Gibt es Studien?

  • Themenstarter Themenstarter hakki
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Ich habe den Eindruck, dass in der Medizin etwas gestritten wird ob an der Säure-Basen-Geschichte was dran ist.

Existiert vielleicht irgendwo eine Studie weg man Gewebe-Zellen entnommen hat und nachgesehen/nachgemessen hat ob sie wirklich übersäuert waren oder basieren sämtliche Aussagen in dieser Sache lediglich auf Gedankenexperimenten?
 
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nach dieser säure-basen-theorie müßten früher die inuit (eskimos) ganz extrem übersäuert und krank gewesen sein, da sie (fast) ausschließlich von fleisch und fisch gelebt haben.

aber sie waren über jahrtausende so gesund und fit, daß sie trotz der extrem schwierigen lebensbedingungen schwer arbeiten, fröhlich feiern und sich reichlich fortpflanzen konnten (ebenso einige nomadenvölker usw) . die üblichen zivilisationskrankheiten traten bei ihnen erst auf als westliche nahrungsmittel (der übliche supermarktschrott) dahin importiert wurden.

außerdem gibt es im körper rein physiologisch versch. bereiche, die teils immer sauer, teils immer leicht basisch sein müssen, um richtig zu funktionieren und das regelt der körper bei unterschiedlichsten kostformen allein, solang diese einigermaßen gesund sind.
am besten im blut, das immer leicht basisch ist, egal bei welcher kost.

außerdem sind für den säure-basen-haushalt auch noch andere dinge wichtig, wie z.b. atmung, schlaf, streß, bewegung usw usw

eine umfassende seriöse studie ist daher garnicht möglich, höchstens studien für einen kl. teilbereich, die es auch gibt, die aber die theorie auch nicht stützen. außerdem gibt es bei studien oft auch das ergebnis, das diejenigen bevorzugen, die diese studien finanzieren (meist die pharmaindustrie u.ä. pillen- usw- produzenten).

da gibt es noch einige infos:

https://www.medizin-transparent.at/basenfasten-die-kur-fur-ihre-geldborse

https://schnelleinfachgesund.de/saeure-base-theorie-unsinn/


lg
sunny
 
Ich habe den Eindruck, dass in der Medizin etwas gestritten wird ob an der Säure-Basen-Geschichte was dran ist. Existiert vielleicht irgendwo eine Studie weg man Gewebe-Zellen entnommen hat und nachgesehen/nachgemessen hat ob sie wirklich übersäuert waren oder basieren sämtliche Aussagen in dieser Sache lediglich auf Gedankenexperimenten?

Indirekt.

Säure-Basen-Haushalt: Latente Azidose als Ursache chronischer Erkrankungen

Fragestellung: Lassen sich die pathobiochemischen Auswirkungen einer geringgradigen chronischen metabolischen (latenten) Azidose und die positiven gesundheitlichen Aspekte eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts kausal belegen?

Methoden: Systematische Auswertung der wissenschaftlichen Literatur in der MEDLINE Datenbank ab dem Jahr 1990 über die latente Azidose und deren Einfluss auf die Gesundheit.

Ergebnisse: Eine latente Azidose als Folge einer schleichenden Verminderung der Pufferreserven, überwiegend bedingt durch Ernährungseinflüsse, ruft aufgrund der Kompensation durch die Säureausscheidung über die Nieren keine wesentlichen Veränderungen des Blut-pH hervor. Allerdings führt diese Kompensation auf lange Sicht unausweichlich zu einem Verlust von Knochensubstanz und beeinträchtigt die Struktur und Funktion des Bindegewebes.

Schlussfolgerung: In der Vergangenheit wurde die pH-Regulation bei Personen, die nicht ernsthaft erkrankt sind, als Selbstverständlichkeit aufgefasst und die hierzu erforderliche Pufferkapazität des Organismus als beinahe unerschöpflich erachtet. Heute wird zunehmend erkannt, dass die latente Azidose als Folge einer allmählichen Abnahme der Pufferreserven für die Entstehung und den Verlauf chronischer Erkrankungen wie z.B. Osteoporose und Rheuma von Bedeutung ist.
https://www.researchgate.net/public..._Azidose_als_Ursache_chronischer_Erkrankungen




nach dieser säure-basen-theorie müßten früher die inuit (eskimos) ganz extrem übersäuert und krank gewesen sein, da sie (fast) ausschließlich von fleisch und fisch gelebt haben. aber sie waren über jahrtausende so gesund und fit

:confused:

Woher nimmst du dein Wissen? Hast du die Inuit untersucht?

Gefrorene Inuit-Körper, die mehrere tausend Jahre alt sind, zeigen eindeutig Arteriosklerose https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC325106/?page=2

Laut einer anderen Studie haben Inuit so viel Cholesterin in den Arterien wie moderne Dänen: "The investigation showed that the Native Greenlanders had almost the same degree and extent of atherosclerosis in the carotid and femoral arteries as the Danes." https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2206175
 

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