Hallo :) - Brustwirbelsäulenblockade

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Ich heiße Valeria, bin 23 Jahre alt und komme aus Schleswig - Holstein.

Seit einiger Zeit leide ich an einer Brustwirbelsäulenblockade und suche Menschen denen es genau so ergeht oder ergangen ist. Ich brauche einfach Rat oder einige Tipps! :D

Fröhliche Weihnachten euch allen!
 

Windpferd

Frohe Weihnachten Valeria,

ja, mir ging es genauso. Selten aber ziemlich schmerzhaft.

Geholfen hat mir jedesmal eine kurze Manipulation ("Ausrenken") durch einen Chiropraktiker (HP) oder einen Manualtherapeuten (Orthopäde). Die spürten jeweils genau, wo die Blockierung lag; ich brauchte es ihnen nicht zu sagen. Dann eine Art Umarmung von hinten, das Gefühl, als würden sie "zielen", ein plötzlicher Ruck und das war's. Der Schmerz war nicht sofort weg, veschwand aber innerhalb von 5 - 10 Minuten nachhaltig.

Ein anderer, sehr bewegungserfahrener Arzt zeigte mir Methoden der Selbstbehandlung, die ich mal kurz beschreibe. (Das ist kein "Rat" für Dich - nur meine Erfahrung.) 1) Stehen; langsames, maximal tiefes Einatmen in die Brust; dabei gleichzeitig (bei angewinkelten Oberarmen) die zunächst herabhängenden Oberarme maximal nach hinten ziehen. (Die Schultern bewegen sich nicht.) In dieser - durchaus anstrengenden - Stellung (maximale Einatmung + maximale Retroversion der Oberarme) sehr kleine Bewegungen der BWS (kreisend, beugend seitwärts und nach vorn / hinten). Ausatmen, entspannen - und ein paarmal wiederholen. - 2) Dasselbe, jedoch nicht Oberarme nach hinten sondern, bei herabhängenden Oberarmen, die 90° angewinkelten Unterarme maximal nach außen drehen. - 3) Rückenlage, wieder zeitgleich mit maximaler Einatmung, die auf der Matratze parallel liegenden Oberarme maximal nach hinten strecken. ("Hinten" heißt hier horizontal am Kopf vorbei und auf der Matratze aufliegend..) - 4) Stehen, die Füße schulterbreit, Knie ca. 45° beugen, ein gut gefülltes Kissen auf den Oberschenkeln, einatmen (diesmal nicht extrem) - und plötzlich (!) den Oberkörper entspannt auf das Kissen fallen lassen. Wenn man Glück hat und hinreichend locker ist, knackt es und das Problem ist gelöst. - 5) Rückenlage, Hände halten einander unter den Kniekehlen, also Rundrücken. Dann Wiegen nach vorne (Gewicht auf unterer LWS, Steißbein) und dann nach hinten (Gewicht auf Schulterblättern), mehrfach hin und her, dabei Bauchmuskulatur entspannt. Gut ist dabei ein relativ harter Teppichboden, so daß man beim Abrollen der Reihe nach die einzelnen Wirbel spürt. - Nr. 4 war bei mir am wirksamsten.

Ist das halbwegs verständlich?

Funktioniert alles nur bei leichter Hyperlordose der BWS. (Die ist, wie mir der Orthopäd sagte, bei Blockierungen in der Regel gegeben.) Und vertretbar nur, wenn die Wirbelsäule keine röntgenologisch erkennbaren Anomalien hat und wenn es keine ausstrahlenden Schmerzen gibt. Nicht bei Wirbelgleiten o.ä. Im Zweifelsfall einen Chirotherapeuten oder einen Physiotherapeuten fragen.

Viel Glück und alles Liebe,
Windpferd
 
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Jemand Erfahrung mit BWS Blockaden?

Hallo,

ich benötige Rat zum Thema BWS...

alles begann vor ca. 3 Monaten als ich morgens aufwachte und mein Brustkorb wie zugeschnürt war, dazu kam dieses fürchterliche Herzrasen. Es war so schlimm das ich den Krankenwagen gerufen habe, weil ich dachte "gleich bekommst du ein Herzinfarkt''.

Alles wurde durch gecheckt, Herzultraschall (Rechtsschenkelblock soll aber harmlos sein) + Röntgenbild, Langzeit EKG, Blut.

Nach 1er Nacht wurde ich entlassen und keiner konnte mir sagen was die Atemnot auslöst hat. Dort kam ich mir absolut nicht ernst genommen vor...
Dann habe ich erstmal ein paar Wochen so zuhause verhaart und bin fast irre geworden.

Nochmal zu einem anderen allg. Mediziner der mir dann sagte das es eine BWS Blockade sein könnte... wovon ich zuvor noch niemals etwas gehört hatte und es das letzte war woran ich gedacht hatte.

Überweisung -> Orthopäde -> 6x Krankengymnastik -> alle 6 Sitzungen absolviert, dennoch keine Besserung

Chiropraktiker hat mir nur einen Halswirbel eingerenkt (wodurch mein eines Bein wohl die ganze Zeit länger als das andere war) und mir eine Aufbiss - Schiene für Nachts empfohlen...mir aber nicht wirklich erklärt wofür sie ist, ziemlich unfreundlich gewesen. Nun bin ich ratlos mit Atemnot wie vorher und warte auf den nächsten Termin bei Orthopäden am 21. Januar 2014.

Solange ich sitze geht es einigermaßen, aber sobald ich länger gehe oder stehe schnürt sich mein Brustkorb extrem zu. Dann wird mir richtig schwarz vor Augen und ich denke:,,Gleich ist es endlich vorbei''....

Symptome:

-Schwächegefühl
- Schwindel beim schnellen aufstehen
- Atemnot (durchgehend die ganze Zeit, im sitzen auszuhalten, beim gehen ansteigend schlimm bis schwarz werden vor Augen, längere Rückenlage auch ansteigende Atemnot)
- Herzrasen, -rumpeln, -aussetzen
- Druck Oberbauch / Schwertfortsatz / Zwerchfellgegend (Bauchaorta spürbarer als sonst)
- Die Nächte sind der Horror (max. 2 Stunden schlaf, mit Oberkörper hoch, Rückenlage)
- nächtliche Panikattacken
- Druck/Enge Brustmuskelgegend
- Schmerzen beim Versuch tief einzuatmen und dazu spüre ich immer einmal so ein Klacken... ganz komisch...

Ich bin mega verzweifelt und habe die Lust am Leben langsam verloren habe schon regelrechte Phobien entwickelt wie z.B Duschen, Berge gehen, Treppen steigen (sofort Herzrasen, Puls 120)... ich würde euch bitten mir Tipps oder Ratschläge zu geben wie man das weg bekommt oder lindern kann. :keineahnung:

Danke & fröhliche Weihnachten :)
 

Clematis

Jemand Erfahrung mit BWS Blockaden?

ich benötige Rat zum Thema BWS...
Hallo Valeria,

zunächst lies Dich bitte hier mal durch inkl. Links - erster Beitrag:
http://www.symptome.ch/vbboard/kran...erungen-statik-op-behandlungen-verhalten.html

alles begann vor ca. 3 Monaten als ich morgens aufwachte und mein Brustkorb wie zugeschnürt war, dazu kam dieses fürchterliche Herzrasen. Es war so schlimm das ich den Krankenwagen gerufen habe, weil ich dachte "gleich bekommst du ein Herzinfarkt''.
Alles wurde durch gecheckt, Herzultraschall (Rechtsschenkelblock soll aber harmlos sein) + Röntgenbild, Langzeit EKG, Blut. Nach 1er Nacht wurde ich entlassen und keiner konnte mir sagen was die Atemnot auslöst hat.
Da keine andere Ursache gefunden wurde, ist dies ziemlich eindeutig ein Problem mit der Brustwirbelsäule. Hier kommt ein leichter Bandscheibenvorfall, eine Wirbelverschiebung und/oder Kalziumablagerungen an der WS im Wirbelbereich in Frage. Wenn dadurch Nerven eingeklemmt werden, kann es zu Herzinfarkt-ähnlichen Schmerzen, Krämpfen, Verkrampfungen und auch Atmungsproblemen kommen, weil die Nerven die unbewußten Funktionen nicht mehr richtig steuern können.

Chiropraktiker hat mir nur einen Halswirbel eingerenkt (wodurch mein eines Bein wohl die ganze Zeit länger als das andere war) und mir eine Aufbiss - Schiene für Nachts empfohlen...mir aber nicht wirklich erklärt wofür sie ist, ziemlich unfreundlich gewesen.
Bitte nicht mehr zum Chiropraktiker und erst recht nicht an der HWS einrenken lassen, das ist sehr riskant und kann das Problem verschlimmern. Ich würde Dir dringend empfehlen, Dir einen guten Osteopathen zu suchen, hier kann man Dir wahrscheinlich einen in Deiner Nähe nennen: VOD e.V. - Verband der Osteopathen Deutschland. Daß ein Bein kürzer ist als das andere kommt extrem selten vor, meist handelt es sich um einen Beckenschiefstand, der sich dann auch auf die weitere WS auswirkt. Ein Problem an der HWS kann aber kein kürzeres Bein und auch keinen Beckenschiefstand auslösen, sondern das ist genau umgekehrt! Aufbiss-Schiene ist m.E. Unsinn und bringt nichts.

Solange ich sitze geht es einigermaßen, aber sobald ich länger gehe oder stehe schnürt sich mein Brustkorb extrem zu. Dann wird mir richtig schwarz vor Augen und ich denke:,,Gleich ist es endlich vorbei''....
Ja, so fühlt es sich an, aber zum Glück geschieht das bei WS-Problemen nicht, sie verursachen jede Menge Symptome und Schmerzen und verändert man die Körperlage, lassen sie wieder nach. Wenn Dir schwarz vor Augen wird oder Schwindel auftritt, dann ist da etwas an der HWS nicht in Ordnung. Falls das vor dem Besuch beim Chiropraktiker nicht war, dann hat er das mit dem Einrenken verursacht.

- Schwächegefühl
- Schwindel beim schnellen aufstehen
Daran kann der Kreislauf beteiligt sein, beeinträchtigt durch die Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystem und dieser durch WS-Probleme ausgelöst sein.
- Atemnot (durchgehend die ganze Zeit, im sitzen auszuhalten, beim gehen ansteigend schlimm bis schwarz werden vor Augen, längere Rückenlage auch ansteigende Atemnot)
- Herzrasen, -rumpeln, -aussetzen
Hier ist die BWS zuständig - dabei kann helfen die Körperlage sofort zu verändern und wechselnde Positionen einzunehmen. Gleichbleibende Belastungen reizen die betroffenen Nerven länger und führen zu diesen Symptomen. Wechselnde Positionen verhindern, daß der/die Nerven zu stark gereizt werden. Dann treten die Symptome nicht oder schwächer auf.
- Druck Oberbauch / Schwertfortsatz / Zwerchfellgegend (Bauchaorta spürbarer als sonst)
Dies deutet auf eine Beteiligung der oberen LWS hin.
- Die Nächte sind der Horror (max. 2 Stunden schlaf, mit Oberkörper hoch, Rückenlage)
- nächtliche Panikattacken
- Druck/Enge Brustmuskelgegend
WS insgesamt beteiligt.
- Schmerzen beim Versuch tief einzuatmen und dazu spüre ich immer einmal so ein Klacken... ganz komisch...
BWS-Nerven werden dabei eingeklemmt. Das Klacken kann eine kleine Selbsteinrenkung eines Wirbels bedeuten, wenn er eine gesündere Position einnimmt.

Was Du alles machen und beachten solltest, steht in dem o.g. Link. Es führt aber kein Weg daran vorbei, Dich in die Hände eines guten Osteopathen zu begeben, der einmal genau feststellen kann, an welchen Stellen der WS die Probleme sind und er kann sie auch gleich nachhaltig und sanft behandeln. Er kann Dir auch Übungen oder Gymnastik zeigen, die genau auf Dich abgestimmt ist, denn sonst könntest Du welche machen, die das Ganze nur noch verschlimmern. Jede Übung, die Schmerzen auslöst ist falsch.

Warmhalten ist besonders jetzt sehr wichtig. Bis das Bett kuschelig warm ist, lege Dir ein Heizkissen unter die Brust- und Lendenwirbelsäule, das entspannt die Muskular und verhindert Verkrampfungen. Wärmflasche ist dafür nicht geeignet, da sie zu dick ist, allenfalls zum Bett vorwärmen.

Gute Besserung und Frohe Weihnachten,
Grüße,
Clematis

PS: Die Übungen, die Windpferd beschreibt waren auf ihn und seine Beschwerden abgestimmt. Die solltest Du sicherheitshalber noch nicht nachmachen, insbesondere drehen und nach hinten und seitlich beugen kann für Dich falsch sein. Gehe erst zum Osteopathen und laß Dir von ihm die für Dich richtigen Übungen zeigen.
 
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Vielen dank für die ausführliche Rückmeldung... ich muss mich nun erstmal genauer mit euren Texten befassen. Aber ich gebe aufjedenfall Rückmeldung.

Dankeschön :) & fröhliche Weihnachten
 
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Hallo Lalalolo,

ist mit Deinen Zähnen alles in Ordnung? Hattest Du evtl. vor Beginn Deiner Beschwerden eine Zahnbehandlung?

Manchmal stimmt der Aufbiß der Zähne z.B. durch eine zu hohe Füllung nicht. Dann versucht man das irgendwie auszugleichen, und das hat dann Auswirkungen bis zu den Füssen, wenn man Pech hat.

http://www.drdapprich.de/pdf/kiefergelenk.pdf

Grüsse,
Oregano
 

Clematis

Manchmal stimmt der Aufbiß der Zähne z.B. durch eine zu hohe Füllung nicht. Dann versucht man das irgendwie auszugleichen, und das hat dann Auswirkungen bis zu den Füssen, wenn man Pech hat.
http://www.drdapprich.de/pdf/kiefergelenk.pdf
Hallo Valeria und Oregano,

bei diesem Herrn Dapprich würde ich mich niemals behandeln lassen. Hier wird krampfhaft etwas konstruiert, was die gesamte Statik der WS außer Acht läßt. Der dort erwähnte Test, den jeder nachvollziehen kann, ergibt ausschließlich einen Effekt, wenn ein Beckenschiefstand vorliegt. Ansonsten ist er nicht relevant und völlig irreführend.

An einem vermeintlich kürzeren Bein höhere Sohlen zu tragen ist absolut kontraindiziert, denn ein kürzeres Bein ist höchst selten, es handelt sich fast immer um einen Beckenschiefstand. Die Osteopathen können ein Lied davon singen, was Orthopäden mit ihren höheren Sohlen an Schäden anrichten, denn damit wird der Schiefstand noch verstärkt und die Statik der übrigen Wirbelsäule zusätzlich gestört. Und das nur weil Orthopäden immer noch Ursache und Wirkung verwechseln. Ein Bein scheint bei Beckenschiefstand nur kürzer - ein kurzer Zug am vermeintlich kürzeren Bein und die Überprüfung des Beckens, ist problemlos durchführbar, doch dieser Test wird meist vergessen. Da verschreibt man dann lieber schnell Orthopädieeinlagen oder Schuhe. Das ist mir übrigens auch selbst so ergangen, allerdings habe ich mir weder besondere Schuhe noch Einlagen besorgt.

Es ist richtig, daß sich Zahnprobleme auf den ganzen Organismus auswirken können, dabei handelt es sich aber um entzündliche Vorgänge im Kiefer- und Zahnbereich, die sich auch auf andere Gelenke usw. übertragen können, aber nicht um Fehlstellungen am Kiefer. Letztere wirken sich nur sehr begrenzt am Kopf und geringfügig am Hals aus, wenn es wegen der Fehlstellung zu Muskelverspannungen kommt.

Daß die Theorie, die angeblich empirisch festgestellt, jedoch nicht wissenschaftlich überprüft wurde, nicht stimmen kann, geht schon aus den Abbildungen in folgenden Links hervor. Der Oberkiefer ist fest mit den Schädelknochen verbunden, der Unterkiefer ebenfalls am Schädel, aber beweglich. Der Kiefer hat keinerlei direkte Verbindung zur Wirbelsäule und kann diese daher nicht mechanisch, statisch stören.

Seite 4


Seite 5


Oberkiefer Maxilla - Seite 4

Eine Verspannung der Kiefermuskulatur kann sich auf die Muskulatur am oberen Hals auswirken, doch nicht auf das Skelett bzw. die WS selbst. Sie kann auch keinen Beckenschiefstand verursachen, was dieser Dr. Dappich aber impliziert.

Im übrigen wird hier eine unbewiesene Hypothese als Faktum in den Raum gestellt, ohne daß im Artikel genau erklärt wird, wie das Kiefergelenk die WS, Becken usw. konkret beeinflussen soll - diese Beschreibung fehlt gänzlich. Alles andere ist drumherum Gerede.

Hier wird einfach etwas behauptet, was nicht stimmen kann, ob, um mit einer "neuen" Therapie Geld zu scheffeln, oder ob aus anderen Gründen...

Gruß,
Clematis
 
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Clematis

Deine Frage per PN: du hattest einen Beitrag von mir kommentiert und ich würde dich gerne etwas fragen wenn das okay ist!?
Thema Brustwirbelsäulenblockade: Kann man Blockaden auf dem Röntgenbild sehen oder nur auf dem CT/MRT?
Hallo Valeria,

Fragen ist immer erlaubt ;)

Eine eindeutige Antwort hierzu ist JAEIN ;)

Röntgen zeigt keine Weichteile, nur die Knochen. Werden etwa Nerven durch Muskelverspannungen geklemmt, sieht man das nicht.

CT - grundsätzlich ablehnen! Hier werden extrem hohe Röntgenstrahlendosen verwendet, daher sehr bedenklich.

MRT - wird normalerweise im Liegen gemacht. Die WS ist dann also nicht belastet und viele Schäden, besonders minimale Veränderungen, bleiben daher unsichtbar. Könnte Dir nur helfen, wenn Du auf der MRT-Liege eine Haltung einnehmen könntest, wie sie bei Dir nachts zu Beschwerden führt, sofern Du sie nachahmen kannst. Wahrscheinlich ist das aber nicht möglich, erst recht nicht in der Röhre. Es gibt auch offene MRTs, da schwebt der Meßapparat über Dir, seitlich sowie unten und oben bleibt offen, dabei wäre das vielleicht möglich. In den "Genuß" des offenen MRT kommen meist nur Personen, die vor der Röhre panische Angst haben - so war es bei mir.

Beim MRT wird oft zwecks besserer Darstellung eine leicht radioaktive Flüssigkeit gespritzt, besonders wenn es auf Weichteilaufnahmen ankommt.

Die beste Variante zur Untersuchung ist und bleibt ein guter Osteopath - der ertastet die Ursache des Problems, auch die kleinste Abweichung, mit den Händen (das ganz ohne Chemie) und kann sie gleich behandeln...

Liebe Grüße,
Clematis

PS: Da Frage und Antwort eigentlich hierher gehören - stelle ich das hier zusätzlich zur PN-Antwort nochmal ein. Hoffe, daß Du nichts dagegen einzuwenden hast.
 
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ory

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hallo clematis ,
PS: Da Frage und Antwort eigentlich hierher gehören - stelle ich das hier zusätzlich zur PN-Antwort nochmal ein. Hoffe, daß Du nichts dagegen einzuwenden hast.
danke für den hinweis ,somit profitieren eventuell auch andere/weitere betroffene davon .

lg ory:wave:
__________________
 
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Jemand Erfahrung mit BWS Blockaden?

Hallo Valeria,

ich bin eben auf deinen Beitrag gestoßen! Mir geht's seid Oktober 2013 genauso wie dir... Habe schon etliche Untersuchungen hinter mir, ohne Befund ... Das ist ja grundsätzlich auch gut, aber meine Beschwerden (Herzrasen, Übelkeit, Atemnot ...) sind immer noch da und das macht mich noch wahnsinnig bzw. schränkt einen extrem ein!

Wie geht es dir mittlerweile? Konnte dir schon jemand helfen?

Schöne Grüße und würde mich freuen von dir zu hören,
Bernhard
 

ory

Moderatorin
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Jemand Erfahrung mit BWS Blockaden?

hallo bglück,
herzlich willkommen :wave:
Mir geht's seid Oktober 2013 genauso wie dir...
vielleicht ist dieser
http://www.symptome.ch/vbboard/kran...lo-brustwirbelsaeulenblockade.html#post975553 beitrag aufschlussreich ,einfach (noch einmal ) durchlesen .

die symptome von valerie
-Schwächegefühl
- Schwindel beim schnellen aufstehen
- Atemnot (durchgehend die ganze Zeit, im sitzen auszuhalten, beim gehen ansteigend schlimm bis schwarz werden vor Augen, längere Rückenlage auch ansteigende Atemnot)
- Herzrasen, -rumpeln, -aussetzen
- Druck Oberbauch / Schwertfortsatz / Zwerchfellgegend (Bauchaorta spürbarer als sonst)
- Die Nächte sind der Horror (max. 2 Stunden schlaf, mit Oberkörper hoch, Rückenlage)
- nächtliche Panikattacken
- Druck/Enge Brustmuskelgegend
- Schmerzen beim Versuch tief einzuatmen und dazu spüre ich immer einmal so ein Klacken... ganz komisch...
sind den deinen ähnlich schreibst du und doch wäre gut , wenn du ein wenig mehr auch von "deinen" symptome schreibst .

fg ory
 
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Jemand Erfahrung mit BWS Blockaden?

die symptome von valerie
sind den deinen ähnlich schreibst du und doch wäre gut , wenn du ein wenig mehr auch von "deinen" symptome schreibst .

fg ory
hallo ory,

ich versuche mal kurz meine Symptome zusammenzufassen:

- morgens teilweise schon bem Erwachen leichte Durckschmerzen im rechten Bauchbereich (Höhe Nabel) => Besserung nach dem Aufstehen, Essen, Toilette

- an schlechten Tagen, beginnt schon beim Anziehen erst leichte Übelkeit, die dann stärker wird und gleichzeitig setzten Verspannungen im HWS/BWS-Bereich => messe ich dann den Blutdruck liegt der zwischen 140-160 / 90-100
(gegen den erhöhten Blutdruck nehme ich seid einiger Zeit verschiedene Medikamente, zur Zeit Votum 10 mg)

- manchmal kommt es dann noch zu Herzrasen 100-120 pro Minute (dies wurde auch schon mal mit einem Betablocker behandelt)

- insgesamt stellt sich natürlich auch Angst und Hilflosigkeit ein, da kein Arzt die Ursache feststellen konnte und die beiden Medikamente auch nur die Symptome mildern, denn das Herzrasen habe ich ja nicht ständig und wenn es dann kommt kann es der Betablocker auch nicht wirklich verhindern (evtl. wird es sogar durch das andere Medikament Votum noch begünstigt bzw. hervorgerufen).

- außerdem habe ich noch die Probleme mit der Wirbelsäule, die laut Kardiologen / Orthopäden / Osteopathen sowohl Folge als auch Ursache meiner Beschwerden sein können! Das ist zwar gut und schön, aber Tatsache ist, dass die Beschwerden da sind und mir keiner wirklich helfen konnte sie loszuwerden => Mein Alltag ist jedenfalls erheblich eingeschränkt, da die Beschwerden nicht nur morgens, sondern auch zu jeder anderen Zeit schon mal aufgetreten sind .... :-(
 
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Es ist richtig, daß sich Zahnprobleme auf den ganzen Organismus auswirken können, dabei handelt es sich aber um entzündliche Vorgänge im Kiefer- und Zahnbereich, die sich auch auf andere Gelenke usw. übertragen können, aber nicht um Fehlstellungen am Kiefer. Letztere wirken sich nur sehr begrenzt am Kopf und geringfügig am Hals aus, wenn es wegen der Fehlstellung zu Muskelverspannungen kommt.

...
Der Oberkiefer ist fest mit den Schädelknochen verbunden, der Unterkiefer ebenfalls am Schädel, aber beweglich. Der Kiefer hat keinerlei direkte Verbindung zur Wirbelsäule und kann diese daher nicht mechanisch, statisch stören.
Ehe sich jemand davon beeinflussen lässt:
Diese Ausführungen sind haarsträubernder Unfug
 
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