Keiner findet eine Diagnose - seit einem halben Jahr gesundheitlich im Keller

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31.10.15
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Hallo @Erpelstolz

Danke für deinen Beitrag.

Die Doxy-Einnahme war im Juli 2020. Also jetzt schon gut ein 3/4 Jahr her. Allerdings plagen mich immer noch gewisse Beschwerden. Zwar nicht mehr dieselben wie am Anfang und auch nicht mehr so in der Intensität wie am Anfang, aber ich würde persönlich sagen, dass es nach wie vor noch nicht der alte Zustand wie vor Zeckenstich ist.

Ob das nun immer noch vom Doxy kommen soll? Erscheint mir eher unwahrscheinlich. Gerne habe ich es allerdings auch nicht eingenommen - ich musste mich wirklich zwingen, die 3 Wochen durchzustehen.
meine persönliche Erfahrung (nach dreimaliger Einnahme, die letzte auch 2020 – zehn Tage 400 mg pro Tag. ebenfalls wegen akuter Borreliose) ist dass die negativen Folgen von Doxy zwar alle reversibel waren aber durchaus ein Jahr dauern können.

ich habe es selbst dreimal genommen weil ich es nicht glauben wollte. Aber jetzt beim dritten Mal habe ich es eingesehen. Jetzt habe ich genug davon.
 
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400mg! Im Beipackzettel steht, daß Personen bis 70 kg nur 100 mg nehmen sollen, Personen unter 50 kg überhaupt nicht!

Ich hab mir selbst (60kg) mal Doxy wegen Borreliose überdosiert "selbstverordnet" (mit 300 mg), offenbar habe ich damals den Text nicht gelesen. Mir kommt es so vor, daß ich seitdem mit dem Darm Probleme habe.
 
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31.10.15
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Lt Europ. Richtlinien sind das heute die üblichen dosen :/.
irgendwie wurde wegen Resistenzen erhöht oder so....

Ich werde das Zeug aber sicherlich nie wieder nehmen....

btw: fast identische Nebenwirkungen mit fast identischer Dauer hatte ich auch schon einmal 2016, als ich es nur 4 oder 5 Tage genomen hatte.
 
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Zur Ergänzung in Bezug auf die Dosierung:
...

Dosierung

Doxycyclin kann oral oder intravenös verabreicht werden. Als Tabletten, Weich- und Hartkapseln ist es in den Dosierungen 40 mg, 50 mg, 100 mg und 200 mg verfügbar, als Injektion in den Dosierungen 50 mg/5 ml und100 mg/5 ml.

Die Dosierung richtet sich nach der Erkrankung. Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungen jedoch als Standardtherapie:

  • Jugendliche und Erwachsene mit einem Körpergewicht zwischen 50 und 70 kg nehmen am ersten Tag 200 mg Doxycyclin. An den folgenden Tagen wird eine Dosis von 100 mg pro Tag angesetzt.
  • Patienten mit schweren Erkrankungen oder einem Körpergewicht von mehr als 70 kg bleiben die ganze Behandlungszeit über bei einer Dosis von 200 mg Doxycyclin pro Tag.
  • Kinder ab 50 kg Körpergewicht und einem Alter von 8 Jahren erhalten 4 mg pro kg Körpergewicht am ersten Tag und an den Folgetagen 2 mg pro kg Körpergewicht.
Das Arzneimittel sollte morgens mit dem Frühstück oder mit einer anderen Mahlzeit und ca. einem Glas Wasser eingenommen werden. Milchprodukte sollten bei der Einnahme vermieden werden. Die Behandlungsdauer liegt zwischen 5 und 21 Tagen.
...

...
Therapie der Lyme-Arthritis

PräparatDosierung/Tag
Doxycyclin1 x 200 oder 2 x 100 mg per os Pädiatrie ab 9 Jahre: 4 mg/kg, max. 200 mg/Tag
Amoxicillin3-4 x 500-1000 mg Pädiatrie 50 mg/kg, max. 3x500 mg/Tag
Azithromycin2 x 500 mg per os am ersten Tag; dann 1 x 500 mg Pädiatrie 10 mg/kg, max. 500 mg/Tag
5 weitere Zeilen

Grüsse,
Oregano
 
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31.10.15
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Zur Ergänzung in Bezug auf die Dosierung:


...




Grüsse,
Oregano
ok danke.
Meine Ärztin hat mir 400/Tag verschrieben und die andern Ärzte damals auch?

IM Internet hab ich auch andere gefunden mit der Dosierung.

Trotzdem schaudert es mir, dass du so wie ich fast überall 200 findest OO.
 
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10.01.04
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Hallo Erpelstolz,

Deine Ärztin ist wahrscheinlich nach der Devise vorgepirscht:
...
»Frapper fort et frapper vite«: Bakterien sollte man mit einer hohen Antibiotika-Dosis über möglichst kurze Zeit attackieren. Diese Maxime, die Paul Ehrlich 1913 aufstellte, gilt heute noch. Sind die Mikroben über längere Zeit einer suboptimalen Antibiotika-Konzentration ausgesetzt, wehren sie sich mit Resistenzbildung.
...

Mir leuchtet das ein. Und nach dem Ende der Einnahme gelten dann wohl die üblichen Empfehlungen für eine Darmsanierung .

Grüsse,
Oregano
 
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31.10.15
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Danke für die sehr wertvolle Info, Oregano!

Btw @Sternenstaub: IMHO eine Methode zu prüfen ob deine Symptome noch wg. Antibiotika-Vergiftung da sind: Nimm eine Kohle-Tablette und warte 10 min. Symptome milder?
 
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IMHO eine Methode zu prüfen ob deine Symptome noch wg. Antibiotika-Vergiftung da sind: Nimm eine Kohle-Tablette und warte 10 min. Symptome milder?
Hallo Erpelstolz, mir ist nicht ganz klar, wie du dir da den Wirkmechanismus vorstellst? Nach 10 Minuten dürfte die Kohletablette gerade in den Zwölffingerdarm gelangt sein, wenn sie nicht noch im Magen liegt.
 
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Hallo Erpelstolz, mir ist nicht ganz klar, wie du dir da den Wirkmechanismus vorstellst? Nach 10 Minuten dürfte die Kohletablette gerade in den Zwölffingerdarm gelangt sein, wenn sie nicht noch im Magen liegt.
wahrscheinlich hast du recht – wahrscheinlich dauert es etwas länger. Aber bei mir hat diese Nachweismethode geholfen.
 
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In den letzten Wochen habe ich herausgefunden, dass Ausdauersport mir extrem gut half. Und zwar genauer gesagt Ausdauersport am Limit trainiert. Eine halbe Stunde jeden zweiten Tag, laufen, so schnell ich kann. Bis ich komplett fertig bin. Irgendwie wäscht es Gifte aus dem feinen Gewebe – so zumindest meine Vermutung.


Probier es mal. Ich bin gespannt, ob es bei dir auch hilft (und natürlich wünsche ich es dir!).
 
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Hallo,
nach längerer Abwesenheit möchte ich euch einen Status-Update geben: es hat sich einiges verändert/gebessert, gesund wie vor Beginn des ganzen Schrotts bin ich aber meiner Meinung nach noch nicht, auch wenn ich mittlerweile nicht mehr weiß, ob ich in Wirklichkeit gesund bin und nur meine "Antennen" derart sensibilisiert wurden, dass ich jetzt einfach alles auf maximaler Stärke wahrnehme, was ich sonst vielleicht nicht merken würde?!

Was hat sich gebessert?
Ich habe kaum noch diese (wandernden) Muskelschmerzen, auch die Hautbrenngefühle sind so gut wie weg. Zuckungen auch nur noch sehr selten.
Besser wurde es vermutlich, seit ich aus Resignation angefangen habe, das scheiß Zecken-Thema abzuhaken, denn entweder gehe ich daran zu Grunde, weil ich nie auf einen grünen Zweig gelangen würde, oder aber ich akzeptiere nun den mittlerweile 10ten negativen Antikörpertest vom April auf Borreliose und hake das Ding jetzt endgültig ab.
Ich möchte hier bitte auch keine "Ja, aber die sind ja so ungenau etc"-Dinge mehr hören. Ich hab seit meinem Stich vor einem Jahr wahrlich fast ne Doktorarbeit aus dem Thema gemacht. Ich weiß also sehr genau um diese Kontroversen und die 2 Lager. Aber: es bringt mich nicht weiter.

Entweder, ich pumpe mich fortan täglich mit Antibiotika voll, denn die Tests könnten ja "falsch-negativ" sein und gehe dann an den Antibiosen kaputt, oder aber ich hake das Thema nun nach all der langen Zeit endlich ab und richte mich auf und gehe wieder vorwärts. Das hab ich nun versucht zu tun. Ich habe sämtliche Borreliose- und Zeckenforen geschlossen und schau da auch nicht mehr rein.

Der letzte negative Antikörpertest vom April war jetzt der letzte und Gut ist.

Welches Ziel verfolge ich nun stattdessen?
Vielmehr scheint mir der Hase bei mir wo ganz anders begraben zu sein. Und das ist meine psychosomatische Baustelle. Deswegen auch dieser ganze Stress. Ein normaler, gesunder Mensch würde niemals wegen eines Zeckenstichs ein Jahr lang einen solchen Terz schieben, wie ich es tat. Was machen denn die ganzen Waldarbeiter, Förster, Gärtner, etc?!

Ne, mein Problem liegt in meiner Krankheitsangst und meiner mangelnden Resilienz. Ich bin zu schnell aufgewühlt, gestresst, innerlich verängstigt und verunsichert und dann kommen logischerweise die körperlichen Symptome.

Da scheint es mir wichtig anzusetzen jetzt. Mittlerweile hab ich das Ganze eingegrenzt auf die Bereiche "Schwermetallausleitung nach Cutler" (da man im Cutler-Forum überzeugt davon ist, dass latente Schwermetall-Belastungen wichtige Enzyme und Hormonvorgänge im Körper blockieren und dadurch kann psychische Ängstlichkeit und Unruhe überhaupt erst entstehen), "Mikronährstoff-Therapie" nach Kuklinski und Darmgesundheit (durch Aufbau und Ausleitung) nach meinen 2 Antibiosen, obwohl ich darmmäßig eigentlich überhaupt keine Beschwerden habe. Stuhl normal, keine Bauchschmerzen etc.

Ich glaube, diese 3 Stellschrauben scheinen mir zielführend zu sein.

Welche Symptome habe ich aktuell (noch)?
Was mich nach wie vor plagt, wenn auch zum Glück nur sehr sehr schwach, ist mein seit September letzten Jahres immer noch vorhandener leichter Tinnitus im rechten Ohr. Der ist zum Glück so leise, dass es wirklich totenstill sein muss, dass ich ihn höre und selbst in solchen Momenten höre ich ihn nicht IMMER, sondern ich muss ihn durch meinen "Muskeltest" provozieren. Allerdings meine ich (vielleicht bilde ich es mir auch ein), dass meine Geräuschwahrnehmung anders ist als vorher. Manchmal kommen mir bestimmte Töne oder Geräusche als viel zu "grell" und unnatürlich vor.

Als ich Mitte April auf dem Tinnitus-Ohr plötzlich ein erneutes Piepen (also zusätzlich zum leisen vorhandenen) hatte, als ich mich gerade mal wieder zur Borreliose belesen hatte, bin ich vor Schreck aufgesprungen, hab den PC ausgemacht und bin direkt spazieren gegangen. Das Geräusch war dann zum Glück wieder weg nach kurzer Zeit und nur der alte September-Ton ist nach wie vor da. Das hat mir verdeutlicht: keine Borreliose-Themen mehr. Der September-Ton kam auch, als ich abends im Bett zu Borreliose gelesen hatte und mir große Sorgen gemacht hatte.

Ich bin am nächsten Tag dann direkt nochmal zum HNO und hab von diesem neuen zusätzlichen Ton erzählt, der dann aber zum Glück wieder wegging. Es wurde nochmals beide Ohren getestet mittels Hörtest und Drucktest. Laut Audiogramm hätte ich ein Gehör wie ein Fuchs. Angeblich sogar über-gut. Kein Zeichen von Hörschwäche oder Hörsturz.

Die Frage ist: woher kommt dann der Tinnitus. Laut diverser Studien, die ich mittlerweile genauso akribisch sammle und lese wie zur Borreliose, hat Tinnitus ganz spezifische Auslöser:
  • Knall-/Lärmtrauma (bei mir ausgeschlossen, er kam abends im Bett bei Ruhe)
  • Hörsturz mit anschließendem Absterben der Hörsinneszellen aufgrund mangelnder Durchblutung und das Gehirn versucht dann das ausbleibende Signal der abgestorbenen Hörsinneszellen durch "Aufdrehen" der Lautstärke zu kompensieren, dadurch Tinnitus-Ton.
  • Stress (auch wenn noch nicht verstanden ist, inwiefern Stress zu Tinnitus führt)

Bei mir ist vermutlich Punkt 2 und 3 relevant. Mir fiel mein rechts Ohr zu für wenige Sekunden, danach war dann der leise Ton da. Falls es denn ein Hörsturz war, dann muss ich mich aber wieder vollständig davon erholt haben, denn beim HNO gab es keinerlei Anzeichen dafür.

Warum blieb dann aber der Tinnitus, wenn alle Hörsinneszellen intakt sind?

Die Cutler-Anhänger erklären natürlich selbst Tinnitus mit Schwermetallbelastungen. Ob man nun wirklich jede Erkrankung mit Schwermetallen erklären kann, da zweifle ich dran. Dennoch bin ich sicher, das Zeug muss raus und danach ist vielleicht schon so einiges besser oder zumindest nicht schlechter als jetzt


Was ist labortechnisch der aktuelle Stand der Dinge?
  • IMD Berlin: Oxidativer Stress (und nitrosativer Stress): siehe Anhang
  • Cortisol Tagesprofil Medivere: siehe Anhang (zwar alles in der Norm, aber für die Cutler-aner natürlich viel zu niedrig und ein deutliches Zeichen für Schwermetallbelastung und ich solle die Nebenniere tatkräftig unterstützen).

Ich bin kein Arzt, aber meine eigene These, basierend auf einer neusten Studie zu Tinnitus:

Tinnitus entsteht u.a. durch ein Übermaß an neuronaler Aktivität. Dies ist der Fall, wenn nach einem Hörsturz Hörsinneszellen absterben, dann funken diese abgestorbenen Zellen nicht mehr genauso stark ein Signal ans Gehirn wie die intakten. Es wird also bei den defekten noch viel stärker gefunkt als normal mittels übermäßig vielen Neuronen, um die "Stille" durch den Tod der Zellen wieder auszugleichen.

Gab man Ratten, die an Tinnitus litten, nun GABA (ein Enzym zur Senkung der neuronalen Aktivität), verschwand deren Tinnitus komplett. Inwieweit der Tierversuch auf den Mensch übertragbar ist, weiß ich nicht.

Was allerdings ins Muster passen würde: meine Muskelzuckungen, meine wandernden Schmerzen, meine Hautbrenn-Gefühle, all das passt sehr gut ins Bild einer überschießenden Nervensystemreaktion. Interessanterweise sind genau das auch bzw. sehr ähnliche Symptome eines GABA-Mangels.

Meine These lautet also: überschießendes Nervensystem, wo neuronal zu viel gefeuert wird. Vermutlich liegt hier irgendwo der Hase begraben. Komisch nur, dass die meisten Beschwerden mittlerweile alle wieder weg sind bzw. sehr schwach nur noch, der Tinnitus aber nach wie vor da. Das wäre dann wieder ein Argument gegen das überschießende Nervensystem, denn dann hätte der doch auch abnehmen müssen, wenn sich alles andere auch beruhigt hat.
 

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Stress kann Tinitus machen –> Verkrampfung der Rückenmuskulatur

FSH sehr niedrig. Gibt Probleme mit der Spermienreifung – was sagt der Urologe/Androloge/Endokrinologe? Kann auch Stressinduziert sein.

PSA leicht erhöht aber unter 3 oder 4 völlig unkritisch. Sollte man beobachten.

PSA steigt unter exogen zugeführtes Testosteron. Anhand deines Befundes sieht man jedoch dass du kein Testosteron zu dir führst. Was sagt der Endokrinologe dazu?



Wo ist das Neurostressprofil? Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin, GABA, Glutamat. Die Masse deiner Beschwerden deuten hier auf ein Ungleichgewicht hin.

Kommt öfter vor das man Geräuschprobleme hat wenn da was auffällig ist. Schwermetalle können das auch machen, ja.



MDA LDL grenzwertig. Also irgendwas liegt vor, auch wenn nicht gleich Ultradramatisch.

Nitrotyrosin ist niedrig was ne sehr gute Nummer ist. Dann kanns mit viel Schwermetalle so nah nicht sein.



Cortisol:

Wenn du dich wohl damit fühlst, kannst du es doch so lassen. Mehr Cortisol = mehr Stressempfinden. Die Frage ist obs absakt, oder stabil bleibt. Das weist du aber nach einer erneuten Messung in 6 Monaten. Wenns absakt mach was für deine Katecholamine. Der Cortisolmotor springt dann oftmals selbst wieder an. Darüber hinaus optionell Nenenierenrindenextrakt vom Rind. Nur hilft das deinen Katecholaminen nichts.



GABA:

Siehe Neurostress. GABA ist der wichtigste Neurotransmitter für Entspannung. Der Gegenspieler ist Glutamat. Glutamat macht Muskelzucken, GABA macht es weg. Genauso wie Muskelschmerzen. Wenn GABAmangel ( wahrscheinlich) dann warum? Meistens gibt Nährstoffmängel wie B6 und oder Glutaminsäure. GABA selbst ausm Onlineshop taugt nicht viel. Ich habs mit Glutaminsäure probiert. Gefühlt funktioniert es. Geht aber auf die Potenz. Seit gestern nehme ich Liposomales GABA. In 4 Wochen kann ich darüber mehr berichten.

Wer was auf Kasse braucht der kann Baclofen oder GABApentin probieren.



Du hast überproportional viel Schwermetalle im Körper? Welche? Wie viel? Zeig mal.



Wie ich bereits schon zig Seiten vorher schrieb. Mach mal ruhig so ein Neurostressprofil. Du bist schon auf den richtigen Weg denke ich. Die meisten Symptome die du hast sind Stresssymptome -> Dein Nervensystem feuert und hat keine Substanz zum bremsen ( GABAmangel). Woher ein vermutlicher GABAmangel kommt steht erstma auf nen anderen Blatt. Bzgl. Tinnitus –> Muskelverspannungen. Die Muskelverspannungen sofern sie chronisch sind gehen auch weg wenn man wieder genug GABA hat. Das wäre zumindest eine Option von vielen, aber hier naheliegend.



Cutler

Das Cutlerforum hat Recht, aber es muss nicht sein. Es kann naber auch nur Stress sein. Da muss Quecksilber nicht viel mit zu tun haben. Aber das weist du nach einen Porphyrintest und ein Haarmineraltest sowie Lipidstoffwechseltest ob da irgendwo etwas beeinflusst wird oder nicht.



Cutler ist ne teure Nummer. Nicht nur die Therapie selbst, sondern auch die Untersuchungen die davor noch zu machen sind.



Viel Erfolg.
 
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Stress kann Tinitus machen –> Verkrampfung der Rückenmuskulatur

FSH sehr niedrig. Gibt Probleme mit der Spermienreifung – was sagt der Urologe/Androloge/Endokrinologe? Kann auch Stressinduziert sein.

PSA leicht erhöht aber unter 3 oder 4 völlig unkritisch. Sollte man beobachten.

PSA steigt unter exogen zugeführtes Testosteron. Anhand deines Befundes sieht man jedoch dass du kein Testosteron zu dir führst. Was sagt der Endokrinologe dazu?
FSH und PSA hab ich bislang nicht abklären lassen. Die Ärztin, die das Labor veranlasst hat, meinte, das sei jetzt nicht wirklich bedenklich.

Wo ist das Neurostressprofil? Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin, GABA, Glutamat. Die Masse deiner Beschwerden deuten hier auf ein Ungleichgewicht hin.

Das sind bei GanzImmun halt über 200 Euro. Das hab ich bislang mal noch nicht gemacht. Auch, da ich nach viel GABA-Recherche rausgefunden habe, dass man GABA im Gehirn / Nervensystem gar nicht wirklich messen kann. Denn das GABA im Blut hat nichts mit GABA im Gehirn/Nervensystem zu tun. Deswegen sind wohl auch orale GABA-Einnahmen nutzlos, denn die überwinden die Blut-Hirn-Schranke nicht und es kommt letztlich kaum was im Hirn/NS an.

Es gibt eine Möglichkeit, GABA im Gehirn zu messen, aber nur über eine spezielle MRT-Form.

MDA LDL grenzwertig. Also irgendwas liegt vor, auch wenn nicht gleich Ultradramatisch.

Das würde also auf oxidativen Stress hindeuten. Was mach ich dagegen? Antioxidantien?

Nitrotyrosin ist niedrig was ne sehr gute Nummer ist. Dann kanns mit viel Schwermetalle so nah nicht sein.
Inwiefern hängen Schwermetalle und Nitrotyrosin bzw nitrosativer Stress zusammen?

Cortisol:

Wenn du dich wohl damit fühlst, kannst du es doch so lassen. Mehr Cortisol = mehr Stressempfinden. Die Frage ist obs absakt, oder stabil bleibt. Das weist du aber nach einer erneuten Messung in 6 Monaten. Wenns absakt mach was für deine Katecholamine. Der Cortisolmotor springt dann oftmals selbst wieder an. Darüber hinaus optionell Nenenierenrindenextrakt vom Rind. Nur hilft das deinen Katecholaminen nichts.

Naja, die Culter-raner sagen halt, ein zu niedriges Cortisol deutet auf eine Nebennierenschwäche hin und die wiederum wäre ganz oft durch Schwermetalle ausgelöst.

Bei denen geht letztlich alles auf Schwermetalle zurück.

GABA:

Siehe Neurostress. GABA ist der wichtigste Neurotransmitter für Entspannung. Der Gegenspieler ist Glutamat. Glutamat macht Muskelzucken, GABA macht es weg. Genauso wie Muskelschmerzen. Wenn GABAmangel ( wahrscheinlich) dann warum? Meistens gibt Nährstoffmängel wie B6 und oder Glutaminsäure. GABA selbst ausm Onlineshop taugt nicht viel. Ich habs mit Glutaminsäure probiert. Gefühlt funktioniert es. Geht aber auf die Potenz. Seit gestern nehme ich Liposomales GABA. In 4 Wochen kann ich darüber mehr berichten.

Siehe oben. Anscheinend kann GABA die Blut-Hirn-Schranke gar nicht wirklich durchqueren. Kommt also kaum da an, wo es soll.

Du hast überproportional viel Schwermetalle im Körper? Welche? Wie viel? Zeig mal.

Weiß ich nicht, ob ich die habe oder nicht. Die Cutler-raner sagen halt, dass selbst, wenn man nie Amalgam hatte (wie ich) durch Umwelteinflüsse Schwermetalle ansammelt und meine Mutter hatte vermutlich während der Schwangerschaft noch Amalgamfüllungen. Da geht angeblich auch viel über aufs Neugeborene.

Ob das nun stimmt oder nicht? Keine Ahnung. Falls ich Schwermetalle habe, dann eben entweder durch meine Mutter oder halt durch das tägliche Leben. Essen von Fisch, etc..

Bzgl. Tinnitus –> Muskelverspannungen. Die Muskelverspannungen sofern sie chronisch sind gehen auch weg wenn man wieder genug GABA hat. Das wäre zumindest eine Option von vielen, aber hier naheliegend.

Der Orthopäde diagnostizierte im März Myogelosen und muskuläre Dysbalancen in der HSW und BWS. Hatte physiotherapeutische Behandlung hinter mir, aber kaum wirklich was "gemerkt". Hatte die Hoffnung, das würde den Tinnitus killen.

Cutler ist ne teure Nummer. Nicht nur die Therapie selbst, sondern auch die Untersuchungen die davor noch zu machen sind.

Also die erste Ladung DMPS-Kapseln (3mg DMPS) hab ich mir schon geordert von der Sonnenapotheke. Da ich nie Amalgam hatte, könnte ich eigentlich direkt mit Alpha-Liponsäure beginnen, aber die muss man ja alle 3h einnehmen nach Cutler und da ist mir mein Schlaf momentan zu wichtig. Deswegen erstmal DMPS alle 8h.

Aber ob die Schwermetalle letztlich der große Auslöser für alles bei mir sind?? Keine Ahnung. Nach den Cutler-anern durchaus.
 
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12.10.18
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Manchmal kommen mir bestimmte Töne oder Geräusche als viel zu "grell" und unnatürlich vor.

das hängt teils mit streß zusammen und vor allem auch damit, ob man die geräusche beachtet oder ignoriert, weil man sich auf andere dinge konzentriert.

wenn hier draußen die kinder sehr laut sind, kann ich das meist so ignorieren, daß ich es garnicht mehr höre. bin ich aber eh gestreßt, funktioniert das nicht bzw. nur sehr wenig.

und ich hatte durch die häufigen stürze, bei denen ich mit dem kopf voll auf den steinboden geknallt bin, wieder glaskörperblutungen, die ich als besonders schlimm und störend empfinde, wenn ich am pc sitze.
bin ich draußen unterwegs oder in der küche mit kochen usw. beschäftigt, fällt es mir meist garnicht so auf.
da man eh nichts dran machen kann, versuch ich halt es soweit möglich auch am pc zu ignorieren.

woher kommt dann der Tinnitus

der kann versch. ursachen und auslöser haben.
ich hatte den vor etlichen jahren mal lange zeit durchgehend.
als ich aus ganz anderen gründen den kaffee weggelassen hab, war er weg.
es war allerdings lange nötig alles, das auch nur mikromengen koffein o.ä. enthält , also auch schokolade, schoko-eis, entkoff. kaffee (enthält restmengen koffein), tee usw. komplett zu meiden.

irgendwann gingen kl. mengen wieder, aber einige zeit später bekam ich heftige schmerzen im re. unterkiefer (permanent), die sich wie heftige zahnschmerzen anfühlten, wobei die zahnärzte immer nur an den zähnen rumgemurkst haben bis keine mehr da waren. dann wurde der kiefer operiert (ohne betäubung).
aber die schmerzen waren unverändert.

als ich aus anderen gründen den kaffee weggelassen hab, wurden sie viel weniger und durch das komplette meiden von koffein usw. verschwanden sie ganz........................

irgendwann konnte ich wieder kl. mengen vertragen, hab aber entkoff. kaffee bevorzugt.
zwischendurch hab ich alles wieder für kurze zeit weggelassen, aber dann wieder zu mir genommen, weil sich dadurch nichts gebessert hatte. ich achte aber darauf, daß es immer (bis auf seltene ausnahmen) nur ganz wenig ist und auch nur sehr wenig schokolade usw.
 
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22.08.17
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Hallo Sternenlicht,

ist bei dir denn eine Schwermetallbelastung faktisch nachgewiesen worden oder bekommst du auf Verdacht DMPS?
Bekommst du die Kapseln auch von deiner Ärztin verordnet, die so viele (auch nutzlose/widersinnige/kostenintensive) Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt hat (jedenfalls meiner Meinung nach)?

Gruß von andra

P.S.: Die Alphaliponsäure (= ALA) ist ein Antagonist zu Biotin, soweit ich mich erinnere (ich lese noch einmal nach). Da du eventuell noch immer ein sehr niedriges Biotin hast, wäre eine solche Einnahme dann kontraproduktiv.
Einige Anwender von ALA berichten von massivem Haarausfall, der Grund könnte eben in der Interaktion mit Biotin, das wichtig für die Haare ist, liegen. Natürlich kann es auch eine Entgiftungsreaktion sein.
Jedenfalls: Bei sehr niedrigen Biotin-Werten wäre ich mit ALA vorsichtig. Meine Meinung.

Biotin ist im übrigen sehr wichtig für den B12-Stoffwechsel, d.h. wenn du davon zu wenig hast, kann sich B12 gar nicht "entfalten" und du kannst die typischen Symptome eines B12-Mangels entwickeln, ohne einen zu haben.
 
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24.02.18
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Wie gesagt PSA unproblematisch, sollte aber nicht über 3-4 steigen.

FSH brauchst du nicht, es sei denn du willst Kinder haben.



GABA:

Wenn im Blut GABA gering ist, wird wohl im Hirn auch nicht so viel ankommen. Deine Symptome sind eindeutig. Ja normales GABA taugt nicht viel. Macht müde, desinteressiert und man kommt runter und bei Überdosierung verschlimmert es dir Muskelzuckungen sogar. Wenn du GABA aber erhöhen willst, gibt es Mittel und Wege. Dabei hilft aber es aber die Ursache zu finden. Bei mir war es Glutaminsäure. Durch 1,8gramm Glutaminsäure am Tag sollte mein GABA gestiegen sein. Weil die Symptome wurden merklich besser, auch wenn nicht gleich perfekt. Ich nehme ja erst seit 3 Tagen Liposomales GABA. Aktuell muss ich sagen das es sogar noch besser arbeitet als die Einnahme von Glutaminsäure. 3 Tage haben aber nix zu sagen. Liposomales GABA ist GABA + Theanin ( fördert die GABAproduktion) + PC ( macht die Membrane durchlässig sodass es in die Zelle kommt). Normalerweise glaube ich so ein Quatsch nicht. Geschadet hat es mir nach den 3 Tagen jedoch nicht. Im Gegenteil. Mehr dazu in 3.4 Wochen…



MDA LDL

Antioxidation sind gut. 4-7x 300mg Vitamin C sind hilfreich. Toxinbelastung minimieren ist auch gut.



Nitrotyrosin:

Siehe MDA LDL

Schwermetalle schädigen die Mitochondrien. Es entstehen halt Radikale die zur erhöhten Nitrotyrosinwerten führt. Ganzimmun hat Artikel darüber.



Cortisol:

Gibt Millionen Menschen die auch ohne Schwermetalle wenig Cortisol haben. Die Hauptursache ist Stress. Den du dir ja gemacht hast. Bevor Cortisol absinkt, muss es erstmal Monate oben gewesen sein. Das Problem bei Cutlerjüngern ist, das sie idR Hardliner sind.

Die wenigsten haben vermutlich Cutler jemals gelesen.



Schwermetalle:

Ja belastet sind wir alle. Das was die sagen stimmt schon. Eine Belastung heist aber nicht krank. Das sieht man Anhand der 3 erwähnten Untersuchungen. Dennoch sollte das Zeug raus. Je nach Belastung und Zustand kann man eine entsprechende Therapieform wählen.



Orthopäde:

Wenn du nach der Massage zeitnah wieder hart bist ( also 1-2h) kann die Ursache Stress sein. Der sich Stofflich im Körper abbilden lässt ( Neurostressprofil und Cortisol). Die Folge ist eine Myogelose. Wenn es nur die Fehlhaltung wäre, würde die Massage wesentlich länger anhalten. Myogelosen gilt es durch Dehnung, Massage, Wärme und andere physikalische Therapien zu vermeiden. Da sollte man auch selbst aktiv werden.



DMPS:

Ja kannst du nehmen. Hast du Wahrscheinlich von Cutlerjüngern die nie Cutler gelesen haben. Ich würde das so nicht machen. Wenn du Cutlern willst, ließ das Buch.

Bevor man ausleitet, muss man diverse Voruntersuchungen machen. Man muss die Art der Belastung bestimmen, man sollte die Höhe der Belastung feststellen, man sollte seinen eigenen Zustand bestimmen ( Entgiftung, Vitalstoffe) und man sollte sich zur Entgiftung vorbereiten. Und dann kann man mit Supplements beginne, später DMPS/DMSA dazunehmen und erst zum Schluss Alphaliponsäure dazu nehmen. Bevor du ALA nehmen kannst, musst du aber erstmal 10-20 Runden Cutlern oder länger. Cutler schreibe selbst das man sich rund 6 Monate bis 3 Jahre und in Extremfällen auch länger Cutlern muss. Das heist bei 6 Monate entsprechend 24 Runden. Je Runde 3 Tage pro Woche. Aufwendig? Ja? Effektiv? Ja. Sicher JA. Deswegen wäre es mein Protokoll der Wahl.



Wer Blindlinks ALA + DMPS schluckt hat nicht verstanden worum es geht. Das dürfte der Großteil der Cutlerjünger sein.
 
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