Beipackzettel lesen und beachten, wenn unklare Symptome auftreten

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Heute hat mir eine Bekannte eine Krankengeschichte erzählt:

Ihre Mutter nimmt schon länger ein blutdrucksenkendes Mittel. Jetzt fing sie im Herbst an zu husten, und dieser Husten wollte einfach nicht mehr weggehen. Also ab zum Arzt: Hausarzt, Lungenfacharzt, HNO: keinerlei Befund.
Keiner wollte wissen, ob sie irgendwelche Medikamente nahm, auch der Hausarzt vergaß, daß sie ja den Blutdrucksenker nimmt.

Die Lösung war ganz einfach: Der Husten kam vom Blutdrucksenker. Sie bekam einen anderen, und siehe da: der Husten war weg.

Hätte sie selbst oder einer der Ärzte daran gedacht, hätte sie nicht so lange husten müssen :mad:.

Bluthochdruckforum: Medikamente: Blutdrucksenker und Husten

dass auch bei der regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente als Nebenwirkung Husten auftreten kann. Zu nennen sind vor allem ACE-Hemmer und Betablocker; das sind Medikamente, die bei Bluthochdruck bzw. bestimmten Herzerkrankungen verordnet werden. Wenn Sie solche Präparate einnehmen und nach einiger Zeit ein dauerhafter Husten auftritt, dessen Ursache Sie sich nicht erklären können, sprechen Sie Ihren Arzt an und schauen Sie im Beipackzettel nach möglichen Nebenwirkungen.
Husten ? Was nun, was tun?

Die Pille ist sicher auch ein Beispiel für Nebenwirkungen, die oft nicht wirklich bedacht werden. Dazu gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Venenprobleme u.a.

Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta, vielen Dank für diese Infos. Da ich während meiner Schwangerschaft auch gerade schlimme Erfahrungen mit Bluthochdruck und Medikamenten gemacht und sammle daher alles was ich dazu an Informationen bekommen kann. Das mit dem Husten war mir tatsächlich neu. Werde ich aber bei dem Thema Bluthochdruck Medikamente auch erwähnen können.
 
Themenstarter
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"Asthma-Patienten dürfen Beta-Blocker daher nicht anwenden."
Betablocker

Das geht in die gleiche Richtung. Menschen mit asthmatischen Problemen oder auch chronischer Bronchitis (COPD) sollten mit der Einnahme von Betablockern sehr vorsichtig sein.

Gruss,
Uta
 

nicht der papa

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Ich halte es so, dass ich den Beipackzettel immer vor Einnahme eines neuen Medikaments lese und mich auch im www darüber schlau mache.
Dann kann man auch beim Arzt nachfragen, wenn bestimmte Einnahmebeschränkungen/Kontraindikationen vorliegen, die dieser nicht beachtet hat und sich ein anderes Medikament geben lassen.

Der Beipackzettel ist immer die Versicherung des Herstellers. Mit unserer Einnahme eines Medikaments stimmen wir auch den Risiken zu, die dort aufgeführt sind.:rolleyes:

Meine Familie nimmt kaum schulmedizinische Medikamente.
Allerdings habe ich an meiner Tante schon erlebt, dass die falschen Medikamente einen Menschen zu einem apathischen Häuflein Mensch werden lassen.
Mein Vater dagegen ist an den in der Packungsbeilage aufgeführten sehr seltenen Nebenwirkungen eines recht neuen Medikaments (Magenperforation mit Todesfolge) gestorben.:cool:
 
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nicht der papa

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Noch was.
Ich hab früher mal, als ich noch mit meinem Ex zusammen war, immer wieder an Candida Mykose gelitten. Soll ja oft am Mann liegen. In dem Fall hat der Mann mit mäßigem Erfolg ein Medikament wegen Akne genommen.
Irgendwann hab ich dann den Beipackzettel des Medikaments gelesen. Eine der Nebenwirkungen: Candida Mykose.:rolleyes:
 
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