Depressionen und Ernährung

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Hallo Forumsmitglieder,

mich beschäftig seit Tagen ein Artikel den ich Online gelesen habe über Depressionen und Ernährung. Auch ich habe mit Depressionen zu kämpfen und unruhezustände.
Was ich beobachtet habe mir es auch schon länger aufgefallen ist bei gesunder und frischer Ernährung habe ich durchaus weniger Symptome.
HIT spielt ja oftmals eine große Rolle.
Bei meiner 1. Depressiven Phase vor 2 Jahren habe ich HIT gehabt und war seit Sommer 2019 wirklich beschwerdefrei. Ob ich HIT vorher hatte, lässt sich nicht mehr feststellen?
Ich kenne den Auslöser der Depression und hatte im vor 10 Wochen einen Rückfall. Ich arbeite intensiv dran und es ist durchaus schon viel besser geworden.
Nun zum Thema:
Seit dem ich wirklich Frisches zubereitetes esse merke ich das ich wenig bis gar keine Symptome habe, wenn ich mal auswärts esse Fast Food merke ich sofort wieder Symptome, auch bin ich wesentlich gereizter und Stressintolerant. Teilweise mit Verzögerung. Klar habe ich nachts immer wieder Heißhunger auf süßes aber das lässt sich glaube ich verkraften.
Auch hier kommt es darauf an was ich esse:) Wenn ich Gummibärchen oder sowas in der Richtung geht es mir wirklich schlecht und bekomme sogar durchfall.
Mein Stuhl wurde gecheckt und da ist alles im Lot.
Gibt es jemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat?
 
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Hallo wobbler,

die Ernährung spielt sicher eine Rolle bei Depressionen und anderen "psychischen" Zuständen. Die HIT kennst Du ja schon.
Es ist schön, daß Du damals anscheinend die HIT wieder losgeworden bist. Vielleicht aber nicht ganz, so daß Du jetzt in einer stressig-depressiven Phase wieder empfindlicher geworden bist?

Der Heißhunger auf Süsses läßt mich an Candida denken. Hast Du in der Richtung schon geschaut?
Weißt Du, ob Du evtl. eine Fruktose-Intoleranz hast? Wie sieht es mit der Verträglichkeit von Laktose aus?
Wie sieht es mit Deinem Blutzucker aus? Du könntest mal den Zucker messen, wenn Dich der Heißhunger auf Süsses überfällt...

Hier wird über das Thema "Depression und Ernährung" geschrieben:
...
Ernährung und Depression – so hängen sie zusammen.
Verschiedene Studien wiesen bereits einen Zusammenhang zwischen dem Depressionsrisiko und dem Verzehr von Folsäure, Omega-3-Fettsäuren, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten auf. Es scheint, als würde die Ernährung durch eine ausreichende Nährstoffversorgung des Körpers das Risiko, an einer Depression zu erkranken, verringern. Im Umkehrschluss stellt sich natürlich die Frage: Kann es sein, dass eine ungesunde Ernährungsweise unglücklich, ja sogar depressiv macht?

Feststeht, dass es in einer Diät, die hauptsächlich aus Süßigkeiten, Weißbrot, Burgern und Tiefkühlpizza besteht, an wichtigen hirnrelevanten Stoffen, wie etwa essentielle Fettsäuren, Magnesium oder den Vitaminen B6, B9 und B12, mangelt – Stoffe, die eben gerade wichtig sind zur bereits angesprochenen Herstellung von chemischen Botenstoffen. Dadurch kann ein Nährstoffmangel die Entstehung einer Depression begünstigen.

Die Betrachtung der Auswirkungen unserer Ernährung auf die Neurotransmitter im Gehirn ist aber nicht die einzige Fährte, die Wissenschaftler im Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche verfolgt haben. Zusätzlich fanden sie heraus, dass auch das Immunsystem auf unsere Ernährung reagiert und unsere Psyche beeinflusst. Und auch der Magen-Darm-Trakt, der aus gutem Grund das “zweite Gehirn” genannt wird, weil es nämlich aus einem höchst komplexen Nervengeflecht besteht, hat Einwirkungen auf das Gefühlszentrum des Gehirns. Zu guter Letzt zeigen weitere Studien, dass auch die Abermillionen Bakterien in unserem Darm unsere Stimmung beeinflussen.

Wenn unsere Ernährung offensichtlich einen so wichtigen Einfluss auf unsere Psyche hat, dann stellt sich spätestens jetzt die Frage: Welche Lebensmittel wirken denn nun gegen Depression?

Grüsse,
Oregano
 

Bei Depressionen kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Eine Depression ist ein Symptom, welches eine Ursache hat. Das alleinige Wissen, warum man depressiv ist, hilft nur bedingt, weil dies ein bewusster Prozess ist und das Problem nicht löst. Aber die im Unterbewusstsein gespeicherten Emotionen und belastenden Ereignisse, die zur Depression geführt haben, können mittels der aufdeckenden Hypnosetherapie gelöst werden.

Die Hypnosetherapie ist ein natürlicher Weg zu mehr Eigenstärkung, zur Wiederherstellung der Balance und zur Lebensfreude.
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Hallo wobbler,
bei mir ist es ganz genau so und das liegt an Unverträglichkeiten: HIT, Fructose...bei Fructoseintoleranz ist bekannt, dass durch Diätfehler depressive Symptome ausgelöst werden können.
Histamin macht mich reizbar und unruhig, darauf folgt eine Art Kater. Wie es bei Gluten ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da es da leichter möglich ist, es 100% auszuschließen, was ich seit Jahren auch umsetze.
Wenn man mal draußen was isst, ist es bei Histamin und Fructose schon schwieriger. Es werden oftmals nicht alle Stoffe deklariert, bspw. Gewürzsalze usw. Von daher versuche ich das zu vermeiden.

LG
 
Themenstarter
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Hallo Oregano,
genau auf diesen Link habe ich gelesen.
Fructose ist das einzige was wir nicht getestet haben. Wir machen gerade eine Eingenblut Therapie und bauen oder stärken mein Imunsystem, was ganz gut zu helfen scheint.
Ich hatte letztes Jahr nachdem ich GABA abgesetzt hatte eine leichte Diabeties die ich ganz gut in den Griff bekommen habe durch ernährung.
Ich hatte regelmäßig Blutzucker gemessen meistens morgens da der Blutzucker da meistens leicht erhöht war. Ist aber etwas vernachlässigt worden. Sollte ich mal wieder mehrfach danach schauen. Ich habe mal irgendwo gelesen das GABA auf den Insulinspiegel wirkt.
Ich hatte jetzt wieder gute 8 Wochen GABA genommen und komme seit 3 Tagen ohne aus.

@ Piratin bei mir ist es auch so das ich Stress gar nicht vertrage und auch anfällig bin was stress betrifft.
Ich war wirklich gute 6 Monate Symptome frei. Richtig stabil und belastbar.

Ich kenne ja den Auslöser und weiß das ich mein Leben umkrempeln muss. Es ist halt nicht einfach alte Gewohnheiten abzuschütteln und oder nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Wichtig ist für mich alte Bekanntschaften aus dem weg zu gehen die mit Ihrem Körper nicht gut umgehen durch Alkohol und Drogen Konsum.


Ich vermute wie mein Arzt auch das durch diesen Ausrutscher meine Nebenniere in Mitleidenschaft gezogen wurde durch zu hohe Dopamin/Serotonin Ausschüttung und das da der Wurm drin ist. (gestern darüber gesprochen)
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zum meinem Doc und der sagt auch das ich auf einem sehr guten Weg bin und alles gut wird.

Ich muss halt Geduld haben und mich Gesund ernähren und mich aufs wesentliche besinnen.
 
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