Borrelioseschub nach einem Jahr

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Vor fast genau einem Jahr,habe ich meine sieben Monate dauernde Therapie mit Clari beendet.Bin vor elf jahren sehr schwer an Borre erkrankt und konnte vier Jahre nicht mehr als ein paar Meter gehen.
Habe seit 2003 ein Schmerzsyndrom im Rücken,wogegen ich seitdem Morphin nehme.
Es soll eine Zosterneuralgie sein.Bin ein paar mal im Kernspin gewesen,alles o.b.
Habe mich das ganze Jahr ganz gut gehalten,viel mit Vitaminen und seit ein paar Monaten mit Sanum Mitteln versucht ohne AB aus zu kommen.
zehn Jahre alle drei Monate AB.Es war nicht die Lösung.
Ich war so froh endlich ohne AB klar zu kommen und seit Heiligabend kündigte sich ganz langsam ein Schub an.Seit vier Tagen gehts mir immer schlechter.
Nachts schwitze und friere ich.Am Tag habe ich wahnsinnige Rückenschmerzen und die gesamten Beine und Knie tun weh.
Mir graust unendlich davor jetzt wieder AB über Wochen oder gar Monate zu nehmen heul.
Wer weiß irgendwas wie ich diesen Schub ohne AB wieder in den Griff bekommen könnte?
Es grüßt euch eine sehr verzweifelte
Florentine
 
wundermittel
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19.03.09
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Hallo Florentine,
das tut mir leid! Ich habe nur wenig Schmerzen, aber ich kann es nachempfinden. Daher würde ich wahrscheinlich, wenn ich es nicht mehr aushalten würde, an Deiner Stelle jetzt ABs nehmen.
Ich habe auch sehr lange, fast 20 Jahre lang regelmäßig ABs bekommen (1-3 Mal pro Jahr), vor allem während einer Zeit im Ausland wo man das ganze nicht so kritisch sieht. Jetzt nehme ich seit 1,5 Jahren keine ABs mehr und entgifte mithilfe von veganer Rohkost. Ein langwieriger Prozess, aber mit zunehmenden Erfolg. Ich denke, nach so langer Zeit kann man sich keinen schnellen Erfolg erhoffen.
Ich würde auf jeden Fall radikal umstellen, dann wirst Du es schaffen. Eine Freundin von mir hat damit ihre angeblich unheilbare Multiple Sklerose geheilt. Ich bin mir sicher dass ich auch meine Borre damit komplett heile. Aber es dauert halt ne Weile. Der Darm muss sich erholen, die Gifte müssen raus. Und Heilnahrung muss rein :)
LG
Solveig
 
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19.03.09
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Fortsetzung:
Ich habe aber nicht nur meine Ernährung umgestellt sondern zusätzlich noch alternative Mittelchen eingesetzt:
Hier sind verschiedene alternative Therapien (ohne AB) aufgelistet:
https://www.symptome.ch/vbboard/borreliose/107336-alternative-therapien-hat-euch-geholfen.html
Und:
www.symptome.ch/vbboard/borreliose/108012-chronischer-borreliose-geheilt-sammlung.html
Die beliebteste Alternative ist wohl die hier:
https://www.symptome.ch/vbboard/bor...-c-therapie-dampfhammer-gegen-borreliose.html
Ich wünsche Dir eine richtige Entscheidung und das Durchhaltevermögen!
LG
Solveig
 
regulat-pro-immune

Windpferd

Hallo Florentine,

"Man erkennt den Novizen bei der Borrelienbehandlung daran, daß er stur Antibiotika verschreibt, die im allgemeinen nur kurzzeitig wirken und wenig Langzeiterfolge bringen. Es ist gegenwärtig bekannt, daß daß es in Anbetracht der verschiedenen Mechanismen, die Borrelien entwickeln können, oft notwendig ist, über einen Zeitraum von mindesten 18 Monaten mit Antibiotika zu behandeln, um Heilung zu erlangen. Wir haben ernste und bleibende Nebenwirkungen beobachtet, wie z.B. Nierenversagen, Tinnitus, Immunsystemschwächung und andere. Wenn wir der Wissenschaft und der Literatur vertrauen, ist klar, daß es in Gegenden wie im Schwarzwald (wo 12 - 22 % der Stechfliegen und Mücken Borrelientraäger sind) nur wenige Wochen dauert, bis der geheilte Borrelienpatient wieder infiziert ist. Es macht keinen Sinn, für 1 1/2 Jahre mit Antibiotika zu behandeln, um einen beschwerdefreien Raum von wenigen Wochen zu erzielen, bevor er wieder behandelt werden muß. Ich bin kein Gegner der Antibiotikabehandlung. Anibiotika haben vielen meiner Patienten geholfen, aus dem tiefen Loch der Erkrankung erst einmal herauszukommen. Sobald der Patient wieder denken kann und einigermaßen funkionstüchtig ist, sollte die Behandlung jedoch auf die hier erwähnten Methoden umgestellt werden. (Bezieht sich auf das umfangreiche Arsenal von Kräuter- und Orthomolekularer Medizin, das im Rahmen der ART zur Verfügung steht [WP].) Wenn die hier beschriebenen synergistischen Prinzipien berücksichtigt werden, erholen sich Borrelienpatienten und können ein erfülltes, normales Leben führen. Manche Aspekte der Behandlung sollten jedoch zeitlebens weitergeführt werden." (Dr. Dietrich Klinghardt: Symposium: Die biologische Behandlung der Lyme-Borreliose. INK Freiburg, 2012.)​
Ähnliches ist mindestens seit 2005 zu lesen.

Herpesviren sind übrigens für die häufigsten Borrelien-Co-Infektionen verantwortlich.

Selbstbehandlung dürfte kaum möglich sein, jedenfalls nicht für Menschen mit den wie üblich mikrobengeschädigten Hirnen. Man braucht halt jemanden, der die Diagnostik wirklich beherrscht sowie deren theoretische Hintergründe.

Alles Gute,
Windpferd
 
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Hallo,
vielleicht sollte ich dazu mal einen eigenen Thread eröffnen; aber ich schreib's mal hier:
Ich wäre mal neugierig, wie oft generell bei solchem Wieder-Aufflackern nach längeren Pausen Stress eine Rolle spielt, vor allem Psycho-Stress (womöglich ein langsam heraufziehende länger schwelender Konflikt, den man vielleicht gar nicht so recht als solchen wahrhaben will). Ich habe beruflich im Dezember bis Weihnachten viel Streess, und dann kommt noch das Weihnachts-Familien/ Verwandtschafts-Thema dazu. Es gibt so gewisse Weihnachts-Feten auf die ich mich samt meinem Nervengift so gar nicht freue. Jedenfalls hatte ich vor Jahren als meine Borre-Hirn-Symptomatik noch weniger zu spüren war, wiederholt nach Weihnachten Lyme-Carditis bekommen (Herzmuskel-Entzündung) einfach weil das Immunsystem durch den zusammenkommenden Stress so geschwächt wird. :schock:
Da ein Borre-Arzt in meiner Stadt mit Sanum-Präparaten arbeitet, und mich das überrascht hat, wollte ich dazu eine zweite Meinung hören von einem erfahrenen Alternativ-Mediziner, der schwerpunktmäßig mit Homöopatie arbeitet. Und die haben nun mal die Art, den Patienten stundenlang auszufragen , nicht nur zu körperl. Symptomatik und Anamnese, sondern auch zu Persönlichkeit, Psyche, Lebensstil und diesem Hintergrund in der Krankengeschichte. Und da bekam ich dann zu hören, dass der Arzt im Laufe des Lebens an den Patienten beobachtet hat, dass es v.a. die "privaten Themen" sind (also Psycho-Stress), die die Selbstheilungskräfte (Immunsystem, Entgiftung etc.) schwächen! (ich denk mir dazu: Cortisol-StressHormon steigt, das unterdrückt gleichzeitig das IS; und Emotionen führen zur Ausschüttung von Hormonen, Neurotransmittern, die in Gehirn/Nerven toxisch wirken können, und TCM-Experten wissen dann noch was zu energetischen Staus und Meridian-Blockaden, die die Entgiftung und andere Vorgänge behindern).

Übrigens gehört 1) bei diesem Borre-Arzt zur Sanum-Therapie auch eine seeehr strikte Diät dazu, um längerfristig mit Hilfe der Sanum-Präparate das Milieu zu ändern. 2) kommt die Immunmodulation mit Sanum-Präparaten erst nach Monaten in der Behandlung dran. 3) muss man ja zwecks Milieu-Veränderung nach Langzeit-Antibiose erst auch mal die Medikamentenreste entgiften; ist überhaupt mal entgiftet worden - v.a. betreff dem Verbund der Borre gerne mit Schwermetallen? Das braucht alles seine Zeit. Also Geduld haben und nicht frustrieren lassen!!!

Vielleicht hilft als Alternative zu AB z.B. MMS kombiniert oral und transdermal mit DMSO (falls pflanzl. AB für so einen Schub nicht ausreichen sollten) !?

Am Rande - Mein Neujahrs-Vorsatz ist keinen Zucker etc. mehr zu esen, auch sonst kaum Kohlenhydrate, und mich zu einer Rohkost-Kur hinzuentwickeln. Jetzt ess ich also seit Neujahr nur noch gekochtes Gemüse, Kartoffel und Obst und bin überrascht, dass der Entgiftungsvorgang bereits spürbar ist.
Wer macht mit :wave:

lG Prema
 
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Hallo Windpferd,
in Gegenden wie im Schwarzwald (wo 12 - 22 % der Stechfliegen und Mücken Borrelientraäger sind) nur wenige Wochen dauert, bis der geheilte Borrelienpatient wieder infiziert ist.
Ojeoje ist das wirklich wahr, denn hier wohne ich.... Da wüsste ich gerne mehr drüber... abgesehen von den vielen Zecken hier... kann man ja nicht mal einmal über eine Wiese gehen.... :schock::traurig::traurigwink:

Selbstbehandlung dürfte kaum möglich sein, jedenfalls nicht für Menschen mit den wie üblich mikrobengeschädigten Hirnen. Man braucht halt jemanden, der die Diagnostik wirklich beherrscht sowie deren theoretische Hintergründe.
Aber ich glaube es sind einige hier die es mit Selbstbehandlung geschafft haben? Ich mache bisher alles selbst, aber okay, bin ja auch relativ schlau :))) (achtung witz)

LG
Solveig
 
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Am Rande - Mein Neujahrs-Vorsatz ist keinen Zucker etc. mehr zu esen, auch sonst kaum Kohlenhydrate, und mich zu einer Rohkost-Kur hinzuentwickeln. Jetzt ess ich also seit Neujahr nur noch gekochtes Gemüse, Kartoffel und Obst und bin überrascht, dass der Entgiftungsvorgang bereits spürbar ist.
Wer macht mit :wave:
Liebe Prema,
Super! :freu:
ich bin dabei! (allerdings schon länger...) Ist Dir klar dass da die Fette fehlen?
Avocados, Kokosnüsse, Durian, Safus, Oliven, Nüsse (vorher einweichen) und Samen alles in Rohkostqualität kaufen.
Ist eine Wissenschaft für sich! Also unbedingt Literatur besorgen. Dein Körper wird sich regenerieren, aber lass es ruhig angehen, sonst legen Dich die Entgiftungsschübe flach. Meine Umstellung ging über ein halbes Jahr.

Zum Thema: Ja, Stress spielt eine große Rolle. Den Weihnachtsstress mache ich schon länger nicht mehr mit (z.B. kein Weihnachtsbaum, Nicht-schenken-Absprachen, essen gehen usw...).
LG
Solveig
 
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