Lipödem Verschlechterung, Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Übelkeit und Haarverlust durch Eliquis Einnahme

Themenstarter
Beitritt
26.12.22
Beiträge
6
Hallo Mädels.

Ich bin 57 Jahre und habe ein Lipödem Stadium 2 der Beine und Arme.

Nach Corona Infektion habe ich nach 6 Wochen eine TVT. Ich gehe davon aus, dass es diese Infektion war, denn ich nehme seit 1 Jahr Progesteron 10“ mg bioidentisch und seit 3 Monaten Östrogen aber in D4 auch bioidentisch.

Seit der Einnahme von Eliquis spüre ich starke Wassereinlagerungen und plus 4 kg Gewichtszunahme und ich nehme das Medikament erst seit 3 Wochen mit einer Dosis von 2x5 mg.
Die Haare lösen sich gerade auch mehr oder weniger in Wohlgefallen auf. Ich weiß gerade nicht-was schlimmer ist - die Theombose oder Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Übelkeit und Haarverlust.

Das Medikament abzusetzen traue ich mich nicht und auf Nems umzusteigen.

Am kommenden Montag kommt erst meine Phlebologin wieder. Bis dahin muss ich mich gedulden. Meine Internistin war jetzt durch meine anfängliche Idee, die bioidentischen Hormone abzusetzen, auch glaube ich verunsichert, und meinte, dass kommende Woche mit mir durchzuziehen. Ich hoffe nicht. Es war ein falscher Gedanke von mir.
Dann wird es mir Mega schlecht gehen und sich das Lipödem weiter verschlechtern.

Ich möchte das nicht und kann mir auch nicht vorstellen, dass es daran liegt.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Lipödem und Eliquis? Hatte Hemand auch diese Nebenwirkungen?

Die Sache mit der Thrombose und der Entstehung ist wahrscheinlich schwierig. Meine Frauenärztin wollte sofort, dass ich alle Hormone absetze.
Ich nehme ha jetzt Blutverdünner und ich habe ansonsten kein Faktor 5 Leiden. Also ich mache es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
@Coollibri hat hier ein ähnliches Problem beschrieben: #1 in
 
Hallo Tanja,

Eliquis hat ja viele Nebenwirkungen, die eigentlich beim Verschreiben kaum erwähnt werden.

Ich überlege zur Zeit, ob ich wieder auf Marcumar umstelle, was mein Arzt nicht wirklich gut findet. Nur ist mein Eindruck, daß er das nicht befürwortet, weil dann ja die monatlichen Messungen des INR wieder fällig werden. Ich halte es durchaus für möglich, daß die gesetzl. Krankenkassen das nicht so gerne übernehmen .


Ein anderer Arzt, den ich dazu befragt habe, meinte ganz lapidar: wenn Sie umstellen möchten, dann tun Sie das doch einfach ! Ihr Arzt wird dann schon mitziehen .

Grüsse,
Oregano
 
Guten Morgen Oregano.

Danke für Deine Antwort und Info.
So ähnlich zumindest wegen des Monitorings hatte ich es hier gelesen:

Der Heilpraktiker erklärt es aus meiner Sicht ganz gut-wie das für den Körper ist-wenn man so in die Gerinnungskaskade eingreift.
Nur bei einer tiefen Beinvenenthrombose hört bei mir der Spaß mit Experementieren auf vor allem dann-wenn’s um natürliche und nicht erwiesene Mittel geht.
Das vor Heparin genügend Antothrombin verfügbar sein muss, wusste ich ebenfalls nicht. Ich hatte meine Hausärztin schon wegen des Elquis ebenfalls informiert, sie meinte, dass ich Heparin nehmen könnte.
Ich versuche Morgen nochmal mit der Phlebologin zu reden ansonsten mache ich eine zweiten Termin zur Beratung woanders aus.
Mein Lipödem und mein Gewicht hat sich verschlechtert unter Eliquis.
In meinem Alter und mit dieser Erkrankung habe ich eh schon mit der Stabilisierung des Gewichtes zu kämpfen. Vor allem nehme ich das Medikament schon seit 3 Wochen und der Thrombose Schmerz ist nur geringfügig weniger.

Bist Du auf Dauer mit Marcumar eingestellt? Auch wegen Thrombose?

Viele Grüße Tanja
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Tanja,

ich war auf Marcumar wegen einer Venenthrombose dauerhaft eingestellt. Nach einer Lungenembolie hat das Krankenhaus dann auf Eliquis umgestellt. Das nehme ich jetzt immer noch mit 2x2,5mg.
Aber es gefällt mir immer weniger, und ich führe einige meiner Beschwerden (u.a. geschwollene Knöchel) darauf zurück. Deshalb die Überlegung, wieder auf Marcumar zurück zu gehen.

Grüsse,
Oregano
 
Dann hattest Du also bessere Erfahrungen mit Marcumar was Wassereinlagerungen angeht, gemacht?
 
Dann hattest Du also bessere Erfahrungen mit Marcumar was Wassereinlagerungen angeht, gemacht?
Ich kann mich nicht so recht erinnern. Auf jeden Fall war das nie ein Thema. Ist aber eben schon ein paar Jahre her.
Was mich auch ein bißchen beeinflußt: seitdem mein Schwager Eliquis nimmt, hat er auf einmal geschwollene Knöchel + Füsse + Beine. - Seine Ärzte wissen auch nicht so recht, warum ... Aber keiner kommt jemals auf Eliquis als mögliche Ursache zu sprechen. Das scheint irgendwie ein Tabu-Thema zu sein.
Ist es ja auch irgendwie, wenn man sich darüber im klaren ist, daß es ohne Gerinnungshemmer wohl gefährlich ist.

Eliquis ist wirklich nicht so ganz ohne Nebenwirkungen:

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke. Das hatte ich bei sanego schon gelesen wie auch Schwindel etc. etc.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,
ich habe durch Eliquis 2/3 meiner schönen dicken Haare verloren. Ich habe das Zeugs 3 Monate genommen und dann abgesetzt.
Und dann angefangen Nattokinase 100mg zu nehmen. Erst 1 -0 -1 , aber dann hatte ich wo gelesen, dass Nattokinase nach 8 h weniger wird. Deshalb habe ich dann im 8 Std. Takt 3x/Tag Nattokinase. Dann habe ich noch angefangen Serrapeptase 10mg zu nehmen 1x/Tag.

Da es lt. meiner HA erwiesen ist, dass man Thrombosen nach Coronainfektionen vermehrt bekommt, weil da das Blut nochmals dicker wird, habe ich im Zuge meiner Coronainfektion Ende des Jahres 2024 wieder eine Thrombose bekommen.

Diesmal allerdings eine oberflächliche Thrombose - so eine hatte ich noch nie. Bis dato hatte ich in meinem 57jährigen Leben: tiefe Bein-und Beckenvenenthrombose mit Lungenembolie ( Pille) , tiefen Beinvenenthrombose (Schwangerschaft), TVT (Coronainfektion) und jetzt die oberflächliche Thrombose (Coronainfektion).

Nun man könnte jetzt spekulieren, dass ich die oberflächliche Thrombose anstatt einer tiefen Trhrombose evtl. der Nattokinase und der Serrapeptase zu verdanken habe - aber ich weiß das nicht.
Momentan spritze ich Arixtra 2,5 mg/0,5 ml und bin damit nun in der 4,5 Woche. Im Internet hatte ich bei den " Internisten im Netz" gelesen, dass man diese Spritzen möglichst 6 Wochen spritzt, damit sei das Risiko eine TVT zu bekommen sehr gering. Die Verlängerung der Spritzen hat mir meine HA gegeben, nachdem mein Phleobologe mal wieder auf Fortbildung war.

Danach mache ich mit Lumbrokinase, Nattokinase und Serrapeptase weiter. Aber ich werde mein Blut dann auch ab und an testen lassen. Zusätzlich nehme ich dann noch Folsäure + Vit B12, B6+ Magnesium und Vit. D+K2, Vit A+E.

Ich reagiere auf Marcumar allergisch, mit dem Aspirinpräparat Godamed habe ich mir fast meinen Magen zerlegt und auf Eliquis reagiere ich auch.
Hormone darf ich nie mehr nehmen in meinem ganzen Leben, dank der Pille.
Ich bin mir auch sicher, dass die Pille mein Blut verändert hat.
Der Witz von diesen neuen Blutverdünnern wie Eliquis etc. ist, dass es keinen Antidot dafür gibt. Nichts, was die Blutung stillen könnte, wenn es mal lebensgefährlich wird.
DAS finde ich dann schon klasse, das so etwas auf den Markt kommt. Obwohl, damals haben sie mir auch eine Pille gegeben, die dann vom Markt genommen wurde - in Frankreich gibts die noch - weil krebserregend....vielen Dank.!
Viel trinken, viel in Bewegung kommen, Gewicht abnehmen und falls ich mal wieder eine Coronainfektion haben sollte, dann lasse ich halt wieder Natto, Lumbro und Serra weg und spritze wieder.....aber vielleicht schaffe ich es auch, dass ich keine T, mehr kriege - das wäre natürlich ein Träumchen.

Ich kann nur raten, sich zu informieren. Früher wurden Kinasen zur Thrombenauflösung gegeben......warum das aufgehört wurde, keine Ahnung..vielleicht hat es nicht so viel Kohle eingebracht.

Ach ja, meine Haare haben sich wieder erholt.
Ich habe aber auch gelesen, dass für eine Zeit von 3-4 Monaten der Haarverlust reperabel ist, wenn die Einnahme länger dauert, ist es wohl irreperabel.

Mein Phlebo musste erstmal googlen, und meinte dann ich sei eine von 10.000, die so eine Nebenwirkung von Eliquis hat.......ich huste mal......so ein Quatsch...es gibt ganze Foren voll, in denen Mitleidende darüber berichten welche Nebenwirkungen diese neuen Blutverdünner haben und meist ist es eben auch Haarverlust.
ich hatte meine Haare büschelweise in der Hand...heul.

Der damalige Allergologe, der das Marcumar in Einzelsubstanzen bei mir testen wollte, war erschrocken, dass auf der letzten Einzelsubstanz ein Totenkopf war - konnte er also nicht testen.

Deshalb bin ich auf der Suche nach alternativen Sachen, aber man muss sich informieren und selber belesen.
 
Hier eine lange Liste mit möglichen Nebenwirkungen von Eliquis:
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Blutungen einschließlich:
    • in den Augen;
    • im Magen oder Darm;
    • aus dem Enddarm (Mastdarm);
    • Blut im Urin;
    • Nasenbluten;
    • Zahnfleischbluten;
    • Blutergüsse und Schwellungen;
  • Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
  • niedriger Blutdruck mit möglichem Schwächegefühl und beschleunigtem Herzschlag;
  • Übelkeit (Unwohlsein);
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine Erhöhung der Gamma Glutamyltransferase (GGT)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Blutungen:
    • im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
    • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
    • in den Bauch, oder aus der Vagina;
    • helles/rotes Blut im Stuhl;
    • Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
    • von einer Hämorrhoide;
    • nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine gestörte Leberfunktion;
    • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
    • erhöhte Bilirubin Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann.
  • Hautausschlag;
  • Juckreiz;
  • Haarverlust;
  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Blutungen:
    • in Lunge und Rachen;
    • in den Raum hinter der Bauchhöhle;
    • in einen Muskel.
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
  • Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien assoziierte Nephropathie).
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Behandlung oder Verhinderung der erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine und den Blutgefäßen Ihrer Lunge

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Blutungen einschließlich:
    • Nasenbluten;
    • Zahnfleischbluten;
    • Blut im Urin;
    • Blutergüsse und Schwellungen;
    • Blutungen im Magen, im Darm, aus dem Enddarm (Mastdarm);
    • im Mund;
    • aus der Vagina;
  • Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • Übelkeit (Unwohlsein);
  • Hautausschlag;
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine Erhöhung der Gamma Glutamyltransferase (GGT) oder Alanin Aminotransferase (ALT).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Niedriger Blutdruck, wodurch Sie sich schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben können;
  • Blutungen:
    • in den Augen;
    • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
    • helles/rotes Blut im Stuhl;
    • nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
    • Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
    • von einer Hämorrhoide;
    • in einen Muskel;
  • Juckreiz;
  • Haarverlust;
  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen;
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine gestörte Leberfunktion;
    • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
    • erhöhte Bilirubin Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  • Blutungen:
    • im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
    • in der Lunge

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Blutungen:
    • in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle.
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
  • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
  • Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien assoziierte Nephropathie).
Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:

  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können. Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer. Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Blutungen einschließlich:
    • aus der Vagina;
    • Nasenbluten;
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Blutungen einschließlich:
    • Zahnfleischbluten;
    • Blut im Urin;
    • Blutergüsse und Schwellungen;
    • aus dem Darm oder Rektum;
    • helles/rotes Blut im Stuhl;
    • Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
  • Haarverlust;
  • Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • Übelkeit (Unwohlsein);
  • Hautausschlag;
  • Juckreiz;
  • Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine gestörte Leberfunktion;
    • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
    • einen Anstieg der Alanin Aminotransferase (ALT).


Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Blutungen:
    • in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
    • im Magen;
    • in den Augen;
    • im Mund;
    • von einer Hämorrhoide;
    • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
    • im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
    • in der Lunge;
    • in einen Muskel;
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
  • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann;
  • Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
    • eine Erhöhung der Gamma Glutamyltransferase (GGT);
    • Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
  • Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien assoziierte Nephropathie).
Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (Kontaktinformation siehe unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Deutschland

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt Georg Kiesinger Allee 3
D-53175 Bonn
Website: https://www.bfarm.de/DE/Home/_node.html
https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/e/eliquisR-5-mg-filmtabletten

Diese Liste ist ja ewig lang und scheint sich zu wiederholen. - Immerhin finden sich da so viele Nebenwirkungs-Möglichkeiten, daß man sich darüber klar werden kann, daß manche gesundheitlichen Probleme in Betracht gezogen werden müssen, wenn man Eliquis nimmt.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nach Vorhofflimmern habe ich meine Gewichtszunahme auf die Betablocker zurück geführt. Ich habe sie ausgeschlichen. Dies ist nun 4 Jahre her. Nun ist mein Gewicht wieder das alte. Mein Blutdruck ist nun stabil. Oft sogar zu niedrig. Mein Ruhepuls war dann ziemlich hoch. Den Blutdrucksenker Candesartan habe ich auch abgesetzt.
Mir hat Angst gemacht, das meine Hände im Ruhestand in kurzer Zeit quasi einschliefen.
Nun würde ich mich gern von Eliquis verabschieden. Ich neige eh zu Blutungen ..Hämatomen bei leichten Stößen.
Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
Mein Hausarzt ist leider der falsche Ansprechpartner.
 
Wenn mein Arzt aus dem Urlaub zurück ist, werde ich beim Termin mit ihm besprechen, ob es seiner übergebenen, nun als MVZ arbeitenden Praxis möglich ist, den INR regelmäßig zu bestimmen und dann werde ich statt Eliquis Marcumar zu nehmen. Ich möchte auf jeden Fall schauen, ob sich vor allem die Wassereinlagerungen in den Knöcheln und der Haarausfall so reduzieren lassen ...

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Tussa,

@Oregano hat doch etwas geschrieben nach Deinem Beitrag. Wenn Du noch Fragen hast, stelle sie gern :) Auch an anderen Stellen, wo Du meinst, keine Antwort bekommen zu haben. Manchmal braucht es etwas Geduld oder auch ein "Nachfassen".

Ich kenne mich mit diesen Medikamenten nicht aus und auch nicht mit den Themem Lipödem, Wassereinlagerungen und Haarverlust.
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.525
Beiträge
1.067.979
Mitglieder
53.378
Neuestes Mitglied
LukasM1983
Zurück
Oben