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In einem anderen Thread (https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...utamin-darmproblemen-nitrosativen-stress.html) wurde geschrieben, daß L-Glutamin etwas Anderes ist als Glutamin. Außerdem wurde auch von Glutaminsäure gesprochen. Deshalb dieser neue Thread. In dem Artikel wird nur von Glutamin = L-Glutamin gesprochen. Die Frage aus dem genannten Thread nach einem Unterschied zwischen L-Glutamin und Glutamin
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Was ist Glutamin? Glutamin, oder genauer gesagt: L-Glutamin, ist eine Aminosäure. Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine von Eiweiß. Es gibt auch Aminosäuren, die keine Bausteine von Eiweiß sind, aber das ist hier nicht das Thema.
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Allgemein nimmt man an, dass die Nahrungsergänzung mit L-Glutamin die Leistung der Muskulatur verbessert, das Muskelwachstum fördert und Muskelschmerzen im Anschluss an ein Training reduziert. Das ist leider nur teilweise richtig. Aus der Studienlage geht hervor, dass es dazu mit verzweigtkettigen Aminosäuren oder mit Molkenprotein kombiniert werden muss. Die üblichen Mengen der Nahrungsergänzung liegen dabei pro Tag zwischen 3-6 g.
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Patienten mit einer Verletzung, einer offenen Wunde oder Verbrennungen können von der Einnahme von L-Glutamin profitieren. Hier fördert die Aminosäure die Eigenschaften von B- & T-Lymphozyten, die es ermöglichen, die akute Situation zu entschärfen und außerdem die Regenerationszeit des betroffenen Gewebes verkürzen.
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Glutamin bei Krebs ist ein zweischneidiges Schwert.
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L-Glutamin wird in Tagesdosierungen bis zu 10 g täglich von Patienten mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und verschiedenen, unspezifischen Darmbeschwerden eingenommen. Es verbessert die Darmfunktion beim Leaky-Gut-Syndrom, also einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut....

WAS HAT L-GLUTAMIN MIT GLUTAMAT ZU TUN?

L-Glutamin ist, wie gesagt, eine Aminosäure. Glutamat ist das Salz der Aminosäure. Die bekannteste Form ist das Natriumglutamat, häufig auch abgekürzt MSG (aus dem Englischen für Monosodiumglutamat). Dieses wiederum hat als Nahrungsmittelzusatzstoff einen schlechten Ruf erhalten. Es ist verantwortlich für das so genannte China-Restaurant-Syndrom, eine nicht allergische Form der Glutamat-Unverträglichkeit. Typische Symptome sind Mundtrockenheit, Taubheitsgefühl, Neuralgien, Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Verkrampfung und Versteifung von Muskelpartien. Selten kommt es auch zu plötzlichen Durchfällen. Oft ist das China-Restaurant-Syndrom mit einer starken Rötung der Haut verbunden.
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L-GLUTAMIN: KANN EINE NAHRUNGSERGÄNZUNG AUCH NEBENWIRKUNGEN HABEN?
Alles hat seine Grenzen und seinen Preis. L-Glutamin ist als Nahrungsergänzung nicht für jeden empfehlenswert. Hier sind einige typische Nebenwirkungen, die jedoch relativ selten auftreten:

Glutamin sollte nicht zusammen mit anderen Aminosäuren eingenommen werden, da ist die Aufnahme anderer Aminosäuren behindert.
Wer langfristig Glutamin als Nahrungsergänzung einnimmt, sollte beim Absetzen aufpassen: der Organismus reduziert langfristig gesehen die Bildung von eigenen Glutamin, so dass es zu einer Art Entzugserscheinung kommen kann. Dabei wird verstärkt Stickstoff im Körper gebildet.
Die Entgiftung insbesondere von Ammoniak-Verbindungen wird unter der Einnahme von Glutamin behindert. Auch für den Säure-Base-Haushalt hat sich die Einnahme von Glutamin nicht als vorteilhaft erwiesen. Unter hoher, langfristiger Dosierung von Glutamin neigt der Organismus zu Übersäuerung
in einigen Individuen kann Glutamin die Immunantwort beeinträchtigen und das Krebswachstum fördern. Hier handelt es sich jedoch eventuell um langfristige Effekte.
Mit Glutamin die Gesundheit schützen? - Top-Gesundheitstipps

Vor allem in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen scheint mir L-Glutamat nicht harmlos.

Grüsse,
Oregano
 
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