Kleinkind hat Angst vor grünen Sachen?

Annie Kreinfeld

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Nein, das ist heute nicht so. Heute gibt es im Gegensatz zu damals handfeste Wissenschaften, selbst in den Geisteswissenschaften.
Freud hat nirgendwo Türen aufgestoßen, sondern die Entwicklung von seriöser Wissenschaft behindert.
Wenn er Wegbereiter gewesen wäre, dann würde dessen Wissen heute noch Bedeutung haben.
Das Irrationale hat halt keinen wissenschaftlichen Stellenwert.
 
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wundermittel

Annie Kreinfeld

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Es gab bis in die 70er noch Psychoanalytiker als Professoren für klinische Psychologie oder Psychiatrie.
Das ist heute komplett ausgestorben. Ich hab selbst noch Bücher von Stavros Mentzos (Psychoanalytiker und Psychiater) gelesen, und was [von der Moderation gelöscht] der schrieb, das geht auf keine Kuhhaut.
Und wieso soll Irrationales wissenschaftlich diskutiert werden können ? Das ist nun mal subjektiv und nicht konsens-fähig.
 
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regulat-pro-immune
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Ich würde mich heutzutage auch eher an der modernen Verhaltensforschung orientieren, die immerhin eine experimentelle Grundlage hat und nicht nur ein reines Geisteskonstrukt ist. Wieviel davon auch in 50 oder 100 Jahren noch Bestand haben wird, kann nur die Zeit zeigen.
 

Annie Kreinfeld

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Ich würde mich heutzutage auch eher an der modernen Verhaltensforschung orientieren, die immerhin eine experimentelle Grundlage hat und nicht nur ein reines Geisteskonstrukt ist. Wieviel davon auch in 50 oder 100 Jahren noch Bestand haben wird, kann nur die Zeit zeigen.
Ach, aber einen Philosophen von vor 100 Jahren der ein Gedankengebäude geschaffen hat, dass man nicht mal im wissenschaftlichen Sinne philosophisch nennen kann, dem räumst Du Autorität ein ? Einfach nur weil er einen Dr. hat ?
 
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Ich habe Freud als Pionier gewürdigt, nicht als Autorität. Ich hatte das Missvergnügen, längere Zeit unter Doktoren und Professoren arbeiten zu müssen, deswegen können mich akademische Titel schon lange nicht mehr beeindrucken. Die meisten sind keine großen Geister, sondern bestenfalls Nachlassverwalter von leider schon verstorbenen Genies.

Die richtig Guten erkennt man übrigens daran, dass sie bescheiden auftreten, ganz im Sinne von Sokrates ("Ich weiß, dass ich nichts weiß"). Da könntest du dir auch mal eine Scheibe von abschneiden.
 
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Nein, das ist heute nicht so. Heute gibt es im Gegensatz zu damals handfeste Wissenschaften, selbst in den Geisteswissenschaften.
Freud hat nirgendwo Türen aufgestoßen, sondern die Entwicklung von seriöser Wissenschaft behindert.
Wenn er Wegbereiter gewesen wäre, dann würde dessen Wissen heute noch Bedeutung haben.
Das Irrationale hat halt keinen wissenschaftlichen Stellenwert.
Freud ist der Begründer der Psychoanalyse und soweit ich weiß gibt es die heute noch als Therapieform. Er hat sehr wohl die Türen geöffnet für das Unterbewusstsein eines Menschen.

Was ist seriöse Wissenschaft?
Aus meiner Sicht gibt es die nicht, die Wissenschaft ändert stetig ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, heute so, morgen so und übermorgen anders.
Das kannst du ganz besonders in der momentanen Situation auf der ganzen Welt erkennen.
Die Wissenschaft macht sich wichtig - ändert sich vielleicht was?, wenn nicht zum Guten, dann halt zum Schlechten...

Ich denke, es gibt Sphären, da hat der Mensch keinen Einblick, da unser kleiner Geist gar nicht soweit reicht.

Dass Pflanzen leben erkennst du daran, dass es Leute gibt mit einem grünen Daumen. Das sind Menschen, die lieben ihre Pflanzen, umhegen, umsorgen sie und sprechen mit ihnen bzw. teilen ihre Gedanken mit ihnen und diese Leute habe wunderschöne, blühende Pflanzen und das keinesfalls weil sie wissenschaftlichen, chemischen Dünger dran machen.

Grüße von
Mara
 
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regulat-pro-immune
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Das Seelenleben der Pflanzen ist ein interessantes Thema, das einen eigenen Thread verdient, hat aber vermutlich wenig mit den Problemen des Kleinkinds zu tun. Obwohl, wer weiß?
Ich halte auch das Testen verschiedener Möglichkeiten für den besten Ansatz.
Künstliche Pflanzen?
Pflanzen verborgen hinter einem Vorhang.
Wie reagiert er auf grüne Stoffe, Gegenstände?
Bilder von Pflanzen?
Könnte es eine Allergie gegen bestimmte Duftstoffe sein, die wegen unangenehmer Assoziation eine Aversion gegen alle Pflanzen hervorruft?
 
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Zu seiner Zeit konnte man mit jedem Blödsinn einen akademischen Titel tragen.
Du flüchtest dich in allgemeine Aussagen. Auch heute gibt es sicher manchen Doktortitel, der nicht viel Hintergrund haben muss. Aber du sagst nichts über Steiners Qualifikationen, wahrscheinlich kennst du sie auch nicht.

Du hast auch noch nicht gesagt, wieso Steiner "kein Wissenschaftler" wäre bzw was in deinem Sinne "Wissenschaftlichkeit" bedeuten würde. Vermutlich beziehst du dich auf die materialistischen Wissenschaften, die in der heutigen Zeit einen Alleinvertretungsanspruch erheben, als wenn sie beweisen könnten, dass es nichts anderes in der Welt gäbe, als das, was sie mit ihren eigenen Methoden zeigen und nachweisen können.

Das stimmt aber nicht und ist eine einseitige und eingeengte Sichtweise der Welt. Die kannst du natürlich verteten, müsstest aber erstmal zeigen, dass es keine anderen Sichtweisen gibt, die man sinnvoll aufzeigen kann. Eben ganz anders als in den materialistischen Wissenschaften.
 
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Das ist aber schon weit vom Thread-Thema entfernt.
Es gibt schon einen passenden Thread :


Grüsse,
Oregano
 
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Testen verschiedener Möglichkeiten für den besten Ansatz.

alles gute ideen. sollten die leute ausprobieren.

es könnte aber auch sein, daß der kleine nur einmal im zusammenhang oder mit blick auf eine pflanze einen so gr. schrecken bekommen hat, daß sich das so eingebrannt hat, daß es immer wieder auftaucht, wenn er pflanzen oder grün sieht.

das kann man oft leicht auflösen, wenn jemand, den er sehr gern mag und dem er voll vertraut, ihn langsam und behutsam und spielerisch (u.a. auch mit lustigen spielen) an grün und grünpflanzen gewöhnt.
die kinder um die ich mich viele jahre gekümmert hab, weil sie dringend hilfe brauchten, hatten teils auch "unerklärliche" phobien usw. und meist war es rel. schnell erledigt.
 
regulat-pro-immune
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Denkbar wäre zusätzlich, dass das kleine Kind (inzwischen?) auf Körpersprache u.dgl. der es umgebenden Erwachsenen seinerseits sensibilisiert reagiert (wenn sie es beobachten - in der Nähe von Pflanzen). Ich will´s aber nicht unnötig kompliziert machen, ist vllt. etwas weit hergeholt...
 
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Angefangen hat es als der 4- 6 Monate alt war, keinerlei schlechte Erfahrungen gehabt. Jetzt ist er 15 Monate. Er zittert deutlich und will weg.
es könnte aber auch sein, daß der kleine nur einmal im zusammenhang oder mit blick auf eine pflanze einen so gr. schrecken bekommen hat, daß sich das so eingebrannt hat, daß es immer wieder auftaucht, wenn er pflanzen oder grün sieht.
Da es schon mit 4-6 Monaten angefangen hat, ist das relativ unwahrscheinlich. Ich tippe eher darauf, dass ihm die Nähe von Pflanzen körperliches Unbehagen bereitet.
 
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Da es schon mit 4-6 Monaten angefangen hat, ist das relativ unwahrscheinlich.

nein, keineswegs. ich hatte mal ein kind, das schon mit 3,5 monaten einige phobien hatte.
u.a. konnte ihn noch nicht mal seine mutter zum füttern (flasche geben) auf den schoß nehmen, sondern mußte ihn in seinem bettchen, mit kissen gestützt füttern.
bei mir ging es schon nach kurzer zeit auch anders und als mal seine oma kam und er nicht bei ihr auf dem arm sein wollte (da war er 5 monate), sondern seine arme laut schreiend in meine richtung ausgestreckt hat, war die so sauer, daß sie der mutter gesagt hat, daß sie den kleinen betreuen will, während die mutter arbeiten geht, obwohl sie vorher gesagt hatte, daß sie das nicht will.

dass ihm die Nähe von Pflanzen körperliches Unbehagen bereitet.

ja, aber warum ?

da muß doch irgendwas vorgefallen sein. angst vor pflanzen ist nicht angeboren.
 
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Angefangen hat es als der 4- 6 Monate alt war, keinerlei schlechte Erfahrungen gehabt. Jetzt ist er 15 Monate. Er zittert deutlich und will weg.
Er war zu Hause und nicht draussen, außer im Kinderwagen, da in Winter geboren. Dann im Garten hat er ängstlich reagiert in der Nähe von Pflanzen.
 
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Da es schon mit 4-6 Monaten angefangen hat, ist das relativ unwahrscheinlich. Ich tippe eher darauf, dass ihm die Nähe von Pflanzen körperliches Unbehagen bereitet.
Es stellt sich auch heraus, dass er eine Allergie hat, Hautausschläge juckend. Wir wissen von Eiweiß bekommt er nicht mehr. Vermute eine pflanzliche allergie. Die wird vermutlich schllimmer wenn er diese Angst vor Pflanzen extrem zeigt.
 
regulat-pro-immune
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12.01.04
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das wäre evtl. eine erklärung.

gibt es irgendwelche anzeichen einer allergie oder luftnot, wenn er den pflanzen zu nah kommt oder sie berührt ?

ist es bei allen grünpflanzen gleich oder bei manchen stärker ?
Je mehr er den Kontakt mit der Haut meiden kann, umso kleiner die Angst. Deutlich.
 
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