Antibiotika Wirkung, Nebenwirkungen, Grenzen und Gefahren

@Hallo Quitti, ich wollte bestimmt nicht vom Thema ablenken.

Es ist mir schon klar, dass es um die Nebenwirkungen von
Antibiotika geht.

Die Behandlung mit Antibiotika kann doch nur ein Teil der Krankheit abdecken.
Wir haben es jedoch mit einer Multisystemerkrankung zu tun und wer kann schon sagen, was für eine Behandlung tatsächlich gut ist?

Manche Antibiotika sind für die Leber und Andere wieder für die Nieren nicht geeignet.

Diese Situation liegt am Krankheitsbild selbst.

Denn jede chronische Erkrankung verläuft individuell, von den Blockaden
ganz zu schweigen. Biologisch gesehen würde ich mich immer für die
natürliche Antibiotika entscheiden. Bislang bin ich damit auch sehr gut gefahren.



lg
 
Mein Spezi hat mir durchaus angeboten, sich wieder an ihn zu wenden, wenn mein HA die Therapie nicht durchführen sollte. Er schlug auch vor, einen anderen Arzt als neuen HA zu suchen, wenn der alte sich weigern sollte. Man sollte nicht an diesem hängen.

Hallo MediStudi,

natürlich hat Dein Spezi sich angeboten, stellt sich nur die Frage, wer bezahlt die Therapie? Da er mit Sicherheit privat abrechnet, könnte es auch für einige Patienten nicht finanzierbar sein, oder?

Hat Dein Spezi Dir etwas von Ausleitung, Darmaufbau usw. erzählt. Hat er Dir gesagt an welchen Co-Infektionen Du leidest und wie Du sie behandeln sollst?

Bestimmt nicht oder?

Lg
sonneundregen
 
Ja, würdest du deiner Tochter jetzt von einer schulmedizinischen Behandlung bei einer neuerlichen Borrelien Infektion abraten? Oder wie kommst du dann an Antibiotika. Die Logik verstehe ich nicht.

Du erklärst, Behandlung sei individuell zu handhaben und scherst alle Spezis über einen Kamm? Zwischen monate- und jahrelanger AB-Einnahme und Selbstheilungskräften ist doch ein sehr großes Feld mit viel Spielraum.

Das erwarte ich aber bei jeder Behandlung egal bei welcher Erkrankung, das kann keine Arzt alleine leisten, da sollte immer die Mitarbeit des Patienten gefragt sein oder auch andersrum kann das kein Patient alleine leisten, da sollte immer auch die Mitarbeit eines Arztes gefragt sein.

Grüße vom Urmel


Hallo Urmel,

ja, ich würde meiner Tochter von einer AB Therapie bei einer neuerlichen Borrelieninfektion abraten, da ich automatisch davon ausgehen würde, dass es sich dabei um eine Re-Infektion handeln würde. Sollte aber tatsächlich einen Zecke vorhanden sein, würde ich diese erstseinmal einsenden und auf Borrelien untersuchen lassen.

Die Mitarbeit der Ärzte habe ich jahrelang eingefordert mit fatalen Folgen für mich! :eek:

Es interessiert keinen Arzt, ob ich Entzündungen und Zysten im Kopf habe oder nicht. Ob ich 14 Tage nur auf der Toilette zubringe und nachweislich ungefilterten Urin abgebe. Warum sollte das einen Nephrologen interessieren? Nein, es wird für ihn erst interessant wenn ich zur Dialysepatientin werde.

So war es leider in meinem Fall! Eine Uniklinik würde ich ebenfalls nie wieder aufsuchen, da man sich dort schon auf eine meiner Nieren freute. Als ich entrüstet nachfragte, was die Bemerkungen bitteschön sollten, entschuldigte man sich dafür.

Als ich mit Herzrythmusstörungen in der Reha vom Stuhl fiel, hatte ich wohl zu viel Streß gehabt usw. usw. usw.!

Die Mitarbeit eines Arztes konnte ich nie feststellen, leider!

Lg
sonneundregen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ich in diesem Faden etwas vermisse ist der Hinweis dass Antibiotika nicht heilt sondern Symthome bekämpft.

Diese Forum nennt sich "das Ende der....." und da fehlt mir dieser kleine aber sehr wichtige Hinweis.

Wenn ich ein zerquetschtes Bein mit offener, verdreckter Wunde und viel absterbendem Gewebe habe ist AB eine vordergründig super Sache - ich kann die zersetzungs Bakterien in Schach halten, aber wenn ich Ab absetze ist's vorbei und wenn ich die ABs weiternehme sterb ich ebenso...

Solange ich die Ursache für die Entstehung der Sporen nicht ausschalte (reingen der Wunde, entfernen des toten Gewebes etc.) kann keine Heilung eintreten.

Selbes gilt bei Borre und AB..mann will die Borrelien bekämpfen....Die Borrelien sind aber nicht die Ursache.;)

LG Therakk
 
Selbes gilt bei Borre und AB..mann will die Borrelien bekämpfen....Die Borrelien sind aber nicht die Ursache.;)

Eine Borreliose wird durch Borrelien verursacht, insofern sind Borrelien die Ursache einer Borrelieninfektion sprich Borreliose !

AB sind in dem Falle keine Symptombekämpfung, sondern behandeln die Ursache. Nur ist es in der späteren Phase der Infektion schwierig und führt nicht unbedingt zur Heilung, kann aber den Gesundheitszustand verbessern und wieder erträglich machen.

Reine Symptombekämpfung hatte bei mir nie etwas gebracht in Bezug auf Borreliose, letztendlich mußte bei mir immer auf Ab zurückgegriffen werden, dann, dann griffen auch andere Mittel um Symptome zu lindern, vorher so gut wie kaum.

Viele Grüße Quittie
 
Eine Borreliose wird durch Borrelien verursacht, insofern sind Borrelien die Ursache einer Borrelieninfektion sprich Borreliose !

Viele Grüße Quittie

In dem Falle wären Borrelien einzigartig. Keine andere durch Bakterien verursachte Krankheit hat die Bakterie als Ursache:rolleyes:

LG Therakk
 
In dem Falle wären Borrelien einzigartig.

Ja leider, es sind Spirochäten und diese verhalten sich nunmal anders, als "normale" Bakterien.

Keine andere durch Bakterien verursachte Krankheit hat die Bakterie als Ursache:rolleyes:

Nicht? Also hat dann MRSA Grippe als Ursache oder Blutvergiftung schönes Wetter? Du widersprichst dir dochselbst :schock:

Grüßle Michel
 
Hallo, Therakk,

Ein bisschen Nachhilfeunterricht in Virologie gefällig? Bitte auch die Literaturhinweise am Ende studieren.
Viren

Oder auch in Bakteriologie?

Bakterien

Auch hier sind die Literaturhinweise am Ende nicht ganz unwichtig.

Oder was sind Deine seriösen Quellen für Deine abenteurlichen, um nicht zu sagen ... ähm.... Behauptungen?

Und dass ein junger, gesunder Mensch mit Infektionskrankheiten leichter fertig wird, als ein alter mit Vor- und sonstigen Belastungen ist ja nun wirklich ein uralter Hut.

Grüße von Datura
 
jetzt muss ich aber schon etwas staunen über das "wissen" hier....:eek:

Ich verweise auf diesen Beitrag, sehr informativ und mit vielen Links.

https://www.symptome.ch/threads/erregertheorie.6414/

Pasteur meinte ja nicht nur, dass Keime von außen ins uns eindringen (sicher auch), sondern er war auch überzeugt, dass sie eine unveränderbare Gestalt haben (Monomorphismus). Sein schon erwähnter Zeitgenosse Bechamp wies auf andere Erfahrungen hin und sprach von Mikrozymen, die winzige Bausteine der Keime seien, die veränderte Gestalt annehmen können (Pleomorphismus). Enderleins Symbionten und Reichs Bione waren das Ergebnis ähnlicher Forschungen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Der Welt fehlte es also nicht an anderen Erkenntnissen.

weiter nehm ich an das Prof. Enderlein schon ein Begriff ist?

LG Therakk
 
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Danke für die Links Datura. Mich hat es auch schon in den Fingern gejuckt aber es war mir ehrlich gesagt einfach zu mühsam weil gegen Verschwörungstheorien sowieso keine Argumente helfen. Wo solche Sachen herkommen, kann man z.B. auszugsweise hier bewundern:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Lanka

Geht es hier nicht im Endeffekt nur um die Aussage, dass manche eben krank werden und manche nicht? Manche Menschen haben halt einfach ein schwächeres Immunsystem (aus vielerlei Gründen). Manche bekommen einen Haufen Erreger auf einmal ab und selbst ein gutes IS kommt dann nicht mehr klar usw.. Außerdem sind doch nicht alle Erreger gleich schädlich/stark. Ein Grippevirus, Borre oder einen Bandwurm z.B. kann man doch nicht alle in einen Topf werfen. Und wenn das alles so harmlos ist, kann doch jeder Gesunde einfach hingehen und sich zig Erreger einwerfen und dann mal schauen was passiert. Unter den Verschwörungstheoretikern lassen sich doch bestimmt ein paar Freiwillige finden oder? Falls nicht......ein Schelm der.....usw..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach so, ich wusste nicht, dass Du, Therakk, der einzige bist hier, der was weiß, in Ordnung.

Das Pasteur schon ne Weile her ist, ist bekannt, ja?

Na klar, wir Dämlacke sind alle selber schuld, dass wir uns nicht rechtzeitig um unser Milieu gekümmert haben, nun sind wir krank :D:D:D:D

Bin wieder weg, diskutiere nicht.

Datura
 
Rabbit, wir haben uns überschnitten.

Diese Diskussion, die Therakk hier anstößt, gehört ganz eindeutig zur "Weltanschauung", dort kann er meinetwegen seine Thesen verbreiten und diskutieren, aber hier in der Borrerubrik ist er eindeutig falsch.

Viele Grüße
Datura
 
Enderlein ist auch schon ne Weile her.

Günther Enderlein (* 7. Juli 1872 in Leipzig; † 11. August 1968 in Wentorf bei Hamburg) war ein deutscher Zoologe, Entomologe (Insektenkundler) und späterer Hersteller von pharmazeutischen Produkten in der Nähe von Hamburg. Neben seiner Arbeit über Insekten wurde Enderlein aufgrund seiner Hypothesen zum Konzept des Pleomorphismus von Mikroorganismen und zur Entstehung von Krebs bekannt, die teilweise auf Ansichten anderer Forscher fußen und die heute widerlegt sind. Einige seiner Ansichten sind auch heute noch begrenzt populär, und aus ihnen entwickelten sich in der Folge mehrere neue Konzepte und Hypothesen (siehe: Alfons Weber). In der Alternativmedizin ist ein umstrittenes diagnostisches Verfahren, die Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein, nach ihm benannt.

Günther Enderlein
 
Das noch, dann ist aber wirklich Schluss für mich:

Dass sich im Blut eines gesunden Menschen in geringer Konzentration Bakterien finden lassen, ist heute wissenschaftlich unumstritten. Eine in einem Brutschrank angelegte Blutkultur eines Gesunden zeigt nach einiger Zeit stets die Anwesenheit von Bakterien, auch bedingt durch Keime die bei der Blutabnahme von der Haut in die Probe gelangen ( und aus der Luft in die Petrischale, Datura).

Durch moderne Untersuchungsmethoden (die allerdings erst zu Zeiten zur Verfügung standen, als Enderlein bereits ein höheres Alter erreicht hatte) lassen sich genetische Unterschiede zwischen Organismen genau feststellen. Dazu zählt beispielsweise die Serologie. Mit derartigen Methoden lässt sich zweifelsfrei nachweisen, dass die prokaryontischen Bakterien zum Beispiel nicht mit den eukaryontischen, kernhaltigen Pilzen verwandt sind. Auch sind Gene isolierter Zellen eines menschlichen Tumors nicht mit Genen von Bakterien oder Pilzen identisch. Bei nur etwa 15 % aller Tumorerkrankungen spielen Viren (Onkoviren) eine Rolle; diese durchlaufen jedoch nicht den oben beschrieben Zyklodekreislauf.
 
Bin dann auch bald wieder weg:D Klar geht betrifft es das Weltbild, aber um nachvollziehen zu können warum ABs Sympthombekämpfund sind ist es mMn unerlässlich sich mit dem anderen Weltbild mal auseinanderzusetzen...

Die Schulmedizin hatt sich selber an den Abgrund gebracht und es wird ihr noch immer hinterher gerannt.

und Datura: das war kein Vorwurf das jemand nicht auf sein Millieu geachtet hatt, das kann verdammt schnell ändern und hatt nicht immer mit der Ernährung zu tun.

Und wenn das alles so harmlos ist, kann doch jeder Gesunde einfach hingehen und sich zig Erreger einwerfen und dann mal schauen was passiert. Unter den Verschwörungstheoretikern lassen sich doch bestimmt ein paar Freiwillige finden oder? Falls nicht......ein Schelm der.....usw..

ich hab zwar keine Ahnung was an der Feststellung dass nicht ein Virus nachgewiesen worden ist Verschwörungtheoretisch sein soll, aber ja: Warum auch nicht.:D Ich bin tagtäglich "Viren" ausgesetzt und werde nicht krank, aber ist OT, darum Schluss. Aber wenn du den Virenbeweis haben solltest..Lanka zahlt 100'000 für das Masernvirus:wave:

Aber ich geh dann hier mal weg, solange man sich so weigert sich mit der anderen Sicht der Dinge zu beschäftigen macht das wohl keinen Sinn...:schock:


Liebe Grüsse
Therakk
 
Klar geht betrifft es das Weltbild, aber um nachvollziehen zu können warum ABs Sympthombekämpfund sind ist es mMn unerlässlich sich mit dem anderen Weltbild mal auseinanderzusetzen...


Aber bitte nicht hier in diesem Thread, dann da geht es um AB-Wirkung, Nebenwirkungen, siehe Threadtitel :wave:

Das Andere gehört in Weltanschauung und nicht hier zu Borreliose, welches eine Infektionskrankheit ist und keine Erkrankung, die zwingend aufgrund eines geschwächten Immunsystems oder "Milieu-Problems" auftritt, denn Borrelien bahnen sich ihr Fortschreiten von ganz allein!

Ich bitte diese Diskussion hiermit zu beenden und ggf. bei Unerläßlichkeit in der Rubrik Weltanschauung weiter auszutragen!

Danke Quittie
 
das versteh ich doch liebe Quitte, aber sag mir warum Borrelien in geschätzetn 80% der Menschen vorhanden sind und diese nicht erkranken?

Wenn du sagst dass:
Das Andere gehört in Weltanschauung und nicht hier zu Borreliose, welches eine Infektionskrankheit ist und keine Erkrankung, die zwingend aufgrund eines geschwächten Immunsystems oder "Milieu-Problems" auftritt, denn Borrelien bahnen sich ihr Fortschreiten von ganz allein!
ist das genau so eine Weltanschauung wie ich sie verbreite.

Wenn dein Satz so stimmen würde müssten alle Menschen, ja (warmblütige) Lebewesen in denen Borellien nachzuweisen sind, Beschwerden haben, oder nicht? Dem ist aber nicht so! und die Gretchenfrage ist doch: was ist bei denen anders?

Bin ich echt der Einzige den solche Dinge interessieren? Kann doch wohl nicht sein:eek:)

Liebste Grüsse
Therakk
 
ist das genau so eine Weltanschauung wie ich sie verbreite.

und Weltanschauunung gehört hier nicht hinein! ;)
Das Borrelien sich ihren Weg bahnen können, das Immunsystem austricksen und es umgehen können und sich im Bindewebe verstecken können, sich außerordentlich langsam vermehren weshalb das Immunsystem sie garnicht mitbekommt, ist keine Weltanschauung sondern Realität, leider.

Hier etwas über das vorhandensein von Antikörpern...

Phasengerechte Therapie der Borreliose

und die Gretchenfrage ist doch: was ist bei denen anders?

Um die Gretchenfrage zu lösen bzw. zu diskutieren, Therakk,
ist dies hier nicht der richtige Thread! :wave:

Viele Grüße Quittie
 
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