Angst vor Hypersensibilität

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Hi, mich beschäftigt seit ein paar Tagen folgende Frage:
Ist man irgendwann hypersensibilisiert???

Früher habe ich immer gegessen und getrunken, was mir schmeckte und habe nie irgendwie festgestellt, das ich irgendwas nicht sonderlich vertragen habe (außer Paprika = Sodbrennen).

Jetzt durch mein Zungenleiden glaube ich, ich vertrage u.a. kein Salz, kein Gewürz und keine Säuren mehr... Klar zur Zeit ist es auch schwer, da eh alles brennt.
ABER
ich glaube, wenn man dem Körper eine zeitlang etwas entzieht, dass er dann darauf sensibilisiert ist.
Nur... kann ich irgendwann meine heissgeliebten Erdbeeren oder Kirsche nicht mehr essen, wegen der Säure? Was ist mit nem Apfel? Oder mit scharfen Getränken?

Zum Bespiel:
Sollte diese Woche Biomagensintabletten lutschen... habe nicht drauf geachtet und merkte dann beim lutschen, dass da Citronensäure drin ist und alles brannte und hatte das Gefühl es verengte sich im Hals.
2 Tage später habe ich die Tbl. einfach geschluckt, ohne das sie mit der Zunge lange in Berührung kommt und trotzdem hatte ich 1 Std. später die gleichen Symptome.
Psyche schuld?? Kann ich mir nicht vorstellen.
Oder
Ich wollte ein bisschen gekauften Kartoffelsalat essen und der Branntweinessig hat die gleichen Symptome verursacht.
Früher hatte ich damit nie Probleme und habe auch nie darüber nachgedacht!

Lese hier viel, wer was nicht isst und wenn dann doch, dass man dadurch Durchfall o.a. bekommt...
Für mich logisch, weil man dem Körper den Stoff lange entzogen hat.

Ich will auch gar keinen irgendwas vermiesen, bei seiner Ernährung... Jeder soll sich so ernähren, wie er es für richtig hält und so ist es auch richtig!
Nur für mich stellt sich immer mehr diese Frage, weil ich gerne alles mögliche esse, was die Palette so hergibt und mich nicht ständig fragen will oder muss, was darin enthalten ist. Ich möchte noch, für meine Begriffe, genießen können...

Habe mittlerweile richtige Angst manchmal vor dem was ich esse oder trinke, ob ich das denn nun jetzt noch vertrage, weil ich durch die Vergiftung bzw. Entgiftung anscheinend sehr sensibel geworden bin.

Was meint ihr?

LG
himmelsengel :)
 
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27.01.04
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Hi Himmelsengel!

Ich denke, dass man viele Krankheiten lindern und sogar heilen kann, wenn man die wahren Ursachen kennt und dort ansetzt.
Deshalb würde ich dir vorschlagen, dich von einem guten alternativmediziner/heilpraktiker gut durchchecken zu lassen - wirklich alles.
ein gerät, das mir dabei sehr geholfen hat, war der vegatest http://www.vegatest.de, aber es gibt auch andere tolle methoden.
um dich zu beruhigen: meine nahrungsmittelallergien sind weg, mein heuschnupfen ist weg, ich bin viel fitter und ausgeleitet von schwermetallen bin ich so gut wie (kleinste restbestände). meine psyche ist dank 3 in 1 auch viel besser. und dank dem pendeln kann ich viel über die ursachen herausfinden, wenn es mir mal nicht so gut geht.
bei einer bekannten wurde festgestellt, dass eine narbe auf der stirn für ihre magenprobs verantwortlich war (stichwort: neuraltherapie nach huneke).
was ich damit sagen will? suche nach den wahren ursachen, lasse dich ganzheitlich behandeln und man kann vieles retten!
 

Bei Depressionen kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Eine Depression ist ein Symptom, welches eine Ursache hat. Das alleinige Wissen, warum man depressiv ist, hilft nur bedingt, weil dies ein bewusster Prozess ist und das Problem nicht löst. Aber die im Unterbewusstsein gespeicherten Emotionen und belastenden Ereignisse, die zur Depression geführt haben, können mittels der aufdeckenden Hypnosetherapie gelöst werden.

Die Hypnosetherapie ist ein natürlicher Weg zu mehr Eigenstärkung, zur Wiederherstellung der Balance und zur Lebensfreude.
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Hallo Himmelsengel :) ,
Es gibt ein Buch von Dr. Randolph. Er gilt als der "Vater der klinischen Ökologie" und beschreibt Allergie in etwa so, wie Du es beschreibst (wenn ich Dich richtig verstehe) ( http://www.datadiwan.de/magazin/index.htm?/magazin/dz0104d_.htm

Er vergleicht die Wirkung von Allergenen mit der von Alkohol: zunächst stimuliert Alkohol (Allergen) positiv. ABER: man braucht ihn immer öfter und in größeren Mengen, um die entsrpechende positive Wirkung zu fühlen. Irgendwann schlägt das ganze um: man spürt gar keine positive Wirkung mehr sondern eine negative in vielfältiger Form.
Außerdem vergleicht er den Entzug bei Alkohol mit dem Entzug bei Allergenen: man fühlt sich erst einmal schlecht, was sich aber bald gibt.

Wenn Du früher Paprika nicht vertragen hast, warst Du da auch schon empfindlcih. Nur hat sich diese Empfindlichkeit jetzt gewaltig gesteigert, und wahrscheinlich ist Deine Zunge auch entzündet, warum auch immer und tut bei Säure und ähnlichen Stoffen sehr weh. Ich kenne das eher mit der Mundschleimhaut, aber das ist auch sehr schmerzhaft.
Bist Du denn jemals bei einem ganz normalen Allergologen auf Lebensmittel-Allergien getestet worden? Das wäre immerhin ein Anhaltspunkt, obwohl diese prick-Tests nicht soooo genau sind. Solange die Schwermetall-Entgiftung läuft, besteht auf jeden Fall Hoffnung ,daß Du wieder sehr viel mehr vertragen wirst!!
:)
Bevor es aber so weit ist, würde ich Lebensmittel wie fertigen Kartoffelsalat meiden, ebenso wie vorgewürztes Fleisch (da ist Paprika drin) und überhaupt Fertiggerichte und Essen im Restaurant. Das ist zwar hart, aber wenn dadurch die Zunge weniger weh tut, vielleicht doch lohnend ;) .

Ich glaube auch nicht, daß Deine Psyche die Zunge zum Brennen bringt. Aber das Zungenbrennen kann die Psyche ganz schön beeinträchtigen :mad: . Sind denn - außer der Schwermetallbelastung - andere mögliche Ursachen für Zungenbrennen abgeklärt worden?:
",,, Erkrankungen sind bei der Klärung der Ursache mit einzubeziehen. Vitamin B-, Eisen-Mangelerscheinungen, Diabetes, eine funktionseingeschränkte Leber und Blutarmut, dabei im besonderen die so genannte Vitamin B 12-Mangelanämie mit der Moeller-Hunter-Zunge (siehe unten), können ein Zungen- oder Schleimhautbrennen hervorzurufen. .."

http://www.m-ww.de/krankheiten/zahnerkrankungen/zungenbrennen.html

Gute Besserung
:) Uta


[geändert von Uta am 04-09-04 at 06:53 PM]
 
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25.03.04
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danke euch beiden, ihr habt immer tolle Links und wertvolle Tipps :)

NUR

ich habe eher das Gefühl, seitdem ich ausleite bzw. weiss, dass ich Amalgamvergiftet bin und durch mein Zungenbrennen (was ich schon seit über 4 Monaten habe, wo kein Mediziner eine Ursache findet, genau wie beim Schwindel, den ich seit 1,5 Jahren habe), meine ich, dass ich bald auf alles bzw. vieles allergisch reagiere, was ich ja früher (vor diesem ganzen Wissen) nicht war (bis auf die Paprikasache)...

Habe halt Angst, dass durch die Ausleitung ich irgendwann hypersensibilisiert bin und nicht mehr genießen kann, ohne mich jedesmal zu fragen, ob ich das jetzt auch vertrage ... :?
 
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mh, Himmelsengel. Daß Du während der Ausleitung zunächst noch empfindlicher wirst, könnte schon sein. - Schließlich wird Quecksilber mobilisiert und ich nehme an, damit ist das Immunsystem dann auch gut beschäftigt. Das heißt: es kann verwirrt werden und somit auch Dinge als Allergen zu erkennen glauben, die es gar nicht sind :( .
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir sagst, daß Du auf dem richtigen Weg bist und daß alles besser werden wird :) .
Gruß,
Uta
 
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Danke Uta... ich hoffe, das bin ich wirklich... :)

... muss einfach nur wieder Vertrauen aufbauen ;)
 
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Zungenbrennen, Schwindel ..... könnten auch an blockierten Halswirbeln liegen, die Blockaden können wiederum durch Störfelder im Mund ausgelöst sein, bestimmte verkrampfte Muskeln ziehen einen Wirbel dann in eine Blockierung. Zusätzlich zur Gebisssanierung und Ausleitung könnte dann ein fähiger Physiotherapeut oder Osteopath versuchen, die Blockaden zu lösen. ;)

Gruß

Sasa
 
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Manchmal ist man ein bisserl blöd :? ;) : Ich hatte in der letzten Zeit verstärkt Zungen- und Mundschleimhautbrennen und habe ziemlich gelitten. Jetzt habe ich einfach mal so (warum war ich nur nicht vorher auf die Idee gekommen?), meine geliebte Apfelsaftschorle weggelassen, und siehe da: es brennt nicht mehr...
Ich bin Pollenallergikerin für die Frühblüher, und eigentlich weiß ich, daß es da Kreuzreaktionen gibt zu Birke und Hasel mit Apfel, Birne, Aprikose, Pfirsich und mehr. Aber wie gesagt: manchmal ist man ein bisserl ... ;) .
Gruß,
Uta
 
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Je mehr ich lese und lese... desto mehr lese ich wieviel auf einmal an Allergien leiden oder irgendetwas nicht vertragen usw.

Ich selber muss immer häufiger feststellen, dass ich bestimmt Gerüche nicht mehr vertage oder alles viel intensiver wahrnehme als vorher... auch beim Essen ist das so, dass ich alles viel intenisver schmecke.
Zum Beispiel habe ich mir heute nen Puddingpulver aufgekocht und hab es anschließend weggeschmissen, weil alles total nach Chemie geschmeckt hat. Früher habe ich den Pudding geliebt...
Oder am Wochenende saß meine Tante neben mir und ihr Parfüm (was wirklich nicht total extrem für andere war) hat mir fast die Luft genommen.
Auch heute hatte ich im Auto zwei ganz gewöhnliche Kartons und die rochen so extrem nach nassem Karton, dass ich mich total unwohl gefühlt habe und direkt dachte, ich vertrage den Geruch nicht und gleich war der Kloß im Hals recht stark und meinte auch Schluckbeschwerden zu haben...
Oder vor 4 Wochen habe ich meiner Mum die Haare gefärbt und während des Färbens dachte ich noch so bei mir, ist bestimmt nicht gut was ich hier mache und schwubs keine 2 Stunden später hatte ich so schlimmen Schwindel, dass nichts mehr ging.
Oder wenn ich bügel, rieche ich die verschiedenen Stoffe...
und und und...

Einbildung? Aber wenn nicht, finde ich das sehr erschreckend, denn vorher hatte ich das nicht und auch bei vielen anderen, die eine Ausleitung machen, lese ich das immer wieder...
Eigentlich ist das doch schlecht, wenn man auf einmal auf alles reagiert...
Bald fange ich an, mich da reinzusteigern und kann gar nichts mehr unbeschwert machen...
Und da fange ich auch wieder an unsicher zu werden, ob das alles so o.k ist mit der Ausleitung. Ob man nicht vielleicht auch mehr kaputt mach, als das was besser wird...

Geht das denn nach der Entgiftung wieder weg? Ich möchte nicht irgendwann so hypersensibilisiert sein... ich habe vorher da überhaupt keine Probleme gehabt.

VG
himmelsengel
 
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@himmelsengel

habe das auch besonders mit gerüchen (eigentlich allen sinnen) so erlebt (wohl durch die ausleitung!?) . die umstellung war etwas unangenehm, doch jetzt bin ich froh über meine neugewonnene wahrnehmung! die sache hat leider schattenseiten - mochte meinen eigengeruch früher lieber. ~_~



[geändert von Klaus201 am 06-03-04 at 01:01 AM]
 
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hmmm... ne froh bin ich überhaupt nicht darüber...

was heisst eigengeruch? meinst du damit deinen körpergruch oder den eigengeruch der sinne ansich...?
 
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Hallo Ihr Beiden :) ,
diese verstärkte oder extreme Geruchsempfindlichkeit ist ein Symptom bei MCS, also der Empfindlichkeit auf die verschiedensten chemischen Stoffe. Allerdings ist MCS als Krankheit in Deutschland weiter sehr umstritten; die Tendenz geht wie bei Amalgam/Quecksilber eher dahin, die Kranken als Psychos zu behandeln, was bei MCS herzlich wenig hilft; im Gegenteil: durch Psychopharmaka wird alles noch schlimmer :( .
Zu mir hat mal jemand gesagt: "Ich brauche keinen Baubiologen, ich habe ja Dich!" - weil ich auch Gerüche wahrnehme, die sonst keiner riecht. Das ist unangenehm, und ich meide inzwischen stark riechende Umgebungen wie KOnzerte, Theater (1000 Parfüms, igitt ! ;) oder Lokale, in denen es nach Rauch stinkt. Seit diese Geruchsempfindlichkeit aber nicht mehr soooo schlimm ist, sehe ich mich als "Bioindikator" und versuche, das positiv zu sehen.

"...
Häufige Symptome sind Extreme Geruchsempfindlichkeit, Atemwegsprobleme, Augenschwellungen, Augenränder, Augenbrennen, Knochen- und Gelenkschmerzen, starker Körpergeruch, wiederkehrende Infekte, Grippesymptomatik, Übelkeit, Schwindel, Schwitzen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Hautleiden, Persönlichkeitsveränderungen, Verwirrtheit und Depressionen, Kreislaufstörungen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Typisch für MCS ist, dass die Symptome nicht immer einzeln, sondern häufig gleichzeitig auftreten.

Unter dem Einfluss von Schadstoffen spielt das Immunsystem verrückt. Weiße Blutkörperchen werden vermehrt
http://www.med1.de/Forum/Umweltmedizin/73080/

Auslöser für diese Geruchsüberempfindlichkeit können Gifte aller Art sein. Entsprechend geht sie auch im Zuge der Entgiftung wieder zurück.
Gruß,
Uta :)
 
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28.04.04
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@uta

ich glaube sowas wird es sein. deshalb wirken bei mir auch keine der gängigen allergie-mittel
zur linderung meiner symptome.
- naja ... komme damit zur zeit ganz gut zurecht. geb's nicht auf die ursache los zu werden.
gruss klaus
 
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25.03.04
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Huhu ihr zwei...
das habe ich aber erst seitdem ich so hoch mit Chlorella und Bärlauch ausleite... wie gesagt, vorher hatte ich das nicht!
Man könnte das ja als "Nebenwirkung" schon bezeichnen, die ich allerdings dann sehr lästig und unangenehm finde.
Ist das nicht schlimm, wenn man auf einmal Sachen und Orte (z.B. Konzerte, Kino, Lieblingsparfum, bestimmte Speisen u.ä.) meidet, die man früher gerne gemacht oder gegessen hat?!

VG
himmelsengel
 
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Ja schlimm Uta... es geht doch immer nur ums liebe Geld... was ist denn schon in der Industrie oder im Gesundheitswesen ein Menschenleben wert?
Ganz schön traurig, wenn man sich das mal bewusst macht. :( :mad:
LG
himmelsengel
 
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21.02.04
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Hallo Himelsengel,
das mit den Gerüchen, die heutzutage mir viel lästiger oder schier unerträglich sind, kenne ich auch. Ich sehe dabei aber auch positive Seiten. Ich habe immer wieder und öfter auch Dinge gefunden, die "gut" riechen oder gar nicht, was ja auch gut ist, und mich dann dran erfreut.
Oder ich habe bemerkt, daß ich manche Gerüche (z.B. Rauch) ertragen habe, obwohl sie mir wohl immer unangenehm waren. (Als etwa 5-Jährige habe ich mal gesagt: "Die Männer sollen nach Hause gehen, die stinken nach Zigaretten." als einige Handwerker in unserem Wohnzimmer ihre Pause abhielten und nach dem Essen wohl zu rauchen angefangen hatten. -bißchen peinlich für meine Eltern, die froh waren, Handwerker bekommen zu haben, aber mir zeigt das heute, daß es mir eben als Kind auch nicht angenehm gewesen sein dürfte.)
So kann ich für mich akzeptieren, daß mir manches eben stinkt und ich sehen muß, was ich aushalten will und kann oder nicht.
Was mir heute nicht mehr schmeckt, esse ich eben nicht mehr. Auch da -merke ich grade- betrifft das Speisen, die ich als Kind vermieden habe, mir dann angewöhnt hatte und die heute wohl Brechreiz auslösen würden, wenn ich es so weit kommen ließe.
Dir also gute Luft und ebensolchen Appetit! Jontev
 
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