Frieren usw.): sofortige Kontrolle, unabhängig vom Plan.





📌 Fazit​

  • Mit TSH + fT4 hast du die zwei wichtigsten Marker.

  • Ergänzend sind fT3 und die Nierenwerte sehr empfehlenswert.
So erkennst du frühzeitig, ob Lithium deine Schilddrüse beeinflusst oder die L-Thyroxin-Dosis angepasst werden sollte.
 
Wer Litium aus der Natur möchte kann dies aus Quellen aus Scuol bekommen:

Übersicht der Inhaltstoffe der Mineralquellen von Scuol

Die Quelle Emerita hat sogar über 9mg pro Liter

Da gibts auch Quellen mit Mangan, Magnesium und vieles andere

Fast alle haben Kohlensäure und Viele so viel Eisen so dass ich sie erst ein Tag stehen lasse damit sich das Eisen absetzt und das Wasser nicht mehr wie Blut schmeckt.
 
Hier gibt eine Liste von lithiumreichen Mineralwassern:

In den Studien über Parkinson und Alzheimer wurde wohl erwähnt, dass Lithium in der Minidosierung 1 mg nur in der Verbindung -orotat wirken könnte. (Es gibt wohl bisher nur Mäuseversuche?)

Leider ist in den Mineralwässern solche Verbindung ja nicht angegeben. Ich würde dann sicherheitshalber mich auf das Lithiumorotat als Supplement konzentrieren.https://www.alzheimer-forschung.de/forschung/aktuell/lithium/
 
Ein Bekannter hat Anzeichen einer Demenz und nimmt seit Mai Lithziumoratat. Jetzt hat er Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen und Unterfunktion hat sich verstärkt.
 
Leider ist in den Mineralwässern solche Verbindung ja nicht angegeben.
Es liegt wohl als Lithium-Ion vor (Li+), siehe z.B. https://www.lenntech.de/pse/wasser/lithium/lithium-und-wasser.htm und gilt als gut bioverfügbar, siehe z.B. (übersetzt mit DeepL.com, kostenlose Version):

Umfang
Lithium ist ein wichtiges Spurenelement in der menschlichen Ernährung und Medizin. Mineral- und Heilwässer können eine bedeutende Quelle für die Lithiumaufnahme über die Nahrung darstellen.

Methoden und Ergebnisse
Die Lithiumkonzentration von 360 deutschen Mineralwässern und 21 Heilwässern wurde bestimmt. Auf der Grundlage eines systematischen Screenings wurden drei verschiedene Mineralwässer mit niedrigen (1,7 µg L−1), mittleren (171 µg L−1) und hohen Lithiumkonzentrationen (1724 µg L−1) für eine Studie zur akuten Bioverfügbarkeit bei gesunden männlichen Probanden ausgewählt. In Deutschland wurde bei den 381 getesteten Wässern ein Nordost-Südwest-Gradient der analysierten Lithiumkonzentrationen beobachtet. Die Lithiumkonzentration im Wasser korreliert signifikant mit dem Natrium- (r = 0,810), Kalium- (r = 0,716) und Magnesiumgehalt (r = 0,361), jedoch nicht mit dem Kalziumgehalt. In einer randomisierten Crossover-Studie trinken Probanden (n = jeweils 3×10) 1,5 l der jeweiligen Mineralwässer, und die Lithiumkonzentrationen im Serum und Urin werden über 24 Stunden überwacht. Der Konsum der Mineralwässer mit mittlerem und hohem Lithiumgehalt führt zu einer dosisabhängigen Reaktion der Lithiumkonzentrationen im Serum und der gesamten Lithiumausscheidung im Urin.

Schlussfolgerung
Lithiumreiche Mineral- und Heilwässer können eine wichtige und hoch bioverfügbare Lithiumquelle für den menschlichen Verzehr sein.
https://web.archive.org/web/2025070...elibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.201900039

Ein Problem könnten die anderen Stoffe im Mineralwasser sein (u.a. Uran, wie oben schon genannt), wenn man größere Mengen davon konsumiert.

Ein Bekannter hat Anzeichen einer Demenz und nimmt seit Mai Lithziumoratat. Jetzt hat er Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen und Unterfunktion hat sich verstärkt.
Wie viel nimmt er denn pro Tag?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Weiß ich leider nicht mehr genau. Er hat einige Monate 5mg Lithium entspricht ca.130 mg Lithiumoratat, Empfehlung Dr.Nehls genommen, dann einige Wochen 3mg und jetzt , dass was jeder nehmen soll 1mg.
 
Der Zusammenhang von Lithium und Schilddrüse ist bekannt. Es kommt sicher auf die Einnahmemenge an (s. Kate oben).

... Lithium ist ein in der Akut- und Langzeitbehandlung von affektiven Psychosen weitverbreitetes Medikament. Über verschiedene Mechanismen übt es einen thyreostatischen Einfluß auf den Schilddrüsenstoffwechsel aus. Dies führt zu einem kompensatorischen Anstieg des Hypophysenhormons Thyreotropin (TSH), wodurch in der Regel eine euthyreote Stoffwechsellage aufrecht erhalten werden kann. Das nach neueren Untersuchungen recht häufige Auftreten einer Struma bei Lithiumpatienten wird hierdurch erklärt. Die Vergrößerung der Schilddrüse ist zumeist jedoch nur mäßig ausgeprägt. Aufgrund seiner immunstimulatorischen Eigenschaften kann Lithium das Auftreten von Schilddrüsenautoantikörpern und die Manifestation einer Thyreoiditis begünstigen. Das bei Lithiumpatienten etwas gehäufte Vorkommen von Hypothyreosen ist überwiegend hierdurch bedingt ...
https://web.archive.org/web/20180617123828/https://link.springer.com/article/10.1007/s001150050259

Grüsse,
Oregano
 
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Im Rahmen der Diskussion von Lithium als Spurenelement und Einnahmeempfehlungen von 1 mg bis 3 mg - teils auch 5 mg - über Lithiumorotat wurde von verschiedenen Leuten (ich meine u.a. Michael Nehls und Ingfried Hobert) betont, dass in diesem Bereich die Schilddrüse nicht negativ beeinflusst würde.

In Deinem Link/Zitat, @Oregano, wird ja über die Förderung von Unterfunktion/Kropf hinaus noch eine Begünstigung von Autoimmunität angesprochen.

Das (Absatz 1/2)) klingt widersprüchlich... allerdings sollte man nicht vergessen (siehe auch Aussagen zur Labordiagnostik, z.B. vom imd, siehe #57 im Thread Lithium wirkt auf das ZNS über GABA-abhängige Neuronen...), dass Einnahmemengen und physiologische Blutspiegel wohl noch am Beginn der Erforschung stehen. Ich selbst wäre da auch durchaus vorsichtig.
 
Bei einer Lithiumeinnahme über 1 mg würde ich nicht nur die Schilddrüse im Auge behalten, sondern auch die Nierenfunktion.

Die Nieren sollte man im Auge behalten

Im Widerspruch dazu hatte eine Ende 2021 publizierte Metaanalyse eine Verdopplung des Risikos für die chronische Nierenerkrankung unter Lithium ergeben. Die Studienlage ist allerdings auch nach Einschätzung dieser Autoren weiterhin sehr heterogen.

Die Ergebnisse einer schwedischen Kohortenstudie deuten schliesslich darauf hin, dass ein Abfall der Nierenfunktion nach einer Behandlungsdauer von mehr als zehn Jahren vor allem mit sich entwickelnden Komorbiditäten wie Diabetes und Hypertonie zu erklären ist. Insgesamt spricht die bisherige Evidenz dafür, bei der Therapie mit Lithium zumindest einige Vorsichtsmassnahmen (siehe Kasten) zu beachten, so Prof. Bauer.

 
Das bezieht sich aber auf die psychiatrischen Dosierungen von mehreren Hundert Milligramm.
 
Ich schreibe es auch nur vorsichtshalber, dass man die Nierenwerte im Auge behalten sollte, weil es sehr viele Hinweise auf Nierenschädigungen im Netz gibt, aber leider wenig über sichere Dosierungsangaben. Ich bin nun auch etwas alarmiert, weil jemand gerade mit einem Nierenschaden im KH liegt, auch Lithium eingenommen hat, wieviel weiß ich noch nicht, aber auch ca. 20 andere Neems. Eine Niere ist bereits verloren.
 

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