CFS/ME und Long-Covid

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18.11.09
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In UK hat oder hatte ein Wissenschaftler Longcovid und hat von allen möglichen ständig wiederkehrenden Symptomen geschrieben. Scheint also schon etwas anders als CFS zu sein, wo Menschen sich lange zu nichts in der Lage fühlen und einfach nur schwach sind.

Gefunden habe ich bisher diese hauptsächlich homöopathische Seite, die sich sehr intensiv damit zu beschäftigen scheint und eigentlich nur zum Austausch unter Kollegen gedacht ist: https://homoeopathiewirkt.wordpress...longcovid-syndrom-wie-schutzen-wie-behandeln/

In UK befasst man sich ebenfalls sehr stark damit. https://www.england.nhs.uk/coronavirus/post-covid-syndrome-long-covid/

Es gibt auch eine kleine Studie mit Ivermectin, die insgesamt ziemlich erfolgreich war. Da muss sehr genau auf die Dosierung geachtet werden. https://swprs.org/wp-content/uploads/2020/12/chang-long-covid-ivermectin-july-2020.pdf

Hier sind auch die notwendigen Untersuchungen aufgeführt: https://www.bmj.com/content/370/bmj.m3026


Das sind mehr oder weniger allgemeine Empfehlungen zur Wiederherstellung, die alle aussprechen:
 
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Auch andere Toxine in der Zelle wie Schwermetalle oder bestimmte Kanzerogene blockieren bestimmte Gene in den Zellen und können so Entzündungen verursachen.

Das ist der wahre Grund, warum das Immunsystem gegen das Virus nicht ankommt. Die Belastungen mit Schwermetallen, Umweltgiften, Toxinen von vorherigen Infekten und einer gestörten Darmflora (z.B. Fäulnisbakterien) und viele andere Faktoren rufen in dem Körper eine Immunantwort hervor. Schon lange vor dem Virus ist das Immunsystem überaktiv. All das schwächt die Immunantwort und ermöglicht den Viren ihre Dauerexistenz im Körper. Alle diese Belastungen sammeln sich in dem Körper/ in der Zelle nach und nach und machen sie immer schwächer für immer mehr Infekte. Je größer diese Belastungen vor dem Virus sind, desto schwieriger hat es das Immunsystem, den Virus loszuwerden. Je belasteter der Körper vor dem Infekt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Post-Covid-Fatiqe zu entwickeln. Das Virus ist, wie ich schon sagte, der letzte Tropfen.

Grüße, Panacea.
 
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12.05.11
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Aber warum sterben dann Ureinwohner im Amazonasgebiet, die fast keinen Kontakt zur Zivilisation haben, an diesem Virus?
 
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09.09.08
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Wuhu,
vielleicht weil fast nicht gar nicht bedeutet ;)

Außerdem kann ich mir vorstellen, dass sehr abgelegen Dörfer, deren Bewohnerinnen fast gar keinen Kontakt mit "zivilisierten" Leuten haben, auch ein nicht so trainiertes Immunystem haben; Da kann der Körper sonst noch so top fit sein bzw noch ordentliche Nährstoffe laufend bekommen...

Viele von solchen Stämmen starben an harmlosen Schnupfen-Mikroben der "Entdecker-inn-en", manche wurden mit - im wahrsten Sinne des Wortes - verpesteten Decken dahingemordet...
 
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12.05.11
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Ja eben. Aber vielleicht meinte Panacea nicht den akuten Infekt, sondern nur die Nachwehen des Infekts. Mir ist diese Erklärung mit Schwermetallen und Giften zu einfach.
 
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Das ist ein Zirkelschluß, oder? Eine Erklärung, die nur für die gilt, die die Erklärung betrifft. :unsure:
 
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18.01.14
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Aber warum sterben dann Ureinwohner im Amazonasgebiet, die fast keinen Kontakt zur Zivilisation haben, an diesem Virus?
Brasilien ist das Land mit der zur Zeit höchsten Covid-Verseuchungsrate. Die brasilianische Athmosphäre ist voll davon
und verbreitet sich überall hin, selbst in den Regenwald.
Trifft dort auf indigene Bewohner, deren Immunsystem untrainiert ist, was Covid betrifft.
btw: fast kein Virologe würde behaupten, daß fast kein Ureinwohner Kontakt zu Viren und Virenspreadern hat.
Sie können also ihr Immunsystem nicht adäquat trainieren.
Deshalb sterben viele.
A.O. hat das bereits sehr schön zusammengefaßt, wie ich sehe.
Sorry, A.O.
Das ändert aber nichts an meiner oben geäußerten Meinung.
M.
 
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Wuhu,
Das ist ein Zirkelschluß, oder? Eine Erklärung, die nur für die gilt, die die Erklärung betrifft. :unsure:
naja, je intensiver Menschen miteinander "leben", also tatsächlich reale Kontakte haben, desto mehr wird ja auch an allen möglichen Mikroben "ausgetauscht" (der liebe "Info-Austausch" ;)) - somit haben diese nicht abgesonderten äh abgeschiedenen ein bereits trainierteres Immunsystem...
 
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12.05.11
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Brasilien ist das Land mit der zur Zeit höchsten Covid-Verseuchungsrate. Die brasilianische Athmosphäre ist voll davon
und verbreitet sich überall hin, selbst in den Regenwald.
Trifft dort auf indigene Bewohner, deren Immunsystem untrainiert ist, was Covid betrifft.
btw: fast kein Virologe würde behaupten, daß fast kein Ureinwohner Kontakt zu Viren und Virenspreadern hat.
Sie können also ihr Immunsystem nicht adäquat trainieren.
Deshalb sterben viele.
A.O. hat das bereits sehr schön zusammengefaßt, wie ich sehe.
Sorry, A.O.
Das ändert aber nichts an meiner oben geäußerten Meinung.
M.
Mir ging es auch nicht um die Ansteckungsmöglichkeiten, sondern um die Vergiftung mit Schwermetallen und Zivilisationsgiften, die angeblich das Immunsystem erst anfällig macht.
 
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20.08.09
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Das ist der wahre Grund, warum das Immunsystem gegen das Virus nicht ankommt. Die Belastungen mit Schwermetallen, Umweltgiften, Toxinen von vorherigen Infekten und einer gestörten Darmflora (z.B. Fäulnisbakterien) und viele andere Faktoren rufen in dem Körper eine Immunantwort hervor. Schon lange vor dem Virus ist das Immunsystem überaktiv.
Nicht nur. Im Forum gibt es den langen Methylierungsthread von tiga, der gut beschreibt, wie eine funktionierende Methylierung die Abwehr von vor allem viralen Infektionen reguliert. Klinghardt hat es so beschrieben, dass eine Zelle weiß ist und ob ein Virus unsere DNA "schwarz umschreibt" oder nicht, bestimmen unsere Methylierungsgene.

Eine funktionierende Methylierung kommt nicht nur von den Genen, sondern auch vom Darm, primär von den Bifidobakterien und Laktobakterien. Auch hier gibt es eine genet. Mutation, die verursachen kann, dass man zuwenig Bifidos + Laktos hat. Wer genetisch bedingt eine Kombination von Mutationen in den Methylierungsgenen und dem FUT2 hat, hat es besonders schwer, was Entgiftung und Immunsystem betrifft. Vor allem in der heutigen Zeit, wo es viele Umwelttoxine gibt, die sich dann auch gleich viel schneller und vor allem gerne im Nervensystem einlagern.

Auch wenn Gene nicht die Ursache sind, wenn wir Viren schwerer abwehren als andere, können sie den Unterschied ausmachen, ob jemand, der nicht spezifisch die Gene unterstützt, virale Infektionen abwehren kann oder nicht. Unter abwehren meine ich, dass man keine virenabtötende Dinge nehmen muss, sondern dass das Immunsystem das selbst macht.

Gleiches gilt auch für Impfungen: das gleiche Zusammenspiel zwischen Genen und Mikroben (Methylierungsgene + Bakterien, die die Methylierung regulieren) bestimmen, wie wir auf Impfungen reagieren.
 
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17.10.18
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Hallo,
Im Forum gibt es den langen Methylierungsthread von tiga, der gut beschreibt, wie eine funktionierende Methylierung die Abwehr von vor allem viralen Infektionen reguliert.


Ich kenne diesen Thread, weil ich mich selbst auch mit diesem Thema „Mitehylierung“ sehr intensiv beschäftigt habe und viel für mich selbst in diesem Bereich gemacht habe, um diese Prozesse zu verbessern.

Bei CFS/ME gibt es je nach Ausprägung und individuellen Unterschieden funktionelle Störungen und Abweichungen in allen körperlichen Systemen: Nervensystem, Immunsystem, Muskeln, Sinnesorgane, Psyche, Hormone, Kreislauf, Verdauung, Energie- und Stoffwechsel, Atmung. Die Störungen gehen bis in die tiefste Körperebene – die Zelle. Es ist hier in diesem Thread nicht möglich, alle Aspekte dieser Krankheit zu beleuchten.

Es gibt in der Naturheilkunde ein Modell, das besagt, dass es drei Hauptfaktoren für alle bekannten, vor allem chronische Erkrankungen gibt: Konstitution, Infekte, Umweltbelastungen. Diese Faktoren stehen in einer Beziehung zueinander. Es gibt selbstverständlich auch viele andere Faktoren, aber diese drei bilden zusammen den Hauptteil.

„Man kann weder seine Konstitution verändern, noch kann man sich vor den parasitären Belastungen abschotten oder dem zunehmenden Wachstum der Umweltgifte und Belastungen entkommen. Man hat aber die Chance, so man dieses Dreieck verstanden hat, selbst die Heilung und das Fortschreitens von Erkrankungen zu beeinflussen. Es sind dabei aber alle Eckpunkte dieses Dreiecks zu beachten, will man einen Erfolg erzielen“ (Alan Baklajan).

Das wichtigste für mich in dieser Aussage ist, dass ich immer eine Chance auf Heilung habe, wenn ich krank bin.

Wenn ich schulmedizinische Artikel zu CFS/ME lese, dann werde ich ziemlich schnell deprimiert. Es heißt immer, dass es keine Therapien gibt und was noch schlimmer ist, dass dieser Zustand nicht heilbar ist.

Vielleicht werden diese Aussagen auch für das Long-COVID- Syndrom gelten. Ich sehe nur, dass es auch andere Meinungen und andere Möglichkeiten für die Betroffenen gibt und DAS ist für mich wichtig und von sehr großer Bedeutung. Das macht mir Hoffnung und gibt mir die Kraft, weiter gegen meinen Zustand zu kämpfen.

Grüße, Panacea.
 
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18.11.09
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Auch die Beiträge
und
https://www.symptome.ch/threads/umk...multifaktoriellem-ansatz.143696/#post-1290677

gehören hierher.
Denn wie das von alibiorangerl gepostete Video bei ca. Minute 24:00 zeigt, sind es vor allen Dingen virale Infektionen mit der Art von Viren, die dank Spikeproteinen die Blut-Hirn-Schranke überwinden können, die in Verdacht stehen Autoantikörper gegen das Gehirn auslösen zu können.
Daher wurde im Video die Frage aufgeworfen, ob Virus-assoziierte Antikörper im Gehirn letztlich die Auslöser von Autoantikörpern gegen das Gehirn sind.

Das könnte darüber hinaus auch den häufig beschriebenen Gehirnnebel erklären, den manche Menschen z.B. nach der Reaktivierung des EBV, bei Post-Covid oder Post-Influenza und vielleicht auch bei CFS erleben.
 

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