HPU und Porphyrie

  • Themenstarter Themenstarter Leni Q
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Hallo samadhi, hallo Lukas,

wenn Ihr das Buch "HPU und dann ...?" habt, müsst Ihr Euch mal die Abschnitte über Gluten durchlesen. Dort ist beschrieben (was die Verbindung zu KPU darstellt), dass bei KPU sehr oft eine Glutenüberempfindlichkeit durch IgA-Erschöpfung auftritt, bei der eine mehr oder weniger lange glutenfreie Diät empfohlen wird. Hier im Forum tauchte da auch schon die Frage auf: "Darf ich überhaupt noch was essen?" Auch darum gibt es jetzt die Rubrik Basis-Allergene: da dachte ich auch paar Tipps und Tricks zu sammeln, die bei dieser Frage weiterhelfen (auch wenn man nicht an die Basis-Allergene glaubt, aus welchem Grund man Gluten vermeiden will, ist erst mal egal). Leider frisst mich die Küchenarbeit zur Zeit auf. Vorgestern habe ich ein ganzes Brot weggehauen, weil es glantschig geworden ist, beim zweiten Versuch hatte ich dann raus, wie man mit einem "Brühstück" das Problem löst, das glutenfreies Brot immer so schnell trocken wird.
Jetzt gerade versuche ich mir, nach einem Rezept aus dem Basisallergie-Buch Kichererbsenparmesanersatz herzustellen.
Also weiter dann unter der Rubrik "Basis-Allergene", da können wir die Koch-Problematik hier raushalten.

Alles Gute

Matthias
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Hallo Uta,

leider kann ich keine Regel aufstellen für den Einsatz der Schüßler-Salze. Die Zuordnung ergibt sich aus der kinesiologischen Testung. Das deckt sich nicht immer mit der Symptomzuordnung, die Du oben ins Forum gestellt hast.

Grüsse von Ringelblume
 
Hallo Rohi,

hab mir das Kapitel gerade mal durchgelesen und habe jetzt gleich eine Frage an Leni:
Angeblich ist LOGI oder Low-Carb bei HPU nicht gut, aber gerade in diesem Zusammenhang empfiehlt Kamsteeg Atkins. Das ist doch Low-Carb extrem, wie ist das dann mit HPU vereinbar?

samadhi
 
Diät?

Hallo samadhi,


Dr. Kamsteeg beschreibt in sein Buch die Möglichkeiten bei HPU und Übergewicht.

Er erwähnt ein Montiac-Diät(Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten), zur besseren Nahrungsverdauung. Und er erwähnt die Atkinsdiät ebenso wie andere Möglichkeiten. Es ist nicht damit gemeint das man gar keine Kohlenhydraten zu sich nimmt,sondern mäßig Kohlenhydraten gebraucht wie auch süßes Obst etc.

Noch ein Zitat :
Der beste Rat ist zugleich am schwersten in die Tat umzusetzen: mäßig essen und sich nicht zu Exsessen hinreißen lassen.
Auch nicht mit irgendein Diät.

Liebe Grüße

Leni Q ;)
 
Hallo! Ich hoffe jemand liest hier noch den Thread, bin eben erst drauf gestosen, aber der letzte Beitrag ist schon ne Weile her.
ich wollte euch sagen, dass ich durch HPU, also dass ich erkannt habe, dass das mein wahres Problem ist, meine 20-jährige Psychatriekarriere beenden konnte. Ich trinke jeden Tag Aloe Vera Gel, was sämtliche Mineralstoffe, Vitamine etc. enthält, entgiftend wirkt etc.
und bin ohne Psychopharmaka völlig gesund! Ich bin so dankbar, dass ich auf diese Infos zu HPU vor ca. 1,5 Jahren gestossen bin, wenn ich denke, was für ein Leid ich mir hätte ersparen können.... im Grunde ist es ein Riesenskandal, wenn ich dran denke, wievielen Leuten man helfen könnte, gerade auch in der Psychiatrie, einfach durch Nahrungsergänzung.... aber das wäre mit Sicherheit nicht im Sinne der Pharma-Lobby!
 
Hallo!

Ich habe in einem neuen Thread unter dem Thema Amalgam

https://www.symptome.ch/threads/amalgam-porphyrie-hpu-kpu-chlorella.123636/

Links zu Artikeln hereingestellt die hier interessieren könnten, insbesondere der erste.

Dieser Artikel stellt dar, dass HPU/KPU offenbar ein klinischer Parameter für eine chronische Porphyrie ist und zeigt auf, wie diverse Zusammenhänge erfolgen könnten, zum Beispiel mit Amalgam (deshalb auch unter Amalgam eingestellt).

Gruß von Willi
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dies schreibt das imd Berlin in seinem aktuellen Newsletter dazu unter DIE FRAGE AUS DER PRAXIS (Zitat mit Hervorhebungen von mir):

Kann eine Hämopyrrollaktamurie (HPU) über die Messung des Porphyrin-Musters diagnostiziert werden?
Nein, das Porphyrin-Muster im 2. Morgenurin kann eine HPU nicht nachweisen. Als diagnostischer Parameter gilt die erhöhte Ausscheidung von Hämopyrrol bzw. Hämopyrrollaktam, das z. B. vom Labor KEAC in den Niederlanden analysiert wird. Das Porphyrin-Muster korreliert nicht mit der HPL-Konzentration. Dies zeigt eine retrospektive Auswertung von Patientenproben, aus denen beide Parameter gemessen waren. Dieselbe Auswertung lieferte ein weiteres interessantes Ergebnis: Die untersuchten Patienten mit der klinischen Diagnose HPU wiesen signifikant höheres Uroporphyrin auf als Vergleichspersonen (7,9 vs. 4,8 µg/g Kreatinin; siehe Abbildung). Eine mögliche Interpretation ist die häufig diskutierte Bedeutung von Fremdstoffbelastungen und reduzierter Entgiftungsleistung bei HPU: Die klinische Symptomatik könnte durch Fremdstoffexpositionen verstärkt werden, die sich im Porphyrin-Muster abbilden. Der beobachtete Zusammenhang könnte folglich auf einen Aspekt des Pathomechanismus hinweisen, der von der Höhe der HPL-Ausscheidung entkoppelt ist.

(später im Archiv unter https:// www. inflammatio.de/fileadmin/user_upload/Newsletter/Archiv/IMD_Newsletter_Dez_2024.pdf - ohne Leerzeichen)
 

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