Corona-Virus: Meinungen abseits des Mainstreams

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12.05.11
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Ursache aber, so verstehe ich ihn auch, die schweren Vorerkrankungen im finalen Stadium.
Das "finale Stadium" hast du, glaube ich, dazuerfunden. Püschel hat sich in dem verlinkten Video geweigert anzugeben, wie lang die Leute ohne Covid noch gelebt hätten. Weil er es auch nicht wissen kann; es können 10 Jahre oder 3 Wochen sein.

Außerdem ist der Begriff der Todesursache im Sprachgebrauch festgelegt (vgl. meine Zitate oben). Du kannst ihn für dich umdefinieren, kannst dich dann aber nicht mehr verständlich machen, wenn du Wörter anders benutzt als die Sprachgemeinschaft,.
 
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14.06.09
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im Sprachgebrauch
hat Malvegil recht, von mir aus . Hatte ich aber bereits eigentlich gesagt. :)

geweigert anzugeben, wie lang die Leute ohne Covid noch gelebt hätten
Selbstverständlich hat er das nicht gesagt. Das aber auch nicht:
es können 10 Jahre oder 3 Wochen sein.
Oder um was gehts , wenn es nicht ist, recht zu haben ?

Ich erwarte nicht, dass irgendjemand meine Ansichten teilt.

Bin erstmal raus ^^

Gute Nacht und sonnige Pfingsten allerseits :)
 
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20.08.09
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Woran sterben diese Leute denn meistens ?
Es wird hier auf beiden Seiten Unsicherheiten geben. Menschen, die Corona-positiv sind und tatsächlich eine andere Todesursache haben, umgekehrt Menschen, die zuhause corona-positiv sind und sterben, aber nicht getestet werden und dadurch nicht in der Satistik gezählt werden.

Wir sind eine Gesellschaft, wo es nicht toleriert wird, dass jemand stirbt und man hätte es verhindern können (durch die Maßnahmen bzw. wirksame Medikamente und Therapien). Zum Glück sind wir so eine Gesellschaft. Egal, ob mit oder Vorerkrankungen, wird tolerieren es nicht.

Schlimm finde ich, wenn unmenschliche und ungerechte Zustände dort passieren, wo ein Einheitssystem über die gesamte Gesellschaft drüberfährt. Unser hochkomplexes System ist ja darum so komplex, weil es maximal sicher ist, weil es so irrsinnig viele Ausnahmen gibt, die möglichst alle Ungerechtigkeiten und Unmenschlichkeiten beseitigen sollen. Das garantiert uns eine hohe Rechtssicherheit und dadurch eine hohe Freiheit mit einem hohen Sicherheitsgefühl.

Jetzt grad wird mit einem "Virus" über das gesamte System drübergefahren, wo diese ganzen Ausnahmen, die wir uns über die letzten Jahrzehnte mühsam aufgebaut haben, außer Kraft sind. Unmenschlichkeiten von Einzelnen dürfen passieren, das Virus steht über allem.

Das sehe ich eben nicht so. Das Virus darf nicht über allem stehen. Erstens brauchen wir eine gewisse kontrollierte Ansteckung, damit wir uns auch an das Virus gewöhnen kennen, es verschwindet sowieso nicht mehr. Zweitens muss es klar sein, dass menschliches Verhalten über der Gefahr, sich anzustecken, steht.
 
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09.09.08
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Wuhu,
vielleicht ist ja Alibi so nett und erläutert es nochmals. Ich hab grad keine Muße :)
*uff*, diese Sysiphos-Arbeit würd ich schön langsam abgeben wollen ;)

Passend dazu - in den "sozialen" Netzwerken kam mir kürzlich dieser Erklärungsversuch unter:

Wenn jemand ein schwaches Herz hat und dann vor dem Tod auch noch zusätzlich echte Grippe durch das Virus Influenza A oder B (als "Auslöser", wie zui meinte) hat, stirbt lt Pathologie eindeutig wegen dem Herzgeschehen, dann war das schwache Herz Ursache für den Tod;

Hat jemand ein so schwaches Herz und derzeit zusätzlich COVID-19, stirbt lt Pathologie - sofern überhaupt eine gemacht wurde - eindeutig wegen dem Herzgeschehen, dann war aber dennoch das von Corona-Virus SARS-CoV-2 ausgelöste COVID-19 ursächlich für den Tod - obwohl es auch hier der "Auslöser" und nicht die Ursache aka Kausalität war;

Die (Todes-) Statistiken können so also einerseits nicht stimmen bzw jeweils verglichen werden - btw: das Herzgeschehen und Influenza könnten ja tw durch div Krankheiten ausgewechselt werden, die Konstante in diesem "Spiel" bliebe halt das neue Virus SARS-CoV-2...
 
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14.06.09
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Dafür gibt es überhaupt nicht das geringste Indiz.

Aber vor allem: was ist das für eine alogische Denke? Wir haben ein neues Virus (bezweifelt nicht mal Frau Mikovits, oder?), und wir haben in vielen Regionen, in denen es in Labortests in hoher Zahl gefunden wird (Großbritannien, Norditalien, New York etc.), im selben Ausmaß auch deutliche Übersterblichkeit.
- wir haben öfters mal ein neues grippeartiges Virus (und saisonale Übersterblichkeit), nur fliossen dann bisher meines Wissens nicht plötzlich Gates- Schmier- äh Spendengelder an alle einflussreichen Stellen ( RKI, Chartite, Medien etc.)

- wenn schon offiziell die "Zuverlässigkeit"" der Tests bei ca. 50% angegeben wurde und Früchte- und Gemüse-Proben , mit menschlichen Namen versehen, Cov2 positiv getestet werden, dann....
 
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12.10.18
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schon klar.
über einhunderttausend amerikaner sind nur deshalb in kurzer zeit gestorben, weil gates sie bestochen hat..............


lg
sunny
 
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09.09.08
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Wuhu sunny,
in den US sterben - mehr oder weniger tragisch - jedes Monat im Durchschnitt 600.000 bis 700.000 Menschen - also was soll immer Dein 100.000-Einwand? Nur weil da grad ein neues Virus mitdran beteiligt ist bzw zu sein scheint? Oyiyoiyoi...
 

Kate

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... wenn schon offiziell die "Zuverlässigkeit"" der Tests bei ca. 50% angegeben wurde und Früchte- und Gemüse-Proben , mit menschlichen Namen versehen, Cov2 positiv getestet werden, dann...
Wie lange ist das her? Mein Stand (vom Mai) ist, dass die Tests inzwischen von hoher Zuverlässigkeit sind. Beim PCR habe ich die Zahlen nicht im Kopf, bei den AK-Tests waren bezüglich Sensitivität und Spezifität weit über 90% im Gespräch (100% kann es dabei wie auch bei anderen AK-Tests nicht geben; zwischen beiden Größen besteht zudem ein "Zielkonflikt").

Gruß
Kate
 
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05.04.08
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Wuhu sunny,
in den US sterben - mehr oder weniger tragisch - jedes Monat im Durchschnitt 600.000 bis 700.000 Menschen - also was soll immer Dein 100.000-Einwand? Nur weil da grad ein neues Virus mitdran beteiligt ist bzw zu sein scheint? Oyiyoiyoi...
Du hattest selbst 8,6 Tote pro 1000 Einwohner jährlich erwähnt, bedeutet bei 328 Mill. Einwohner jährlich 2,8 Millionen Todesfälle in USA. Sind monatlich ca. 230 000 Todesfälle durchschnittlich und keine 600 000 - 700 000? Ich meine, da ist schon ein großer Unterschied und sunny hat Recht das zu betonen, macht es doch dann knapp 50% aus.


Hatte ich schon vor der Wochenendpause geschrieben 😊
 
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09.09.08
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Wuhu,
ooops, mein Fehler, tut mir leid, hatte in der Eile nur die Promille-Angaben Pi x Daumen - also mit dem falschen Faktor - hochgerechnet! Dennoch, wie schon vor genau einer Woche in einem anderen Thread geschrieben:
... Laut Laurianna in einem Beitrag zuvor meint sie (und ich geh mal davon aus, dass das korrekt ist), diese rd 100.000 bzw 0,0303 % "Corona"-Todesfälle wären in nur 2,5 Monaten zustande gekommen - also wäre das ein Durchschnitt pro Monat von 0,01212 % - der Unterschied wär da mit 0,06x % ziemlich hoch, wie gesagt, noch viel "Spiel"-Raum; ...
Also gäbe es - angeblich - durch "Corona" (100.000 Todesfälle geteilt durch 2,5 Monate im Schnitt) 40.000 pro Monat, allerdings gibt es im Schnitt auch pro Monat 5,75 mal mehr Todesfälle lt 2018er Statistik, eben diese rund 230.000; Also auch wenn (!) diese "Corona"-Todesfälle alle durch COVID-19 ursächlich waren, dann ist das weiterhin tragisch, doch trotz allem nichts Außergewöhnliches;

Letztlich hat das Land grad ganz andere Probleme, "Corona" als Thema (in dem Fall mindestens) genauso (verständlich) weg vom Fenster wie vor der "Pandemie" das Klima-Thema - das Problem auf der Welt sind wohl tatsächlich "Meinungsmacher-innen" :unsure:
 
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08.12.15
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Hallo zusammen,

ich habe gerade mal aus Interesse die aktuellen (Stand 29.5.2020) Sterbefälle-Fallzahlen des Statistischen Bundesamtes von 2016 bis 2020 in einem Diagramm dargestellt.

So wirklich katastrophal auffällig ist 2020 im Vergleich zu den anderen Jahren in meinen Augen nicht... wenn ich das als Ingenieur bewerten würde, so wie ich meine Spektroskopien auswerte, dann wäre 2020 absolut unauffällig, keine signifikante Änderung gegenüber den anderen Kurven. Allerdings wären 2017 und 2018 auffällig im ersten Quartal (war die Pandemie vielleicht 2018?)
 

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05.04.08
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Hier sagen sie Folgendes:

29. Mai 2020 – Um die Frage zu beantworten, ob COVID-19 zu einer Übersterblichkeit führt, beobachten wir anhand einer Sonderauswertung die vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland. Im Moment sind die Zahlen bis zum 3. Mai 2020 darstellbar. Im März 2020 mit insgesamt mindestens 86 700 Sterbefällen ist bei einer monatsweisen Betrachtung kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar. Im April lagen die Sterbefallzahlen allerdings deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre.

 
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08.12.15
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ja, im April lagen die Sterbezahlen über dem _Durchschnitt_ der letzten Jahre, ebenso lagen sie vor KW 11 deutlich unter dem Durchschnitt!
Es ist ein Durchschnittswert angegeben, aber keine Verteilung / Abweichung - mein Chef würde mir die Ohren langziehen wenn ich mit solchen Daten argumentieren würde.
Genau deshalb habe ich mir die Mühe gemacht die einzelnen Jahre in dem Diagramm zusammen darzustellen, ich habe jetzt nochmal den Bereich Januar bis Juni dargestellt. Da kann sich jeder selbst ein Bild von dem Wert der o.g. Aussage machen.

Durchschnitt ist nur ein Mittelwert; die Sterbezahlen für April 2020 liegen nicht nennenswert über den Sterbezahlen für 2018.

Zum Beispiel waren 2019 die Sterbezahlen im April auch höher als 2017 - aber so wenig, dass der Ingenieur sagt: nicht signifikant. Ich ergänze die monatlichen Daten als Diagramm.

Noch eine Ergänzung: Sterbefälle von Januar bis Ende April zusammengezählt für die Jahre 2016 bis 2020 (Mittelwert: 336115). In 2020 ist der Wert geringer als 2017 und als 2018.
 

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09.09.08
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Wuhu,
... war die Pandemie vielleicht 2018? ...
naja, wie mans nimmt ;)

aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren
30. Sep 2019 - Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren ...
 
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14.06.09
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Wie lange ist das her? Mein Stand (vom Mai) ist, dass die Tests inzwischen von hoher Zuverlässigkeit sind.
so lange ist das doch garnicht her. Jedenfalls war diese Grippewelle da schon längst ganz normal wieder abgeflaut.
 
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05.04.08
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Wuhu,naja, wie mans nimmt ;)

aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

Schätzungen sind das, keine harten Zahlen, die über Tests nachgewiesen wurden. Diese belaufen sich auf 1674 für 2017/18.

IMG_20200407_012619.jpg

Hatten wir ja auch schon mehrmals. Auf der einen Seite werden nur Obduktionen bei Corona von den Kritikern akzeptiert, auf der anderen Seite beruft man sich bei den Grippezahlen auf Schätzungen. Auch wieder zweierlei Maß messen...


mein Chef würde mir die Ohren langziehen wenn ich mit solchen Daten argumentieren würde.
Es gibt dort einen Link zu einer Studie, die mehrere hundert Seiten mit Daten zu dem Thema umfasst...

Grundsätzlich darf man bei der Betrachtung nie den Blick in andere Länder vergessen. Dass Deutschland und einige andere Länder diese Ergebnisse aufzeigen können, hat viel mit deren frühen Präventationsmaßnahmen und dem einsichtigen Verhalten der Bevölkerung zu tun. Ich finde, das kristallisiert sich bei einer weltweiten Gesamtbetrachtung gut heraus.
 
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14.06.09
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hat viel mit deren frühen Präventationsmaßnahmen
kaum, denn diese hätten wenn dann viel früher stattfinden müssen. Tatsache ist, daß die Maßnahmen erst begannen, als die Kurve den Zenit bereits überschritten hatte.

Übrigens heißt der Thread Abseits des Mainstreams. Wenigstens eine Propaganda Freie Zone wäre schön gewesen...
 
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05.04.08
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Übrigens heißt der Thread Abseits des Mainstreams. Wenigstens eine Propaganda Freie Zone wäre schön gewesen...
Dann dürften in den anderen Threads zu Corona keine Meinungen abseits des Mainstreams auftauchen?

Das überschneidet sich, vor allem bei Antworten auf Kommentare.

in jedem Falle wohl "frei erfunden"
Das weißt du immer so sicher? Dann könnte man grundsätzlich alles in Frage stellen und jede Diskussion bliebe nur Spielerei?
 
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