Bioverfügbares Kupfer

Was stand denn für ein Referenzbereich dabei? Habe ich auch nicht mehr sicher im Kopf, erinnere sowas wie 20, aber wie gesagt nicht sicher und muss ja auch zur Formel passen. Bitte gern Link zum Beitrag einfügen!
 
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Deine Wegweiser:
Ich hab das von margies Beiträgen entnommen, weiß aber jetzt nicht mehr genau wo.

Aber hab einen von dir gefunden:

Beitrag im Thema 'Morbus Wilson?'

Demnach wäre es 71 - 74,8 (wenn man 22 x 3,4 nähme) = - 3,8

(Kupfer 71 ug/dL (80-155)
Coeruloplasmin 0,22 g/L (0,16 - 0,45)

Also dann gäbe es kein freies Kupfer im Blut?
 
Hallo @Kate, vielleicht hast obige Antwort übersehen?
Gesehen, "weitergeflogen" und umhin gekommen ;)

In meinem von Dir verlinkten Beitrag steht:
Die Formel ist laut dem Labor Lademannbogen in Hamburg

fCu [µg/dl] = gCu [µg/dl] – (Cp [mg/dl] * 3,4)
Referenzbereiche:
... erhöhtes freies Serumkupfer (>10 μg/dl, entspricht mehr als 10 % des Gesamtserumkupfers...
https://www.uniklinik-ulm.de/filead...ninhalte_C/Coeruloplasmin_FB-PAE_6_COE_OE.pdf

Deine Werte:
(Kupfer 71 ug/dL (80-155)
Coeruloplasmin 0,22 g/L (0,16 - 0,45)

Damit also: 71 µg/dl - 22 mg/dL *3,4 = - 3,8, also ist das richtig:
Demnach wäre es 71 - 74,8 (wenn man 22 x 3,4 nähme) = - 3,8

Ich kann doch auch nicht besser rechnen als Du ;)
 
Danke 😊ich ertappe mich der Flüchtigkeitsfehler, besonders in Mathe auch bei genauerem Hinsehen 😅, da vergewisser ich mich lieber.

Also hab ich das auch richtig interpretiert mit keinem freien Kupfer im Blut.

Ich glaube, das mit dem Vitamin C und Kupfer geht eine Zeitlang gut - hatte davor ausreichend Kupfer. Aber wenn Kupfer dann zusätzlich wegfällt, weil man LM reduziert, dann kann es sicher einen Kipppunkt (lustig mit den 3 p) geben.

Würde auch zu dem anderen passen - Ferritin steigt nicht an etc.

Ich bin gespannt, ob sich da was tut, wenn ich nun auf Kupfer achte.
 
Ich schlage allerdings vor, dass wir das Schoki-Thema auslagern und von hier verlinken.
Ja, gute Idee. Ich dachte auch schon daran, dass man unter diesem Threadtitel nicht unbedingt solche Schoki- Inhalte vermuten würde, die auf jeden Fall sehr informativ sind.

Vielleicht gibt es einen bestehenden Thread, wo das gut rein passt?
 
Hier geht's also lang ➡️
 
Danke an @Evgenij für sein Vertiefen in dieses Thema vor über acht Jahren! Super!
Was schade ist, dass er nie die daraus erfahrenen körperlichen Verbesserungen hier geteilt hatte sondern leider seit Oktober 2018 nichts mehr im Forum schrieb. Das wäre sehr spannend gewesen.

Würde man das Cu2O ohne B3 einnehmen, hätte man nur das CuCl im Magen was praktisch unlöslich ist und somit auch nicht aufnehmbar. Zusammen mit B3 geht es einen leicht aufnehmbaren Komplex ein.

In diesem Artikel:
Cupric oxide should not be used as a copper supplement for either animals or humans
J Nutr. 1999 Dec;129(12):2278-9.
doi: 10.1093/jn/129.12.2278
steht dazu:
Wie Tabelle 1 zeigt, ist die Löslichkeit von Kupfersalzen in Wasser oder Säure kein zuverlässiges Maß für die Bioverfügbarkeit. Kupfer(I)-oxid ist beispielsweise sowohl in Wasser als auch in Säure sehr schwer löslich, aber das Kupfer in dieser Verbindung ist genauso bioverfügbar wie das in CuSO₄ · 5H₂O.
"As shown in Table 1, solubility of Cu salts in either
water or acid is not a reliable measure of bioavailability.
Cuprous oxide, for example, is very insoluble in both water
and acid, but the Cu in this compound is as bioavailable as
that in CuSO4 z 5H2O."

Sollte Cu2O nicht auch alleinstehend bioverfügbares Kupfer liefern?

https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2016.4509
Für die Tierfütterung wird inzwischen das einwertige Kupfer "CoRouge(R)" verwendet und das sei schwer erfolgreich für die Tiergesundheit und das Wachstum, sowie die Ausnutzung des Futters (im Besonderen von Fetten). Die antibakterielle Wirkung von Cu+ sei auch doppelt so stark wie die von Cu2+ und das wirke sich wohl bei z.B. Schweinen immens positiv auf bakterielle Überbesiedelungen (des Dünndarms) aus.
Möglicherweise wäre das wasserunlösliche CuO2 damit auch für Menschen mit besonderem Zusatznutzen gegen SIBO etc. geeignet? Es werde eben zeitverzögerter aber dennoch mit z.B. Kupfersulfat ebenbürtig gut aufgenommen.

Meine Überlegung ist darum tatsächlich auch, ob man denn den Cu(I)-Niacin-Komplex braucht oder ob reines CuO2 verkapselt weitreichend dieselben Vorteile einfährt.
 
Wie sieht es da mit Kupfer und B3 in Cashewnüssen?

 

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