Die Pflegekräfte und ihre Konflikte in der Pandemie, auch im Zusammenhang mit der Impfung usw.

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Liebe Laurianna, damit es nicht wieder zu Turbulenzen kommt und damit zu einer Schließung des Threads, möchte ich gern beim Thema/Threadüberschrift bleiben und dir auf deinen Beitrag lieber keine Antwort geben. Sie würde dir auch nicht gefallen!;)
 
wundermittel
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Du, wenn wir verschiedener Meinung sind, darf es das auch, dafür ist Meinungsfreiheit da, (die nicht automatisch zu gewissen Turbulenzen führen muss und ich denke bei verschiedenen Meinungen auch weniger an nicht gefallen oder gefallen) Es gibt nicht nur die eine oder die andere Seite, ganz sicher gibt es gut verdienende Praxen, genauso wie es überbelastete gibt. Und ganz sicher könnten deshalb auch einige Praxen mehr melden und die anderen eventuell weniger. Aber wie gesagt eine Meldung pro Tag wäre sicher für alle machbar.

Was das Thema selbst angeht mit den Ärzten, das gehört nicht in den Thread, das wollte ich auch schon erwähnen, deshalb bin ich auch dafür, das zu beenden.
 
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16.02.18
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Dann lies bitte richtig, was ich geschrieben habe - dass es nur auf dem Papier steht...
(Vor allem, weil, zumindest theoretisch, ein Bußgeld von 25 000 Euro bei Nichtmeldung auf dem Papier steht). Und es wird ja auch seitens der Behörden und Krankenkassen eindeutig dazu aufgerufen.
Ich hatte das genau gelesen, dass das Bußgeld bei einer Nichtmeldung von 25.000 € auf dem Papier steht.

Und?

Es gibt keinen Fall, also macht das wohl wenig Eindruck auf einen Hausarzt.

Ehrlich gesagt kann ich die Hausärzte verstehen,

viel Stress und zusätzlicher Aufwand / Ärger,

mit was, was nicht beweisbar ist, sondern ich als Hausarzt denke (der Patient hat wahrscheinlich seine Beschwerden durch eine Impfnebenwirkung -folge),

da übelegt man gut und dann noch der zusätzliche unvergütete Aufwand,
da überlegt man nochmals und außerdem bekommt man diesen "unanagenehmen" Patienten dann evtl. nicht mehr so schnell los.
 
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regulat-pro-immune
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29.11.09
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Oh... :cry::

Berliner Zeitung (27.3.2022):

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Die Bundesregierung erwägt eine Fortführung der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht über das Jahresende 2022 hinaus. Die mögliche Verlängerung werde aktuell geprüft und in Kürze mit Ländern und Verbänden abgestimmt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion.
Es gebe derzeit keinen Anlass, die einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusetzen, hieß es.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki reagierte auf Facebook auf die Ankündigung: „Dass der Bundesgesundheitsminister offenbar eine Verlängerung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht prüft, heißt nicht, dass sie auch tatsächlich kommt. Denn für die entsprechende gesetzliche Grundlage ist der Deutsche Bundestag zuständig.“
Er halte eine solche Maßnahme unter den gegebenen Bedingungen, die noch zum Zeitpunkt der Beschlussfassung Ende 2021 deutlich andere waren, für nicht mehr verhältnismäßig und damit für verfassungswidrig, schrieb Kubicki weiter.

👿 Wie dreist, "keinen Anlass" zu sehen - nachdem das RKI seine Datenveröffentlichung abschmolz sowie L. und Dr. die gesetzlich festgelegte Evaluierung der Maßnahmen der letzten beiden Jahre auf die lange Bank schieben wollten und obwohl das BVerfG am 27.4.2022 die Realdaten für zukünftig richtungsweisend definierte (minon schrieb).
👿👿 Wie dreist, von "aussetzen" sprechen - als ob es Artikel 23 (4) sowie Artikel 2 Nr. 1. des Gesetzes zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie vom 10.12.2021 schon gar nicht mehr gäbe (s. minon schrieb) - was allzu leicht leicht passieren kann...
👿👿👿 Wie dreist, die Abstimmung mit Ländern und Verbänden zu betonen, aber den Bundestag unerwähnt zu lassen.
👿👿👿👿 Wie dreist, überhaupt von einer "Impfpflicht" zu sprechen, anstatt es als das zu benennen, was es aktuell de jure ist: eine Impf-STATUS-NACHWEIS-Pflicht.

Gibt es eigentlich mittlerweile eine neue Klage gegen diese einrichtungsbez. Impfstatusnachweispflicht (s. minon schrieb)?
 
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16.02.18
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Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Pflegekräfte.

Wegen neuer Definition des "vollständigen Impfschutzes": Holetschek fordert Abschaffung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat ein Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zum 30. September gefordert. Seine Begründung: Die Änderung der Definition des "vollständigen Impfschutzes" stelle die Einrichtungen vor Herausforderungen. Auch Ärztevertreter aus Thüringen argumentieren gegen die Impfpflicht - allerdings aufgrund von Personalmangel.

Bereits seit 16. März 2022 gilt in Deutschland eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Die umstrittene Regel legt fest, dass Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, die keine Corona-Impfung erhalten haben, mit weitreichenden Konsequenzen rechnen müssen. Schon als die Corona-Maßnahme eingeführt wurde, war klar, dass die Bundesländer diese Teil-Impfpflicht unterschiedlich streng auslegen.


Jetzt hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek die Bundesregierung aufgefordert, die einrichtungsbezogene Impfpflicht zum 30. September 2022 vorzeitig aufzuheben. Das geht aus eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hervor.



Argumente gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht sind lediglich Bürokratie und Pflegenotstand.

Viele Pflegekräfte müssen sich geleimt und veräppelt fühlen, kann ich mir vorstellen, besonders die, die sich nur aus Druck haben impfen lassen.

In den Einrichtungen gibt es immer wieder an Corona erkrankte Pflegekräfte, die dann ausfallen.
Hier in meinem Umfeld weiß ich, dass das hauptsächlich die geboosterten sind, die mehrmals erkranken.
Solche Statistiken gibt es leider nicht, das sind lediglich persönliche Erfahrungswerte, doch die Pflegekräfte tauschen sich untereinander aus.
Müsste jeder Pflegedienstleitung auffallen, aber was wäre wohl, wenn die das melden würde :unsure:

Dann gings ihr vielleicht wie dem Krankenkassenchef Andreas Schönbeck, der Zweifel an der Impfung äußerte und umgehend gefeuert wurde. :(
 
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22.11.14
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Auch in der Pflege und den Einrichtungen haben die Maßnahmen (Abbau von Kapazitäten auf allen Ebenen usw.) die Situation für den kommenden Herbst natürlich eher verschärft als verbessert. Ricardo Lang bringt das Dilemma vor dem wir, dank Lauterbach und Co., im kommenden Herbst stehen bei Anne Will auf den Punkt:

 
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16.02.18
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Das ist wirklich interessant @monkey ,

wie der Pfleger die Fakten deutlich macht über den katastrophalen Pflegenotstand.

Hier ist die ganze Sendung "Anne Will" und hier kann man Lauterbachs Antwort zu dem Statement des Pflegers Ricardo Lange auch hören ab ca. 20:00


er redet sich raus, er würde seit Jahren daran arbeiten sagt er, bla, bla, bla
wie er das fertig bringt, Fehler zu entschuldigen, er kann ja gar nichts dafür, ne, das steht nicht in seiner Macht - so kommt es für mich rüber was er sagt :(

aber bereitet grad mal das Pflegeentlastungsgesetz ganz, ganz langsam vor; (er verpackt das geschickter, das ist meine Form, von dem was bei mir ankommt)

er sagt das ist ganz sinnvoll und er versteht das Problem und hätte Verständnis.

Wirklich irre, seit Jahren haben wir diese Probleme und keiner tut was, zumindest wird in dieser Sendung mal gescheit daher geredet.
 
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22.11.14
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Impfpflicht verschärft Versorgungsprobleme in den Kliniken:

Klinikgeschäftsführer schlägt Alarm – Impfpflicht verschärft Versorgungsproblem – Patientenaufkommen über dem Durchschnitt​


 
regulat-pro-immune
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