Eigene Gedichte

Themenstarter
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19.03.06
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hm, ich könnte mir jetzt noch stundenlang an einer Anrede herumstudieren, aber irgendwie will mir einfach keine passende einfallen... Darum einfach mal:

Lieber Leser, Liebe Leserin
Mir ist aufgefallen, dass wir für jede Jahreszeit einen wunderschönen Gedichtethread haben, aber für sonstige Gedichte hat es leider nirgendwo ein Thema. Darum habe ich mich entschlossen, solch einen Thread aufzutun, um Sprüche/Gedichte über den Alltag mit euch zu teilen, und vor allem um die eigenen Schreibkünste eines Jeden von euch anzuregen!
Es wäre toll, wenn auch eigene, selbstgeschriebene Gedichte hier Platz finden, egal von welchem Thema sie handeln. Habt Mut und steht zu euren Gefühlen!

Ich mache mal den Anfang und setze ein Gedicht von mir rein:

Menschen
sagen Sachen
ohne zu überlegen
welcher Schaden
damit
angerichtet werden kann

Worte
können verletzen -
verursachen Schmerzen
vielleicht unabsichtlich -
doch unabwendbar

Menschen
sollten wissen
was sie sagen -
sollten wissen
was sie anrichten
mit ihren Worten

Doch sie leben unbewusst
denken nicht weiter nach
kümmern sich nur um ihr eigenes Leben
Die Folgen für Andere interessieren nicht

Der Schaden
mit Worten angerichtet
unheilbar

Die Seele
verletzt
für immer

Das Leben
beeinträchtigt
nur wegen
einem
unüberdachtem
Wort
 

Anne B.

Gedichte

:) Hi, ich schreib mal spontan rein, was Worte auch sein können ....


Deine Worte sind
wie ein weiches Band
halten mich im Wind
warm wie eine Hand

deine Worte rührn
sacht an meinem Ich
küssen und verführn
legen sich auf mich

wie ein Blütenkleid
duftend und so zart
und mein Herz wird weit
dass es mich bewahrt

vor der Bitternis
falls das Band zerreißt
und ich dich vermiss'
weil du plötzlich schweigst

Stille umantelt
deinen milden Klang
du wirst verwandelt
zu einem Gesang

der mich gütig stimmt
und ich will verzeihn
wenn du von mir nimmst
ohne nah zu sein​


Schönen Tag noch.
 
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19.03.06
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Gedichte

Hallo, Ihr beiden,

das, finde ich, ist eine tolle Idee von Euch! Da mache ich bei Gelegenheit auch mit!



Herzliche Grüße von Leòn
(Der "Norddeutsche Schwan")
 
Themenstarter
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19.03.06
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Gedichte

Hey liebe flowerpower!
Das Gedicht zu lesen hat richtig gut getan... Meistens sehe ich von einer Sache nur eine Seite und vergesse ganz, dass es noch eine zweite gibt... Worte können auch gut tun. Danke dass du mir das gezeigt hast...

Dieses Gedicht hier habe ich für eine bestimmte Person geschrieben gehabt, die mir in meinem Leben geholfen hat... Eine Person, die auch ihr kennt, und die vom Forum verbannt wurde... Trotzdem, ich finde, er soll nicht vergessen gehen, denn er wusste mit seinen Worten umzugehen.

Ein Licht in dunkler Nacht
heller Schein, der leuchtet
und den Weg zeigt

Eine Kerze brennend
in tiefster Finsternis
die Hoffnung weckt

Wärme im Herzen
neuer Mut kommt auf
Vertrauen wird gestärkt

Ein kalter Windhauch
das Licht flackert
aber erlischt niemals

wird immer für mich da sein
in dunkelsten Zeiten
und mich auf meinem Weg begleiten

Nie wieder eisige Kälte
nie mehr einsame Verlassenheit
nie wieder der Hilflosigkeit ausgeliefert

Geborgenheit und Schutz
Durch das Licht der Liebe
das feurig brennt - für immer


 
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19.03.06
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Gedichte

Worte

Worte
ich hab doch nur Worte gesagt,
geschrien, gefleht, gebeten, geklagt,
gedroht und geschmeichelt
und allerlei
gefragt und geheuchelt
und nebenbei
das Blaue vom Himmel
herunter gelogen
dass sich im Keller
die Balken noch bogen.


www.bayern-evangelisch.de/web/img/sekten_wolken_180.png​
 

Anne B.

Gedichte

Das war richtig gut und schön von euch beiden. Ja ShadowLady, alles hat viele Seiten, deshalb finde ich, sind beide deiner Gedichte zutreffend auf den Menschen (eigentlich gilt das für uns alle), den du hier ansprichst. Du kannst ihm liebe Grüße von mir bestellen, ich bin ihm jedenfalls nicht böse, auch wenn ich einen guten Grund dazu hätte. Hier ein Gedicht, ganz speziell über und für J. Wolfgang, passend zum Nachdenken-Gedichte-Thread :) :

Trotzige Weise (Lied)

Goethe ist’s nicht, weshalb wir streiten,
doch Goethe war es, und das beizeiten.
Woll’n wir uns beide wirklich messen?
Ich kann den Goethe nicht vergessen.

Ich wett’: Wär’ Goethe noch geerdet,
so tät’ er sagen: “Los, jetzt werdet!”
Doch muss ich auf die Wett’ verzichten,
denn Goethe kann nicht drüber richten.

Und hier beginnt das ganze Leid
- wer ist schon zum Verzicht bereit?
So folgt aus allem einz’ger Schluß:
dass ich ein “Goethe” werden muss.

Was ist das für ein übel Kreuz,
auf dass ich mir die Nase schneuz’?!
Ich glaube dieser ganze Rotz (Entschuldigung)
ist einfach nur banaler Trotz.

;)

Schönes Wochenende!
 
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19.03.06
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Noch einmal Worte

Worte sind etwas
Wunderschönes!
Was man alles
mit ihnen machen kann!

Man kann sie sprechen

und singen und schreiben
und verdrehen wan mann Korte!
Und weglassen …. … sie.​
 
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19.03.06
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Gedichte

Nocturno

Mariechen, in dem roten Kleid,
geht durch die Sommernacht.
Über ihr, die Sterne scheinen,
flüstern ihr freundliche Worte zu.

Warm säuselt sanft der Wind
um ihre Beine,
fährt ihr unters Kleid und macht,
dass ihr Gesicht rot wird,
wie der Kleiderstoff.

„Wind, was erlaubst Du Dir?“
fragt sie und schneller
geht sie weiter.

Der Mond am Himmel
ist verschwunden,
eine Wolke liegt davor.

Mariechen lauscht: Sie hört Gewisper,
Flattern, Rappeln, Zirpen,
Rascheln und Geknister,
aus den Büschen, dicht am Weg!

Sie denkt dran, was die Mutter sagte,
früher, als sie kleiner war:
„Hüte Dich, des nachts zu gehen,
wenn die Wölfe heul’n ihr Lied!“

Da hört aus dichter Schwärze sie,
die um sie her, im Geäst von Bäumen
und Gebüschen liegt, die Stimme
eines Fremden singen:

Wispernd erst, dann laut und klar:

„…hör geliebte, meine stimme,
die in dunkler nacht dich ruft….“

Nun tritt er langsam, ohne Hast,
aus dem Dunkel, auf den Weg.
Marie erschrickt, starr bleibt sie stehen,
sieht dem Fremden ins Gesicht.

Unter ihr die Erde brodelt,
aufsteigt heißer greller Dampf.
Der Mond am Himmel kommt geflogen,
lächelt silbern und verharrt.


Der Fremde breitet seine Arme,
streckt sie wartend ihr entgegen.
Mariechen geht, mit Zögern,
einen Schritt noch dann
verlieren die Augen des Mondes
ihre Spur.​
 
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Gedichte



Der Taugenichts

Ich folg’ dem Regenbogen,
folg’ seinem Glanz,
mich locken die Sterne,
ihr ewiger Tanz.

Ich suche etwas,
auf dieser Welt,
weiß nicht was es ist,
nur dass es mir fehlt.

Ich folg dem Regenbogen,
folg seinem Schein,
lauf mit meinen Fragen
ihm hinterdrein.


 
Themenstarter
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Gedichte

Nocturno - Der Mond ist ein sehr anziehendes Thema...

Regenbogen - wunderschön... Nur bringt er keine Antworten, wie manch andere schöne Sachen...

Schön, dass ich so viele Beiträge bewirke =)

Sowieso, über das Wetter kann man sehr viele Gefühle ausdrücken..


Das Herz versteinert
dunkle Wolken ziehen darüber
Regenschauer nässt das Innere
zerrissene Fetzen überall

Ausdruckslose Augen starren
kein Wimpernzucken
Gefühle sind ausgelöscht
werden nie mehr gezeigt

das Herz verschlossen
von niemandem verstanden
Kaltes Blut fliesst in den Adern
gefroren von den eisigen Gefühlen

Schwert aus Stahl
bereitet dem ein Ende
genug gelitten, erlebt
der Stahl lässt das Blut brodeln

feurige Glut spritzt aus den Adern
der Windhauch versiegt
das Herz geöffnet
und gestorben

flatterndes Schweben
engelhafte Klänge
süsse Düfte
wunderleichte Wolken
und die Seele
fliegt dahin​

Eines mit ähnlichem Inhalt...


Die Seele zerfetzt, niedergetrampelt
das Herz herausgerissen, gequält
bis es vor Schmerz nicht mehr
schreien kann und nur noch
sterbend ans Leben denkt

das Leben ist zerstört
innere Leere, erfüllt mit stummen
Schluchzern
gefoltert, gepeinigt, nie in Ruhe
gelassen,
von immer wiederkehrenden Fragen

Die Quelle sprudelnder Lebensenergie
ist versiegt - keine Hoffnung
erglimmt am dunklen Horizont
Es ist vorbei
- und es ist gut so.​
 
Themenstarter
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19.03.06
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Gedichte

Um das ganze ein wenig zu entschärfen...

Es lohnt sich nicht
Ist dir klar, dass du vieles verpassen würdest, falls du tot wärst?
Sei dir bewusst, dass du alles nicht mehr erleben wirst, wenn du aufgäbest!!
Geschehenes kann nicht rückgängig gemacht werden
Weißt du, dass du am Morgen nie mehr aufwachen könntest,
und du nie mehr das Zwitschern der Vögel hören würdest?
Du würdest nie erfahren, was aus dir wird,
nie wüsstest du, was aus deinen Kollegen geworden ist.
Du könntest viele tolle Erfahrungen nicht machen
Nie könntest du heiraten, nie für dein Kind sorgen, nie mit deinem Kind spielen,
nie deinem Kind zuschauen, wie es erwachsen wird.
Du könntest nicht mehr reisen, viele schöne Orte würdest du nie sehen,
keinen Sonnenaufgang, keinen Sonnenuntergang, nur schwarz
Willst du wirklich in einem Sarg liegen und nicht wissen, was auf der Welt passiert?
Willst du dein Leben vor die Hunde werfen, nur weil gerade etwas nicht klappt?
Du würdest nie mehr einen Atemzug machen können,
nie mehr die Sonne auf deiner Hand spüren, nie mehr mit Freunden lachen...
Darum, geniesse dein Leben, gib nicht auf und freue dich über alle schönen Augenblicke!


Die Gedichte habe ich vor etwa 3 Jahren geschrieben...
 

Anne B.

Gedichte

Hey liebe ShadowLady, über das Thema habe ich mir auch mal Gedanken gemacht:



Sterben

bis
der Tag erwacht
fallen Lichter
über Klippen
in die
Dunkelheit
zurück
und
verlöschen
vollkommen
unvollendet


 

Anne B.

Gedichte

Leòn, dein Taugenichtsgedicht gefällt mir ausgesprochen gut. Und dank' dir Bodo, gibt's zu dem Gedicht von Hans Dieter Hüsch eigentlich auch eine Melodie? Ach, es ist ja wirklich soo traurig:

...Sich aus der Schöpfung schleichen
Weil Trost und Kraft nicht reichen
Und einfach die Geschichte überspringen...

Jetzt muss aber mal etwas lustiges her!
 
Themenstarter
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19.03.06
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Gedichte

*grins* naja, schon ein wenig traurig, aber solange es eine Made bleibt...
Leider kommt dann halt das symbolische, oder dass man es auf den Menschen überträgt, und dann ist es nicht mehr so lustig.

Dass du im nächsten Leben eine Made sein möchtest, kauf ich dir nicht ab, liebe flower =)

Das Leben - ein ungeklärtes Stück Wissenschaft
durchfurcht und zerlöchert
mit unzähligen Narben

Man will es oder nicht
aber man hat keine Wahl
man kommt ihm nicht davon
man muss leben -
akzeptieren, dass nichts
aber wirklich nichts
immer so läuft
wie man will

Die Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Jahre
wollen nicht vergehen
die Zeit bliebt stehen
und vergeht nicht
ewig warten - auf das, was uns erlösen soll
Aber diese Ewigkeit ist viel zu lange

die Abkürzung zu nehmen
das gilt nicht
davonzulaufen
ist Feigheit
Obwohl es einfacher wäre
alles zu ignorieren
und den entscheidenden Schritt -
ohne Rücksicht auf Verlust
zu tun

zerfliessen, fliegen, verschwinden,
sich auflösen, die Narben auslöschen
einfach das Ende geniessen
 
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10.12.06
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Gedichte

Hallo liebe internetgemeinde

Das Folgende Gedicht ist schon etliche Wochen alt und ich hoffe es Gefällt euch.
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In jeder Vollmondnacht
wenn die Leute und die Landschaft schläft
bin ich noch wach
Ich kann nicht, nein ich will nicht schlafen
Ich will SIE sehen
Sie steht im mondlicht
Sie steht vor mir und ist trozdem weit weg
Sie schaut in meine Richtung - doch sie sieht mich nicht
Ihre Augen, welche mit der stärke von tausenden Sternen stralen
erzählen ihr Leben...
Wut, Trauer, Zufriedenheit, Freiheit, Zuneigung senden sie aus
Doch die Zuneigung ist nicht mir gewidmet -leider-
Sie gilt einem anderen, glücklicheren
Ihr seiges, schulterlang gelocktes Haar weht schwach im Wind
Alles was von ihren Samtroten Lippen geküsst wird
Frolockt floriert und hochjauchzet
Ihre Wärme und Liebe die ihr Herz ausstrahlt dringt in jede Rize meines Körpers
Was würde ich nicht alles geben
wenn sie mir beauchtung schenken würde
Alles und noch viel viel mehr
Doch am Horizont will die Sonne wieder aufgehen
Und der Mond muss verschwinden zusammen mit ihr
denn ich bin aufgewacht-
Nein SIE ist keine Illusion oder gar ein Traum
Sie ist ein wunderbares Geschöpf gottes
Indem ich mein seelisches Spiegelbild wiederzufinden glaube
Ich schwöre dir ich warte bis zum nächsten Vollmond
Und wer weiss- vielleicht siehst du mich ja irgendwann...
-----------------------------------------------------

@ Shadowlady: Dein gedicht "Es lohnt sich nicht" ist wirklich wunderschön und es hat mich tief berührt.
 
Themenstarter
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19.03.06
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Gedichte

Wunderbare Gedichte, gibt wirklich einige Impulse, mal wieder etwas gründlicher zu philosophieren...


Das Leben ist lang - für manche zu kurz
Die Stunden vergehen für viele zu schnell - für andere zu langsam
Manches ist schön - anderes ist schlimm

Ist unser Leben der Himmel oder die Hölle?
Die Strafe für ein früheres Leben?
Möchte rennen, weg von dieser Welt..

Viel schlimmes erlebt.
Viel Trauer, Unglück
Warum? Wo liegt der Sinn in dem Allem?
frage mich, und frage andere.
Niemand kennt die Antwort

Überall gibt es Streit,
Aus Kleinigkeiten entsteht Krieg - aus Liebe entsteht Hass
aus Freundschaft Feindschaft...
Warum?

Warum sind wir so, wie wir sind?
Alles wäre einfacher, wenn alle dasselbe wollten.
Doch wir sind verschieden
Warum sind wir nicht anders?
Niemand kennt die Antwort

Ausser Gott. Wenn es ihn gibt.
ER wäre unser Sinn des Lebens
Aber warum zeigt er sich uns nicht?
Er lässt niemanden spüren, dass er da ist,
der Rest ist Einbildung
Oder nicht?

Überall Zweifel, Unwissen, Ahnungslosigkeit
Warum? Warum gibt es keine Antwort auf unsere Fragen?

Bald ist das Leben vorbei, dann erhalten wir unsere Antworten
Vielleicht ist es schon zu spät, aber das wissen wir ja nicht
Die Seele wird weiterleben, auch wenn das Leben zu kurz gewesen ist.

Ich kann nicht glauben, dass das Leben nicht weitergeht.
Dass alles aufhört.
Dass nichts von dem, was wir erlebt haben, weiterlebt.
Dass alles stirbt.
Ich will es nicht glauben!
Nein! Nie! Nie werde ich das glauben! ...Nie....

Auch nicht, wenn alles zu Grunde geht,
Wenn alle mich hassen
Wenn alle mich verlassen
Wenn ich ganz alleine bin
nicht einmal dann!
Denn Gott ist meine Burg und mein Fels
und um seines Namen Willen möge er mich führen und beschützen,
bis an mein Ende.



(Der letzte Teil ist ein Psalm, war mein Konfirmationsspruch:))
 
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Gedichte

Ich war am Ende
und das wegen Ihr
schlaflose Näche
gelöscht mit Bier
unaufhaltsam, die Zeit die verging
Als ich alleine im Regen stand
ich fühlte mich leer, ausgehölt
Wie ein Baum der im sterben liegt
Doch du hast mir einen Schirm gereicht
Den Regen abgeschirmt
und mir das Leben versüsst
es entstand ein Band - unzerstörbar

Aus Freundschaft ward Zuneigung geworden
und daraus schon bald Liebe
und das so fest das es schon fast weh tat
schon so oft hast du mir gezeigt
wie die Welt wirklich ist
welche ich für einen Müllhaufen hielt
du hast mir die Sonne gezeigt
und mir den Schatten ausgetrieben

als ich am Boden war
hast du mein Bestes genommen
und es in bessere, fruchtbarere Erde gesteckt <----[vllt ist das eine bisschen komische wortwahl ist aber nur im übertragenen sinn gemeint]
gepflegt und gegossen
Es entsteht ein neuer Baum
er ist zwar noch klein
doch bald wird er sicherlich
der Allergröste sein
und wir zwei Glücklichen
dürfen uns die Früchte pflücken
Und das verdank ich dir mein Schatz
Ich lieb dich wirklich sehr.... Danke!
--------------------------------------------------
Dieses gedicht ist am vergangenen sonntag (17.12.2006) entstanden.
Ich war am Nachmittag zusammen mit meiner Freundin auf nem Spatziergang und da haben wir voller verwungerung dieses Bild schiessen können:

Mir kamen sofort wieder meine alten Gefühle, welche ich vor drei jahren mittgemacht habe, hoch und ich musste einfach darüber schreiben...
 

Bodo

Gedichte

Lieber Rudolf,

da hast Du etwas wirklich Schönes und Wertvolles verfasst.
Ich wünsche Dir und Deiner Liebsten von Herzen alles Gute!

Bodo
 
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Gedichte

Sinn - frei

Es weist nicht jede Dichtung,
dem Menschen eine Richtung.
So schaffts zum Beispiel dies Gedicht,
beim allerbesten Willen nicht!


Herzliche Grüße von
Leòn
 
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Gedichte

Der Atheist bleibt fröhlich

Der Atheist bleibt fröhlich,
wird er auch niemals seelig,
schließlich will der Lümmel,
gar nicht in den Himmel,

es gibt auf der Erde nun
immer noch genug zu tun.
Nun angepackt, in wessen Namen,
auch immer, in Ewigkeit und Amen!

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Herzliche Grüße von

Leòn
 
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