Borreliose: Labor Interpretation - Hilfe?

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Liebe Kollegen

Ich kämpfe seit Ende 2012 mit einer lähmende Müdigkeit, Muskelschwäche, Rückenschmerzen(L4/5), allgemeinen Muskel/Gelenkschmerzen, Sinusitis(3-6 Mal im Jahr), Gedächtnisproblemen, Haarausfall, die Liste geht lange noch.

Ich war schon bei mehr als 10 Ärzten , auch bei Spezialisten. Hatte Unmenge Untersuchungen , Labor allgemein , Hormone Checksups, Schilddrüse Check, Nebenhoellen MRI, CT.. viel - wir finden nichts.

Nach -zig gelesenen Büchern, Recherchen bin ich dann wieder auf die Borreliose gekommen. Da sich die Symptome ziemlich überlappen, hatte immer etwas anderes gesucht. Nun wenn ich mir überlege dass ich mind. 3 mal von der einer Zecken gebissen wurde (keine Rötung), vielleicht sind das doch Symptome einer chronischen Borreliose?

Schlafen kann ich nicht(werde zwischen 3-5 wach und
kann dann nicht mehr einschlafen.
Ich habe gelesen dass der Immunsystem stark geschwächt wird und somit kann die IgG Antikörper Reaktion nicht immer stattfinden, zumindest nicht auf einem guten Niveau. Scheinbar kann es passieren dass man erst nach einer Behandlung die Antikörper erst wieder sieht. Dazu noch : Ich wohnte zwischen 2010-2012 , also 3 Jahre in einer stark verschimmelten Wohnung. Wenn ich dr Shoemaker richtig verstanden habe , kann Schimmel die Borreliose verstärken und umgekehrt. Mein immunsystem ist sehr schwach, ich kriege irgendwie alles was so herum fliegt.

Es wird immer schwieriger zu arbeiten. Sport ist eine Qual, auch wenn ich vorher sehr aktiver Mensch war. Die Familie versteht das nur bedingt; aber das alles ist ja nix neues.

------> Was denkt ihr über folgende IgG/IgM und western blot Ergebnisse? IgG ist negative, vier IgM Bänder "low response" gemäss Lab.

Vielen Lieben Dank schon mal für jeden Rat.

BugsBunny (keep smiling) :danke2:
 

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wundermittel
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Den Befund würde ich als grenzwertig positiv im Sinne des Frühstadiums interpretieren. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen gebe ich aber nicht allzu viel auf Laborergebnisse bei Borreliose.

Wenn du das Gefühl hast oder weisst, dass andere mögliche Ursachen so gut wie möglich ausgeschlossen wurden, bleibt dir nur der Therapieversuch. Den würde ich mir gönnen, bevor das Ganze schleichend immer schlechter wird bis zur Arbeitsunfähigkeit. Einen Therapieversuch würde ich nach den Empfehlungen der DBG und/oder ILADS dosieren. Sie dosieren höher und länger als geltende Lehrmeinung und Fachinfo der Antibiotika empfehlen.

LG, Mungg
 
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Besten Dank, mache ich so. Man hat keine Wahl. In diesem Zustand kann man nicht leben. Dankeschön & Gruss
 
regulat-pro-immune
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Borreliose Bluttest


1. Borrelien Serologie IGG, IGM
( ELISA, EIT, CLIA, IFT)
Nachweis von Borrelien spezifischen Antikörpern.
-IGM: Bildung nach 3-4 Wochen nach der Infektion und bleiben nach Ausheilung noch einige Monate vorhanden.
- IGG: Bildung nach 4-8 Wochen und bleiben nach Heilung mind. ein Jahr noch nachweisbar.


2. Borrelien Blot IGG, IGM
(Immunoblot, Westernblot)
Antikörper "Bestätigungstest" mit Bestimmung der einzelnen für Borreliose spezifische Banden.
-p41: unspezifisch
-DbpA:
- VLsE: hochspezifisch


3. Borrelien LTT
(Lymphozytentransformationstest)
Erhöhte Werte sind ein Indikator für eine aktive Borrelien Infektion = zelluläre Antwort. Sie sind 10 Tage nach dem Stich nachweißbar.


4. CD 57+ (NK Zellen)
Indikator für eine chronische Borreliose, die spezifischen Killerzellen sind dann reduziert.
Während oder nach der Therapie sind die Verbesserung der Werte ein Indikator für den therapeutischen Erfolg.


Das habe ich mir zur Borreliose aufgeschrieben. Falls es dir weiter hilft.
Auf jeden Fall sind bei dir viele spezifische Banden nachgewiesen die für eine Borreliose hochspezifisch sind.

Falls du weiterhin Beschwerden hast würde ich an deiner Stelle zu einem Spezialist gehen

LG
 
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Da der letzte Stich ca in 2012 (vorher auch 2-3) war , sind bei mir einige Tests eher redundant. Ist ja fast 5 Jahre her. Symptome habe ich auch seit ca 2012. Es könnte sich eher um eine chronische/späte Borreliose handeln. Da ich zwischendurch immer wieder Antibiotika eingenommen habe (wegen den Nebenhoellen die immer wieder zu starkem Bronchitis und Bakteriellen Entzündungen führten, auch wegen Helicobacter Pylori), ist die "Krankheit" etwas unberechenbar, denke ich. Ich muss nun einen Spezialisten finden. Das ist schon mal eine Herausforderung (in der Schweiz).

Ich danke Euch!
BugsBunny
 
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Danke schön. Ich werde mich umschauen. Ich wünschte mir, dass die Ärzte etwas toleranter wären. Ich hoffe auch nicht wieder Antibiotika nehmen zu müssen. Klar , manchmal muss es sein. Ich hoffe aber mit mehr natürlichen Mittel klar zu kommen. Die Frage ist ob der Arzt die Ergebnisse auch als grenzwertig sieht oder nicht. Bis jetzt war ich mit meinen Diagnosen eher hoffnungslos. Das ist "nicht nur in meinem Kopf"..

Lg BB
 
regulat-pro-immune
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Hi:wave:

Wenn du willst kannst du dich auch bei
onlyme-aktion.org anmelden.

Da gibt es Erfahrene die sich gut mit Laborwerten und alternativen Therapien auskennen.
Ich kann auch kein Antibiotika nehmen und habe schon allerlei Alternativen versucht.
Wenn du dazu fragen hast gerne.

Was in deiner Situation auch wichtig ist zu untersuchen ob du:
-ein HPU
-Mitochondriopathie
-Schwermetalle
-Schimmelpilz
-E Smook hast

Das A und O ist eine gesunde Darmschleimhaut zu haben. Leider geht das durch die vielen Antibiotika kaputt.
 
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Meine Vermutung ist dass ich doch auch noch Schimmelpilz in den Nebenhöllen habe, nach den 3 Jahre in verschimmelten Wohnung (2010-2012). Dies habe ich seit ca einem Jahr besser unter Kontrolle, so dass es nicht mehr Wohenlang entzündet ist sondern nach 1-2 Tage wieder gut ist (kommt trotzdem alle 1-2 Monate vor).
Schwermetalle habe ich nur via HTMA getestet - war nichts ausser Cobalt (zu hoch) gekommen. Stimulationstest habe ich nicht gemacht.
Meinem Darm geht es seit einem Jahr besser nach dem ich auf Paleo umgestellt habe.

Mitochondrien Diagnostik habe ich nicht gemacht bis jetzt. Ist ja auch keine Überraschung dass es nicht so gut funktioniert- ich habe ja null , null Energie. Scheibar hängt es wieder stark mit dem Schimmel zusammen. Könnte ich mal machen.

HPU habe ich noch nicht getestet . Zinc habe ich genüg gemäss Blutttest. Muss ich mal machen.
Generell micronährstoffe kontrolliere ich regelmässig.

Korinn, danke für Deine Hinweise. Hast du vielleicht Erfahrung mit Nutramedix (iHerb) Tinkturen? Ich wollte einen Versuch machen mit Samento, Houttuynia, usw. Viele sind "dafür", viele kritisieren es. Andere Alternativen?

Danke und Gruss
BugsBunny
 
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Naturamedix ist wohl sehr teuer.

Ich war bei einer Heilpraktikerin die mit Bioresonanz arbeitet. Sie hat bei mir getestet das ich Samento und Quintessenz gegen Borrliose nehmen soll.
Ich habe da Beides von Biopure bestellt. Das ist auch nicht so ganz billig aber es hat eine gute Qualität.
 
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Das mit null Energie kenne ich. Ich hatte dass auch ganz schlimm. Letztes Jahr konnte ich nicht mehr selber laufen.

Durch die Mitochondriopathie hat meine Ärztin gesagt ich soll Ubiquinol 100mg nehmen. Seit dem ich das nehme ist es deutlich besser geworden mit den Schwächeanfällen.

Auch enorm geholfen haben mir Darmkuren mit Life plus (MSM, Paracleance und Colon Formula)
 
regulat-pro-immune
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Danke!

Btw: Habt ihr Erfahrung mit etwas was an Panikattaken (im Sinn was man im Internet findet) erinnert bei einer Borreliose? Ich habe keine Ängste oder andere Störungen , mir gehts psychisch sehr gut(ausser dass ich komplett KO bin, dann bin ich schon etwas eine Nervensäge).

Nun , ich habe manchmal so ein komisches Gefühl, dass Stundenlang anhält, als hätte ich Kreislauf Probleme. Mein Blutdruck wird dann 85/50 ich fühle dann Enge im Brust, wenig Luft, ähnlich wenn man Erschreckt wird; Kaltschweiss , schwere Arme, schwache Beine. Kribbeln/"Pixen" mal hier mal da im Gesicht, Übelkeit, Durchfall. Ich war mal beim Arzt auch bei Neurologe - nix gefunden , alles gut.. Gefühl ist einfach genauso als hätte man einen Tiger im Haus entdeck - nur dieser "Andrenalinschub" bleibt stundenlang.

Es wäre interessant zu wissen, ob auch andere Menschen das haben. Wenn es vorkommt kann ich nix machen. Am besten liegen bleiben..
 
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Ich lese aus den Blutergebnissen eher eine abgelaufene, zur Zeit nicht aktive Borreliose heraus, aufgrund des negativen VLSE Wertes, welcher bei akut oder chronischen Beschwerden positiv sein sollte (Antigen zur Abwehrstrategie welches der Körper gegen Borrelien bildet), soweit man den Laborinterpretationen trauen kann.
Die meisten Banden weisen ein Spätstadium aus, welche auch zum letzten erinnerten Stich 2012 passen.

Dieses +/- bedeutet wohl grenzwertig? Wenn ja würde das insgesamt gut auf eine abgelaufende Infektion passen.

Persönlich würde ich immer mal wieder neue Laborwerte machen lassen und unabhängig weitere Möglichkeiten ausschließen.

Wurde die Borreliose damals mit einer Antibiose behandelt?, die Beschwerden können auch auf ein Post Borreliose Syndrom hinweisen, welches von den Medizinern zumeist abgewigelt wird, jedoch m.E. noch starke Beschwerden machen kann.

Beste Grüße
Kayen
 
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hi Kayen, damals war ich nicht behandelt. Ich hatte auch keine EM Reaktion . Wenn ich paar Wochen später eine Grippeartige Reaktion hatte kann ich mich daran nicht erinnern. Das war alles sehr schleichend . Fing mit der Müdigkeit und Schlafstörungen an. Dann gab es immer mehr Beschwerden , Monat nach dem Monat. Die Ärzte haben nie nach einer Borreliose gesucht. Ich auch nicht . Erst jetzt nach dem ich vieles andere ausgeschlossen habe und die Tests selber bestellt habe, dachte ich mir dass es doch die Ursache sein könnte. Ich kriege meine Symptome nicht weg. Ich denke ich muss wirklich Therapieversuch machen

-/+ hiess bei diesem Lab, "schwache Reaktion".

LgBB
 
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Hallo bugsbunny

Also wie soll ich es erklären mit Panik und angststörrungen habe ich durch Freunde jetzt viel Erfahrung machen dürfen auch sogenannte Hypochonder

Bei mir hat alles diesen Oktober nach einer Erkältung angefangen bin jetzt soweit mit den ganzen Symptomen das ich nicht mehr weiter weiß seit 2 Wochen zb kann ich beizeiten schlafen gehen stehe trotzdem erst gegen um 10 auf und bin immernoch müde nach stunden will morgen nochmal zu mein ha und auch auf borreliose testen lassen weil ich
viel drüber gelesen habe was vllt auch passen könnte
Wollte es schon vor Weihnachten machen aber da hatte er zu

Was hast du denn noch so für Symptome außer Kreislauf und Unwohlsein wo hast du die schmerzen und wie und bei was und wann machen sie sich bemerkbar
LG max
 
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Hi Max

Wegen Symptomen: wenn du nur die im Zusammenhang mit Panikattaken meinst (keine Ahnung ob es wirklich Panikattaken sind, ich nenne es halt so) : es ist einfach nur dieses zittern im Brust, ich kann die Luft nicht tief holen, schlafen geht nicht, man wird immer wieder wach mit Unruhe. Das Gefühl im Brustkorb ist beängstigend.

Wenn du andere Symtopme meinst, bei hat es angefangen mit lähmenden Müdigkeit.
Dann auch
- noch mehr Müdigkeit
- Schlappheit (immer)
- niedriger BD(80/50) , oft auch mit Ruhepuls ~105, wobei ich mein ganzes Leben "vorher" eher 120/80 hatte mit Ruhepuls 55.
- durchschlafprobleme (wach nach 3uhr).
- nie ausgeschlafen
- null Energie
- Schwäche (Sport musste ich aufgeben obwohl ich vorher 2-3 Woche Joggen ging, Badminton spielte, tanzen ging.
- alhohol toleriere ich nicht mehr
- ich sehe auch doppelt seit 3 Jahre , so fahre ich ungern Auto , auch mit prism Brillen nicht
- Haarausfall, Matte haut
- allgemein Zombie aussehen
- vor 4 Jahren hatte ich starke gelenkschmerzen(Beine) und schmerz "überall"
- Kopfschmerzen (1-2 Mal im Monat)
- seit paar Monate habe ich das komische kribbeln auf dem Gesicht (beide Seiten) ca 1-5 mal pro Monat
- ...

:-/
 
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