Eiterstippen auf den Mandeln

Themenstarter
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23.04.06
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Hallo!

Mein Beweggrund in diesem Forum ist eigentlich ein anderer, aber wo ich schon mal hier bin kann ich euch evtl. ne Frage stellen die ich mir schon länger stelle.

Ich habe regelmäßig Eiterstippen auf den Mandeln ohne das ich mich sonderlich krank fühle oder ich schmerzen im Hals habe. Meine Eindruck ist dass es extrem ist wenn alle um mich herrum die Rüsselpest entwickeln aber ich sie nicht bekomme. Was an sich schon unglaublich ist, weil es gab eine Zeit da musste nur jeaman in meiner Nähe nießen und ich war erkältet. Könnte mir vorstellen dass das mit den SSRI zusammenhängt, welche ich momentan nehme, weil der Serotoninpegel eine Rolle bei den Abwehkräften spielen soll... hab ich zumindest mal wo gelesen.

Ich hatte als Kind/Jugendlicher ziemliche Last mit Mandelentzündung. Als der Arzt irgendwann mal meinte so langsam sollte man darüber nachdenken die Mandeln entfernen zu lassen bin ich einfach nicht mehr hin gegangen wenns mal wieder los ging ;-)

Könnte das ein Zeichen dafür sein dass das Immunsystem arbeitet? Oder ist das Quatsch? Witzigerweise sind die Stippen überwiegend auf der rechten Seite.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten

Gruß

Rakete
 
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01.03.06
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Wenn man viele Mandelentzündungen hatte ,kann es auf ein Pfeiffersches Drüsenfieber hindeuten. Eigentlich sollte man das immer abklären ,bevor man die Mandeln entfernt ,denn die Viren des Pfeiffer verstecken sich nicht nur in den Mandeln.
Wenn du Medis nimmst,wobei ich nicht weiß was deine sein sollen, so kann es sein ,das du damit das Drüsenfieber in Schach hältst,aber es ist nicht weg.
Lass doch mal auf Antikörper testen.
Falls es sich bestätigt ,hast du ein Problem.Dann solltest du dagegen etwas tun.Das wäre auf jeden Fall Vitamine ,Zink und Enzyme. Damit kannst du einigermaßen die Viren in Schach halten.
M.
 

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sam

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01.09.04
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Hallo Rakete

Warum musst Du denn SSRI schlucken?

Für alle zur Aufklärung:

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)
SSRI hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin.
Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wirken speziell auf den Botenstoff Serotonin. SSRI führen dazu, dass Serotonin nicht wieder in die Nervenzellen aufgenommen und inaktiv gemacht wird. So wird der Mangel an Serotonin, der bei einer Depression auftritt, ausgeglichen. Ob allerdings der Mangel an Serotonin ausschließlich für das Auftreten einer Depression verantwortlich ist, wird kontrovers diskutiert. Insgesamt hat sich die Wirksamkeit der SSRI mit denen der trizyklischen Antidepressiva, die unspezifisch die Wiederaufnahme verschiedener Neurotransmitter hemmen, in vielen Untersuchungen als gleichwertig erwiesen.

*
SSRI haben weniger Nebenwirkungen.
Die Wirkung auf die Beschwerden gleicht denen der trizyklischen Antidepressiva und ist stimmungsaufhellend und antriebssteigernd. Eine dämpfende Wirkung, wie sie einige trizyklische Antidepressiva haben, besitzen die SSRI nicht. Dafür gelten sie aber als verträglicher, obwohl auch hier störende Nebenwirkungen auftreten können.


Liebe Grüsse
Sam
 
Themenstarter
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23.04.06
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hab grad ne ellen lange Antwort geschrieben die jetzt weg ist??!!?

Jetzt hab ich keinen Bock mehr

Gruß

Rakete
 

sam

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01.09.04
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Liebe Rakete

wenn du lange Antworten schreibst, würd ich das zuerst in ein Worddokument tippen und dann hier rein kopieren. So mach ich das jeden falls, weil mir das auch schon passiert ist - und dann hast du wirklich keine Lust mehr nocheinmal von Vorne zu beginnen :-(

Mach erst mal ne Pause - vielleicht hast Du später doch noch Lust und Zeit...


Grüsse
Sam
 
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14.05.05
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Hallo Rakete
Häufige Mandelentzündungen deuten oft auf eine Milchunverträglichkeit hin. Der Körper wird mit dem Überangebot an Eiweiß nicht fertig.
Bei Kindern konnte man die Mandeloperation umgehen, indem man ihnen mindestens ein Jahr lang keine Milchprodukte mehr gab.
Könnte das bei Dir vielleicht auch zutreffen, dass Du die Milch nicht verträgst?

Liebe Grüße
Gaby
 
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01.03.06
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Gaby ich denke zwar das du recht hast,aber das Überangebot an Milch wird eigentlich vertragen ,nur nicht ,wenn es bereits auslösende Faktoren ,die eigentliche Ursache ,gibt.
Vielleicht sollte man erst einmal diese FAKTOREN SUCHEN.
M
 
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13.12.05
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Hallo Rakete,

ich kenne das auch, auch zunächst 10Jahre auf einer Seite... jetzt manchmal auch auf der anderen. dazu kam manchmal ein ganz leichtes Schwellungsgefühl am Hals, aber kein Halsweh etc. Also ganz komisch. Meine Suche bei HNO und Hausarzt war vergebens. HNO schlug mir vor die Mandeln rauszunehmen, entschied mich jedoch dagegen. Hausarzt meinte nur, diese weissen Dinger werden vom Körper gebildet, wenn er entzündungs"schrott" wegschafft.
Aber richtig schlauer war ich dann auch nicht.
Denn ich hatte ja kein Halsweh, woher also dann die Entzündung??:schock:
Und nur einseitig??

Die Lösung kam leider erst 5Jahre später. Hatte dann die Diagnose Hashimoto (Schilddrüsenunterfunktion), wo die SD manchmal mehr manchmal weniger aber chronisch entzündet ist. Man merkt davon eigentlich nicht viel... vor allem wenn man es nich weiss, und die Schilddrüsenblutwerte "normal" sind (zum Auschluss müssen Antikörper bestimmt werden, was die wenigste Ärtze routinemässig machen (TPO-ak, Tg-AK oder auch TRAKs).
Und dann habe ich auch ENDLICH die Erklärung gefunden, warum immer nur links diese Sachen waren..: Im Ultraschall der SD war deutlich zu sehen, dass die li Seite schon vernarbt ist,, also hier mehr entzündungsprozesse stattgefunden haben als rehts. Das war die Erklärung- zumindest bei mir.
Aber falls Du mal dran denkst sowas definitif auszuschliessen, dann mach Dich vorher schlau, denn es gibt leider wirklich zu viele Ärzte, die nicht gut schallen können und auch nicht die notwendigen Bluttests machen.
Leider kommt es aber sehr häufig vor.
Liebe Gruss und alles Gute.
posch
 
Themenstarter
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23.04.06
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Hmmm...

Hi!

Vielen Dank für die Antworten. Wie bezeichnet man den einen Facharzt für die Schilddrüse? Ist das ein Neurologe oder gibts da nen richtigen Spezialisten? Ich hab bei meinem Hausarzt mal auf nen Bluttest wegen meiner unerklärlichen Angsterkrankung gepocht. Ich musste ihn richtig überreden weil er meinte er würde es mir im Gesicht ansehen wenn ichs an der SD hätte...

Kann man sowas überhaupt behandeln? Woher käme so eine Schilddrüsenfehlfunktion? Was sind denn weitere Symptome?

Dank und Gruß

Rakete
 
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10.01.04
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Wenn man Morbus Basedow hat, sieht man manchmal an den Augen, daß der Mensch eben diesen MB hat. Die Augen treten dann hervor.
Aber bei den anderen SD-Erkrankungen ist das nicht so. Dein Arzt will sich wohl nur um die Untersuchungen drücken.
Ich würde zu einem Internisten gehen und dort die SD-Werte einschließlich Antikörper machen lassen. Dazu ein Ultraschall, und falls die Werte das empfehlen evtl. sein Szintigramm. DAs Szintigramm macht ein Radiologe, die anderen Untersuchungen eben ein entsprechend ausgestatteter Internist.
Schilddrüsenerkrankungen gibt es massenhaft. Schwermetalle können daran beteiligt sein bzw. sie auslösen, aber es gibt sicher auch andere Gründe. Wenn z.B. der "Oberfehlshaber" der Hormondrüsen - der Hypothalamus - oder ein "Untergebener" - die Hypophyse - aus irgendeinem Grund nicht richtig funktionieren, ist immer auch die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen beteiligt.

Gruss,
Uta
 
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02.01.05
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Hallo Rakete,

Eiterpfropfen aus den Mandeln habe ich auch schon lange. Mir konnte bisher auch niemand sagen, woher das kommt.
Die Idee mit der Milchunverträglichkeit finde ich überlegenswert, denn bei mir wurde vor ca. 20 Jahren mal eine Milcheiweißallergie im Blut festgestellt, ich hatte damals heftige allergische Reaktionen, nachdem ich Hartkäse gegessen hatte. Als Kind hatte ich Milchschorf.
Doch die Allergiewerte im Blut sind nicht mehr positiv und ich bin mir nun nicht mehr sicher, ob ich weiter ein Problem mit Milch habe (denn ich habe auch Darmprobleme und es könnte daher sein, dass die Milch daran Schuld ist).

Aber ich habe noch ein anderes Problem, auf das ich hinweisen möchte:
Ich habe eine Art von Kupfervergiftung und zwar in Form der Kupferspeicherkrankheit. Da Du eine Angststörung hast (damit habe ich auch Probleme) und dies bei der Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson) auch vorkommen kann, wollte ich Dir nur diesen Hinweis geben.
Es wäre sicher großer Zufall, wenn Du ein Problem mit Kupfer haben solltest.
Wenn Du hier im Forum unter "Suchen" das Wort Morbus Wilson und / oder Kupferspeicherkrankheit eingibst, dann findest Du dazu mehr.

Solltest Du mal die genaue Ursache des Problems bei Dir ausfindig gemacht haben, so schreibe dies doch hier ins Forum. Es interessiert mich natürlich.

Gruß
Margie
 
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10.01.04
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Hallo Margie,
allergische Reaktionen auf Hartkäse können mit einer Histamin-Intoleranz zusammenhängen. Die kann man über Allergiewerte nicht nachweisen...

Gruss,
Uta
 
Beitritt
02.01.05
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Hallo Uta,

als ich diese allergischen Anfälle nach Hartkäse bekam vor ca. 20 Jahren, waren im IgE-RAST Milcheiweißallergie und sogar verschiedene Käsesorten positiv.
Damals hat ein Lungenfacharzt auch von "biogenen Aminen" geredet, die im Hartkäse enthalten sind und die evtl. auch Schuld an dieser Reaktion waren und hat damit wohl das Histamin gemeint.

Wegen der positiven Werte im IgE-Rast glaube ich auch an eine allergische Reaktion, aber da ich auch noch eine Histaminintoleranz habe, glaube ich auch, dass das Histamin eine Rolle gespielt hat (zumal ich damals teils noch Rotwein zum Käsebrot getrunken hatte und Rotwein enthält ja auch viel Histamin). Die allergischen Anfälle waren so heftig, dass ich es für möglich halte, dass 2 Ursachen gleichzeitig vorlagen. Ich bin damals bei 2 solcher Anfälle fast erstickt.

Ich esse wegen des Histamins und weil ich auch merke, dass ich Käse nicht so vertrage, kaum noch Käse. Sehr selten gönne ich mir dennoch eine Pizza und bekomme dann vermehrt Durchfall und Rotwein trinke ich wegen meiner Leber nun auch nicht mehr.

Gruß
Margie
 
Themenstarter
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23.04.06
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Hallo zusammen!

Vielen Dank für die weiteren Antworten!

Mich stören diese Stippen ja nicht wirklich. Bis auf vielleicht das Gefühl im Hals. Es fühlt sich ein wenig wie ein Krümel der am Gaumen klebt an. Hab just heut morgen welche ausgespuckt. Die nisten dann immer erst nen paar Tagem, bevor sie sich lösen. So derbe wie die letzten 3 monate wars allderings noch nie.

Ich werde mal in der nächsten Woche zu einem Arzt gehen und machen lassen was mir hier empfohlen wurde. Obwohl ich mir ja Arztbesuche lieber aufspare bis es mir wirklich schlecht geht. Egal!

Ich hatte vor 2 bis 5 Jahren, 2 bis 3 mal im Jahr für mehrere Wochen nen ziemliches Schweißproblem, das sich dann immer wieder legte. Ich hatte den Eindruck, dass das hauptsächlich im Herbst abging. Ich konnte das Haus nicht ohne Deo und Wechsel-t-shirt verlassen. Hatte es jetzt allerdings länger nicht mehr. Sowas kann auch von der SD kommen, oder?

Und momentan habe ich öfter mal starkes Herzklopfen ohne nervös (oder besonders nervös) zu sein. Mir kommt es vor, als kämme das nachdem ich etwas gegessen habe. Egal was. Ich als Ängstler neige natürlich auch dazu mich gerne mal zu „überbeobachten“. Schlapp nach dem Essen bin ich allerdings eigentlich schon immer. Nach dem Mittagessen ist erst mal für ne Weile nix mit mir anzufangen. Kann bei sowas auch die SD die Finger im Spiel haben?

Dank und Gruß

Rakete
 

ADo

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06.09.04
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Schlapp nach dem Essen kann entweder das "Kohlenhydratkoma" sein oder unverträgliche Nahrungsmittel, die deine Verdauung über Gebühr strapazieren.
Das Herzklopfen dazu tippe ich dann eher auf unverträgliches LM.
Habe jetzt nicht mehr alle Beitragsinhalte in meinem Amalgamhirn, hast du in Richtung UV schon mal gesucht?

Die Krümel finde ich noch sehr interessant. Mein Sohn hat das auch. Es scheint eine krümlige/eher trockene Konsistenz zu haben und er sagt, dass es von seinem Asthmamittel kommt.
Wie ist das bei dir *ganzneugierigkuck*

LG
 
Beitritt
01.03.06
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Bring doch die Krümel mal deinem Arzt und lass sie untersuchen.Vielleicht findet man ja was.
M
 
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